Saisonkalender November – Obst und Gemüse regional und saisonal einkaufen

Es wird kälter und feuchter, die Natur hält aber noch einige Früchte und Gemüse für uns bereit. Finder heraus, was im November regional und saisonal reift.

Langsam wird es still im Garten und auf den Feldern. Die Gartensaison ist fast zu Ende und die Natur verfällt nach und nach in den Winterschlaf. Viel ist es nicht, was wir im November noch ernten oder aus regionalem Anbau kaufen können. Doch auch in diesem Monat gibt es noch einige regionale Obst- und Gemüsesorten, die sich zu leckeren Gerichten verarbeiten lassen.

Saisonkalender November zum Ausdrucken

Es wird kälter und feuchter, die Natur hält aber noch einige Früchte und Gemüse für uns bereit. Finder heraus, was im November regional und saisonal reift.

Den Saisonkalender für November kannst du hier herunterladen und ausdrucken.

Den gesamten Saisonkalender für regionales Obst und Gemüse findest du hier als PDF-Download und hier als Poster zum Aufhängen.

Obst im November: Äpfel, Quitten und Sanddorn

Späte Sorten von Apfel und Birne reifen erst Mitte Oktober und können bis in den November hinein geerntet werden. Dazu zählen Boskoop, Berlepsch und Brünnerling, aber auch Kaiser Wilhelm und Golden Delicious gehören zu den Spätäpfeln. Späte Birnensorten sind z.B. die Grüne Pichlbirne oder die Schweizer Wasserbirne. Sie alle müssen vor dem ersten Frost geerntet werden.

Der Saisonkalender November verrät dir, welche regionalen Obst- und Gemüsesorten jetzt reif sind -  zum Beispiel Äpfel, Quitten und Sanddorn sowie Kürbisse, Kohl und Rüben.

Im November fängt auch die Zeit für Bratäpfel an. Wenn es draußen kalt und dunkel ist, wärmt es das Herz, wenn im Backofen die Bratäpfel vor sich hin brutzeln und herrlich duften.

Steche dafür das Kerngehäuse der Äpfel (vorzugsweise einer herzhaften Sorte wie Boskoop) großzügig aus und fülle sie mit Nüssen, Rosinen, einem Klecks selbst gemachter Marmelade oder einem Löffel Ahornsirup und etwas Zimt. Backe die Äpfel dann im Backofen bei 200 °C Ober- und Unterhitze für etwa 30 Minuten. Heiß serviert und mit reichlich Vanillesoße sind sie einfach unbeschreiblich lecker!

Wenn du es besonders üppig magst, kannst du die Äpfel noch dazu in Blätterteig hüllen und als Apfel im Schlafrock genießen.

Der Saisonkalender November verrät dir, welche regionalen Obst- und Gemüsesorten jetzt reif sind -  zum Beispiel Äpfel, Quitten und Sanddorn sowie Kürbisse, Kohl und Rüben.

Als fruchtige Beilage zu süßen und herzhaften Gerichten sind auch halbierte oder geviertelte, gekochte Birnen köstlich. Garniere sie am besten noch mit einem Löffel Preiselbeermarmelade. Und auch mit diesem Rezept für Birnenbrot lassen sich die letzten Früchte verarbeiten und genießen.

Quitten haben noch bis in den November Saison. Du kannst sie zu Konfitüre und Gelee sowie zu Quittenbrot verarbeiten. Ein Rezept für die leckere Süßigkeit findest du im Saisonkalender für den September.

Vielerorts sind in der freien Natur noch Sanddornbeeren und die ebenfalls sehr vitaminreichen Hagebutten zu finden. Um die leuchtend orangefarbenen Früchte des Sanddorn von den dornigen Zweigen zu lösen, empfiehlt es sich, ganze Aststücke einzufrieren. Die gefrorenen Beeren lassen sich dann einfach abklopfen. Im Anschluss kannst du die süß-sauren Sanddornbeeren auf vielfältige Weise verarbeiten.

Der Saisonkalender November verrät dir, welche regionalen Obst- und Gemüsesorten jetzt reif sind -  zum Beispiel Äpfel, Quitten und Sanddorn sowie Kürbisse, Kohl und Rüben.

Hagebutten sind wertvolle Vitaminlieferanten bis in den Winter hinein. Wenn das Laub der Sträucher längst herabgefallen ist, können die rot leuchtenden Beeren immer noch geerntet werden – selbst nach dem Frost, durch den sie erst ihr besonders süßes Aroma entfalten.

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Zitrusfrüchte stammen zwar in der Regel nicht aus heimischem Anbau, jedoch sind die Vitaminlieferanten im winterlichen Speiseplan kaum wegzudenken. Sie müssen nicht aus Übersee kommen, sondern wachsen auch bei unseren südlichen Nachbarn. Hier haben wir die Auswahl zwischen Orangen, Zitronen, Mandarinen, Grapefruit, Kumquat, Limetten und vielen mehr.

Einige der Zitrusfrüchte sind aber auch als Kübelpflanzen für den Wintergarten oder sogar als Zimmerpflanze geeignet. Die Zitronenernte in der Wohnung wird zwar sicher nicht so reichlich ausfallen wie in Italien. Dennoch schaffen es einige der Früchte im Topf bis zur Reife. Und schon an den duftenden Blüten wirst du sicher viel Freude haben. Informiere dich am besten in einem Gartencenter oder einer Gärtnerei über unbehandelte Pflanzen mit essbaren Früchten.

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Gemüse im November: Kürbis, Kohl und Rüben

Mit dem Angebot an regionalem Gemüse sieht es ähnlich aus wie im Oktober: Bis in den Winter hinein sind Kürbisse erhältlich. Vielleicht hast du bereits das eine oder andere Kürbisrezept zubereitet? Das kannst du auch im November noch tun, denn Kürbisse gibt es immer noch in Hülle und Fülle auf den Märkten.

Wenn du ein Fan von Halloween bist, hast du bestimmt auch eine gruselige Fratze in einen großen Kürbis geschnitzt und ihn mit einer Kerze beleuchtet ins Fenster oder vor die Tür gestellt.

Die Kürbiskerne sind übrigens viel zu schade zum Wegwerfen. Sie können geröstet als gesunde Knabberei verzehrt werden.

Kohlarten wie Brokkoli, Rosenkohl, Blumenkohl und Wirsing sind im November immer noch erhältlich. Ab jetzt sind sie sogar besonders schmackhaft, weil sie mittlerweile den ersten Frost abbekommen haben. Erst dadurch entfalten sie ihr volles Aroma. Ferner werden auch Pastinaken, weiße Rüben und Knollensellerie aus heimischem Anbau angeboten.

Tipp: Blätter und Strunk von Brokkoli und Blumenkohl nicht wegwerfen! Du kannst die Reste noch zu leckeren Gerichten verarbeiten.

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Insbesondere die weiße Rübe und ihre kleinere Schwester, das Teltower Rübchen, sind besonders schmackhaft. Sie sind zudem gesundheitlich sehr empfehlenswert: Gegen Bronchitis hilft die weiße Rübe, wenn sie in Milch gekocht und als Püree verabreicht wird. Bei Erkältung und Husten hilft der Saft der weißen Rübe. Dafür brauchst du:

  • eine weiße Rübe
  • etwas Zucker zum Bestreuen

Die Rübe putzen und in kleine Würfel hacken. Mit Zucker bestreuen und für zwei bis drei Stunden Saft ziehen lassen. Dieser frische, süße Rübensaft kann dann teelöffelweise auch schon Kindern verabreicht werden. Auf ähnliche Weise ist auch der schwarze Winterrettich als Hustensaft verwendbar.

Für Frische auf dem Tisch sorgen jetzt auch die knackige, leicht bittere Endivie und der zarte Friséesalat. Beide Salate halten sich sehr gut zwei bis drei Tage im Kühlschrank und sorgen in dieser vitaminarmen Zeit für zusätzliche Vitamine und Mineralstoffe.

Der Saisonkalender November verrät dir, welche regionalen Obst- und Gemüsesorten jetzt reif sind -  zum Beispiel Äpfel, Quitten und Sanddorn sowie Kürbisse, Kohl und Rüben.

Wir freuen uns, wenn dir unsere Serie über regionales Obst und Gemüse gefällt. Kennst du noch weitere regionale Sorten, die im November erhältlich sind? Wir freuen uns über deine Ergänzungen in einem Kommentar!

Viele raffinierte Rezepte mit regionalen und saisonalen Zutaten findest du auch in unseren Büchern:

Marta Dymek - Zufällig vegan - 100 Rezepte für die regionale Gemüseküche – nicht nur für Veganer

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5 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Das frische Blattgrün vom Knollensellerie kann man super einfrieren und dann Suppen aller Art zugeben, gibt kräftig Geschmack. Einfach waschen, grob zerkleinern und ab in einen Gefrierbeutel oder eine Dose. Der Gefrierbeutel hat den Vorteil dass man ihn einfach nur noch drücken muß um das gefrorene grün weiter zu zerkleinern. Das Gleiche habe ich auch mit dem Grün der Staudensellerie gemacht…

    Antworten
  2. Bratappelvariante:

    einfach einen Dominostein in die Mitte (der ehemalige Platz vom
    Kerngehäuse eignet sich hervorragend)
    stoppen………………….tataaaaaa

    Gruß T!

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Klingt super und auch das müssen wir unbedingt ausprobieren :-)

  3. Mein Tip: Den Knollensellerie unbedingt mit dem frischen Blattgrün kaufen. Das gibt nicht nur der Hühnersuppe den gewissen Pfiff sondern schmeckt auch in Smoothies und läßt sich in vielen anderen Gerichten integrieren, in denen man mit Kräutern würzt.

    Antworten

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