Ohne Mehl und ohne Backtriebmittel: Ein echtes Wunderbrot

Ein Brot ohne Mehl und Backtriebmittel, dafür mit umso mehr gesunden Vital- und Ballaststoffen - das sogenannte Wunderbrot. Wir haben es getestet!

Im Netz stößt man immer wieder auf begeisterte Berichte über ein sogenanntes Wunderbrot. Es besteht vor allem aus Haferflocken, verschiedenen Saaten und Nüssen und kommt ganz ohne Backtriebmittel aus. Weil es auch ohne Mehl zubereitet wird, ist es zudem auf Wunsch auch noch glutenfrei und enthält umso mehr gesunde Ballast- und Vitalstoffe.

Auf wen das Rezept für das wundersame Brot zurückgeht, konnten wir trotz intensiver Recherchen nicht zweifelsfrei herausfinden. Immer wieder stößt man aber auf den Erfahrungsbericht der Foodbloggerin Sarah Britton. Wir haben das “lebensverändernde Brot” getestet und einige exotische Zutaten durch heimische Alternativen ersetzt. Eines vorweg: Jeder, der das Wunderbrot probiert, ist begeistert!

Rezept für einen Laib Wunderbrot

Um ein Wunderbrot zu Backen, brauchst du folgende Zutaten, von denen du viele vielleicht ohnehin schon in deinem Küchenschrank hast:

Ein Brot ohne Mehl und Backtriebmittel, dafür mit umso mehr gesunden Vital- und Ballaststoffen - das sogenannte Wunderbrot. Wir haben es getestet!

Die Zutaten lassen sich problemlos variieren und gegen solche mit ähnlicher Wirkung austauschen. Es sollte nur ein ausreichender Anteil stark quellender, gemahlener Saaten für den Zusammenhalt enthalten sein.

Die Menge reicht für eine kleine Kastenform (ca. 20 cm Länge). Um das Brot nach der ersten Backphase besonders leicht aus der Form lösen zu können, empfiehlt es sich, eine Silikonform zu verwenden. Es funktioniert aber ebenso gut mit einer klassischen Form aus Blech, die du am besten zuvor gründlich einfettest.

So wird das Wunderbrot zubereitet:

1. Alle trockenen Zutaten vermischen.

2. Honig, Pflanzenöl und Wasser verrühren.

3. Die flüssigen zu den trockenen Zutaten geben, alles gründlich mischen und in die Kastenform füllen.

Ein Brot ohne Mehl und Backtriebmittel, dafür mit umso mehr gesunden Vital- und Ballaststoffen - das sogenannte Wunderbrot. Wir haben es getestet!

4. Die Oberfläche glatt streichen und die Form zugedeckt für wenigstens zwei Stunden, besser noch über Nacht, abgedeckt bei Zimmertemperatur quellen lassen.

5. Ofen auf 180 °C vorheizen.

6. Die Form in der Mitte des Ofens auf ein Rost stellen und das Brot für 20 Minuten backen.

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7. Brot aus der Form nehmen (und eventuell vorsichtig mit dem Messer vom Rand der Form lösen) und kopfüber auf den Rost legen.

8. Für weitere 30-40 Minuten backen und zum Ende der Backzeit einen Klopftest machen – sobald das Brot hohl klingt, ist es fertig.

9. Vor dem Anschneiden unbedingt vollständig auskühlen lassen.

Ein Brot ohne Mehl und Backtriebmittel, dafür mit umso mehr gesunden Vital- und Ballaststoffen - das sogenannte Wunderbrot. Wir haben es getestet!

Obwohl das Brot keine Gewürze und lediglich eine kleine Menge Salz enthält, schmeckt es sehr würzig und ist schon mit etwas Butter ein echter Gaumenschmaus. Für mehr Aroma kannst du zum “Teig” noch ein bis zwei Teelöffel Brotgewürz geben.

Kühl in einem geschlossenen Behältnis gelagert, hält sich das Wunderbrot einige Tage lang. Sarah Britton schwört darauf, es in Scheiben zu schneiden, einzufrieren und nach Bedarf im Toaster aufzubacken.

Wenn du nicht gleich alle Zutaten kaufen möchtest, um zu testen, ob dir diese spezielle Brotvariante auch schmeckt, kannst du es auch zunächst mit der Backmischung Wunderbrød von Bauckhof ausprobieren. Nach unserer Erfahrung schmeckt das selbst gemachte Wunderbrot aber am besten!

Hast du das Wunderbrot schon einmal gebacken? Dann freuen wir uns auf deinen Erfahrungsbericht!

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8 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Super beim Wandern!! Ich hab noch ein paar Rosinen dazu gegeben. Eine Scheibe … satt und mehr Power als klassisches Brot !!

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  2. Carmen Goiser

    Ich liebe dieses Brot! Ich backe es seit Jahren in allen möglichen Variationen, wirklich wichtig und nicht zu verändern sind Flohsamenschalen, Wasser und Kokosöl. Alles andere ist austauschbar und wird so nie langweilig. Ich backe immer die doppelte Menge für 2 Silikonkastenformen und friere dann die geschnittenen Scheiben ein, wobei im Kühlschrank auch nach einer Woche nichts verdirbt. Gesüßt habe ich das Brot noch nie, ich variiere halt immer Mal die Gewürze, von Zimt, über Kurkuma, Kümmel usw. Außerdem vertrage ich keinen Hafer und nehme abwechseln Reis-, Dinkel-, Amaranth und Hirseflocken.
    In 5 Minuten zusammengerührt, in der Form angetrocknet, dann backt es von selbst, schneiden und fertig. Für mich ist es wirklich lebensverändernd gewesen, so einfach, gesund und lecker.

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  3. Habe das wunderbrot gebacken, es schmeckt ganz gut, liegt aber dann schwer im Magen

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    • smarticular.net

      Ja, das Brot ist ziemlich reichhaltig! Vor allem wegen der enthaltenen Saaten sollte man es besonders gut kauen und langsam essen. Eine oder zwei Scheiben davon machen bereits erstaunlich satt, es ist allerdings nicht als alleiniges/Hauptnahrungsmittel gedacht. Liebe Grüße!

  4. Oh, es ist wahrlich ein Wunderbrot :). So einfach zuzubereiten und sooo lecker! Ich habe es entgegen der Empfehlung noch in leicht warmem Zustand angeschnitten (es ist zum Glück nicht gebrochen) und dann erst pur, dann mit Butter/Alsan und dann mit Pfirsichmarmelade probiert. Ein Gedicht! Die Tipps mit den Gewürzen und Variationen von Carmen finde ich klasse, ich freue mich schon aufs nächste Mal Backen.

    Nach dem Brot habe ich erstmals Hafermilch selbstgemacht und mich gefragt, ob man den dabei übrigbleibenden feuchten Haferschrot auch in den Brotteig mischen und ihn so sinnvoll verwenden könnte (wahrscheinlich bräuchte man dann entsprechend weniger Haferflocken).

    Danke an das Smarticular-Team fürs Teilen dieses tollen Rezepts!

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