Kürbiswaffeln selber machen – süß oder herzhaft
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Wenn die Tage kürzer werden und noch etwas Kürbispüree vom letzten Kochen übrig ist, sind selbst gemachte Kürbiswaffeln eine clevere und köstliche Resteverwertung. Sie sind schnell zubereitet, wunderbar saftig und bringen herrliche Herbst-Aromen direkt auf den Teller.
Rezept für Kürbiswaffeln – süß oder herzhaft

Zutaten
Grundzutaten
- 200 g Kürbispüree (z. B. Hokkaido oder Butternut)
- 250 g Dinkelmehl (Type 630)
- 200 ml Kuhmilch oder Pflanzendrink (z. B. Hafermilch oder Sojamilch)
- 50 ml neutrales Pflanzenöl
- 2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- etwas Öl zum Einfetten des Waffeleisens
Für eine süße Variante
- 50 g Zucker oder eine andere Süße nach Wahl
- 1 TL Zimt
- 1 Prise Muskatnuss
Für eine herzhafte Variante
- 3–4 EL fein gehackte frische Kräuter (z.B. Schnittlauch, Petersilie oder fein geschnittene Lauchzwiebelringe)
- 50 g geriebener Käse oder eine vegane Reibekäse-Alternative
- zusätzlich Salz, Pfeffer und Gewürze nach Geschmack
Zubereitung
- Mehl, Backpulver und Salz in einer großen Schüssel vermengen. Je nach Variante die süßen oder herzhaften trockenen Zutaten dazugeben und gründlich vermischen.
- Kürbispüree, Pflanzendrink und Pflanzenöl zu der Mehlmischung hinzugeben.
- Alles mit einem Schneebesen oder einem Handrührgerät zügig zu einem homogenen Teig verrühren. Den Teig nicht zu lange bearbeiten, damit die Waffeln schön luftig bleiben.
- Das Waffeleisen auf mittlerer bis hoher Stufe vorheizen und die Backflächen mit einem Pinsel leicht einfetten.
- Pro Waffel etwa zwei bis drei Esslöffel Teig in die Mitte des Eisens geben und leicht verstreichen.
- Die Kürbiswaffeln für drei bis fünf Minuten goldbraun ausbacken, bis sie außen leicht knusprig sind.
- Die fertigen Waffeln auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, um ein Durchweichen durch Kondenswasser zu verhindern.
Nährwerte pro Portion
- Kalorien
- 120 kcal
Haltbarkeit und Lagerung
Frisch gebacken schmecken die Waffeln am besten. Sie lassen sich aber auch wunderbar aufbewahren. Im Kühlschrank bleiben sie in einem luftdichten Behälter etwa zwei bis drei Tage frisch. Für eine längere Haltbarkeit die vollständig ausgekühlten Waffeln portionsweise einfrieren. Bei Bedarf direkt tiefgekühlt in den Toaster geben und knusprig wieder aufbacken.
Tipp: Schon gewusst? In deinem Waffeleisen kannst du noch viele weitere Leckereien zubereiten.
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Teigvariationen
Das klassische Dinkelmehl lässt sich problemlos an unterschiedliche Ernährungsbedürfnisse anpassen:
- Vollkorn-Variante: Dinkel- oder Weizenvollkornmehl verwenden. Da Vollkornmehl mehr Flüssigkeit bindet, schrittweise etwa 20 bis 30 Milliliter zusätzliche Flüssigkeit unterrühren, bis der Teig die gewohnte zähflüssige Konsistenz erreicht.
- Glutenfreie Waffeln: Das Dinkelmehl durch eine universelle, glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Zur besseren Bindung einen halben Teelöffel Johannisbrotkernmehl oder gemahlene Flohsamenschalen hinzufügen, falls die Mehlmischung noch kein eigenes Bindemittel enthält.
- Mehr Biss: Egal ob süß oder herzhaft – eine Handvoll gehackte Walnüsse oder Kürbiskerne direkt im Teig sorgt für eine tolle Struktur.
Servierideen
Süße Kürbiswaffeln passen hervorragend zu selbst gemachtem Apfelmus, einer Kugel (veganem) Vanilleeis oder einem Klecks (pflanzlichem) Joghurt mit etwas Ahornsirup. Zu den herzhaften Waffeln schmeckt ein erfrischender Kräuterdip oder ein knackiger Herbstsalat besonders gut.
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Wie servierst du deine Kürbiswaffeln? Verrate es uns in einem Kommentar unter dem Beitrag!
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