Rotkohlsalat mit Möhre – köstlich knackiger Wintersalat
Wahrscheinlich hast du schon häufiger klassischen Apfelrotkohl gegessen. Sehr viel seltener kommt in unseren Breiten ein rohköstlicher Rotkohlsalat auf den Tisch. Mit dem folgenden, einfachen und dennoch originellen Wintersalat-Rezept servierst du das vitalstoffreiche Kohlgemüse einmal anders.
Rezept für Rotkohlsalat mit Möhre
Schwierigkeit: Einfach4
Portionen160
kcal30
MinutenDie Aromen des Rotkohl harmonieren in diesem Rezept wunderbar mit der leichten Süße der Möhren. Als alternative Süße kannst du den Honig auch durch Granatapfelsirup ersetzen.
Zutaten
½ kleiner Kopf Rotkohl
2 große Karotten
6 EL Pflanzenöl
2 EL Apfelessig
1 TL Honig oder eine vegane Honig-Alternative
Saft einer halben Zitrone
1 Prise Salz
optional Sesam und Petersilie
Zubereitung
- Karotten putzen, beim Rotkohl die äußeren Blätter entfernen
- Karotten und Rotkohl in schmale Streifen hobeln, je schmaler desto besser.
- Aus den restlichen Zutaten ein Dressing zubereiten, über die Gemüsestreifen geben und alles gründlich vermengen.
- Nach Wunsch etwas Sesam und grob gehackte Petersilie darüber streuen.
Tipp
- Anstelle eines frischen Kohlkopfs kannst du für das Rezept auch eingelegten Rotkohl verwenden.
Der Salat schmeckt noch besser, wenn er eine Weile durchgezogen ist. Dazu passt beispielsweise frisch gebackenes Brot oder aromatische Roggenbrötchen mit einem winterlichen Brotaufstrich.
Tipp: Aus nicht mal einer Handvoll Zutaten lässt sich auch ein köstlicher Spitzkohlsalat zubereiten.
Heimische Lagerchampions für das ganze Jahr
Dieses Rezept vereint zwei der wichtigsten Säulen der regionalen Vorratshaltung. Sowohl Rotkohl als auch Möhren sind absolute Klassiker, die uns das ganze Jahr über mit Frische versorgen.
Saison & Regionalität
Rotkohl und Möhren haben in Deutschland zwar im Spätsommer und Herbst ihre Haupterntezeit, sind aber dank ihrer hervorragenden Lagerfähigkeit (fast) ganzjährig aus regionalem Anbau verfügbar. Während der Rotkohl als klassisches Wintergemüse gilt, bringen die Möhren das ganze Jahr über Farbe in die Küche. Da beide Sorten in fast allen Regionen Deutschlands prächtig gedeihen, haben sie eine exzellente Öko-Bilanz.
Eigenanbau im Garten
Beide Gemüsearten lassen sich wunderbar im eigenen Garten ziehen:
Rotkohl gehört zu den “Starkzehrern” und benötigt einen nährstoffreichen Boden sowie ausreichend Platz. Er braucht Zeit zum Wachsen, belohnt die Geduld aber mit festen, prallen Köpfen.
- Aussaat: Vorzucht unter Glas ab März, Auspflanzen ins Beet im Mai. Späte Sorten für die Winterlagerung werden im April/Mai gesät.
- Erntezeit: Je nach Sorte (Früh- oder Spätkohl) von September bis Dezember. Späte Sorten vertragen leichten Frost.
Möhren: Sie lieben lockeren, sandigen Boden, damit die Wurzeln ungehindert gerade nach unten wachsen können.
- Aussaat: Frühe Sorten ab März, spätere Sorten (Lagermöhren) im Mai bis Juli.
- Erntezeit: Frühe Möhren ab Juni. Lagermöhren werden meist im Oktober oder November geerntet, kurz bevor der Boden gefriert.
Tipp: Wenn du Möhren im eigenen Garten ziehst, kannst du das nährstoffreiche Möhrengrün ebefalls lecker verwerten!
Inhaltsstoffe & Gesundheit
Dieses Duo ist ein potenter Helfer für ein starkes Immunsystem:
- Rotkohl: Die tiefe violette Farbe verdankt er den Anthocyanen. Diese Pflanzenstoffe wirken antioxidativ und entzündungshemmend. Zudem liefert Rotkohl pro Portion fast so viel Vitamin C wie eine Zitrone.
- Möhren: Sie sind die Spitzenreiter in Sachen Beta-Carotin (eine Vorstufe von Vitamin A), das wichtig für die Sehkraft und die Hauterneuerung ist. Damit dein Körper das wertvolle Beta-Carotin der Möhren optimal aufnehmen kann, ist die Zugabe von Fett entscheidend. Das Pflanzenöl im Dressing dieses Rezepts dient also nicht nur dem Geschmack, sondern fungiert als wichtiger “Wirkstoff-Aktivator”.
Mehr leckere Rezepte mit jeder Menge buntem Gemüse findest du auch in unseren Büchern:
Wie bereitest du Rotkohlsalat am liebsten zu? Wir freuen uns auf deine kulinarischen Tipps in den Kommentaren!
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Das sieht nach einer leckeren und farbenfrohen Abwechslung aus! Ich gebe in so einen Salat gerne noch ein paar Orangenfilets und eine Handvoll Walnüsse dazu. Ich kann mir gut vorstellen, dass die fruchtige Note und der zusätzliche Biss auch wunderbar zu diesem Dressing passen. Eine tolle Idee, die ich direkt fürs Wochenende abspeichere. Vielen Dank für die Inspiration und liebe Grüße