Veganes Cloud Bread: glutenfreies Brot mit wenig Kohlenhydraten

Cloud Bread ist auf dem Low-Carb-Speiseplan ein beliebtes glutenfreies Brot mit viel Eiweiß. Hier gibt es die vegane Variante mit Aquafaba.

Das leichte Cloud Bread (Englisch für Wolkenbrot) ist eine beliebte, glutenfreie und kohlenhydratarme Alternative zu Brot, die schnell zubereitet ist. In herkömmlichen Rezepten sorgen Frischkäse und geschlagenes Eiweiß für die luftig-leichte Konsistenz des Brotes und eine gute Portion Proteine. Doch das kohlenhydratarme Brot lässt sich genauso einfach vegan zubereiten.

Wer aus verschiedensten Gründen weniger oder gar keine tierischen Produkte essen möchte, kann in den Genuss eines genauso glutenfreien und proteinreichen Cloud Breads kommen – durch die „Geheimzutat“ Kichererbsenwasser.

Cloud Bread: Rezept für veganes, leichtes, glutenfreies Brot

Für ein luftiges, veganes Cloud Bread wird das proteinreiche Kochwasser von Kichererbsen (Aquafaba) zu Schaum geschlagen und anstelle von Eischnee verwendet. Glutenfreies Mehl gibt dem Brot noch mehr Stabilität und Vitalstoffe.

Für etwa sieben kleine Cloud-Bread-Fladen werden benötigt:

Cloud Bread ist auf dem Low-Carb-Speiseplan ein beliebtes glutenfreies Brot mit viel Eiweiß. Hier gibt es die vegane Variante mit Aquafaba.

Wer herzhaftes Cloud Bread backen möchte, kann noch folgende Zutaten hinzufügen:

Das Cloud Bread ist mit nur wenigen Handgriffen gebacken:

  1. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen.
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  2. Apfelessig und Pflanzenmilch miteinander verrühren und fünf Minuten stehen lassen, damit die Milch etwas stockt. Das sorgt für mehr Luftigkeit des Brotes.
  3. Kichererbsenwasser mit dem Schneebesen eines Handrührgerätes für einige Minuten schlagen, bis ein steifer, weißer Schaum entsteht.
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  4. Die gestockte Pflanzenmilch in die trockenen Zutaten rühren.

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  5. Den steif geschlagenen Aquafaba-Schnee portionsweise vorsichtig mit einem großen Löffel unterheben, sodass ein luftiger, aber nicht zu flüssiger Teig entsteht. Dabei die Zutaten nur leicht verrühren.
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  6. Den Teig in Klecksen mit einem Esslöffel auf ein gefettetes Backblech geben und im vorgeheizten Backofen bei 175 °C (Ober- und Unterhitze) auf der mittleren Schiene backen. Nach etwa zehn Minuten mit einer Gabel in einen der Brotfladen stechen. Wenn kein Teig an der Gabel klebt, den Backofen ausschalten und die Brotfladen für weitere fünf Minuten im warmen Ofen nachbacken lassen.
    Cloud Bread ist auf dem Low-Carb-Speiseplan ein beliebtes glutenfreies Brot mit viel Eiweiß. Hier gibt es die vegane Variante mit Aquafaba.
  7. Das Cloud Bread herausnehmen und auf einem Kuchengitter oder einem Backofenrost abkühlen lassen.
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Damit das vegane Cloud Bread schön fluffig wird, ist es hilfreich, dicke Teigkleckse auf das Backblech zu geben. Das Cloud Bread schmeckt sowohl pur als auch mit Brotaufstrich oder kann wie ein indisches Naan in Currys und Eintöpfe getunkt werden. Ob als Stulle, als Fladenbrot zum Dippen oder als Brötchenburger – das vegane Cloud Bread steht anderen Brotsorten in nichts nach.

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Welche sind deine liebsten Rezepte für eine glutenfreie oder kohlenhydratarme Ernährung? Wir freuen uns über deinen Tipp in den Kommentaren!

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12 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Hallo, mich würde mal interessieren, weil ihr kohlenhydratarm schreibt, wieviel Kohlenhydrate wirklich enthalten sind. Ist ein tolles Rezept auch für Diabetiker. Nähere Angaben wären halt nicht übel.

    Antworten
    • Hallo Dagsie,
      vielen Dank für dein Feedback. Der Anteil der Kohlehydrate in dem Cloud Bread hängt vor allem davon ab, welches Mehl du wählst. Für besonders wenige Kohlenhydrate empfehlen sich in diesem Rezept zum Beispiel Sojamehl (3,1 g pro 100 g) oder Mandelmehl (3,5 g pro 100 g). Bei der Pflanzenmilch haben wir Sojamilch verwendet, die 2,5 g Kohlenhydrate pro 100 g enthält. Um die angegeben Mengen genau umzurechnen, raten wir zu einer Umrechnungstabelle für Diabetiker. Ich hoffe, das hilft dir weiter. Viel Spaß beim Nachbacken!
      Liebe Grüße
      Gloria

  2. Danke für den Tipp das die Kichererbsen auch aus Italien kommen.
    Ich Dummerchen, Italien gehört natürlich zu Deutschland, ist regional und liegt gleich um die Ecke wie man so schön sagt.
    Es ist ein regionales Produkt das aus unserem 17 Bundesland kommt.
    Na dann werde ich mal zu meinem regionalen Verkäufer nach Nizza Monferrato zum Einkaufen fahren. Ist ja nur etwas um die 1000 Kilometer von meinem Wohnort entfernt.
    Na dann wünsche ich noch einen schönen Tag.

    Antworten
    • smarticular.net

      Hallo Armin,
      vielleicht haben wir dich falsch verstanden? Deine Frage lautete, wo in Deutschland oder Mitteleuropa Kichererbsen angebaut werden. Jetzt kann man darüber streiten, ob Norditalien ganz, teilweise oder gar nicht dazugehört. Mit langen Transportwegen aus Übersee hat das jedenfalls nichts zu tun. Natürlich kann jeder unterschiedliche Maßstäbe dafür anlegen, was genau denn jetzt regionale Lebensmittel sind. Der Versuch, sich ausschließlich aus einem Umkreis von sagen wir mal 25 oder 50 Kilometern zu ernähren, wäre sicher interessant aber auch für die Mehrzahl der Menschen mit erheblichen Entbehrungen verbunden. Ein solcher Absolutismus ist aber nach unserer Auffassung auch gar nicht notwendig. Kichererbsen aus Italien oder auch Früchte aus Südfrankreich sind sicherlich ein sinnvoller Kompromiss, da sie ja auch nicht gerade den Großteil der Ernährung ausmachen und zudem andere Lebensmittel mit weitaus größerem Umwelteinfluss ersetzen, wie zum Beispiel Eier in diesem Rezept oder Fleisch.
      Aber auch hier gilt, dass am besten jede/r sich selbst eine eigene Meinung bildet, um dann am persönlichen Optimum zu arbeiten.
      Liebe Grüße

  3. Im Bild steht auch Backpulver, in der Zutatenliste keins, was stimmt?

    Antworten
    • smarticular.net

      Das ist etwas unglücklich dargestellt: man braucht entweder Natron oder ersatzweise Backpulver.
      Liebe Grüße

  4. smarticular.net

    Ja, Eischnee geht auch, siehe anderer Kommentar. Allerdings gibt es Kichererbsen auch aus regionalem Anbau, und bei guten Produkten ist die Herkunft mit angegeben.
    Liebe Grüße

    Antworten
  5. Erstmal möchte ich dem gesamten Team von smarticular ein erfolgreiches und vor allem gesundes 2020 wünschen!
    Ich schließe mich der Fragestellung von Martina an: „Gibt es zum Kichereerbsenwasser eine Alternative?“
    Zumal ja wenn man sich auf Einheimische Produkte beruft Indien oder Australien, so wie ich weiß, nicht gerade ein Bundesland von Deutschland sind. Wenn man Entfernung und Monokultur als Anbau der Kichererbsen zusammen nimmt ist der ökologische Stempel nicht gerade berauschend.
    Also gibt es nun eine rei regionale Alternative?

    Antworten
  6. Das ist ein schönes Rezept. Gibt es eine Alternative zum Kichererbsenwasser?
    Viele Grüße und alles Gute für das neue Jahr,
    Martina

    Antworten
    • smarticular.net

      Es funktioniert auch mit Eischnee, ist dann eben nur nicht vegan.
      Liebe Grüße

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