Wassereis selber machen – 3 Rezepte für sommerliches Eis aus Saft und Fruchtpüree

Wassereis selber zu machen aus Saft oder Fruchtpüree, ist viel besser als abgepacktes Eis mit viel Zucker, künstlichen Farbstoffen und Aromen.

Was kühlt bei sommerlichen Temperaturen am besten? Natürlich ein Eis! Aber statt abgepacktes Eis mit viel zu viel Zucker, künstlichen Farbstoffen und Aromen zu kaufen, lässt sich mit Säften und saisonalen Früchten gesundes und müllfreies Wassereis selber machen. So macht der erfrischende Genuss noch mehr Spaß!

Wassereis selber machen

Fruchtig-frisches Eis selber zu machen, ist ganz einfach. Dafür ist vor allem stark wasserhaltiges Obst geeignet, wie etwa Zitrusfrüchte, Beeren, Kiwi und Wassermelone, aber auch Gemüse, wie zum Beispiel Gurke.

Das Wassereis lässt sich am besten portionsweise einfrieren – entweder als Eis am Stiel oder in Eispop-Silikonformen zum Herausdrücken.

Hier sind unsere besten Wassereis-Rezepte, die du nach Lust und Laune abwandeln kannst!

Statt Capri: Orangeneis selber machen

Die selbst gemachte Alternative zum beliebten Capri-Eis lässt sich am besten aus frisch gepresstem Orangensaft herstellen. Damit das Eis nicht so hart und mit großen Kristallen durchsetzt ist, kommen in diesem Rezept die bindenen Eigenschaften von Speisestärke zum Einsatz. Auch der enthaltene Zucker sorgt dafür, dass das Eis etwas weicher bleibt.

Für 3-4 Eispops oder Eis am Stiel mit Orangengeschmack benötigst du:

Wassereis selber zu machen aus Saft oder Fruchtpüree, ist viel besser als abgepacktes Eis mit viel Zucker, künstlichen Farbstoffen und Aromen.

Tipp: Die Schalen von Bio-Orangen brauchen nicht im Müll zu landen, sondern lassen sich zu kandierten Orangenschalen verarbeiten oder für Zitrusreiniger verwenden.

So wird die Capri-Alternative gemacht:

  1. Orangensaft und Vanillezucker in einem kleinen Topf mischen und mit Zitronensaft abschmecken. Speisestärke zugeben und so lange rühren, bis keine Klümpchen mehr übrig sind.
    Wassereis selber zu machen aus Saft oder Fruchtpüree, ist viel besser als abgepacktes Eis mit viel Zucker, künstlichen Farbstoffen und Aromen.
  2. Die Saftmischung kurz aufkochen, bis sie andickt, dann vom Herd nehmen. Nach etwa 15 Minuten Abkühlzeit abfüllen – zum Beispiel in Eispop-Formen.
  3. Ins Gefrierfach stellen oder legen und mindestens drei Stunden lang durchfrieren lassen.

Wassereis selber zu machen aus Saft oder Fruchtpüree, ist viel besser als abgepacktes Eis mit viel Zucker, künstlichen Farbstoffen und Aromen.

Schon ist das leckere, fast cremige Orangeneis fertig! Noch cremigeres Fruchteis ohne Milch oder Sahne gelingt mit diesem Rezept für Eiscreme aus Bananen.

Auch mit anderen Früchten, aus denen sich Saft gewinnen lässt, kannst du auf die gleiche Weise Eis herstellen. Je nach Obstsorte steigern Gewürze wie Zimt, Ingwer oder auch Rosmarin den Genuss zusätzlich.

Tipp: Wer sich an einer harten und stark kristallinen Konsistenz nicht stört, kann Fruchtsaft einfach direkt in Eisformen gießen, einfrieren und als Wassereis lutschen. Noch schneller lässt sich Eisgenuss kaum zubereiten – wenn nur die Wartezeit im Gefrierfach nicht wäre!

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Kiwieis – ein Hingucker

Aus Kiwis lässt sich ebenfalls köstliches Eis herstellen, das auch noch umwerfend aussieht. Für vier Portionen Kiwieis benötigst du etwa sechs Kiwis, die geschält und einfach im Mixer püriert werden. Durch das Mixen wird Luft unter die Obstmasse gehoben, die dafür sorgt, dass das Eis weicher bleibt und sich kleinere Eiskristalle bilden.

Das Obstpüree anschließend in Eisformen füllen – am besten kommt das grüne Fruchteis mit den schwarzen Sprenkeln zur Geltung, wenn es als Eis am Stiel eingefroren wird. Nach etwa zwei Stunden ist das coole Vergnügen fertig. Die kleinen Kernchen bieten der Zunge gleich noch ein wenig Beschäftigung.

Wassereis selber zu machen aus Saft oder Fruchtpüree, ist viel besser als abgepacktes Eis mit viel Zucker, künstlichen Farbstoffen und Aromen.

Wer das Fruchtpüree stattdessen in Eiswürfelformen einfriert und danach im Mixer fein zerkleinert, kann leckeres Slush-Eis schlürfen.

Tipp: Auch ohne Spezialzubehör lässt sich Eis am Stiel machen. Du brauchst nur kleine Becher oder Gläser, die nach oben hin etwas weiter werden, und Teelöffel oder kurze wiederverwendbare Strohhalme als Stiele. Damit sie nicht zur Seite kippen, befestige sie am besten mit Wäscheklammern mittig im Gefäß.

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Ungewöhnliches Gurken-Limetten-Eis

Klingt komisch, ist aber ausgesprochen lecker und erfrischend: Eis aus Gurken und Limettensaft!

Für vier Portionen der ungewöhnlichen Erfrischung benötigst du:

  • 2 Bio-Gurken
  • Saft von 2-3 Limetten
  • optional 1 TL Zucker oder einer alternative Süße (zum Beispiel Xylitol/Birkenzucker)
  • optional einige Blättchen Pfefferminze

So wird’s gemacht:

  1. Limetten auspressen. Von einer Gurke zwölf möglichst dünne Scheiben abschneiden und zur Seite legen. Den Rest der Gurken schälen und zusammen mit Limettensaft, Zucker und Minzblättchen im Mixer pürieren.
  2. Die Gurkenscheiben an die Innenwände der Eisformen “kleben”. Wenn die Scheiben nicht gut haften, hilft es, die leeren Eisformen für einige Minuten ins Gefrierfach zu stellen, sodass die Gurkenscheiben festfrieren. Das funktioniert am besten mit Eisformen aus Edelstahl.
  3. Eisformen mit dem Gurken-Limetten-Püree auffüllen und etwa zwei Stunden lang durchfrieren lassen.

Wetten, dieses Eis schmeckt dir?

Wassereis selber zu machen aus Saft oder Fruchtpüree, ist viel besser als abgepacktes Eis mit viel Zucker, künstlichen Farbstoffen und Aromen.

Tipp: Wer Lust auf noch mehr ungewöhnlichen Eisgenuss hat, bietet seinem Gaumen mit diesen Rezepten für Gemüseeis noch mehr Abwechslung!

Welche Früchte verwandelst du am liebsten in Wassereis? Wir freuen uns über deine Ideen in einem Kommentar!

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Diese Beiträge liefern weitere Anregungen für den Sommer:

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2 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Ich habe das Orangeneis probiert und bin begeistert. Ich hatte Wassereis in den letzten Jahren schon mit Saft ausprobiert, aber es ist immer sehr hart gewesen, die Stärke hilft hier sehr gut.

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  2. Hallo
    ich nehme gerne einfach püriertes Obst (vorllem wenn es noch übrig und schon ein bischen auf der “weicheren/hinfälligeren” Seite ist :9 z.B. Pfirsiche, Nektarinen, Honigmelonen. Normalerweise gebe ich einen TL von eurem Fantastischen Ingwer-Honig-Püree pro 4 (Eis-am-Stiel-)Förmchen dazu.
    Was auch sehr einfach ist und wunderbar schmeckt ist pürriertes Zwetschgenkompott. Das ist fruchtig und “beerig” zugleich. Ich verwende generell keinen Zucker, da es beim Eis erfrischender bleibt :). Zimt im Zwetschgenkompott muß allerdings sein :)

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