Wärmender Wintereintopf mit regionalem Gemüse
Winterzeit ist Eintopfzeit! Wenn die Temperaturen sinken, wärmt ein kräftiger Wintereintopf bis in die letzten Glieder durch. Regionales Wintergemüse eignet sich perfekt für diesen gehaltvollen Suppenklassiker. Ähnlich wie bei buntem Ofengemüse kannst du die Zutaten je nach saisonaler Verfügbarkeit und eigenem Geschmack wunderbar nachhaltig und flexibel variieren.
Rezept für Wintereintopf
Schwierigkeit: Einfach4
Portionen220
kcal40
MinutenEin Wintereintopf mit regionalem Gemüse ist das perfekte Wohlfühlessen für kalte Tage. Das einfache Basis-Rezept lässt sich nach saisonaler Verfügbarkeit abwandeln, wärmt dank optionaler Gewürze von innen und liefert zahlreiche Vitalstoffe. Ein unkompliziertes Gericht für die ganze Familie, das auch am nächsten Tag noch hervorragend oder sogar noch besser schmeckt.
Zutaten
1 kg gemischtes Wintergemüse (z. B. Karotte, Pastinake, Rosenkohl, Rote Bete, Topinambur, Steckrübe, Kürbis Knollensellerie, Lauch)
200 g Kartoffeln
1–2 Zwiebeln
2–3 EL Pflanzenöl (z. B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
1 EL Tomatenmark
1 l Wasser
1–2 EL gekörnte Brühe oder selbst gemachte Gemüsewürzpaste
3–4 TL Suppengewürz (z. B. Kerbel, Lorbeer, Majoran, Rosmarin, Thymian)
½ Bund frische Petersilie
Salz und Pfeffer nach Geschmack
optional ein daumengroßes Stück geriebener Ingwer, einige Chilis, 1–2 TL ganze Pfefferkörner für noch mehr Aroma
Zubereitung
- Gemüse und Kartoffeln putzen, schälen, waschen und in mundgerechte Würfel schneiden.
- Zwiebeln schälen und fein würfeln.
- Speiseöl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebelwürfel darin glasig anschwitzen, dann das Tomatenmark hinzufügen und kurz mitrösten.
- Die restlichen Gemüsewürfel dazugeben und unter Rühren etwa fünf Minuten andünsten. Falls du wärmende Gewürze wie Chilis oder Garam Masala nutzt, gib sie jetzt hinzu, damit sich die ätherischen Öle ideal entfalten können.
- Mit so viel Wasser ablöschen, bis das Gemüse knapp bedeckt ist. Starte im Zweifel mit etwas weniger Wasser, nachgießen kannst du jederzeit.
- Gemüsebrühe und Kräuter einrühren. Alles bei geringer Hitze für circa 20 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Wurzelgemüse gar ist.
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn der Eintopf noch etwas sämiger werden soll, zerdrücke einfach ein paar Kartoffel- und Gemüsestücke am Topfrand mit einer Gabel.
- Petersilie waschen, fein hacken und direkt vor dem Servieren über die dampfenden Teller streuen.
Tipp
- Wenn du gerade kein frisches Gemüse zur Hand hast, eignet sich natürlich auch Tiefkühlgemüse.
Ideen für sättigende Einlagen
Du kannst diese vitalstoffreiche Mahlzeit ganz leicht um eine zusätzliche Proteinquelle bereichern: Hülsenfrüchte, Tofu-Würstchen oder grob gewürfelter Räuchertofu passen hervorragend in die Brühe.
Wer den klassischen Eintopf mit Fleisch bevorzugt, kann Mettenden, Speckwürfel, Würstchen oder gewürfeltes Suppenfleisch hinzugeben und mitkochen lassen.
Noch cremiger wird dein Eintopf, wenn du kurz vor Ende der Kochzeit etwas Schmand oder (selbst gemachte) Hafersahne unterrührst. Wer es besonders würzig mag, verfeinert das Gericht am Tisch mit ein paar Tropfen einer Maggi-Alternative aus Liebstöckel.
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Haltbarkeit und Lagerung
Ein Wintereintopf eignet sich hervorragend zum Vorkochen. Im Kühlschrank hält er sich in einem gut verschlossenen Behälter problemlos drei bis vier Tage. Wie bei den meisten Eintöpfen gilt auch hier: Am nächsten Tag aufgewärmt schmeckt er fast noch besser, da die Gewürze richtig durchziehen konnten.
Du kannst Reste auch einfrieren und für etwa drei bis sechs Monate haltbar machen. Kartoffeln verändern allerdings beim Einfrieren oft ihre Konsistenz und werden etwas mehlig. Wenn dich das stört, koche die Kartoffeln nach dem Auftauen einfach frisch dazu oder zerdrücke die weichen Kartoffelstücke im Topf für eine extra sämige Bindung.
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Welches Gemüse oder welche Einlage darf in deinem liebsten Wintereintopf auf keinen Fall fehlen?
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