Essig Warenkunde: Natürliches Hausmittel, Heilmittel und Küchenhelfer

Essig kann man für die unterschiedlichsten Zwecke verwenden. Welche Essigsorte sich am besten als Würze, als Reinigungsmittel und Entkalker oder für die Gesundheit eignet, erfährst du hier.

Essig kann weitaus mehr als einem Salat eine schmackhaft-säuerliche Würze zu verleihen. Das können bestimmte Essigsorten besonders gut, ohne Frage, aber Essig ist darüber hinaus ein vielseitig anwendbares Hausmittel für Haushalt und Gesundheit. Er wird nach verschiedenen Methoden hergestellt und ist dadurch auch für andere Verwendungszwecke geeignet, zum Beispiel als Konservierungsmittel für Gemüse, als Hausmittel für die Gesundheit und als effektiver Haushaltsreiniger insbesondere gegen Kalk.

Welche Essigsorten es gibt und welcher Essig sich für welche Anwendung eignet, erfährst du in diesem Beitrag.

Was ist Essig?

Essig entsteht, wenn alkoholische Flüssigkeiten wie Wein oder Branntwein mit Essigsäure-Bakterien vergoren werden. Je nach Art des Alkohols variieren der Geschmack, die Säurekonzentration und die Anwendungsbereiche des Essigs.

In der folgenden Tabelle findest du eine Übersicht, welcher Essig wie viel Essigsäure enthält und für welchen Zweck er meistens benutzt wird.

Essig-Sorte Essigsäure-­Konzentration Anwendung
Rotweinessig und Weißweinessig 5 % Für Salat, als Basis für aromatisierten Essig
Branntweinessig/Tafelessig/ Haushaltsessig, Wein-Branntweinessig 5-10 % Einlegen von Obst und Gemüse, Herstellung von Senf, Ketchup und Saucen, zum Putzen
Apfelessig, Obstessig allgemein, aromatisierter Essig 5 % Zum Kochen, für Salate, Apfelessig für die Hautpflege
Balsamico-Essig ca. 5 %, verschieden Zum Kochen, für Salate
Essigessenz in der Regel 25 % Zum Putzen, zum Entkalken

Was ist Weinessig?

Weinessig wird aus Rotwein oder Weißwein hergestellt, dem Essigsäure zugesetzt wird. Die Vergärung im Fass dauert dann bis zu einem Jahr. Die Essigsäure-Konzentration liegt bei sechs Prozent. Rotwein ist kräftiger im Geschmack als Weißwein, weil er mehr Gerbsäure enthält. Er wird deshalb gerne als Sud für Sauerbraten und zur Zubereitung von Rotkohl verwendet.

Beide Essigsorten machen sich gut in Salat-Dressings, Weißweinessig besonders bei Salatzubereitungen zu Fisch oder Geflügel. Je besser der Wein ist, desto vollmundiger wird auch der Essig. Weinessig lässt sich auch aus Weinresten mit überschaubarem Aufwand selber machen.

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Was ist Branntweinessig?

Branntweinessig, der auch Tafelessig genannt wird, wird unter Zugabe von Essigsäurebakterien aus reinem Alkohol vergoren, der aus landwirtschaftlichen Produkten wie Getreide, in Russland auch aus Kartoffeln (“Wodkaessig”) hergestellt wird.

Er ist preiswert in der Herstellung, hat wenig Eigengeschmack und eine hohe Säurekonzentration, weshalb er in der Nahrungsmittelindustrie insbesondere zum Einlegen von Gemüse, zum Beispiel Gurken, verwendet wird. Aber auch Ketchup, Soßen und Senf werden mit Branntweinessig gewürzt. Diese Essigvariante enthält in der Regel fünf bis zehn Prozent Essigsäure.

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Im Handel findet man auch Mischungen aus einem Drittel Wein- und zwei Dritteln Branntweinessig, die “Weinwürziger Essig” oder “Wein-Branntwein-Essig” genannt werden.

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Was ist Haushaltsessig?

Haushaltsessig ist eine andere Bezeichnung für Branntweinessig und verweist auf die Verwendung jenseits der Zubereitung von Speisen. Da Haushaltsessig sehr günstig ist, wird er gerne als Zusatz zu Putzwasser, zur Badreinigung und generell zum Entkalken genommen, zum Beispiel mit diesem selbst gemachten Essigreiniger. Er eignet sich auch für viele andere Hausmittel-Rezepte zum Reinigen.

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Was ist Apfelessig bzw. Obstessig?

Obstessig entsteht, wenn Obstweine mit Essigsäurebakterien versetzt werden. Am günstigsten herzustellen ist Apfelessig, man findet aber auch Birnenessig, Pflaumenessig, Kirschessig, Bananenessig, Tomatenessig und viele andere. Der Anteil an Essigsäure liegt bei all diesen Essigsorten bei fünf Prozent; der Geschmack ist insgesamt milder als bei Wein- oder Branntweinessig. Insbesondere Apfelessig ist sehr gesund und so mild, dass er sogar als Gesichtswasser verwendet werden kann. Ihn und andere Obstessige kann man auch leicht selbst herstellen.

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Was ist Balsamico-Essig?

“Richtiger” Balsamico-Essig (Aceto Balsamico Tradizionale) wird aus dem Traubenmost ganz bestimmter Rebsorten, frischem Wein und zehn Jahre altem Balsamessig hergestellt. Die Reifung zu Essig erfolgt in Holzfässern und dauert mehrere Jahre, was sich im Preis für eine Flasche Tradizionale-Essig widerspiegelt.

Günstigere Balsamico-Sorten aus dem Supermarkt bestehen aus Weißwein, Traubensirup und Zuckercouleur für die Farbe. Die Reifungszeit ist mit mindestens 60 Tagen ungleich kürzer als bei der traditionellen Herstellung. Dieser Essig darf nicht den Beinamen Tradizionale tragen und schmeckt auch anders als ein jahrelang in Holzfässern gereifter Balsamicoessig. Immerhin ist er aber auch für den kleineren Geldbeutel erschwinglich. Balsamessig wird gerne als Würze für Salate, Suppen, Fisch, Käse und vieles mehr verwendet. Da die Herstellung sehr variiert, kann der Essigsäuregehalt unterschiedlich sein.

Aus Balsamico-Essig und wenigen weiteren Zutaten lässt sich leicht eine fruchtig-würzige Crema de Balsamico selber machen.

Was ist aromatisierter Essig?

Aromatisierter Essig besteht aus Weinessig, dem Kräuter und Gewürze, aber auch Beeren zugesetzt werden können. Beliebt sind zum Beispiel Himbeeressig und Erdbeeressig, die einem Gericht eine süßlich-würzige Note verleihen.

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Was ist Essigessenz?

Essigessenz ist nicht das Gleiche wie Essig: Die Essenz wird meistens synthetisch hergestellt und hat in der Regel eine Essigsäure-Konzentration von 25 Prozent. Durch die künstliche Herstellung fehlt ihr der gesundheitliche Nutzen, den viele Essige durch die natürliche Vergärung mit sich bringen. Dennoch kann man sie als Essig-Ersatz zum Beispiel für den Salat nehmen, wenn der “richtige” Essig gerade ausgegangen ist – allerdings verdünnt mit vier Teilen Wasser auf einen Teil Essigessenz und mit Abstrichen beim Geschmack.

Aus dem Haushalt ist Essigessenz als Universal-Mittel kaum wegzudenken: Neben ihrer hohen Kalklösekraft zum Beispiel fürs WC ist sie auch nützlich als Waschmittel oder als Reinigungsmittel für die Spülmaschine. Selbst altes Leder mit Schimmelbefall lässt sich mit Essigessenz wieder aufbereiten.

Oft kann man zur Reinigung auch Essig statt Essigessenz verwenden, denn die Essenz wird meistens nur verdünnt angewendet. Da Essigessenz aber sehr günstig zu haben ist, ist anderer, hochwertigerer Essig als Ersatz eigentlich zu schade. Wir empfehlen in den meisten Rezepten dennoch die Verwendung von Tafelessig, weil damit eine versehentliche Überdosierung in der Regel ausgeschlossen ist.

Ist Essig gesund?

Generell gilt: Durch natürliche Vergärung hergestellter Essig, zum Beispiel Weinessig oder Apfelessig, kann gesund sein, wenn man ihn in Maßen zu sich nimmt. Schon seit dem Altertum ist bekannt, dass Essig körperliche Beschwerden lindern und innerlich wie äußerlich desinfizieren kann.

Insbesondere Apfelessig enthält viele Vitamine, Antioxidantien und Mineralien und hilft unter anderem, Hautprobleme wie Akne, Hautausschläge und Sonnenbrand zu lindern. Seine antifungale Wirkung hilft dabei, unerwünschte Pilze im Verdauungstrakt zu bekämpfen. Er wirkt zudem regulierend auf den Cholesterinwert und auf den Blutzuckerspiegel ein und kurbelt den Stoffwechsel an, was ihn zu einer ganz einfachen Unterstützung beim Abnehmen macht. Der regelmäßige Konsum von Apfelessig kann sogar den Blutdruck senken. Wer grundlegende Herzprobleme hat, sollte sich jedoch vorsichtshalber mit dem Arzt absprechen.

Apfelessig als Allround-Kur für das körperliche Wohlbefinden sollte immer verdünnt getrunken werden: Ein Esslöffel Apfelessig reicht für ein Glas Wasser. Die Empfehlungen zur Einnahmehäufigkeit reichen von einmal am Tag, abends vor dem Zubettgehen als Schlaftrunk (dann mit Honig gemischt), bis zu einem Glas regelmäßig vor jeder Mahlzeit zur Unterstützung einer Diät.

Essig kann man für die unterschiedlichsten Zwecke verwenden. Welche Essigsorte sich am besten als Würze, als Reinigungsmittel und Entkalker oder für die Gesundheit eignet, erfährst du hier.

Ist Essig vegan?

Es ist tatsächlich nicht selbstverständlich, dass jeder Essig vegan ist, denn um Essig klar und durchsichtig zu machen, wird er unter Umständen mit Gelatine gefiltert. Und auch Wein als Grundzutat der meisten Essige wird oft mithilfe von Gelatine geklärt. Es gibt aber auch klare Essige, die mit Mitteln nicht tierischen Ursprungs geklärt werden. Im Bioladen oder im Reformhaus stehen deshalb die Chancen sehr gut, vollständig vegan hergestellten Essig zu finden.

Kann Essig schlecht werden?

Da Essig aus natürlichen Zutaten gewonnen wird, kann er auch schlecht werden, allerdings dauert das aufgrund des extrem niedrigen pH-Wertes sehr lange. Deshalb verzichtet sogar der Gesetzgeber bei Essig auf den Zwang, ein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) auf dem Etikett anzugeben.

Wenn Essig dann doch einmal nicht mehr gut ist, erkennst du das beispielsweise daran, dass sich Schimmel in der Flasche gebildet hat oder dass er zumindest faulig und verdorben riecht und schmeckt. In einem solchen Fall kann man den Essig zwar noch nutzen, um das WC zu entkalken. Es empfiehlt sich aber, es bei dieser Anwendung zu belassen und ihn keinesfalls mehr zur Entkalkung von Gebrauchsgegenständen zu benutzen, die mit Lebensmitteln oder Trinkwasser in Berührung kommen.

Wie lagert man Essig am besten?

Damit Essig nicht schimmelt oder anderweitig verdirbt, muss man eigentlich gar nicht viel tun: Die Flasche sollte immer fest verschlossen sein, damit sich keine Schimmelpilze bilden können. Ein dunkler Ort und kühle Temperaturen helfen, dass der Essig nicht verdirbt, bevor er aufgebraucht ist. Am besten wird Essig im Schrank aufbewahrt; wenn das nicht geht, empfiehlt es sich, ihn in eine gut schließende dunkle Flasche umzufüllen.

Naturtrüber Bioessig und selbst gemachter Essig können schneller verderben. Hier hilft es, den Essig in kleineren Mengen anzuschaffen oder herzustellen, damit er innerhalb von etwa zwei Jahren aufgebraucht ist.

Essig kann man für die unterschiedlichsten Zwecke verwenden. Welche Essigsorte sich am besten als Würze, als Reinigungsmittel und Entkalker oder für die Gesundheit eignet, erfährst du hier.

Kann man Essig selber machen?

Ja, man kann Essig selber machen! Dazu gibt es verschiedene Herangehensweisen, je nachdem, ob du ein vorhandenes alkoholisches Getränk wie Rot- oder Weißwein als Grundlage nimmst, oder ob du die alkoholische Grundlage erst schaffen möchtest.

Wenn du übriggebliebenen Wein in Essig verwandeln willst, gelingt dir das am besten, indem du dem Wein eine Essigmutter zusetzt. Nach einiger Zeit haben die Essigsäurebakterien der Essigmutter den Alkohol in Essig umgewandelt, und der Essig ist fertig. Er sollte nun noch etwa zehn bis zwölf Wochen ruhen, bis man ihn verwendet. Je länger er ruhen darf, desto besser wird sein Geschmack.

Bei einer anderen Methode gehen die Vergärung von Obst zu Alkohol und von Alkohol zu Essig Hand in Hand. In einem gesonderten Beitrag erfährst du, wie du mit ein wenig Zeit aus Äpfeln, Zucker und Wasser Apfelessig selbst herstellen kannst. Das dort beschriebene Prinzip kannst du auch auf Essig aus anderen Obstsorten anwenden.

Auch einen Kräuteressig mit deinen Lieblingskräutern kannst du sehr einfach selber machen: Du brauchst nur einen Essig nach deinem Geschmack und Kräuter, die du vielleicht sogar selbst auf dem Balkon gezogen hast. In einem anderen Beitrag findest du verschiedene Rezepte für selbst angesetzten Kräuteressig.

Viele weitere Ideen für Dinge, die du in der Küche selber machen kannst, findest du in unserem Buch:

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Wofür verwendest du Essig? Hast du vielleicht sogar schon einmal Essig selbst gemacht und hast noch weitere Tipps? Wir freuen uns auf deine Anregungen in den Kommentaren!

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6 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Kann ich statt Apfelessig genauso auch Pflaumenessig herstellen?

    Also mit Früchten, Zucker und Wasser?

    Antworten
  2. Hallo zusammen!
    Im Buch – fünf Hausmittel ersetzen eine Drogerie – wird empfohlen Gerüche vom Katzenklo mit Essigwasser auswaschen zu beseitigen. Ein paar Seiten später kann man im Garten verhindern, daß sich Katzen erleichtern, in dem man mit ein paar Spritzer Essig dagegenhält. Nun denn, da wünsche ich den Katzenhaltern noch viel Vergnügen mit dem daraus resultierenden Problem – huch, meine Katze benutzt ihr Klo nicht mehr.
    Essig hat im Katzenklo nix verloren, egal in welcher Verdünnung!

    Antworten
    • smarticular.net

      Hallo Inge,
      die Konzentration macht hier den ganz wesentlichen Unterschied: Im Garten wird ein mit Essig getränkter Lappen verwendet, während das Katzenklo mit Essigwasser ausgewaschen und danach natürlich mit klarem Wasser abgespült wird. Nachdem das Katzenklo getrocknet ist, ist sämtlicher Essiggeruch verflogen, denn Essig ist auch ein sehr effektiver Geruchsentferner.
      Liebe Grüße

    • die Gerüche sind dann verflogen – für unsere Nase. Katzen haben da ein viel feineres Riechorgan. Stimme Inge zu, Essig sollte einfach nicht in Katzenklos verwendet werden.
      Das Klo komplett leeren, danach mit heißem Wasser + einfacher Haushaltsreiniger (gekauft oder selbstgemacht) auswischen/ abbürsten, mit kalten Wasser nachspülen und trocknen. Danach stinkt auch nichts mehr.

  3. Bekannte von uns stellen weinessig her, indem sie fünf bis sechs Flaschen Wein in einen Kanister füllen und eine Scheibe Brot dazu geben.
    Keine Ahnung warum das funktioniert, aber nach einigen Wochen haben sie Essig.

    Antworten

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