Das schnellste Brot mit Geling-Garantie

Diese Brotrezepte sind einfach, sehr lecker und gelingen garantiert. Wir backen immer doppelt so viel, und frieren dann etwas für das Sonntagsfrühstück ein.von Sven

Wir essen sehr gern Brot, aber mit dem Backen ist es so eine Sache. Viele Variationen haben wir schon ausprobiert, und der selbst gemachte Backrahmen ist dabei eine große Hilfe. Letztendlich gehört aber immer etwas Glück dazu, damit der Teig auch gut aufgeht und das Brot locker, nicht zu trocken und schön knusprig wird.

Dank unserem treuen Leser Sven aus Priort verwenden wir nun ein besonders einfaches Rezept, das praktisch immer gelingt! Mit ein paar Minuten Arbeit (dazu kommt natürlich die Aufgeh- und Backzeit) erhalten wir zwei wunderbare 1,5-Pfund-Brote.

Brot schmeckt ja bekanntlich am besten frisch, das gilt umso mehr für knackige Sonntagsbrötchen. Anstatt nun jeden zweiten Tag oder öfter zum Bäcker zu radeln, backen wir einfach ab und zu mit wenig Aufwand selbst. Ganz besonders schön ist, dass sich die Brötchen zur Hälfte vorbacken und dann einfrieren lassen. Sonntags kann man sie innerhalb von nur 15 Minuten fertig backen und hat so leckere, knackige Brötchen auf dem Tisch.

Das Rezept und seine Varianten möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten. Vielen Dank an Sven, der uns auch seine Fotos zur Verfügung gestellt hat!

Grundrezept für Weißbrot oder Dinkelmischbrot

Dieses Rezept eignet sich sowohl für ein reines Weißbrot, als auch für Mischbrote. Es wird dann einfach ein Drittel bis maximal die Hälfte des Mehls z.B. durch Dinkelvollkornmehl ersetzt. Die angegebenen Mengen beziehen sich auf ein Brot (750 g), verdopple sie am besten und backe immer gleich zwei Brote. Benötigt werden:

  • 500 g Mehl Typ 550 – bevorzugt Demeter
  • Alternativ 150 g Typ 550 und 350 g Typ 405 (oder bis zu ein Drittel durch Dinkelvollkornmehl ersetzen)
  • 20 g Hartweizengries – bevorzugt Demeter
  • 1 Päckchen Trockenhefe (oder ½ Würfel frische Hefe)
  • 10 g Salz
  • 350 g lauwarmes Wasser
Diese Brotrezepte sind einfach, sehr lecker und gelingen garantiert. Wir backen immer doppelt so viel, und frieren dann etwas für das Sonntagsfrühstück ein.
von Sven

So wird das Brot zubereitet:

  1. Die trockenen Zutaten vermischen, das Wasser dazugeben und so lange durchkneten, bis ein glatter Teig entsteht (ca. 5 Minuten). Sollte der Teig zu klebrig sein, noch ein wenig (teelöffelweise) Mehl hinzugeben. Der Teig darf nicht zu trocken sein und sollte sich beim Kneten vom Schüsselrand lösen.
  2. Eine Stunde abgedeckt an einem warmen, zugfreien Ort ruhen lassen.
  3. Den Teig auf eine mit Mehl bestäubte (wenig Mehl, sonst wird der Teig zu trocken) Arbeitsfläche geben. Zusammenfalten, eine dicke Rolle formen und halbieren und zwei Brote formen. Für Brötchen kleine Stücke von ca. 80 g abnehmen und kleine Brötchen formen.
  4. Optional verschiedene Samen wie Schwarzkümmel, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Sesam o.ä. auf den noch feuchten Teig streuen.
  5. Auf ein Blech mit Backpapier legen und mit einem scharfen Messer ein paar mal quer einschneiden, nicht zu tief.
  6. Abdecken und ca. 1-1,5 Stunden gehen lassen.
  7. Den Ofen auf 220 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Alternativ geht auch Heißluft bei 200 Grad, vor allem dann, wenn man mehrere Bleche backt. Mit Ober-/Unterhitze wird das Ergebnis aber besser.
  8. Auf der mittleren Schiene in den Backofen schieben und, ganz wichtig, etwas Wasser, entweder auf ein zweites, heißes Backblech oder direkt unten in den Backofen, hineingeben damit Dampf erzeugt wird, den Ofen schnell schließen.
  9. Ca. 25 Minuten backen, Brötchen sind etwas schneller fertig. Nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen und auf einem Rost luftig auskühlen lassen, damit das Brot nicht schwitzt.
Diese Brotrezepte sind einfach, sehr lecker und gelingen garantiert. Wir backen immer doppelt so viel, und frieren dann etwas für das Sonntagsfrühstück ein.
von Sven

Man kann Brot bzw. Brötchen auch nach ca. 10-15 Minuten herausnehmen, abkühlen lassen und einfrieren, so hat man einen schönen Vorrat. Die halbfertigen Brote werden bei Bedarf unaufgetaut im vorgeheizten Ofen (Dampf nicht vergessen) in ca. 15 -20 min. fertig gebacken, Brötchen brauchen nur etwa 10-15 Minuten.

Olivenbrot

Für mediterranes Olivenbrot kannst du das Rezept leicht abwandeln. Zusätzlich werden etwa zwei Teelöffel Oregano und eine Handvoll entsteinter Oliven mit untergeknetet.

Herzhafte Brotstangen

Mit dem gleichen Grundteig lassen sich auch herzhafte Brotstangen herstellen. Zusätzlich werden benötigt:

  • Maismehl für die Arbeitsfläche
  • Oregano
  • Feta oder geriebener Käse
  • optional Oliven, eingelegte getrocknete Tomaten

Die Zutaten wieder zu einem geschmeidigem Teig verkneten. Der Teig sollte nicht zu trocken und nicht zu klebrig sein. Den Teig abgedeckt eine Stunde an einem warmen Ort ruhen lassen. Backofen auf 220 Grad vorheizen. So werden daraus die herzhaften Stangen:

  1. Die Arbeitsfläche leicht mit Maismehl bestauben.
  2. Den Teig auf die Arbeitsfläche heben und halbieren.
  3. Die Teighälfte vorsichtig mit den Fingern auseinander ziehen, bis ein Rechteck von ca. 30 x 15 cm, ca. zwei cm dick entsteht.
  4. Leicht mit Oregano bestreuen, geriebenen oder zerbröselten Käsedarüber streuen.
  5. Eventuell einige halbierte Oliven oder klein geschnittene, getrocknete Tomaten darauf verteilen und leicht andrücken.
  6. Den Teig mit der schmalen Seite zu einem Drittel zusammenklappen und dann das andere Drittel darüber klappen und leicht andrücken.
  7. Von der schmalen Seite angefangen, in ca. zwei cm breite Streifen zu schneiden.
  8. Die Streifen vorsichtig verdrehen und etwas in die Länge ziehen (alles auf dem Maismehl), und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  9. 15 min. gehen lassen und dann bei 220 Grad ca. 20 bis 25 Minuten backen (Dampf nicht vergessen).

Das ergibt einen wunderbaren Snack, man kann eigentlich gar nicht genug davon machen, weil die kleinen Knusperstangen schneller aufgegessen werden, als einem lieb ist!

Wenn du jetzt so richtig auf den Geschmack gekommen bist, findest du noch viele weitere Brot-Ideen in unserem Buchtipp:

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Hast du das Rezept probiert, oder verwendest du ein anderes, das ebenso immer gelingt und gut schmeckt? Hinterlasse deine Anregungen und Ergänzungen in den Kommentaren!

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34 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Ich hab schon ne Menge Brot gebacken.
    Aber dieses hier funktioniert garantier nicht so wie es da geschieben steht, nämlich den Teig auf ein Backblech geben…
    Der geht auseinander, am Ende sieht es aus wie ein Fladenbrot, flach und unnütz.
    In einer Brotform, 1 stunde bei 200 Grad, dann wird das was, aber so nicht

    Antworten
    • smarticular.net

      Hallo Sepp, nach deiner Erklärung dürfte es ja nur Kastenbrote und Fladenbrote geben – ist aber zum Glück nicht so 🙂 das Geheimnis eines guten Brotes, luftig und ohne Kasten gebacken, liegt in der richtigen Konsistenz des Teigs. Er darf gerade so nicht mehr kleben und muss sehr elastisch sein. Der Teigling wird „gespannt“, also oben auseinander gezogen und unten etwas gestaucht, damit das Brot nach oben aufgeht. Genauso klappt das auch mit Bauernbrot und Brötchen. Gutes Gelingen!
      Liebe Grüße

    • Ja,
      deshalb schreibt ihr oben „Auf ein Blech mit Backpapier legen“,
      weiter unten dann zeigt ihr dad Bild wo das Brot in der Brotbackform ist ja?
      Sorry bitte wenn ich das mal so schreibe, aber ich vermute mal ganz stark das derjenige welcher das Rezept online gestellt hat noch nie ein Brot gebacken hat!
      Trotzdem vielen Dank für die „Anregung“

    • smarticular.net

      Du hast natürlich Recht, das zweite Bild ist versehentlich hineingerutscht – es sollte zeigen, dass es eben auch als Kastenbrot funktioniert. Wir schauen mal, was noch an Bildern vorhanden ist.
      Liebe Grüße

  2. Hallo,
    ich hab kürzlich ein Brotrezept geschickt bekommen, dass wirklich sensationell schmeckt und noch dazu keinerlei Arbeit ist. Es nennt sich Brot ohne kneten. Man kann jedes Mehl verwenden, egal ob Roggen, Weizen, Dinkel ect……. Das Rezept: 3Tassen Mehl (ich nehme eine ca. viertel Liter Kaffeetasse, 2Kaffeelöffel Salz, 1Teelöffel Trockenhefe, 1 einhalb Tassen heisses Wasser ( Das ist der Trick es muss wirklich heiss sein,aber nicht kochend. Alles zusammenmischen nicht kneten nur verrühren und min. 3 Stunden zugedeckt gehen lassen, gerne auch über Nacht, aber nicht länger als 24 Stunden. Jetzt eine beliebige Form mit Backpapier auslegen und den Teig hineingleiten lassen. Ins vorgeheizte Backrohr bei 200 Grad Ober und Unterhitze schieben, nach einer halben Stunde herausnehmen aus der Form und am Gitterrost nochmal eine halbe Stunde bei 200 Grad backen. Ich mache das seid Monaten so und wir sind ganz begeistert , dass es selbst nach dem Auftauen ganz knusprig schmeckt. Man kann natürlich optional wer mag Kümmel oder jedes andere Brotgewürz verwenden. Ich habe auch schon Linsenmehl mit Dinkelmehl gemischt und Roggenmehl, der Fantasie sind keine Grnzen gesetzt und es gelingt garantiert immer. Besonders gut schmeckt es, wenn man oben noch Haferflocken verteilt. LG Enne

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  3. Sandra Bergmann

    Kann ich den Teig auch am Vorabend ansetzen und am nächsten Tag backen?

    Antworten
    • smarticular.net

      Eine sehr lange Gehzeit kann durchaus funktionieren, allerdings haben wir es mit diesem Rezept noch nicht probiert. Sowohl Geschmack als auch Konsistenz werden dadurch beeinflusst. Wenn du es probierst, würden wir uns über einen Erfahrungsbericht freuen! Liebe Grüße

    • Liebe Sandra,
      das ist sogar besser. Die Ruhezeit sollte allerdings nicht länger als 24 Stunden sein.
      Liebe Grüße
      Enne

  4. Ulrike Boll

    Hier ein erprobtes Rezept für Quarkbrötchen: Mehl und Quark zu gleichen Teilen, 1 Prise Salz und Backpulver, entsprechend er Menge des Mehl zu einem Teig verrühren, zu Brötchen formen, backen.

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hallo Ulrike, klingt sehr einfach! Welche Art von Quark wird benötigt – Magerquark oder eine Rahmstufe? Danke für dieses schöne Rezept :-)

    • Ulrike Boll

      Ähm, sorry, Magerquark.

    • So ein Brot machen wir immer zum Grillen. Es schmeckt unglaublich gut wenn man es in einem mit Öl eingestrichenen Pfännchen auf dem Grill durch bäckt. Wie nennen es daher „Pfanderlbrot“. Geht übrigens auch mit Yoguhrt.

  5. Salka Vom Katswall

    Ganz abgesehen vom Thema, es wäre schön, wenn auf einer Seite, die sich der Nachhaltigkeit verschrieben hat, keine Links zu Amazon und Co. gesetzt werden, sondern zu buch7.de, ecobookstore und ähnliche.
    Nur Konsequenz ist wirklich nachhaltig :-)

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Vielen Dank für deine Rückmeldung! Das sehen wir ähnlich, damit es überhaupt funktioniert, sind jedoch ein paar Kompromisse notwendig. Zeitlich wäre es einfach nicht möglich, für jedes Thema und jede Idee individuelle Angebote zu recherchieren. buch7 findet sich aber schon in zahlreichen Buch-Empfehlungen. Unsere ausführlichen Gedanken zu diesem Thema kannst du hier nachlesen: http://www.smarticular.net/werbung-und-produktlinks/
      Liebe Grüße! Maximilian

  6. Nicole Kamin

    Habe das Dinkelmischbrot probiert. Beim ersten Mal hatte ich eher 2 Fladenbrote ^^ Sie waren aber trotzdem innen weich und außen knusprig, allerdings etwas umständlich dann, wenn man es wie normale Brotscheiben essen möchte – man braucht dann sehr viele ;) Beim zweiten Mal habe ich dann eine Kastenform benutzt und damit ist es dann sehr gut geworden (Habe eine 30cm-Form benutzt, könnte eventuell auch ne Nummer kleiner sein, aber schon viel besser als Fladen xD). Ich mische auch noch Kürbis-, Sesam-, Sonnenblumenkerne und Leinsamen gleich zu Anfang unter die trockenen Zutaten. Sehr toll und super lecker! Werde morgen wohl wieder eins backen :)

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Wow, toll, dass sie so gut gelungen sind (beim zweiten Mal) :-) Wenn der Teig so stark zerläuft, war zu viel Wasser drin. Das richtige Mischungsverhältnis zu finden, ist gar nicht zu leicht und oft eine Sache von wenigen Teelöffeln Mehl oder Wasser. Nach mehreren Versuchen bekommt man langsam ein Gefühl für die optimale Konsistenz des ungebackenen Teigs – nicht zu klebrig und nicht zu trocken, damit das Brot später optimal aufgeht. Bei uns wird es langsam immer besser, die Mühe lohnt sich :-)

    • Ich meine doch es liegt am Dinkelmehl, dass das Brot breit läuft. (Oder Maximilian? Ist das nicht die Sache mit den Klebern, die das Dinkelmehl im Gegensatz zu Weizen nicht hat.?)
      Deshalb backe ich alle Dinkelteige in einer Form, sonst gibts Fladen.
      Ansonsten lohnt sich auch das Falten und Schleifen/Rundwirken. Da gibt es verschiedene Sachen auf YouTube, das hab ich auch unlängst angefangen und es lohnt sich.

    • Maximilian Knap

      Stimmt schon, mit höherem Weizenanteil klappt es einfacher, wird aber auch nicht so lecker. Ansonsten könnte man auch ein Sauerteigbrot probieren, das geht dann auch mit hohem Roggen- oder Dinkel-Anteil! http://www.smarticular.net/mit-sauerteig-gesundes-und-schmackhaftes-brot-backen/

    • Joaaa das klappt super, ich mache 100% Dinkelbrot mit Sauerteig. Aber angefangen habe ich auch mit Eurem Rezept hier! 1000 Dank für die vielen Inspirationen

  7. berg wichtl

    warum heißt das eigentlich das schnellste Brot ??? Gibt viele schnellere ;-)

    Antworten
  8. Monika Waerder

    Wir haben das Brot letzte Woche gebacken und es war sehr sehr hart und furz trocken. Ist ja nicht das erste Brot was wir gebacken haben,daher bin ich überrascht.

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Das ist sehr ungewöhnlich, bist du sicher, alles richtig dosiert zu haben? Bei uns wird es richtig fluffig und gar nicht trocken, sogar ohne Kastenform! Wenn du die genauen, verwendeten Mengen und Mehlsorten nochmal angibst, findet sich ja vielleicht der Fehler…

      Wir stellen übrigens immer eine hitzefeste Schale mit Wasser mit in den Backofen, damit während des Backens noch mehr Dampf entsteht. Aber das Dampferzeugen ganz am Anfang ist auch wichtig, z.B. einen Schluck Wasser auf ein Blech oder den Ofenboden gießen.

    • Monika Waerder

      wasser habe ich immer im Ofen und besprüh auch zwischendurch mal mit Wasser. alle Angaben so wie sie im rezept stehn.

    • berg wichtl

      da fehlt noch die Zugabe von Essig ;-)

    • Sternchen0903

      Brotbacken ist eine Wissenschaft für sich, es kann sehr viele Gründe haben. Ich muss bei meinem Ofen die Temperatur & Zeit etwas verringern, mein Ofen heizt wohl stärker als andere. Könnte das bei Dir auch der Fall sein?

      Um das feuchte Klima von Profiöfen zu imitieren, kann man Brote in einem Römertopf backen. Ich würde kein Wasser in den heissen Ofen schütten wollen ..

    • Eva Stvarnik

      Muss ja kein Wasser reinschütten.Ich backe schon lange Brot und Weckerln selbst.Einfach ein hitzebeständiges Gefäß auf den Backofenboden stellen mit kochendem Wasser.Mach ich übrigens bei jedem Hefeteig.

  9. Helga Möbis

    hi, kann man dieses rezept auch im brotbackautomat backen? danke schonmal im voraus. :)

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hallo Helga, sollte eigentlich auch gehen, wenn die angegebenen Zeiten einigermaßen einstellbar sind. Falls du es probierst, berichte doch bitte, wie es geworden ist!

  10. Hallo,
    danke für das tolle Rezept.
    Ich möchte bald die Brotstangen versuchen.
    ich und das halbe Internet („google 5-minutenbrot“) kennen auch ein Rezept, das sehr schnell ein Brot zaubert.
    Ich selbst knete nicht gerne und bei diesem Blitzbrot genügt die Verwendung eines Rührgeräts.
    Das Rezept kommt ohne Aufgehen des Teiges aus und das Brot wird in den kalten Backofen geschoben und ist dann nach etwa 50 Minuten fertig.
    Vielleicht kommt es euch bekannt vor, wenn ich den Essig erwähne, der auf der Zutatenliste steht.

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hallo Laura, ja solche Rezepte haben wir auch schon mal getestet :-) aber persönlich bevorzuge ich es, wenn der Teig richtig aufgehen kann, das Ergebnis wird dann einfach besser, richtig schön elastisches und nicht so krümeliges Brot. Deshalb lieber mit Aufgehzeit, während er man ja eigentlich nichts machen muss außer zu warten ;-)

    • Hallo Maximilian,
      Brot selber backen statt kaufen halte ich für eine gute Idee bei den Bemühungen den Alltag etwas nachhaltiger zu gestalten.
      Die Befriedigung des Selbermachens motivierte mich auch dazu mir um andere Dinge Gedanken zu machen und Neues auszuprobieren.
      Etwa seit dem Frühjahr backe ich unser Brot selbst und kann wohl an einer Hand abzählen, wie oft ich seitdem noch welches gekauft habe.
      Das wäre aber ohne das erwähnte Blitzbrotrezept nicht so.
      Erst dieses brachte mich überhaupt auf die Idee es zu versuchen.
      Wenn es andere gibt, die ähnlich faul sind wie ich, könnte das auch für sie eher ein Anlass zum selber backen sein, als ein Rezept mit von Hand kneten und aufgehen lassen.
      Und wenn es andere gibt, die auch faul, aber nicht so sehr wie ich, sind, dann würde der Erfolg mit dem blitzbrotrezept sie vielleicht motivieren, es mal mit einem ein klein wenig aufwendigerem Rezept, mit einem möglicherweise besseren Ergebnis, zu probieren.
      Uebrigens, seit du vom krümeligen Brot geschrieben hast, bin ich meinem Brot gegenüber etwas misstrauisch,
      aber irgendwie schmeckt es mir eben doch sehr gut und ich bin vollauf zufrieden damit.
      Wie gut muss dann wohl erst ein aufgegangenes Brot sein?
      Falls mich mal der Motivationsschub packt werde ich es ausprobieren.
      Abschliessend (nach diesem Sermon) möchte ich anbringen,
      dass das Blitzbrotrezept meines Erachtens durchaus seine Berechtigung findet, wenn es darum geht auch faule Menschen wie mich zu Aktionen zur
      Nachhaltigkeit zu motivieren.
      Viele Grüsse,
      Laura

  11. Sehr schönes Rezept. Kann man so auch ein Roggenbrot backen?

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hallo Nicole, das haben wir noch nicht probiert, denn Roggenbrot macht man normalerweise eher mit Sauerteig. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es mit einem gewissen Anteil Roggenmehl (nicht mehr als 30 %) auch ganz gut funktionieren könnte. Falls du es probieren möchtest, freuen wir uns auf deinen Erfahrungsbericht!

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