Genial einfach: Brot im Topf backen – locker und lecker

Glaubst du auch, dass Brotbacken kompliziert ist und Chaos in der Küche hinterlässt? Dann solltest du diese geniale Methode ausprobieren!

Wenn auch du gern öfter selbst backen würdest, aber der Aufwand mit dem langen Kneten und die Schweinerei in der Küche dich davon abhalten, dann solltest du unbedingt die Topf-Methode probieren. Ich bin von dieser überraschend einfachen Art des Brotbackens begeistert und bin sicher, du wirst es auch sein.

Bei dieser Methode ist der Arbeitsaufwand minimal und das fertige Brot überzeugt in jeder Hinsicht. Die Vorteile sprechen für sich:

  • Abwiegen und langes Teigkneten sind unnötig, ebenso die Küchenmaschine.
  • Verwendung finden nur Wasser und drei weitere natürliche Zutaten, die du höchstwahrscheinlich vorrätig hast.
  • Weil im geschlossenen Topf und nicht etwa auf dem Backblech gebacken wird, bleibt die Feuchtigkeit im Brot. Zusätzlich entsteht eine tolle Kruste.
  • Das Rezept bietet auch etliche Variationen mit verschiedenden Mehlsorten, Nüssen und Kernen, die für Abwechslung sorgen.
  • Und das Wichtigste: Das Brot gelingt immer! Also trau dich ran!

Welche Töpfe eignen sich fürs Brotbacken?

Zum Backen eignen sich im Prinzip alle ofenfesten Töpfe mit dicht schließendem Deckel. Nicht verwenden solltest du Töpfe mit Plastikteilen oder zu billige Töpfe, da sie sich leicht verformen oder die Beschichtung bzw. Farbe abblättern könnte.

Glaubst du auch, dass Brotbacken kompliziert ist und Chaos in der Küche hinterlässt? Dann solltest du diese geniale Methode ausprobieren!

Backanleitung für Brot im Topf

Für dein erstes Brot aus dem Topf benötigst du folgende Zutaten und Utensilien:

  • 1 kg Weizenmehl (alternativ Dinkel oder Roggen), auch Vollkornmehl ist verwendbar
  • 2-3 gestrichene TL Salz
  • 1 gestrichenen TL Trockenhefe oder ⅙ Hefewürfel
  • 800 ml lauwarmes Wasser (bei Vollkornmehl 100 ml zusätzlich)
  • optional 1 Handvoll gehackter Walnüsse, Sonneblumenkerne oder Kürbiskerne (für im Teig verarbeitete Zutaten vorher einweichen, siehe Tipps)
  • optional 1-2 TL Kreuzkümmel oder Sesam

Außerdem benötigst du folgende Utensilien

  • passenden Topf mit ca. 3 Litern Volumen
  • große Schüssel
  • Geschirrhandtuch oder Mullwindel

Glaubst du auch, dass Brotbacken kompliziert ist und Chaos in der Küche hinterlässt? Dann solltest du diese geniale Methode ausprobieren!

 

Und so gehst du vor:

  1. Mehl, Salz, Hefe und optional eingeweichte Nüsse oder Kerne in einer großen Schüssel mischen, Wasser zugeben und nur grob zu einen Teig verrühren, aber nicht kneten.
  2. An einem warmen, nicht zugigen Ort mit einem Geschirrtuch oder Mullwindel zugedeckt für mindestens 12 bis maximal 24 Stunden gehen lassen.
  3. Am nächsten Tag den Topf mit Deckel bei Ober- und Unterhitze im Ofen auf 250 °C aufheizen. Beim Römer- und Edelstahltopf gibt es noch etwas zu beachten, siehe Hinweise und Tipps weiter unten.
  4. Den Teig vom Rand zur Mitte hin einmal ringsherum abschaben und aus der Schüssel in den ofenheißen Topf kippen.
  5. Gegebenenfalls mit Kreuzkümmel und weiteren Kernen bestreuen, Deckel aufsetzen (Achtung, heiß!) und eine Stunde bei 250 °C auf der mittleren Schiene backen.
  6. Den Topf aus dem Ofen holen und auf eine hitzebeständige Unterlage stellen.
  7. Ein paar Minuten auskühlen lassen, bevor du den Laib aus dem Topf holst.

Fertig ist das leckere Vier-Zutaten-Brot für reichliche Mahlzeiten. Guten Appetit!

Glaubst du auch, dass Brotbacken kompliziert ist und Chaos in der Küche hinterlässt? Dann solltest du diese geniale Methode ausprobieren!

Hinweis zur Backtemperatur: Nicht alle Töpfe sind bis 250 Grad hitzebeständig. Bitte immer die Herstellerangabe beachten und ggf. auf die für den jeweiligen Topf zulässige Temperatur reduzieren, wodurch sich die Backzeit etwas verlängern kann.

Die besten Tipps kostenlos per Mail

Hinweise und Tipps

  • Andere Mehlsorten brauchen unter Umständen mehr Flüssigkeit, so zum Beispiel ein Kilogramm Weizenvollkornmehl, das 900 ml Wasser benötigt.
  • Die 24 Stunden zum Gehen des Teiges sollten nicht überschritten werden. Plane das Aufheizen des Topfes im Ofen rechtzeitig nach zirka 20 Stunden ein.
  • Ein Römertopf sollte, wie auch bei anderen Gerichten, mindestens eine Stunde im Waschbecken gewässert und anschließend etwas abgetrocknet werden.
  • Damit das Brot im Römer- und im Edelstahltopf nicht anklebt, kannst du den Topf vorher mit etwas Öl auspinseln. Alternativ kann auch ein kleines Stück Backpapier auf den Topfboden gelegt werden.

Glaubst du auch, dass Brotbacken kompliziert ist und Chaos in der Küche hinterlässt? Dann solltest du diese geniale Methode ausprobieren!

  • Eine tolle Kruste erhält das Brot im Römer- und im Gusstopf. Bei Verwendung des Edelstahltopfes fällt die Krume nicht so knackig aus und ähnelt der eines Toastbrotes. Wenn der Deckel nach 50 Minuten entfernt wird und das Brot offen zu Ende backen kann, entsteht eine schönere Kruste.
  • Bei Teigvariationen mit eingekneteten Getreidekörnern, Schrot oder Saaten (nicht mehr als 30 % der Mehlmenge) solltest du ein Brühstück anfertigen, um einen Feuchtigkeitsentzug der Teigmasse auszuschließen. Für diese Teigvorstufe werden Schrot, Körner oder Samen mit der gleichen bis zur dreifachen Menge an kochendem Wasser übergossen und dem Quellen überlassen. Bei Zimmertemperatur sind etwa zwei bis sechs Stunden oder nach vorherigem Abkühlen auch 8-12 Stunden im Kühlschrank notwendig. Damit keine falsche Gärung einsetzt, wird die Salzmenge anstatt im Teig zum Brühstück gegeben. Die abgegossenen und gequollenen Zutaten werden dann beim Teiganrühren hinzugefügt.
  • Wenn du selbst Getreidemilch aus Körnern herstellst, kannst du den Trester ebenfalls im Brotteig verbacken.

Hast du schon einmal Brot im Topf gebacken? Wie sind deine Erfahrungen und kannst du noch andere Rezepte oder Zutaten empfehlen? Wir freuen uns über Ergänzungen in der Kommentarfunktion.

Glaubst du auch, dass Brotbacken kompliziert ist und Chaos in der Küche hinterlässt? Dann solltest du diese geniale Methode ausprobieren!

Diese Rezepte und viele andere mehr findest du auch in unserem Buch:

Selber machen statt kaufen - Küche - 137 gesündere Alternativen zu Fertigprodukten, die Geld sparen und die Umwelt schonen

Selber machen statt kaufen – Küche

smarticular Verlag

Selber machen statt kaufen – Küche: 137 gesündere Alternativen zu Fertigprodukten, die Geld sparen und die Umwelt schonen Mehr Details zum Buch

Mehr Infos: smarticular Shopkindletolino

Vielleicht interessieren dich auch diese Themen:

Mehr Ideen und Rezepte für selbstgebackenes Brot findest du in unseren Buchtipps:

Brotbackbuch Nr. 1: Grundlagen und Rezepte für ursprüngliches Brot.

Brotbackbuch Nr. 1

Lutz Geißler

Brotbackbuch Nr. 1: Grundlagen und Rezepte für ursprüngliches Brot. Mehr Details zum Buch

Erhältlich bei: Amazonecolibrigenialokal


Brotbackbuch Nr. 2: Alltagsrezepte und Tipps für naturbelassenes Brot

Brotbackbuch Nr. 2

Lutz Geißler

Brotbackbuch Nr. 2: Alltagsrezepte und Tipps für naturbelassenes Brot Mehr Details zum Buch

Erhältlich bei: Amazonecolibrigenialokal

 

Gefällt dir dieser Beitrag?

Bisher 4.9 von 5 Punkten.
(368 Bewertungen)

72 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Julia Heim-Klein

    Ich lasse den Teig jeweils auf einem bemehlten Tuch, leicht zugedeckt, ein zweites Mal (etwa eine Stunde) aufgehen, was allerdings jedesmal eine allgemein bemehlte Küche verursacht. Nun frage ich mich, ob ich mir dieses zweite Gehenlassen einfach sparen könnte… Es würde den Aufwand enorm verkleinern.

    Antworten
    • smarticular.net

      Es kommt auf den Teig an – manche kann man direkt backen, andere brauchen das zweite Aufgehen, um ein richtiges Volumen und den richtigen Geschmack zu entwickeln. Beim Brot im Topf ist es eine sehr langsame, gleichmäßige Teigführung mit langsamem Aufgehen, wobei der Teig währenddessen die meiste Arbeit praktisch von selbst erledigt. Liebe Grüße

  2. Ein Brot wird immer nur so gut, aus was der Teig besteht, was man hinein gibt und vor allem welche Qualität das Mehl hat.

    Antworten
  3. Katica Jurek

    Hi from Croatia, we’ve been frying this bread for a long time, in a cast iron dish. It has a fantastic flavor and remains fresh until it is eaten :-), thanks.

    Antworten
  4. Hallo, ich habe das Brot zum ersten Mal gebacken (Gusseisentopf). Kruste wurde toll, Salz war etwas zu wenig. Ich habe Roggenmehl genommen – allerdings ist das Brot innen leicht „klebrig“ und etwas zu „dicht“. Was müsste ich ändern?

    Antworten
    • smarticular.net

      Klingt so, als wäre es nicht richtig aufgegangen – eventuell war die Gehzeit zu kurz oder der Platz nicht warm/ruhig genug. Die Hefe braucht Zeit und Ruhe (keine Bewegung/Erschütterung) zum Aufgehen. Je nach Ofen und Topf kann es auch erforderlich sein, die Backzeit zu erhöhen, beim nächsten Versuch könntest du zum Ende der Backzeit noch eine Stäbchenprobe machen. Liebe Grüße!

    • Hallo, Roggenmehl braucht Sauerteig zum Aufgehen. Da sind zwar auch Hefen drin, aber Hefe allein kann Roggen nicht entsprechend aufgehen lassen. Vielleicht klappts mit einer Mischung aus Weizen und Roggen? VG

  5. Ich habe bereits Erfahrung mit einen ähnlichen Brot. Da wird dem Teig noch ein mildes Bier zugesetzt und er bleibt im Kühlschrank. (https://ueberallunirgendwo.blogspot.de/2012/09/all-day-breadein-irres-ratzfatzbrot.html?m=1). Der Vorteil, man muss nicht den gesamten Teig auf einmal verbacken, sondern kann bis zu 2 Wochen jeden Tag frisch backen. Ich backe immer in einer Glasauflaufform mit Deckel. Ist diese ordentlich heiß beim Befüllen, klebt auch ohne Öl nichts an.

    Antworten
  6. Linda Maddin

    Brot war super, aber fast ein bisschen viel. Wenn ich nur die halbe Menge mache, wie muss ich die Temperatur anpassen? Dankeschön :-)

    Antworten
    • smarticular.net

      Hallo Linda, wir haben zwar nicht alle möglichen Mengen getestet, aber es scheint sinnvoll, die Temperatur ein bisschen zu reduzieren (z.B. 230 Grad) und nach einer Dreiviertelstunde einmal zu prüfen (Stäbchenprobe), wie weit das Brot schon gediehen ist. Länger kann man bei Bedarf immer backen, nur kürzer ist schlecht. Liebe Grüße!

  7. Ellen Wortmann

    Bin total begeistert. Das geht ja mehr als einfach.

    Antworten
    • Danke für das Kompliment, liebe Ellen. Freut uns, dass es bei dir klappt! :-)

  8. Hallo, auch ich habe das Brot im Römertopf gebacken, leider blieb es im Topf „sitzen“. Es war eine richtige Arbeit, das Brot aus dem Topf zu bekommen, ca. 1/3 blieb drinnen. Schade. Auch finde ich, dass es etwas klitschig geworden ist. Aber es schmeckt trotz allem sehr gut. Wie macht ihr das mit dem Römertopf, dass es nicht drinnen bleibt? Danke

    Antworten
    • siehe Kommentar weiter oben. Hast du ggfs nach dem Wässern den Topf nicht in den Ofen?

    • hab letzte Woche erneut mit gusseisernem Topf gebacken. Hatte vorher immer super funktioniert. Egal ob gusseiserner oder glasierter Römertopf. Diesmal blieb das Brot im Gusstopf kleben :-P Teig nach Anleitung und am nächsten Tag hab ich es aus dem Kopf in den Ofen geschoben: nehme an dass da der Fehler lag, denn nachgelesen, stellte ich fest ich hab den Topf nicht in den Ofen sondern erst kalt befüllt und dann in den Ofen. Brot war lecker wir haben es halt rausgeschnitten. Dann leeren Gusseisernen Topf lange in Wasser eingeweicht. hat sich leicht lösen lassen und der Rest ging dann mit Bürste und Lappen weg. https://uploads.disquscdn.com/images/d7a847872cb4dfbfa7e7e652396742ca0a47c3f10a430386577740c01544f266.jpg

  9. Antje Ritter

    Hier mal eine Frage an die Chemiker unter uns: inwiefern wird hier durch die Fermentation Gluten abgbaut?

    Antworten
  10. Antje Ritter

    Das Leben meines Mannes ist gerettet. Er hat braf 3 Jahre lang meine Backsteinexperimente gegessen und gestern sagte er Zum ersten Mal: schmeckt wie Brot! Vielen Dank fuer das Rezept!

    Antworten
  11. Antje Ritter

    geht das auch im Glastopf?

    Antworten
    • Hallo Antje, das kommt auf den Topf an – zur Sicherheit wegen der Hitzebeständigkeit lieber beim Hersteller anfragen. Liebe Grüße!

  12. Katja Denter

    schade, dass es nicht glutenfrei ist..

    Antworten
  13. Peter Huberts

    es sollte auf der gleichen Seite des Rezepts einen button zum „Ausdrucken“ geben.
    Arup

    Antworten
    • Ausdrucken finde ich eine super Idee ,nicht nur bei diesem Rezept,….

  14. Hat schon mal jemand probiert ob das Brot auch mit glutenfreien Mehlen funktioniert?

    Antworten
  15. Sabine Pfab

    Gestern hab ich das Rezept ausprobiert und es ist super gelungen! Vielen Dank dafür!

    Allerdings habe ich eine Frage:

    Wie reduziert sich die Backzeit und -temperatur, wenn ich nur die Hälfte der Zutatenmenge verwende?

    Antworten
    • Hallo Sabine, ist vermutlich ein bisschen kürzer bei gleicher Temperatur. Ich würde sagen, du kannst es mit 2/3 der Zeit probieren und dann eine Stäbchenprobe machen – das Brot sollte innen nicht mehr kleben. Viele Grüße!

    • Sabine Pfab

      Hallo Maria,
      Danke für die schnelle Antwort. Ich bin so begeistert, habe heute sofort das Toastbrot ausprobiert. Irgendwie hat das leider nicht so geklappt, habe aber Dinkelmehl genommen. Vielleicht sollte ich es länger gehen lassen. Brot blieb klein, eher wie Ciabatta und so hat es auch geschmeckt. Es war sehr, sehr lecker aber das war definitiv kein Toastbrot. Trotzdem werde ich es wieder backen!
      Viele Grüsse
      Sabine

  16. Ich habe eben auch euren Beitrag über den Kochsack gelesen und frage mich nun, ob das Topfbrot auch im Kochsack gemacht werden kann?

    Antworten
    • Hallo Svenja, das ist eine gute Idee, allerdings haben wir das noch nicht ausprobiert. Du kannst deine Frage auch an unsere Lese auf der Facebook-Gruppe hinterlassen, vielleicht weiß dort jemand Rat. Viele Grüße!

  17. Sabine Hüsges

    Vor 2 Wochen habe ich ein sehr schönes Dinkelbrot nach dieser Anleitung gebacken.
    Heute sollte es ein Brot aus 1/2 Roggen und 1/2 Dinkel werden. Den Teig habe ich 18 Stunden gehen lassen.
    Das ist leider kein Brot geworden :-(( Der Teig ist im Ofen zusammengefallen und nach über einer Stunde backzeit blubbert der Teig unter der „Kruste“
    Schade, was habe ich falsch gemacht? Hätte ich Sauerteig zugeben sollen?

    Antworten
    • smarticular.net

      Mit der angegebenen Mischung sollte es eigentlich auch klappen, nur bei sehr hohem Roggenanteil ist Sauerteig unbedingt erforderlich. Kann es sein, dass es sich um sehr feines Mehl handelte und entsprechend ein bisschen zu viel Wasser im Teig war? Probiere es beim nächsten Mal am besten mit geringerem Roggenmehl-Anteil und etwas weniger Wasser, so findest du sicher schnell das Optimum. Liebe Grüße!

    • Sabine Hüsges

      Danke für die schnelle Antwort.
      Ich habe ein 1150 Roggenmehl verwendet.
      Was ich vorhin nicht erwähnt habe……… zusätzlich habe ich Sonnenblumenkerne und Sesamsaat zugegeben ( vorher eingeweicht, was ich sonst nie mache) vielleicht daher die zu große Flüssigkeitsmenge?

    • smarticular.net

      Wenn du wie beschrieben die Kerne zuerst eingeweicht hast, dann bezieht sich die benötigte Wassermenge nur noch auf die reine Mehlmenge. Also zum Beispiel 1000 g Mehl, 800 ml Wasser und die eingeweichten Kerne. Wenn du die Mehlmenge reduziert hast, müsste entsprechend auch das Wasser reduziert werden. Vielleicht war das schon das Problem… Ansonsten kannst du versuchen, beim nächsten Mal mit gleicher Zusammensetzung die Wassermenge zu reduzieren – Aufschreiben nicht vergessen, bis es passt. Natürlich freuen wir uns über die Rückmeldung! Ach ja etwas Zitronensaft soll dem Roggenmehl helfen, bessere Klebe-Eigenschaften zu entwickeln. Liebe Grüße!

  18. Sabine Hüsges

    Ich habe das Brot mit Dinkelvollkornmehl in einer hohen Edelstahlpfanne ( ganz mit Backpapier ausgelegt) gebacken. Das Brot hat rundum eine schöne Kruste bekommen.
    Super einfaches und leckeres Brot! Danke für das Rezept.

    Jetzt möchte ich es mit Roggenvollkornmehl backen. Bisher habe ich bei Roggen immer Sauerteig verwendet, und frage mich jetzt ob das auch nur mit dem „bisschen“ Hefe funktioniert.
    Liebe Grüße

    Antworten
    • Antje Ritter

      Ich nehme meist nur 200g Roggen und den Rest Weizen oder Dinkel und das funktioniert super.

    • Wilma Krone

      Habe letzte Woche erstmalig Brot im Topf gebacken. Überraschung war überwältigend gut und lecker!!!! Ich backe seit Jahren Vollkornbrote selber, bin also keine Anfängerin mehr. Werde aber weiterhin meinen alten geerbten Gusstopf benutzen für ein schnelles Weißbrot……

  19. Inse Struwe

    Habe gerade mein erstes Topfbrot aus dem Ofen geholt. Ich kann nur sagen, wenn es so schmeckt wie es aussieht, hab ich noch kein besseres Brot gegessen. Ich hab es in einem 50 Jahre alten Gusseisernen Bratentopf gebacken, den ich noch von meiner Mutter habe, ging echt super. Vielen Dank, für das super Rezept https://uploads.disquscdn.com/images/03310065bdad645f806e7b7ca7995d1fb1201db63fc7113e9c7049c58590bf86.jpg https://uploads.disquscdn.com/images/de3761d49c71bfcdf972ea4a6af16e19aeba8b80671bf9c819f8f1c3928c7e78.jpg https://uploads.disquscdn.com/images/3221e6d00cae49ad54fcf84937e37fe9ce47552d50ce6b886179ca14b2acc465.jpg

    Antworten
    • smarticular.net

      Das ist ja wirklich super geworden!! Hoffentlich hat es auch genauso geschmeckt :D Ganz liebe Grüße!

  20. Antje Heidel

    Was hab ich falsch gemacht? Mein Teig ist nach dem Gehen lassen total flüssig!!!???

    Antworten
    • Hallo Antje, ein bisschen flüssig ist der Teig bei diesem Rezept schon, möglicherweise war es aber zu viel Wasser. Hast du das Brot trotzdem gebacken und wie ist es geworden? Je nach Mehlsorte muss man ggf. die Wassermenge ein bisschen anpassen, versuche es doch beim nächsten Mal mit weniger. Viele Grüße!

  21. Jutta Weise

    also ich habe 2 Brote aus 1kg Mehl in 2 Stahltöpfen gebacken. Über 12 Std gehen lassen, Töpfe vorgeheizt dann beide bei 250° 60Min backen lassen. Deckel 10Min vorher runter. Leckere Kruste. Doch leider ist das Brot klietschig, also noch sehr feucht innen geblieben! Wie machen das die Bäcker, deren Brote ganz offen gebacken werden? (werde mir einen Eisentopf besorgen).

    Noch eine Frage, nach den 12 Std Gehenlassen gab es unter dem Tuch eine ca 0,5cm dicke Kruste, die ich entfernen mußte. Wie kann man das vermeiden?

    Antworten
  22. Brot gelungen :) Im Gusseisentopf. Werde das auch mal mit Sauerteig versuchen. Selbstgemachtes Hefebrot schmeckt irgendwie immer mehr oder weniger stark nach Hefe.

    Antworten
    • Antje Ritter

      Rose, ich will jetzt auch mal mit Sauerteig versuchen…hat es bei Dir geklappt?

    • Julia Heim-Klein

      Und wenn du nur ganz wenig Hefe nimmst, auch? Wenn du den Teig mindestens 12 Stunden aufgehen lässt, reicht eine winzige Menge schon aus.

  23. Manuel Coenen

    Hallo zusammen,

    wir sind gerade dabei, dieses Brot vorzubereiten und wollen es mit Saaten im Teig machen. Jetzt steht da „nicht mehr als 30% der Mehlmenge“, also konkret nicht mehr als 300g bezogen auf das o.g. Rezept. Jetzt stellt sich uns die Frage bezieht sich das auf das Gewicht der Saaten vor oder nach dem Quellen?

    Vielen Dank und
    viele Grüße

    Caro und Manuel

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Die Mengen beziehen sich auf trockene Zutaten! Viel Erfolg und berichtet doch mal, wie es geworden ist – liebe Grüße!

    • Manuel Coenen

      Alles klar. Bericht kommt auf jeden Fall!
      Aber noch eine Frage (es ist unser allererstes Brot überhaupt): muss die angegebene Wassermenge dann auch reduziert werden oder bleibt es bei den 900ml für Vollkornmehl auch mit Brühstück?

    • Maximilian Knap

      Die vorgequollenen Körner brauchen an sich kein Wasser mehr, deshalb sollte die Wassermenge bezogen auf den Anteil trockener Zutaten gewählt werden. Beim Verrühren der Zutaten merkst du schnell, ob noch Wasser fehlt, und kannst immer noch ein bisschen ergänzen.

  24. vielen Dank für das Rezept! Ich hab’s nun zwei Mal im Edelstahltopf gebacken, den Deckel jeweils nach 50 min runter und es ensteht eine tolle Kruste. Ich wer nun mit zusätzlichen Gewürzen experimentieren….

    Antworten
  25. Michael Kappes

    Habe jetzt mein 3tes Topfbrot gebacken und bin immer noch begeistert. Das Erste war mit Mehl Typ 650. Nach 1 Stunde war es fertig. Etwas hell aber super lecker. Das Zweite war mit Dinkelmehl. WOW, sehr gut geworden. Wobei ich sagen muss. 65 Minuten ist besser. ( Backofen ist nicht gleich Backofen:))
    Das Dritte war eine Brotbackmischung. Vorteil: Weniger Gehzeit und etwas weniger Backzeit. Nachteil: Etwas Chemie im Mehl. Schmeckt aber sehr gut und hat eine richtige harte Kruste.
    Eine Frage an die Community hier. Walnüsse müssen vorher auch einweichen?

    Antworten
  26. Hallo, ich habe das Brot heute gebacken, aber leider hat es überhaupt nicht funktioniert. Die Kruste war anfänglich sehr knusprig, wurde dann aber ziemlich schnell weich. Als ich das Brot angeschnitten habe, war das Brot innen noch matschig. Auch ist es kaum aufgegangen. Ich habe einen Bräter verwendet, Backzeit 1 Stunde, 250°C. Habt Ihr eine Idee woran das gelegen haben kann?

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hast du den Bräter vorgeheizt wie im Rezept beschrieben, und welche Teigmenge hast du verwendet? Bei größerem Topf/größerer Teigmenge muss die Backzeit ggf. erhöht werden. Ansonsten kann ich mir nicht erklären, wieso das Brot noch nicht „durch“ gewesen sein soll :/

    • Gisela Läbe

      Hallo, ich habe das Brot gebacken, es hat funktioniert, die Kruste war knusprig und schon ziemlich dunkel. Ich hatte es im Bräter gebacken, aber es war innen noch etwas klebrig teigig. Beim Anschneiden war auch am Messer irgendwie etwas wie klebriger Teig. Wie weiß man , ob das Brot innen durchgebacken ist.

    • smarticular.net

      Du könntest eine Stäbchenprobe machen wie beim Kuchen – aber vorsichtig wegen der Verbrennungsgefahr!

    • Claas Meyer

      Einfach ein digitales Thermometer mit langer dünner Metallsonde besorgen (gibt es schon für 15 €) und Temperatur in Brotmitte messen. Dort sollten 94-96 Grad erreicht sein.

  27. Doro Wörz

    Juchhu, Topfbrot gelungen :0) mit Dinkelvollkornmehl und gerösteten Zwiebeln. Endlich weiß ich wozu ich dieses gusseiserne Ungetüm aufgehoben habe.

    Antworten
    • :-) ach Eintöpfe gelingen darin auch super :-) aber ich muss auch sagen das Brot wird im Römertopf besser als in den anderen beiden Topfvarianten. Die Form des Brotes ist schon irgendwie sonderlich,aber man gewöhnt sich dran ;-)

  28. Lisa Neffer

    Ich bin noch leicht verwirrt :) Ich will das Brot im Römertopf backen. Mach ich das bei geschlossenem Deckel und entferne diesen zehn Minuten vor Ende der Backzeit oder ist die gesamte Backdauer ohne Deckel angedacht?

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hallo Lisa, gebacken wird grundsätzlich im geschlossenen Topf, dadurch bleibt die Feuchtigkeit im Brot und es wird locker und saftig. Um eine noch schönere Kruste zu erhalten, kann es bei manchen Töpfen sinnvoll sein, den Deckel ein paar Minuten vor Ende der Backzeit zu entfernen, vor allem beim Edelstahltopf. Das sollte man aber immer mit dem eigenen Topf testen, weil das Ergebnis je nach Topf leicht unterschiedlich ausfallen kann. Viel Erfolg und liebe Grüße!

    • Lisa Neffer

      Vielen lieben Dank für die super schnelle Antwort. Brot ist seit zehn Minuten im Ofen, mit Deckel ;) Ich schau einfach kurz vor Ende mal rein und entscheide dann… Ich werde berichten.
      Danke schön.

    • Lisa Neffer

      Habe den Deckel dann 10 Minuten vor Schluss entfernt und es hat wirklich perfekt geklappt. Eine wunderschöne Kruste und super lecker.

    • Maximilian Knap

      Fantastisch, vielen Dank für die schöne Rückmeldung :-)

    • im Römertopf bekommst du die Kruste ja schon vorher. bei 50 Minuten ist die Kruste schon perfekt. den Deckel kannst du getrost das nächste mal drauflegen und bis zum Ende verschlossen backen.

    • Lisa Neffer

      Super. Danke für den Tipp.
      Das Brot hält sich übrigens perfekt. Auch an Tag vier ist es noch super. Weiter kann ich aber nicht mehr berichten, da es jetzt all ist. Aber das nächste wird morgen gleich gebacken.

    • bei uns ist es schon nach 2-3 Tagen weg. nachdem ich alles 2 Tage gebacken habe wird nun nicht mehr so viel gegessen :-)

  29. Den Römertopf muss man laut Herstellerangabe doch immer in den kalten Backofen stellen und dann erst die Temperatur hochdrehen. Habt ihr es mit dem Römertopf im vorgeheizten Backofen ausprobiert und der Topf hat es überlebt?

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Siehe Punkt 3 der Schritt-für-Schritt-Anleitung: Der Ofen wird samt Topf vorgeheizt – Danach wird dann der Teig in den heißen Topf gefüllt und sofort gebacken ;-) Viel Erfolg und liebe Grüße!

    • Ah, okay vielen Dank und liebe Grüße zurück

    • Prozedere:
      1.) 1 Std ins Wasser!
      2.) in den kalten Backofen und auf 250 °C aufheizen
      3.) mit Handschuhen rausholen
      4.) Teig einfüllen
      5.) Zurück in den Ofen bei 250°C 1 Std backen
      6.) Fertig

      und ja er hat überlebt :-)

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.