Rotweinkuchen-Rezept: Saftig und leicht zu variieren – auch vegan möglich

Rotweinkuchen ist eine köstliche Möglichkeit, Weinreste zu verarbeiten. Hier findest du ein einfaches Rezept für einen saftigen Kuchen, der sich leicht vegan backen lässt.

Von einem guten Rotwein bleibt selten etwas übrig. Und doch kann es vorkommen, dass Weinreste anfallen – zum Beispiel nach größeren Festen oder wenn der Wein nicht ganz so schmeckt wie erhofft. Statt ihn wegzuschütten, lässt sich der Rotwein mit dem folgenden Rezept für Rotweinkuchen in einen besonderen Genuss verwandeln.

Rezept für Rotweinkuchen

Rotweinkuchen hat ein ganz spezielles Aroma, das je nach verwendetem Wein immer ein wenig anders ausfällt. Mit passenden Zutaten gelingt er sogar vegan.

Für eine große Kastenform (30 x 11 Zentimeter) oder Gugelhupfform (22 Zentimeter Durchmesser) werden folgende Zutaten benötigt:

  • 250 g Weizen- oder Dinkelmehl – für einen nussig-saftigen Geschmack einen Teil des Mehls durch gemahlene Nüsse ersetzen
  • 150-200 ml Reste von übrig gebliebenem Rotwein
  • 120 g Zucker oder eine Zuckeralternative
  • 4 Eier oder eine Ei-Alternative
  • 160 g neutrales Pflanzenöl
  • 1-2 EL Kakao
  • 100 g geraspelte oder gehackte Schokolade
  • 10 g Backpulver
  • optional 1 TL Zimt und eine Prise gemahlene Gewürznelken

Rotweinkuchen ist eine köstliche Möglichkeit, Weinreste zu verarbeiten. Hier findest du ein einfaches Rezept für einen saftigen Kuchen, der sich leicht vegan backen lässt.

Beim Backen gehe wie folgt vor:

  1. Pflanzenöl, Zucker und Eier in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine schaumig schlagen.
  2. Mehl und Backpulver gründlich vermengen, zu den flüssigen Zutaten geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.
  3. Zum Schluss Rotwein, Kakao und Schokolade unterrühren.
  4. Nach Geschmack mit Zimt, gemahlenen Nelken und anderen Gewürzen verfeinern.
  5. Den fertigen Teig in eine gefettete Backform geben und bei 180 °C Ober-/Unterhitze für circa 40-50 Minuten backen. Gegen Ende der Backzeit eine Stäbchenprobe machen.

Nach dem Auskühlen mit einer Schicht Puderzucker bestreut, schmeckt der Rotweinkuchen schon wunderbar aromatisch. Noch köstlicher wird er mit einem Guss aus Puderzucker und Rotwein (zwei Esslöffel Flüssigkeit auf 150 Gramm Puderzucker). Wer den Rotweinkuchen noch saftiger mag, gibt 200 Gramm eingemachte Kirschen zur Teigmasse dazu.

Um ihn haltbar zu machen oder zu verschenken, lässt sich Rotweinkuchen auch als Kuchen im Glas backen.

Tipp: Weinreste zu verwerten statt sie wegzuschütten, funktioniert nicht nur mit Rotwein. Auch Reste von Weißwein lassen sich noch auf unterschiedliche Weise weiterverwenden.

Welche Rezepte zur Resteverwertung kannst du empfehlen? Wir freuen uns auf deine Ideen in einem Kommentar!

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6 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Sind die Mengenangaben wirklich korrekt?
    Der Teig war schon ohne Wein ziemlich flüssig. Ich habe dann nur einen Schuss genommen und mehr Mehl dazu

    Antworten
    • Hallo Angela,
      bei uns ist der Teig gut gelungen mit den angegebenen Mengen. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal mit der angegebenen Menge Wein, schließlich ist er ja wichtig für das besondere Aroma.
      Liebe Grüße!

  2. Warum soll zum Schluss Rotwein, Kakao und Schokolade untergerührt werden. Der Wein könnte doch auch schon zu dem Pflanzenöl, Zucker und Eier gemischt werden?

    Soll das Mehl-Backpulvergemisch gesiebt werden?

    Antworten
    • Hallo Bärbel, das macht sicherlich keinen Unterschied und du kannst die Reihenfolge auch abwandeln. Häufig wird das Sieben empfohlen, ich schaue nur, dass Mehl und Backpulver gut vermischt sind, das reicht eigentlich aus. Liebe Grüße Sylvia

  3. Betrifft Rotweinkuchen
    160 g neutrales Pflanzenöl?
    Sind 160 g richtig oder sollten es 160 ml heißen

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Wir haben es praktischerweise gleich alles mit der selben Waage gewogen. Aber der Unterschied ist nicht groß, du kannst auch circa 160-175 ml Öl nehmen.
      Liebe Grüße

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