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Fußpilz adé: Hausmittel und Tipps zum Heilen und Vorbeugen
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In vielen Fällen helfen einfache Hausmittel, lästigen Fußpilz schnell wieder loszuwerden. Wer einige Tipps beachtet, kann einem neuerlichen Befall leicht vorbeugen.

Fußpilz ist weit verbreitet, geht meist mit lästigem Juckreiz oder sogar schmerzhaften Entzündungen einher und kann sehr hartnäckig sein. Bevor man aber zu einem Fungizid aus der Apotheke greift, lohnt ein Versuch, den Pilzbefall mit einfachen Hausmitteln auf sanfte Weise in den Griff zu bekommen. Wer anschließend einige einfache Regeln beachtet, kann dem erneuten Ausbruch der Krankheit leicht vorbeugen.

Fußbäder gegen Fußpilz

Die einfachste Möglichkeit, Fußpilz zu behandeln, sind Fußbäder mit Zutaten, die du wahrscheinlich sowieso zu Hause hast. Schon ein tägliches Bad in warmem Salzwasser kann die Beschwerden nach einigen Tagen abklingen lassen.

So bereitest du das Salzbad gegen Fußpilz zu:

  1. Fünf bis sechs Esslöffel Salz in einer Schüssel in einem Liter warmem Wasser auflösen.
  2. Beide Füße für 10-20 Minuten darin baden.
  3. Nach dem Bad die Füße an der Luft trocknen lassen.

Eine ähnliche Wirkung hat ein Fußbad mit Apfelessig. Die Säure reguliert den natürlichen pH-Wert der Haut und hemmt Entzündungen und das Wachstum der krankheitsverursachenden Mikroorganismen.

Die Zubereitung ist ganz einfach:

  1. 250 Milliliter Apfelessig in zwei bis drei Liter warmes Wasser geben.
  2. Füße für 10-20 Minuten darin baden.
  3. Die Anwendung nach Bedarf zweimal täglich wiederholen, bis alle Beschwerden vollständig abgeklungen sind.

In vielen Fällen helfen einfache Hausmittel, lästigen Fußpilz schnell wieder loszuwerden. Wer einige Tipps beachtet, kann einem neuerlichen Befall leicht vorbeugen.

Tipp: In diesem Beitrag findest du mehr Rezepte für wohltuende und heilsame Fußbäder aus Küchenzutaten.

Ätherische Öle gegen Fußpilz

Ätherische Öle lassen sich im Haushalt und zu Heilzwecken vielfältig einsetzen. Wenn die beschriebenen Fußbäder keine Linderung bringen, kannst du die fungizide Wirkung ätherischer Öle nutzen, um dem Fußpilz den Garaus zu machen. Folgende Öle sind zur Behandlung von Fußpilz geeignet:

Obwohl bei der Anwendung ätherischer Öle im Allgemeinen eine starke Verdünnung empfohlen wird, kannst du bei Fußpilz Lavendel- und Teebaumöl für eine intensive Wirkung auch pur auf die betroffenen Hautstellen auftragen. Gib dafür am besten wenige Tropfen auf ein Wattestäbchen und teste die Anwendung zunächst an einer kleinen Stelle.

Aufgrund der hohen Konzentration der enthaltenen Wirkstoffe können ätherische Öle Hautreizungen hervorrufen und so die Entzündung noch verstärken. Bei empfindlicher Haut empfiehlt es sich deshalb, das ätherische Öl zu verdünnen. Gib dafür 20 Tropfen zusammen mit 10 Millilitern pflanzlichem Trägeröl, zum Beispiel Mandelöl, Sonnenblumenöl oder kaltgepresstem Olivenöl, in ein Fläschchen. Vor dem Auftragen noch einmal kräftig schütteln, damit alle Zutaten gut durchmischt sind. Das Öl mehrmals täglich auf die betroffenen Hautstellen auftragen.

Ätherische Öle sind sehr nützlich und unglaublich vielseitig einsetzbar. Worauf es bei dem Kauf und der Anwendung der Richtigen Öle ankommt erfährst du hier

Hinweis: Für Kinder gelten besondere Empfehlungen im Umgang mit ätherischen Ölen, die du auch bei der Behandlung von Fußpilz beachten solltest.

Tinktur gegen Fußpilz selber machen

Etwas aufwändiger, dafür umso wirksamer, ist eine selbst gemachte Fußpilztinktur. Um sie herzustellen, kannst du frisch geerntete oder getrocknete Pflanzenteile verschiedener Heilpflanzen mit antibakterieller und fungizider Wirkung verwenden. Darüber hinaus benötigst du lediglich hochprozentigen Alkohol, ein Schraubglas und einige Wochen Geduld.

In vielen Fällen helfen einfache Hausmittel, lästigen Fußpilz schnell wieder loszuwerden. Wer einige Tipps beachtet, kann einem neuerlichen Befall leicht vorbeugen.

Wenn du immer mal wieder mit Fußpilz zu kämpfen hast, lohnt es sich, einen kleinen Vorrat der Tinktur herzustellen.

Dem Fußpilzbefall vorbeugen

Ein wiederholter Fußpilzbefall kann auf ein geschwächtes Immunsystem hindeuten. Aber auch das falsche Schuhwerk oder schlecht abgetrocknete Füße nach dem Duschen können die Entstehung von Fußpilz begünstigen. Mit den folgenden einfachen Maßnahmen lässt sich das Risiko einer erneuten Erkrankung reduzieren:

  • Strümpfe aus Naturmaterialien und atmungsaktive Schuhe bevorzugen.
  • In der warmen Jahreszeit öfter mal offene Schuhe tragen oder barfuß laufen.
  • Füße nach dem Duschen oder Baden gründlich abtrocknen. Dabei vor allem auf die Fußsohlen und Zehenzwischenräume achten. Kurzes Föhnen der Fußunterseite sorgt schnell und effektiv für trockene Haut auch an schwer zugänglichen Stellen.
  • Die körpereigene Abwehr kräftigen – zum Beispiel mit Wechselduschen, Trockenbürsten und Lebensmitteln, die das Immunsystem stärken.

Manche Betroffene haben positive Erfahrungen mit Einlegesohlen aus Zedernholz oder Zimtsohlen gemacht. Sie sollen das Wachstum Fußpilz verursachender Bakterien hemmen und insgesamt zu einem gesünderen Fußklima beitragen.

Hinweis: Etwa jeder fünfzigste Mensch reagiert allergisch auf Zimt, Betroffene sollten auf die Anwendung der Zimtsohlen verzichten.

Wenn du die genannten Aspekte bereits berücksichtigst und die Erkrankung trotzdem immer wieder auftritt, empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen, um tieferliegende Ursachen abzuklären.
In unserem Buchtipp findest du weitere Ideen und Rezepte für die natürliche Hausapotheke mit Hausmitteln und Heilkräutern:

Mit welchen natürlichen Mitteln bist du deinen Fußpilz losgeworden? Teile deine Erfahrungen mit uns in einem Kommentar!

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