Letscho – Rezept für sommerlich-leichtes Paprikagemüse

Im ungarischen Schmorgericht Letscho spielen Paprikaschoten die Hauptrolle. Es kann als Hauptgang oder Gemüsebeilage serviert werden.

Ob als schnelles, gesundes Hauptgericht oder als Beilage zu Reis oder einem knackigen Baguette, Letscho ist immer ein kleines Fest für die Sinne. Denn ein Teller des schlichten und trotzdem raffinierten Schmorgerichts bringt den Geschmack des Sommers auf den Tisch.

Rezept für klassisches Letscho

Rezept für klassisches Letscho

Schwierigkeit: Einfach
Portionen

2

Portionen
Kalorien

340

kcal
Gesamtzeit

45

Minuten

Weil Paprika bereits viel eigenes Aroma mitbringt, braucht ein gutes Letscho nur wenige Gewürze. Genieße es pur oder zusammen mit einem frisch gebackenen Sauerteig-Baguette, etwas Reis oder (selbst gemachten) Gnocchi.

Zutaten

Zubereitung

  • Paprika putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und in Streifen schneiden. Tomaten würfeln.
  • Etwas Olivenöl in einem großen Topf erhitzen.
  • Die Paprikastücke ins Öl geben und einige Minuten anbraten, bis sie leicht Farbe bekommen.
  • Zwiebeln und Knoblauch dazugeben und kurz mitdünsten, bis die Zwiebeln glasig sind.
  • Paprikapulver hinzufügen und kurz mit anschwitzen.
  • Die Tomatenwürfel und die Gemüsebrühe unterrühren.
  • Alles bei mittlerer Hitze etwa 10–15 Minuten köcheln lassen, bis die Paprikastücke weich sind.
  • Vor dem Servieren mit Salz, Pfeffer und nach Geschmack etwas Zucker würzen. Für eine leichte Säure einen Schuss Essig hinzufügen. Auf Wunsch mit ein paar frischen Kräutern bestreuen.

Tipp

Letscho kann vielfältig variiert werden. Für eine sättigende, proteinreichere Variante ergänze zum Beispiel Hülsenfrüchte (Kichererbsen oder weiße Bohnen) oder füge etwas gewürftelten Räuchertofu oder Tempeh hinzu. Wenn dir so viel Paprika zu langweilig ist, tausche ein oder zwei Schoten gegen anderes Gemüse aus (z.B. Zucchini, Auberginge oder Pilze).

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Über mich

Linda ist eine Allrounderin, die gerne Neues ausprobiert - ganz egal, ob am Ende etwas Essbares, ein Putzmittel oder Naturkosmetik herauskommt. Fast schon nebenbei versorgt sie smarticular immer wieder mit frischen Ideen zum Selbermachen.

2 Kommentare
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  1. Hallihallo,
    Ich koche oft lecsó. Ist ja ein national Gericht… aber ich mach den ein bisschen anders.
    Also Zucker, Essig und paprikapulver mach ich nicht rein, aber zum Beispiel Zucchini und aubergine machen die ungarer nicht rein aber ich ja… Ich finde es so lecker.

    In Ungarn macht man davon auch ein eierlecsó
    Man gibt den fertigen lecsó in die Pfanne, und kippt dann aufgeschlagene Eier drauf.(Ich bin eine veganerin, aber vielleicht ist das was für Vegetarier…)
    Man bratet dann alles dann zusammen, und fertig. Ist meistens ein Frühstück 😉

    Antworten
    • Sylvia Jahns
      Sylvia Jahns

      Hallo, vielen Dank für deinen Kommentar und die spannenden Tipps zur Abwandlung des Rezepts. Du hast recht: Zucker muss nicht unbedingt dazugegeben werden. Ich persönlich finde eine kleine Menge manchmal ganz lecker in diesem und ähnlichen Gerichten (wie z.b. auch in einem Ratatouille), weil es ein schönes geschmackliches Gegengewicht zur Säure der Tomaten hinzufügt. Aber er sollte wirklich dezent dosiert sein. Liebe Grüße Sylvia

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