Pflaumen-Chutney: Die fruchtig-pikante Würzpaste einfach selber machen

Pflaumen-Chutney selber machen: Die Lösung für überschüssige Pflaumen im Herbst! Fruchtig-pikant, schmeckt sie zu vielen Gerichten oder als Brotaufstrich.

Im Herbst biegen sich die Äste des Pflaumenbaumes unter der Last der Früchte, und man hat fast schon Mühe, all das leckere Obst zu verwerten. Pflaumenkuchen, Pflaumenkompott und Pflaumenmus sind dafür echte Klassiker. Aber hast du schon einmal Pflaumen herzhaft-scharf zubereitet? Zu Pflaumen-Chutney verarbeitet, bieten Pflaumen fruchtig-pikanten Genuss als Grillsoße sowohl für Fleisch als auch für vegan-vegetarische Grill-Alternativen.

Das Chutney schmeckt aber auch gut zu Käse oder schlicht als Brotaufstrich. In hübsche Gläser verpackt, eignet sich die fruchtige Würzpaste auch als leckeres Mitbringsel oder Geschenk. Wie du Pflaumen-Chutney selbst zubereiten kannst, erfährst du in diesem Beitrag.

Rezept für Pflaumen-Chutney: die Zutaten

Für etwa 500 Gramm Pflaumen-Chutney benötigst du:

  • 500 g Pflaumen, Zwetschgen oder auch Mirabellen
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 cm Ingwer oder ¾ TL Ingwerpulver
  • 2 Pimentkugeln oder ½ TL Pimentpulver
  • ½ TL Pfefferkörner oder -pulver
  • ¼ TL Chilipulver
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Gewürznelke oder 1 Prise Nelkenpulver
  • 1 Stück Sternanis oder 1/4 Sternanispulver
  • 50 ml Wasser

Tipp: Du kannst die Gewürze nach Geschmack variieren: Für weniger Schärfe lässt sich beispielsweise das Chili-Pulver durch Rosen-Paprika ersetzen. Wer eine frischere Note bevorzugt, kann mehr Sternanis verwenden. Wem Zimt zu weihnachtlich anmutet, der lässt ihn einfach weg. Mit ein wenig Ausprobieren findest du schnell deine persönliche Lieblingsmischung heraus.

Pflaumen-Chutney selber machen: Die Lösung für überschüssige Pflaumen im Herbst! Fruchtig-pikant, schmeckt sie zu vielen Gerichten oder als Brotaufstrich.

So wird das Pflaumen-Chutney zubereitet:

  1. Pflaumen entkernen, halbieren und mit der Hautseite nach unten in einen Topf schichten, Wasser zugeben.
  2. Auf sehr kleiner Flamme etwa eine halbe Stunde abgedeckt köcheln lassen.
  3. In der Zwischenzeit Ingwer schälen und reiben, Zwiebeln und Knoblauch schälen und in sehr kleine Würfel schneiden.
  4. Piment- und Pfefferkörner, Gewürznelke und Sternanis mörsern oder mahlen.
  5. Gewürze, Zwiebeln und Knoblauch zu den köchelnden Pflaumen geben und verrühren.
  6. 20 Minuten auf kleinster Flamme weiter köcheln lassen, ab und zu umrühren.

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Das Chutney ist fertig, wenn die Pflaumen auseinandergefallen sind und die meiste Flüssigkeit verdampft ist. Die Konsistenz erinnert an Marmelade.

Tipp: Wenn du das Chutney nicht so “stückig” magst, kannst du es mit dem Pürierstab zu einer gleichmäßigen Masse pürieren.

Fülle die heiße Masse in sterilisierte Weckgläser oder Schraubgläser ab. Es ist sofort verzehrfertig; wenn es Zeit hat durchzuziehen, schmeckt es allerdings noch aromatischer. Das ist ein Grund mehr, gleich einen größeren Vorrat zuzubereiten.

Das Chutney ist eingekocht mehrere Monate haltbar; angebrochene Gläser hebt man am besten im Kühlschrank auf und verbraucht sie innerhalb einer Woche.

Tipp: Probiere doch auch einmal dieses fruchtig-saure Erdbeerchutney oder dieses süß-pikante Pfirsich-Chutney!

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Wie verarbeitest du deine überschüssigen Pflaumen im Herbst? Wir freuen uns auf deine Tipps und Rezepte in den Kommentaren!

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11 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Gutes Rezept, sehr lecker. Für mich muss ein Chutney jedoch auch Salz und Säure enthalten. Ohne fand ich es zu fad und habe daher noch einen guten Schuss Melfor-Essig, etwas Zitronensaft und Salz hinzugefügt. Das erste Glas ist bereits geplündert.

    Antworten
  2. Hallo, ich bin gerade am suchen, was ich noch alles mit den wunderbaren Pflaumen anstellen kann. Dabei bin ich auf dein Chutney Rezept gestoßen. Das klingt sehr gut. Wozu passt das Chutney denn am besten? Wahrscheinlich zum Käse oder als Dip?
    Danke und ein schönes Wochenende.

    Manuela

    Antworten
    • Hallo Manuela, ja genau auf einer Käseplatte macht es sich perfekt. Und die Verwendung als Dip ist auch eine gute Idee. Wozu es noch passt, merkt man dann erst so richtig, wenn man es auf der Zunge hat. Liebe Grüße Sylvia

  3. Hallo, bin gerade am Chutney machen und Frage mich : ohne Zucker???

    Wegen Haltbarkeit und Pflaume geschmacklich säuerlich?
    Grüße

    Antworten
    • Hallo Simone,
      wenn die Pflaumen genug eigenen Zucker haben und man selbst nicht so sehr süße Sachen mag, muss man keinen zusätzlichen Zucker dazugeben und kann das Chutney – wie im Beitrag erwähnt – stattdessen für eine längere Haltbarkeit einkochen.
      Aber wenn die Pflaumen eher säuerlich sind, ist es sicherlich sinnvoll, noch Zucker hinzuzufügen, sonst schmeckt’s ja nicht.
      Lieben Gruß
      Heike

  4. Hallo
    Kann ich das Chutney auch einfrieren und wenn ja,wie lanhe?

    Antworten
    • Hallo Anette,
      ausprobiert haben wir das noch nicht, deshalb können wir dir nicht sagen, wie lange sich das Chutney im Tiefkühler hält, aber grundsätzlich sollte das funktionieren.
      Lieben Gruß
      Heike

  5. Hallo,
    ihr schreibt in dem Beitrag von Pflaumen….. Auf dem Bild sehe ich jedoch Zwetschgen. Der Unterschied liegt u.a. in den Kernen. Zwetschgenkerne sind länglich, Pflaumenkerne sind rundlich.

    Antworten
    • Hallo Gertrud,
      du hast Recht und wir haben bei der Zutatenliste die Zwetschgen ergänzt, denn geschmacklich oder in der Verarbeitung macht es keinen Unterschied.
      Liebe Grüße
      Heike

  6. Muss ich die Gläser noch einkochen oder brauche ich sie nur heiss abfüllen und zuschrauben.
    Danke.

    Antworten

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