Rohkost-Plätzchen und Cookies als gesunder Snack

Rohkost-Plätzchen und Cookies als gesunder Snack

Wer sich vegan oder sogar nur von Rohkost ernährt, wird diese Plätzchen lieben! Dieses Rezept ist kinderleicht nachzumachen und kommt völlig ohne Mehl, Butter, Ei und vor allem ohne Backen aus. Das Ergebnis ist ein leckerer Rohkost-Snack, der den Vergleich mit herkömmlichen (gebackenen) Plätzchen nicht zu scheuen braucht.

Du benötigst die folgenden Zutaten zur Herstellung von ca. 400 g Plätzchen. Ein paar Varianten zum Verfeinern werden weiter unten beschrieben.

Du solltest auf Bio-Qualität achten und deinen Ansprüchen entsprechend nur speziell als vegan bzw. sogar als rohköstlerisch ausgewiesene Produkte verwenden.

Rohkost-Plätzchen und Cookies als gesunder Snack

Zubereitung der Rohkost-Plätzchen

Die Herstellung ist einfach. Du kannst zum Bereiten des Teiges einen geeigneten Mixer oder eine Küchenmaschine mit Häckselwerk verwenden. Ebenfalls möglich, wenn auch mit etwas mehr Arbeit verbunden, ist die Zerkleinerung mit einem Küchenmesser und Kneten von Hand.

Ein Dörrautomat ist von Vorteil, es geht aber auch ohne, mehr dazu weiter unten.

  1. Mandeln für 12-24 h in Wasser einweichen.
  2. Früchte mit einem Messer (alternativ im Mixer) hacken.
  3. Mandeln mit dem Messer oder im Mixer fein hacken.
  4. Früchte und Mandeln vermengen und im Mixer (am besten geht das mit einem Stabmixer) zu einem glatten Teig verarbeiten. Du kannst den Teig auch von Hand kneten, er ist allerdings sehr klebrig.
  5. Richtige Konsistenz herstellen: Ist der Teig zu weich bzw. klebrig, ergänze mehr gehackte oder auch trockene, gemahlene Mandeln. Ist er zu trocken, füge nach und nach etwas Agavendicksaft hinzu.
  6. Teig zwischen zwei Lagen Backpapier geben und auswalzen oder flach drücken.
  7. Nach Belieben ausstechen oder einfach mit dem Messer in die gewünschte Größe schneiden und auf Backpapier verteilen.
  8. Im Dörrautomaten für 12-24 h bei 40 Grad (Rohkost) trocknen, zwischendurch testen, damit sie nicht zu hart werden. Wer es nicht zwingend rohköstlerisch haben möchte, kann die Temperatur erhöhen und damit die Trocknung beschleunigen, z.B. 6 h bei 60 Grad oder 4 h bei 80 Grad.

Fertig ist der vegane oder sogar Rohkost-Snack in Form wunderbarer Plätzchen!

Rohkost-Plätzchen und Cookies als gesunder Snack

Alternative zum Dörrautomaten

Zum Dörren von Früchten haben wir in der Vergangenheit den Dörrautomaten von Sedona verwendet. Die günstigere Alternative von Stöckli ist jedoch auch gut geeignet.

Für diese Plätzchen haben wir einfach den Backofen verwendet. Ich habe nämlich festgestellt, dass mein Umluft-Backofen genau 40 Grad erreicht, wenn ich einfach nur dessen Lampe einschalte. Im Umluftbetrieb (ohne Heizung, nur mit Backofenlicht) und mit der Tür einen Spalt breit geöffnet (Kochlöffel dazwischen klemmen) fungiert mein Backofen somit als gute Alternative zum Dörrautomaten.

Rezeptvarianten

Wer es schokoladig mag, kann die Plätzchen mit etwas Kakao zu Schoko-Cookies verfeinern.

Anstelle von Mandeln können nach Geschmack auch andere Nüsse verwendet werden, z.B. Cashew-Kerne, Haselnüsse und Walnüsse, oder eine Mischung aus diesen.

Ergänze zum fertigen Teig grobe Haselnuss- oder Mandelstückchen für ein noch knackigeres Nuss-Erlebnis.

Viel Spaß beim Zubereiten und Naschen!

Erfahre mehr darüber, wie rohe Nahrung zur Gesundheit und zum Wohlfühlen beiträgt, in dem Buch:


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15 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Inga Knecht

    Kann man für den Teig auch gemahlene oder gehackte Mandeln nehmen?

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  2. Wie lange sind die Plätzchen ungefähr haltbar und wie bewahre ich sie am Besten auf?

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    • Maximilian Knap

      Ausreichend getrocknet halten sie durchaus 2-3 Monate. Wir lagern sie luftdicht in Einmach-Gläsern, so wie oben auf dem Foto.

  3. Birgit Daub

    Hach wieder ein Rezept und ich warte hier das mir heute der Postbote meinen Stöckli Dörrautomat vorbei bringt und dann kanns auch scho losgehen….freu??

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    • Berichte wie sie schmecken, wenn er angekommen ist und du fertig getrocknet hast :)

    • Birgit Daub

      Angekommen isser, testweise erstmal Apfelringe drin und nächste Woche nehm ich das Rezept in Angriff und berichte??

  4. Karin Eder

    Im Backofen super geworden. Leider eignet sich nicht jeder Ofen dafür. Es gibt Modelle, die schalten sich aus, wenn die Tür einen Spalt offen ist …

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    • Mark Leder

      Das stimmt. Vielleicht kennt ja jemand einen Trick, wie man solche Öfen austricksen kann?

  5. Maximilian Knap Ok Experiment somit beendet :-)

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  6. Maximilian Knap

    Cl Lu so einfach ist der Vergleich leider nicht weder der Dörrautomat noch der Backofen heizen ununterbrochen durch. So wie wir es machen (nur Lampe und Lüfter an, aber keine Heizung) ist es nochmal was Anderes. Da hilft nur eine Verbrauchs Messung der verwendeten Energie

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  7. Maximilian Knap Vitaminverlust is klar… kannst du mal den Solar-Taschenrechner für den Energieverbrauch im Vergleich anschmeissen? Ich hab nun eine Angabe gefunden, dass ein Dörrautomat 600/ 700 Watt hat, ein Backofen zwischen 1500 – 2000 Watt pro Stunde. Damit ist die Backofenmethode doch eigentlich schon mit 40 Grad der falsche Ansatz, oder? Ist rein rechnerisch Backen mit einem Temperaturbereich von 150 Grad (mal so aus dem Bauch heraus) überhaupt sinnvoll oder machbar um den Dörrautomaten noch zu toppen?

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  8. Maximilian Knap

    Die Trocknungsdauer ist identisch. Der Energiebedarf kann sich eigentlich auch nicht groß unterscheiden, käme auf eine genaue Messung an… Backen (bzw. Trocknen bei höheren Temperaturen) wäre im Prinzip auch möglich, dadurch verkürzt sich dann die Zeitdauer. Allerdings ist das Produkt dann nicht mehr "rohköstlerisch", für alle die Wert darauf legen :-)

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  9. Hätte mich doch sehr gewundert, wenn der Backofen nicht auch geeignet wäre. Danke Maximilian für dieses Experiment. Hast Du noch 'ne Zeitangabe dafür? Oder ist die identisch mit dem Dörrautomaten? Die Dauer ist ja schon enorm. Nur mal Theoretisch: Geht backen vielleicht auch? Oder ist das auf den Energieverbrauch "gehupft wie gesprungen"?

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