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Senfreste im Glas verwerten für ein Honig-Senf-Dressing
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Senfreste aus dem Glas zu kratzen, kann ganz schön anstrengend werden. Da ist es doch viel besser, die Senfreste zu verwerten, indem man direkt im Glas beispielsweise ein schmackhaftes Honig-Senf-Dressing zubereitet!
Indem man alle Zutaten im Glas schüttelt, löst sich auch noch der kleinste Senfrest von Boden und Wänden des Gefäßes. Da Senfkörner den Emulgator Lecithin enthalten, verbinden sich Essig und Öl automatisch zu einer cremigen Sauce. Wie dir das Dressing mit Senfresten gelingt, erfährst du in diesem Beitrag.
Rezept für Honig-Senf-Dressing

Zutaten
- 2 TL Senfreste (scharf oder mittelscharf) im Senfglas
- 1 TL Honig, alternativ Apfeldicksaft oder eine andere flüssige Alternative zu Honig
- 2 EL (selbst gemachter) Weißweinessig
- 1 EL Olivenöl oder anderes Pflanzenöl
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- optional ½ Zehe Knoblauch
Zubereitung
- Falls Knoblauch verwendet wird, die Zehen schälen und in sehr kleine Würfel schneiden oder auspressen.
- Alle Zutaten in das Glas mit den Senfresten geben.

- Das Glas verschließen und kräftig schütteln.

Nährwerte pro Portion
- Kalorien
- 170 kcal
Fertig ist das Honig-Senf-Dressing! Wenn du gleich eine größere Menge davon machst, kannst du etwas davon sofort für den Salat verwenden und den Rest im verschlossenen Glas im Kühlschrank aufheben. Das Dressing hält sich gekühlt bis zu einer Woche.
Ein Honig-Senf-Dressing passt perfekt zu einem leichten Rucolasalat. Mit ein paar getrockneten Tomaten statt Parmesan erlangt der Salat einen mindestens genauso intensiven Umami-Geschmack.
Das Rezept lässt sich beliebig abwandeln. Füge beispielsweise Dill hinzu für ein schmackhaftes Gurkensalat-Dressing oder Papkrikapulver, Petersilie und Bockshornkleesamenpulver für eine herzhaft-kräftig gewürzte Soße für gemischten Salat. Wem das Dressing zu intensiv wird, der kann es einfach mit ein wenig Wasser verdünnen.
Tipp: Umgekehrt lässt sich aus einem Honigrest im Glas nach der gleichen Methode eine Vinaigrette zaubern. Auch viele Marmeladenreste eignen sich wunderbar als Basis für ein Salatdressing. In einem gesonderten Beitrag findest du zudem noch viele andere Möglichkeiten, Reste aus Gläsern köstlich zu verwerten – zum Beispiel für Salatdressing aus Joghurt-, Senf- oder Gurkenwasserresten.
Weitere Ideen für die kreative Resteverwertung findest du in unserem Buch:
Wie verwertest du Reste im Glas weiter? Wir freuen uns über deine Tipps und Ideen in den Kommentaren!
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6 Kommentare
Wenn ich mir die Zutaten so ansehe, frage ich mich, warum das Dressing nicht auch länger als eine Woche halten sollte?
Hallo Olav,
bis zu einer Woche hält es sicher; wenn es länger genießbar bleibt, ist das ja umso besser.
Lieben Gruß
Heike
Dass man das jetzt als tollen Tipp darstellt, finde ich etwas seltsam.
Entweder ich kratze aus oder verwende auch den Silikonschaber, mit dem man problemlos in fast alle Winkel kommt.
Und für Dressings oder Dipps die Reste in irgendwelchen Gläsern direkt zu verwenden, ist doch nix besonderes. Das mache ich schon immer so !
Hallo Renate, das ist doch wunderbar, dass du diesen Tipp schon kennst. Viele werfen die Gläser mit den Resten aber in den Müll und freuen sich vielleicht, wenn sie eine Idee bekommen, wie sie diese noch ganz leicht verwerten können. Liebe Grüße Sylvia
Ich mache auch sonst oft Dressing mit Senf allerdings ohne Essig der ist da ja schon drin.
Da in unserem 6 Personenhaushalt relativ häufig ein Glas leer wird und man nicht jedesmal irgendeinen Rest noch mit verarbeiten kann, werden die Gläser mit einem kleinen Silikonteigschaber ausgekratzt. Dann hat man evtl. mal einen halben Teelöffel zu viel Marmelade auf dem Brot, aber das stört ja nicht wirklich.