Hundeleckerlies selber machen: einfache und gesunde Rezepte für Hundekekse

Viel einfacher als du denkst, lassen sich Hundeleckerlies selber machen. Das spart Geld und Verpackungsmüll, und du weißt ganz genau, was drin steckt!

Mit wenigen Handgriffen lassen sich Hundeleckerlies selber machen, und das viel einfacher als du denkst! Die selbst gemachten Hundekekse sind nicht nur preiswerter und gesünder als Fertigprodukte, sondern du sparst auch jede Menge Verpackungsmüll. Zudem weißt du ganz genau, was drin steckt, und vermeidest fragwürdige Zutaten.

Hundeleckerlies selber machen

In den selbst gebackenen Hundeleckerlies können alle Zutaten verarbeitet werden, die dem Hund schmecken – und die für ihn ungiftig sind. So können sie eine vollwertige Hundeernährung ergänzen (aber keinesfalls als Alleinfuttermittel ersetzen).

Geeignet sind zum Beispiel Haferflocken, übrig gebliebenes Eiweiß, Eigelb-Reste oder ganze Eier sowie Kartoffeln, Karotten, Joghurt, Frischkäse oder auch frische Reste von Fleisch und Fisch.

Als Basis für den Keksteig kann zum Beispiel Mehl verwendet werden. Viele Hunde vertragen das handelsübliche Weizenmehl Type 405 gut. Besser geeignet ist allerdings Vollkornmehl, da es deutlich mehr Mineralstoffe enthält. Alternativ kannst du auf glutenfreie Mehle wie Reismehl oder Kartoffelmehl zurückgreifen.

Nachfolgend findest du unsere liebsten Rezepte für selbst gemachte Hundeleckerlies.

Hundeleckerlies selber machen mit Erdnussbutter und Sesam

Hundeleckerlies selber machen mit Erdnussbutter und Sesam

Portionen

25

Portionen
Vorbereitungszeit

10

Minuten
Backzeit

30

Minuten
Kalorien

57

kcal
Gesamtzeit

40

Minuten

Leckerlies mit Erdnussbutter werden von vielen Hunden gern angenommen. Mit diesem einfachen Rezept sind sie schnell zubereitet.

Zutaten

Zubereitung

  • Alle Zutaten zu einem homogenen, festen Teig kneten. Sollte der Teig zu krümelig sein, etwas Wasser ergänzen und weiter kneten.
  • Den Teig dünn ausrollen und Kekse ausstechen oder ihn mit einem Messer in Form schneiden.Viel einfacher als du denkst, lassen sich Hundeleckerlies selber machen. Das spart Geld und Verpackungsmüll, und du weißt ganz genau, was drin steckt!
  • Die Kekse auf ein mit Backpapier oder einer Backpapier-Alternative ausgelegtes Backblech legen und bei 160 °C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten backen. Anschließend den Backofen ausschalten und die Kekse weiter im Ofen trocknen und vollständig auskühlen lassen.
  • Sobald die Hundekekse abgekühlt sind, kann dein Hund sie probieren. In einer Keksdose oder einem Schraubglas halten sich die Leckerlis sehr lange.

Tipp

Hundekekse mit Wildkräutern

Selbst gemachte Hundeleckerlies mit Wildkräutern sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Diese sind für die Gesundheit unseres vierbeinigen Lieblings genauso wichtig wie für unsere eigene. Die Wildkräuterkekse bieten eine preiswerte Möglichkeit, eine Extraportion Vitalstoffe in den Speiseplan deines Hundes zu integrieren.

Es muss nicht immer Fertigfutter sein: Diese Wildkräuter kannst du in gesunde Leckerlis für Hunde verwandeln!

Hundekekse ohne Getreide

Für Hunde, die kein Gluten vertragen oder aus anderen Gründen nicht bekommen sollen, sind diese Kekse ohne Getreide gut geeignet.

Für die Hundeleckerlis ohne Getreide werden benötigt:

  • 1 mittelgroße Karotte
  • 1 Banane
  • 200 g Kartoffelmehl
  • 100 g Reismehl (alternativ mehr Kartoffelmehl)
  • 50 ml Pflanzenöl

So einfach geht’s:

  1. Karotte mit der Reibe fein hobeln und die Banane mit einer Gabel zerdrücken.
  2. Alle Zutaten zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Wenn der Teig zu trocken ist, nach Bedarf etwas Wasser ergänzen.
  3. Den Teig mit den Händen zu zwei Zentimeter großen Kugeln formen und bei 150 °C Ober-/Unterhitze für etwa 30 Minuten backen. Anschließend den Ofen ausschalten und die Kugeln zum Trocknen mehrere Stunden lang bei leicht geöffneter Backofentür im Ofen belassen.

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Obst-Leckerlies

Hunde, die gerne Obst essen, werden diese Kekse lieben. Sogar überreifes und schrumpeliges Obst lässt sich in diesen Hundeleckerlies verwerten.

Diese Zutaten brauchst du für die Obst-Kekse:

  • 300 g Vollkornmehl
  • 120 g feine Haferflocken
  • 100 g Obst wie Banane, Apfelmus oder ein Babygläschen Obstbrei
  • 1 Ei
  • 1 EL Pflanzenöl

So werden die Kekse zubereitet:

  1. Obst mit einer Gabel zerdrücken oder mit einer Reibe fein raspeln (entfällt bei Verwendung von Brei) und mit den anderen Zutaten zu einem festen Teig kneten. Sollte der Teig zu fest sein, etwas Wasser ergänzen.
  2. Den Teig ausrollen, Kekse ausstechen und bei 150 °C Ober-/Unterhitze für etwa 40 Minuten backen.

Der ökologische Pfotenabdruck eines Hundes kann beträchtlich sein! Mit diesen Tipps lebt dein Vierbeiner nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch gesünder.

Leberwurst-Leckerlies

Diese Hundeleckerlies werden sehr gut angenommen, da viele Hunde Leberwurst gerne fressen. Sie lassen sich ganz leicht selber machen und sind besonders schnell fertig zum Vernaschen.

Folgende Zutaten werden gebraucht:

  • 150 g Dinkelvollkornmehl
  • 60-70 g Bio-Leberwurst oder Mettwurst vom Fleischer
  • 1 reife Banane
  • 1 kleine Karotte
  • 1 EL Kokosöl oder anderes Pflanzenöl

So einfach gehts:

  1. Karotte fein reiben und Banane zu Brei quetschen.
  2. Alle Zutaten zu einem glatten, festen Teig kneten. Sollte der Teig zu krümelig sein, etwas Wasser ergänzen.
  3. Den Teig zu einer drei bis vier Zentimeter dicken Rolle formen und in fünf Millimeter breite Scheiben schneiden.
  4. Die Scheiben auf einem Backblech verteilen und bei 200 °C Ober-/Unterhitze für etwa 20 Minuten backen.

Die Kekse können nach dem Abkühlen sofort vernascht werden. Es empfiehlt sich, die Leberwurst-Kekse über Nacht auf dem Blech liegen zu lassen, damit sie trocknen und lange aufbewahrt werden können.

Kartoffel-Kekse

Diese Kartoffel-Kekse sind ideal zur Resteverwertung von gekochten Kartoffeln und Kartoffelbrei geeignet. Mit wenigen weiteren Zutaten werden daraus im Handumdrehen gesunde Hundeleckerlies.

Diese Zutaten brauchst du:

  • 200 g gekochte Kartoffeln oder Kartoffelbrei
  • 100 g Vollkornmehl
  • Wasser nach Bedarf

Die Kekse sind super einfach herzustellen:

  1. Kartoffeln pressen (bei Verwendung von Brei entfällt dieser Schritt) und mit dem Mehl zu einem glatten, festen Teig verkneten. Sollte der Teig zu fest sein, etwas Wasser ergänzen.
  2. Den Teig etwa einen halben Zentimeter dick ausrollen, ausstechen und bei 180 °C Ober-/Unterhitze für 20 Minuten backen.

Die Kartoffel-Kekse lassen sich nach Verfügbarkeit mit übrig gebliebenem Ei, Quark, geriebenem Käse oder zerkleinerten Wurst- und Fischresten  aufpeppen, die einfach mit in den Teig geknetet werden.

Viele weitere Tipps für ein nachhaltiges Leben mit (und ohne) Haustier kannst du in unseren Büchern entdecken:

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Hast du auch schon mal Hundekekse gebacken oder Hundefutter selbst hergestellt? Teile deine Tipps und Rezepte in den Kommentaren!

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86 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Es gab mal ein Rezept mit Parmesan und Apfelmus. Ich hab’s verlegt. Kann mir jemand weiterhelfen? Unser Nachbarhund liebt sie.

    Antworten
    • Wie lange sind solche Leckerlies haltbar?

    • Hallo, das hängt vor allem vom Wassergehalt ab, je mehr Feuchtigkeit enthalten ist, umso schneller können die Leckerlies verderben/ schimmeln. Liebe Grüße Sylvia

  2. Es gab doch auch Mal ein Rezept mit Banane. Mein Hund hat es geliebt, aber jetzt finde ich das irgendwie nicht mehr.

    Antworten
    • Hallo Lokila, im Absatz “Obst-Leckerlies” gibt es ein Rezept mit Banane. Meinst du vielleicht das? Liebe Grüße Sylvia

    • Achja und bei dem Leberwurst-Leckerlie ist auch Banane drin.

  3. Hallo ihr Lieben, das sind echt tolle Infos und Inspirationen. Danke dafür.
    Es gibt eine Seite für Vegane/ Glutenfreie Rezepte, da wurde Kartoffelmehl benutzt, allerdings für das zubereiten von Hauptfutter.
    Zusätzlich hier noch ein Tipp: http://www.foodsharing.de
    da schlägt man zwei fliegen mit einer Klappe. Man rettet Lebensmittel vor der Tonne und kann viele gerettete Sachen nutzen und hat nicht nur für den Menschen sondern auch für das Haustier was davon. Besonders Obst und Gemüse.
    Also schaut gerne dort mal rein. 😀

    Antworten
  4. Wie lange sind denn solche selbst gemachten Hundekekse und Leckerlies haltbar?
    *Bitte entschuldigt, falls diese Frage schon einmal auftauchte*

    Antworten
    • Hallo Selina, das hängt vor allem von der Restfeuchte ab. Wenn sie richtig trocken sind, halten sie problemlos mehrere Monate. Liebe Grüße Sylvia

  5. Das sind auf keinen Fall die richtigen Hundekekse. In Form von jeglichem Mehl.

    Antworten
    • Das sehe ich auch so. Es gibt doch genügend artgerechter “Leckerli es”.

  6. Sind diese Kekse auch für Welpen geeignet?

    Antworten
  7. Hallo ,
    auch auf die Gefahr hin, dass meine Frage schon beantwortet worden ist, stelle ich sie trotzdem:
    Welche Haferflocken sind gemeint?
    Die Zarten oder die Kernigen?
    Danke für die feinen Rezepte!

    Antworten
    • Hallo Tine, es sind die zarten gemeint. Sie verbinden sich im Teig besser. Liebe Grüße Sylvia

    • Es handelt sich hier doch um Leckerlies. Das heißt , dass solche auch nur in Maßen verabreicht werden sollten. Deshalb meine ich, dass es wie im richtigen Leben sein sollte : alles was zu viel und alles was zu wenig ist, ist eher ungut. Ein gesundes Mittelmaß und alles ist gut .
      Und was das Haltbarkeitsdatum anbelangt, bei meinem “Wauzibauzi”
      handelt sich es um einen Labrador, da stellt sich nicht die Frage nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum…😉

  8. Hallo,
    die Rezepte hören sich super an!
    Kann man bei den Babygläsern alle Sorten nehmen? Z.B. auch Gemüse wie Karotte und co oder sollte man da irgend etwas beachten?

    Antworten
    • Hallo Anne, du kannst alle Sorten nehmen, die dein Hund verträgt. Bei Karotte sollte das auf jeden Fall kein Problem sein. Liebe Grüße Sylvia

  9. Hey habe eure keksi mit Honig und Joghurt ausprobiert meine Hunde fliegen drauf danke dafür

    Antworten
  10. Hallo,
    ich hab mich gefragt, ob bei den Mengen der Thunfisch im Saft nichg auch der stinknormale aus dem Discounter sein kann? Der Hund bekommt ja nicht die ganze Ladung auf einmal… Vielleicht 5 Leckerchen am Tag oder so.
    Ist die Dosis nicht verkraftbar? Frag nur, weil ich überhaupt nicht wüsste, wo ich diesen salzlosen Thunfisch herbekäme…
    Lg

    Antworten
    • Hallo Sarah, vielleicht könntest du diese Frage deinem Tierarzt stellen. Wir haben uns zwar mit dem Thema und den Rezepten beschäftigt, sind aber bei solchen Empfehlungen lieber doppelt vorsichtig und eben doch keine studierten Veterinärmediziner. Liebe Grüße Sylvia

  11. Hallo
    Meine Hündin hat ein Nierenleiden, nascht aber liebend gerne Leckerlies. Hätten Sie ein Rezept für mich oder welches deiner Rezepte kann ich benutzen?

    Antworten
    • Hallo Rosi, in solchen Fällen empfehlen wir den Tierarzt des Vertrauens zu fragen. Liebe Grüße Sylvia

  12. Hallo, ich backe öfter Kekse für unseren Goethe, aber oftmals steht bei den Rezepten immer nur die Temperatur, aber nicht ob Unter/Oberhitze oder Heißluft genutzt wird. Ebenfalls backe ich gerne mit rote Beete aber meine Leckerlies bleiben nicht rot oder pink sondern werden braun. Hat jemand einen Tipp für mich? Lg Angela

    Antworten
    • Hallo Angela,
      wahrscheinlich sind das Angaben für Ober-Unterhitze. Wenn du mehrere Bleche backen möchtest, nimm Umluft, dann kannst du zwei Bleche auf einen Schlag backen. Dabei solltest du aber die Temperatur etwas verringern.

      Wegen des Farbverlustes, falls dich das sehr stört, kannst du im Notfall auf Lebensmittelfarbe zurückgreifen. Da empfehle ich allerdings eine Paste (z.B. von Wilton oder Sugarflair, es gibt auch bestimmt noch viele andere) die du tatsächlich nur in Linsengröße zugeben musst.

    • Hallo Angela
      Ich lese grad in diesem Blog
      Zu deiner Frage: Farbverlust bei rote Beete hast du wenn du die vacuumierten Beete nimmst. Passiert dir nicht mit frischen Beeten die du fein reinrasselst. Meine Hunde Lieben auch rote Beete 😉
      LG Beate

  13. hallohallo
    hallohallo

    Hi
    Darf ich beim Obst Rezept auch Weissmehl(Weizenweissmehl) verwenden ?
    LG hallohallo

    Antworten
    • Hallo, Vollkornmehl ist auf jeden Fall nährstoffreicher/ gesünder. Davon abgesehen kannst du alles verwenden, was deinem Hund gut tut. Liebe Grüße Sylvia

    • ferdinand100
      ferdinand100

      Würde liber kein weissmehl nehmen. am besten vollkornmehl.

  14. Schade, dass so viel Weizenmehl verwendet wird. Buchweizenmehl oder Reismehl ist für die Hunde besser, und würde auch besser zu eurer Seite passen. Und Joghurt bzw. Hüttenkäse statt Milch – nur so als Tipp

    Antworten
    • Mein Hund verträgt auch kein Getreide. Schade, dass keines der hier vorgestellten Leckerlie-Rezepte ohne Weizenmehl ist. Kann ich bei einer Getreideallergie Buchweizenmehl verwenden oder sollte ich lieber auf Reismehl zurückgreifen?
      Kann die Mehlmenge bspw. bei der Verwendung von Reismehl 1:1 ausgetauscht werden?

  15. Hallo. Wie groß ist das Babyglas für Die Obst Keckse?

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Circa 100 ml Brei reichen aus, oder alternativ einen Apfel oder eine Banane nehmen, wie oben beschrieben – zu exakt braucht man dabei nicht zu sein, und wenn die Konsistenz des Teiges noch nicht stimmt, kann man einfach ein bisschen mehr Brei/Wasser oder eben trockene Zutaten zugeben, bis es etwa passt.
      Liebe Grüße

  16. Hallo !
    Gibt’s auch selbstgemachte Leckerlis für Katzen ?

    Antworten
  17. Hallo, mein Hund frisst normalerweise alles……da er noch jung ist und sich viel bewegt hätte ich eine kurze Frage: Welche Kekse sind von den angegebenen am besten verdaulich?

    Antworten
  18. Hallo! Habe die Parmesan- und Thunfischkekse gebacken. Meine Shiba-Inu Hündin liebt sie heiss und innig.
    Danke für die Rezepte.

    Antworten
    • Weizen ist foch nicht gesund für hunde

    • Wie lange kann man die Kekse aufheben

    • Hallo, die Haltbarkeit hängt davon ab, wie viel Restfeuchte enthalten ist. Wenn die Hundekekse richtig trocken sind und brechen statt sich zu verbiegen, halten sie problemlos mehrere Monate. Liebe Grüße Sylvia

  19. Reni aus Hamburg

    Hi, ich achte beim Backen auf absolut glutenfreie Peodukte. Z.B. glutenfreies Hafermehl, Reismehl oder Dinkelmehl.
    Petersilie, Spinat, Körnerkäse, gekochte Rote Beete, lang gekochte, pürierte Möhren, Banane, Hühnchen, Chia-Samen z.B. sind gut zu kombinieren für verschiedene Leckerchen-Sorten.
    Spinat-Hühnchen-Dinkel ließ meinen Hund zum Keksdieb werden 😀

    Antworten
    • Hi, hast du ein Rezept für die Spinat Hühnchen kekse, klingt interessant!
      Oder hab ich das irgendwo übersehen?
      Liebe Grüße 😊

  20. Hallo, habe gerade diese Seite entdeckt und werde mich an die Obst Kekse machen.
    Ich koche für unser Kleintier immer mal Feuchtfutter. Wenn ich Hähnchen für mich verarbeite bleibt immer noch genug übrig was mir nicht schmeckt. Dazu koche ich Kartoffeln und Möhren die ich mit dünner Brühe zu Muß verarbeite. Das Hähnchenfleisch drehe ich durch den Fleischwolf. Dann noch ein paar gehackte Nüsse/Mandeln dazu und den Brei in kleine Twist-Off-Gläser füllen. Höchstens 250 ml. Dann Deckel fest zudrehen und im Einkochtopf einmal aufkochen lassen und dann
    ! 90 Minuten ! bei 90°C einkochen.
    Unter einem Tuch langsam abkühlen lassen.
    Hält ca 6 Monate, bei uns ist es immer schon schneller weg. 😄
    Die 90 Minuten Einkochzeit sind für alles mit Fleischanteil wichtig. Wenn das Fleisch roh zu den anderen Zutaten gemischt wird verlängert sich die Einkochzeit auf 120 Minuten.

    Antworten
    • Keine Nüsse oder Mandeln enthalten Blausäure

    • smarticular.net
      smarticular.net

      Kein Problem, wenn die Nüsse kurz mit erhitzt werden, denn Blausäure verflüchtigt sich bereits bei 26 Grad Celsius.
      Liebe Grüße

    • Hallo Reni, ich koche ab und an Futter für die Fellnase. Twist off Gläser kannst Du im Schnellkochtopf günstiger einkochen. 25 min beim zweiten Ring. Langsam abkühlen lassen und dann erst den Topf öffnen. NICHT abdampfen, das kann Glasbruch geben. Die Gläser entweder aufs Sieb oder einfach auf ein Geschirrhandtuch stellen. Klappt auch super wenn z. B. Suppe o. ä. übriggeblieben ist. Viel Spaß.

  21. Hi! :-)

    Kann ich statt Ausstechern auch Silikonbackmatten verwenden?

    Da ich einen kleinen Chihuahua habe, möchte ich kleine mini Leckerlie machen, die trotzdem aber auch hübsch und süß aussehen sollen.
    …leider finde ich keine von der Größe her passenden Ausstecher, sondern “nur” diese Silikonbackformen, mit super tollen Motiven/Formen.

    LG

    Antworten
    • Hallo Manu, das müsste genauso funktionieren. Eventuell weicht die Backzeit etwas ab. Liebe Grüße Sylvia

  22. Hallo ich moechte auch bitte gerne wissen wielange jeweils die Leckerlis haltbar sind.

    Danke schoen

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Das kommt darauf an, wie viel Restfeuchte enthalten sind. Wenn sie richtig trocken sind und brechen statt sich zu verbiegen, halten sie problemlos mehrere Monate.
      Liebe Grüße

  23. Wielange sind die kekse haltbar?

    Antworten
    • Ich schließe mich dieser Frage an! :/ Will sofort die Bananenkekse backen *-* wie lang halten die? :/
      Hab nämlich noch drei reife Bananen übrig und will diese verwerten. Wenn ich also die dreifache Menge mache, sollten die lang haltbar sein.. :D

  24. Hallöchen, ich habe leider mur normales weißmehl, kann man auch kokosmehl oder mandelmehl nehmen?

    Antworten
    • Hallo Katta, wir können dir nicht sagen, ob das von Hunden ebenso gut vertragen wird. Liebe Grüße Sylvia

    • Hallo!
      Ich verwende sehr oft Kokosmehl. Allerdings weichen da die Mengenangaben ab. Einfach austesten.

  25. Beim Backen versuche ich den Hundekeksen immer noch einen Mehrwert zu geben und habe daher Kurkuma Hundekekse entwickelt! Rezept findet Ihr unter tier-gesund.de/kurkumakekse

    Antworten
  26. Tolle Rezepte, ich kann mich gar nicht entscheiden, welches ich als erstes ausprobieren will :)
    Eine Frage hätte ich noch: Wielange sind die Kekse haltbar?

    Antworten
  27. Wir backen seit einiger Zeit die Hundekekse selbst und unsere Fellnase zieht die selbstgebackenen allen gekauften vor! Wir versuchen dabei besonders auf Nachhaltigkeit zu achten, demnach würden bei uns weder Thunfisch noch Banane je im Hundekeks landen, die kommen ja auch bei uns Menschen nicht auf den Tisch (ist beides mitten in Deutschland einfach nicht regional zu haben…) und sind für leckere Hundekekse auch nicht nötig.
    Als trockene Komponente verwenden wir überwiegend selbstgemachte Semmelbrösel, z.B. aus Brot, das mit der TooGoodToGo-App gerettet wurde. Für die Geschmackskomponente schauen wir am Samstagnachmittag welche (Bio-)Fleisch- und Wurstwaren im Supermarkt reduziert werden, weil sie wegen des Ablaufdatums am Montag nicht mehr verkauft werden können. Die würden andernfalls in der Tonne landen, für Leckerlis sind sie aber allemal noch super! Hackfleisch mit seiner kurzen Haltbarkeit gibt es da sehr oft. Bei uns gibt es reduzierte Fleischwaren samstags auch an der Theke, wo man seine eigene Dose mitbringen kann.
    So werden die Leckerlis noch ein bisschen nachhaltiger, wenn man damit Lebensmittel retten kann, als wenn man ganz frische Lebensmittel extra für den Hund kauft, gerade bei Fleisch und Milchprodukten! – und Geldsparen lässt sich nebenbei auch noch!
    Als klebrige Komponente verwenden wir überwiegend Quark, manchmal auch Joghurt oder Eier. Lässt sich alles runtergesetzt am Ende des MHD bekommen.

    Antworten
    • Hallo Indra, danke für deinen Kommentar! Da sind sehr viele Tipps drin, die dem Hund und der Umwelt gut tun. Liebe Grüße Sylvia

    • Das finde ich super und schlau!

      Ich mach es auch so !

  28. Hallo, wir bekommen morgen einen Labrador-Welpen und frag mich nun, ob diese Leckerlis auch schon für Welpen geeignet sind?

    Antworten
    • Huhu, also bei welpen sollte man in dem jungen alter auf die inhaltsstoffe etwas achten und das sie nicht allzu hart sind,am anfang solange er noch milchzähne hat zumindest.beim.zahnwechsel ist das härte knabberzeug für das tier eine wohltat .nur nicht unbeaufsichtig geben.ansonst viel spass und geduld mit eure maus😁

  29. lucretiana

    Hallo ihr Lieben, ich habe zwei Katzenkinder und möchte sie gerne gesund ernähren, ohne haufenweise (Plastik-)Müll zu produzieren. Katzenstreu gibt es ja schon als kompostierbare Pellets, aber beim Futter fällt sehr viel Abfall an, Dosen und Verpackungen vom Trockenfutter. Habt ihr Tipps für mich, was ich statt dessen füttern könnte?

    Antworten
    • Hallo, danke für deinen Kommentar. Zum Thema Katzenfutter selber machen haben wir einen eigenen Beitrag: https://www.smarticular.net/katzenfutter-ohne-zusatzstoffe-selber-kochen/ Je nachdem wie man die Zutaten einkauft, kann man dabei sicher auch viel Müll sparen. Liebe Grüße Sylvia

    • Hallo wir füttern nachhaltiges Tierfutter von Green pet food vergeatrisch oder mit Insekteneiweiss. Ausserdem verwerten wir möglichst viel “Reste” in dem wir z. B.Gemüse und Abschnitte zu Fond verarbeiten das ausgekochte Gemüse landet auch mit in den Hundekekse /die übrigens auch gut bei Katzen ankommen.

  30. Honig, Banane, Obst und Kartoffeln, Apfelmus sind stark Kohlehydrat und somit ZUCKERHALTIG bzw. werden im Körper in Zucker umgewandelt. Sowas gehört NICHT in Tiernahrung, schon gar nicht in “gesunde” selbstgemachte Nahrung für Hunde…

    Antworten
    • Kohlehydrat-haltig…sorry…

    • Tierärzte haben dazu eine ganz andere Meinung und auch im Netz finden sich zahlreiche Gegenargumente die sagen, dass Hundefutter durchaus auch Kohlenhydrate enthalten soll, und dass diese vom Hund direkt verstoffwechselt werden, zum Beispiel hier:
      https://www.doc-futter.de/doc-futter-kl%C3%A4rt-auf/wissenswertes/basiswissen-n%C3%A4hrstoffe-hund/

      Zitat:
      “Aus Studien weiß man, daß das Futter des Hundes gewichtsmäßig bis zu 50% aus Kohlenhydraten bestehen kann mit einem Faseranteil von 2,5 – 4,5 %. Allerdings sollten mindestens 5,5 % des Futters aus Fett und 10% des Futter aus Protein bestehen.”

      Mein Hund (12, topfit) wird schon seit der Welpenzeit auch mit Kohlenhydraten ernährt, sehr viel selbst gemacht – auf die ausgewogene Mischung kommt es an.

    • Was füttern dann Sie Tolles?
      Fertigfutter?

    • Liebe Daria,
      deine Ansicht ist tatsächlich schon lange überholt. Selbstverständlich können unsere domestizierten Hunde Kohlenhydrate verarbeiten (im Gegensatz zum Wolf) und ist sogar gesund für die körperliche Entwicklung. Bitte nicht unrecherchiert Halbwissen verbreiten.

  31. Barbara Zoppel

    Bei den Parmesankeksen steht Parmesan nach Augenmaß. Wie viel ungefähr? Hab da gar keine Ahnung wie viel noch okay ist. Käse sollten Hunde ja eigentlich gar nicht fressen wegen des hohen Salzgehalts.

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Es reichen wenige Gramm, um den verführerischen Geschmack und Geruch zu erzeugen. Liebe Grüße

    • Lilos Leinenträgerin

      Hab die Bananen-Kekse heute nach gemacht. Ich habe eine Ausstechform in Form eines Hundes benutzt. Es wurden seehr viele Kekse. Mein acht Monate alter Boxer liebt sie! Danke schön

    • Die berühmten Bekannten Welpentrainer füttern alle oft Käse..si d das leicht Trotteln?

  32. Angelika Fiol

    Gibt es auch gesunde Snacks für Katzen zum Selbermachen? Ohne diese Plastikumverpackungen und gesünder noch dazu, weil man weiss was drin ist?

    Antworten
  33. Dagmar Barrett

    Ich habe die Kekse mit Honig und Joghurt und die mit Thunfisch gebacken: zum Advent ein (in Stücke gebrochenes) Leckerli, bei dem sich mein Hund anstandslos gehorsam in all unseren Übungen zeigt! (Zum Beispiel beim Staubsauger-Monster.) Ich bin begeistert und für unsere Emmi eine Küchenheldin… Übrigens verlangt unser Enkel nun auch nach den ersteren – die findet er selber superlecker!

    Antworten
  34. Ich möchte hier auch einen Gedanken einwerfen. Viele Ideen in den Kommentaren sind prima, von wegen Getreide, Thunfisch etc., nur hat sich schon mal jemand die Frage gestellt, ob Gebackenes, Gekochtes/Gegartes überhaupt für den Hund geeignet ist? Durch den Erhitzungsprozess werden die meisten Enzyme, die für den Verdauungsprozess notwendig sind und im rohen Zustand “gratis mitgeliefert” werden, zerstört und eine einwandfreie Verdauung findet somit nicht mehr statt (das gilt auch für Dosenfutter). Die Folgen sind übermässige Verschlackung und vorzeitige Alterung bzw. Erkrankungen des Hundes. Das bedeutet für mich nicht, dass ich dem Hund etwas gutes tue…nicht mal als Leckerli zwischendurch. Aber das soll jeder für sich entscheiden. Vielleicht nimmt jedoch der eine oder andere meine Zeilen zum Anlass, etwas darüber nachzuforschen. Dem Hund zuliebe. Alternativen wären z. B. kleine getrocknete Fische, kleingeschnittene getrocknete Pansenstückchen, rohe oder getrocknete Karotten- oder Rote Betescheiben.

    Antworten
    • Wenn man es so genau nehmen will, gehen auch keine rohen Karotten oder Rote Beetescheiben. Dem Hund fehlt das entsprechende Enzym um rohes Gemüse am Stück verarbeiten zu können, daher muß es entweder püriert oder gedünstet werden.
      Da mein Hund aber nicht meine schlauen Bücher gelesen hat, schaue ich auch schon mal weg, wenn er dem Pferd ein Stück Möhre oder Rote Beete klaut;-)

    • Diana Schneider

      Marion, darüber brauche ich definitiv NICHT nachdenken, denn auch ich gönne mir schon auch mal selbst ein paar Kekse, ein Glas Wein oder auch mal ein Döner. NICHTS von alldem trägt dazu bei, dass sich MEIN Alterungsprozess. Klar: ich könnte abends bei Möhren-und Paprikasticks mit Magerquark vor dem Fernseher sitzen…muss ich aber nicht, denn ein Schälchen Chips ist einfach schmackhafter. Und genauso sehe ich es bei meinen Fellnasen: als Leckerli ist das vollkommen ok, sofern ich nicht jeden Tag handweise Leckerli verfüttere.

    • Gute Idee !!!

  35. Die Idee ist super! Bloß Thunfisch geht eben gar nicht mehr, weder für Menschen, noch für Hunde. Wie bei fast allen (!) Fischen ist jetzt zuviel Quecksilber drin. Ob Bio oder nicht bio macht leider keinen Unterschied. Aber es gibt ja andere leckere Sachen, die man reinmixen kann. Hier freut man sich über Leberwurst-Sterntaler zu Nikolaus. Wuff!

    Antworten
    • Da hast du allerdings Recht. Neben Quecksilber sollte man auch wegen der Überfischung auf Thuna verzichten, vielen Dank für deinen Hinweis!

  36. All diese Rezepte bestehen fast zu 100% aus Getreide und anderen Kohlehydraten. Das ist zwar besser als viele industriell hergestellten Produkte, aber von gesund würde ich da nicht unbedingt sprechen. Als Leckerli für zwischendurch finde ich es allerdings ok, wenn ansonsten ein wirklich gesundes Hauptfutter mit wenig bis keinem Getreide gefüttert wird.

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Damit hast du wohl recht Andy :-) Als Alleinfutter sind sie tatsächlich nicht geeignet und auch nicht gedacht. Hast du Ideen für ein weniger Kohlenhydrat-lastiges Rezept, ausgewogener mit Eiweiß, Fett und Ballaststoffen, bei dem die Cookies trotzdem länger haltbar sind? Das würden wir gern ausprobieren und weiter verfeinern!

    • Gabi Bendorf

      Ich verwende für selbstgebackene Hundeleckerlis ausschließlich Buchweizenmehl oder Maronenmehl wobei letzteres auch sehr gut zur Herstellung von Pferdeleckerlis geeignet ist. Mein Lieblingsrezept: pürierte Rinderleber mit 1-2 Eiern in einer Haushaltmaschine oder Mixer geben und nach und nach so viel Buchweizenmehl hinzugeben, daß eine nicht zu feste Masse entsteht. Diesen Teig rolle ich in fingerdick, schneide ihn in dünne (1-2 cm) dünne Scheibchen und lege es auf Backpapier. Bei Umluft werden die Leckerlis bei 160 Grad gebacken, bis sie so eben trocken sind (etwa 20 Min bei großer Menge von drei Blechen/Ebenen).

    • Maximilian Knap

      Tolles Rezept Gabi, vielen Dank dafür!

    • Angela Bruno

      Diese Kekse sind in der Tat als Leckerli gedacht. Von Hauptfutter war nie die Rede. Ich hab ja geschrieben, dass sie gedacht sind, um seinen Hund zu verwöhnen oder zu belohnen! Ein Snack eben. Für Zwischendurch. ;-)

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