Pizzateig ohne Hefe – schnelles Rezept für Pizza wie vom Italiener

Lust auf selbst gemachte Pizza, aber keine Hefe mehr im Haus? Das ist noch lange kein Grund, auf den italienischen Genuss zu verzichten! Denn glücklicherweise lässt sich ein wunderbarer Pizzateig auch ganz einfach ohne Hefe herstellen.

Auch bei einer Hefeunverträglichkeit ist das folgenden Rezept eine willkommene Alternative und wird insbesondere Liebhaber der knusprigen, dünnen Pizza, wie man sie beim Italiener serviert bekommt, überzeugen.

Rezept für Pizzateig ohne Hefe

An der Konsistenz eines “richtigen” Pizzateigs scheiden sich die Geister. Während er für die einen dick und weich sein muss, genießen andere ihre Pizza lieber dünn und knusprig – wie in diesem minimalistischen Rezept mit lediglich vier Zutaten.

Weil der Teig im Gegensatz zu einem Hefeteig nicht gehen muss, hat die Pizza ohne Hefe den weiteren Vorteil, dass sie blitzschnell zubereitet werden kann und sich deshalb auch für die spontane Lust auf Pizza eignet.

Für ein Backblech Pizza ohne Hefe werden folgende Zutaten benötigt:

  • 300 g Mehl (helles Dinkel- oder Weizenmehl, aber kein Vollkornmehl)
  • 150 ml Wasser
  • 1-2 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl oder ein anderes hochwertiges Pflanzenöl

Es ist keine Hefe mehr im Haus, oder es besteht eine Unverträglichkeit gegen das Triebmittel? Kein Problem mit diesem Rezept für Pizzateig ohne Hefe!

So bereitest du den Pizzateig ohne Hefe zu:

  1. Backofen auf 250 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  2. Mehl und Salz in eine Schüssel geben und gründlich vermengen.
  3. Wasser und Öl hinzufügen.
  4. Alle Zutaten vermischen und mehrere Minuten lang kräftig durchkneten, bis ein glatter, weicher Teig entsteht. Nach Bedarf noch etwas Wasser oder Mehl hinzufügen.

Den fertigen Teig auf einem gefetteten Backblech oder einer hitzebeständigen Backpapier-Alternative wie beispielsweise einem Backblech aus Glas sehr dünn ausrollen und nach Wunsch belegen. Vor allem mit feuchten Zutaten und Soße eher sparsam sein, wie bei einer echten italienischen Pizza, weil zu viel Feuchtigkeit den Teig gummiartig werden lässt.

Das Blech in die unterste Schiene des Backofens schieben und die Pizza für circa 15-20 Minuten bei 250 °C (Ober-/Unterhitze) backen.

Es ist keine Hefe mehr im Haus, oder es besteht eine Unverträglichkeit gegen das Triebmittel? Kein Problem mit diesem Rezept für Pizzateig ohne Hefe!

Der Pizzateig ohne Hefe geht kaum auf, weshalb das Ergebnis dünn und knusprig ausfällt, ähnlich wie ein Flammkuchen. Bei ausreichend Hitze (fast wie im Steinofen) wirft der Teig dagegen große Blasen und wird luftig und kross – genau richtig für Fans einer traditionellen italienischen Pizza!

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Varianten für Pizzateig ohne Hefe

Neben einem klassischen Pizzateig, der hier einfache ohne Hefe zubereitet wird, gibt es zahlreiche weitere Varianten, um Pizza ohne Hefe zu backen:

  • Pizzateig mit Quark-Öl-Teig hat eine ähnliche Konsistenz wie Hefeteig und eignet sich auch für dickere Pizzaböden.
  • Schnelle Schüttelpizza enthält nur wenige Kohlenhydrate und dafür umso mehr Eiweiß.
  • Low-Carb-Pizza auf Gemüsebasis lässt sich auf Wunsch komplett vegan zubereiten.

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Backst du noch andere Gebäcksorten ohne Hefe, die üblicherweise mit dem Backtriebmittel zubereitet werden? Wir freuen uns auf deine Tipps in einem Kommentar!

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26 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Weiss jemand ob man diesen Teig am Vortag vorbereiten kann?

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  2. Traditionell Italienisch…🤣 Pizza kommt ja eigentlich aus Amerika, aber komischerweise ist das immer egal!
    Ohne Gewürze ist das nichts anderes als ein Mehl-Salz-Fladen. Eigentlich sollte der Teig bei Zimmertemperatur über 1-2 Nächte stehenbleiben damit er auf natürliche Weise etwas „ansäuert“. Ich habs mal mit Sauerteigpulver (eigene produktion) etwas beschleunigt. So kommt man auch an der Hefe vorbei. Noch verfeinert mit groben buntem Pfeffer und einem Schuss Bier statt „nur“ Wasser! Knoblauch oder Oliven gehackt geht auch super.
    Ganz ehrlich, wer das Rezept gleich bäckt ist selber schuld. Der Gummilappen hat dann aber nichts mit Pizza zu tun!

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    • smarticular.net
      smarticular.net

      … und wer so viel Zeit hat, soll es auch gern genau so tun 🙂💚 und für alle, die keine zwei Tage warten können oder wollen, ist obiges Rezept eine tolle Alternative – das Resultat ist weder gummiartig noch anderswie schlecht – wer es nicht glaubt, möge es am besten zunächst probieren 🌞
      Liebe Grüße

    • Einfach nachhaltiger leben,
      Ist ein schönes Motto… sollte aber auch gelebt werden! Das ansäuern eines Teiges dient nicht nur zum geschmacklichen entfalten, sondern auch zum bekömmlichen Verdauen der Zutaten. Es ist definitiv nachhaltiger sich diese Zeit zu nehmen, statt auf Treibmittel wie Bäckerhefe zurückzugreifen☺️
      Diese dient nur dazu die produktionsreifen kurz zu halten und damit Masse zu bedienen.
      Wer auf Hefe verzichten will und nachhaltig die Zutaten zubereiten möchte, der braucht eben Zeit! Anders wird auch kein „wirklich gutes Brot“ gebacken!
      Warum schützt man ein schlechtes Rezept mit falschen Angaben das nicht zu eurem Motto passt mit Diplomatie?
      Auf die Antwort bin ich mal gespannt…

    • smarticular.net
      smarticular.net

      Also wir würden nicht so weit gehen und Hefe immer als “unnachhaltig” bezeichnen. Hast du für diese Behauptung eine brauchbare Quelle?
      Am Ende darf jede/r selbst entscheiden, ob man Pizzateig zwei Tage vorher mit langer, langsamer Teigführung ansetzen möchte oder eben nach obigem Rezept (das übrigens ohne Hefe auskommt) eine blitzschnelle Pizza backen möchte 🙂💚🌞
      Liebe Grüße

    • Bitte nicht falsch verstehen, ich habe nicht die Hefen als unnachhaltig bezeichnet, sondern das oben stehende Rezept, da es unmittelbar nach dem Teig anrühren verbacken wird. (Mal abgesehen davon, dass auf die mind. Knetzeit nicht einmal eingegangen wurde)
      Die Fermentation durch Milchsäurebakterien bindet die Eiweißmolekühle im Teig und macht sie für den Körper leichter abbaubar. Wer hierzu Quellen haben möchte, Google ist voll davon. Hefen bezwecken so etwas ähnliches allerdings in viel kürzerer Zeit.
      Einen Teig ohne eines von beidem herzustellen und ihn dann noch in einem Forum mit diesem Motto zu veröffentlichen … naja, es darf sich jeder sein eigenes Bild machen!

    • smarticular.net
      smarticular.net

      Genau, am besten selbst ausprobieren und sich eine eigene Meinung bilden 😁 die Annahme, dass ein Teig nur mit langer langsamer Führung oder mit Hefe gelingen kann, widerlegen zahlreiche Rezepte aus anderen Kulturkreisen, die seit jeher ohne beides gebacken werden, wie beispielsweise Naan, Wraps oder Nachos. Und wer wie du Sauerteig bevorzugt, ist herzlich eingeladen, entsprechende Rezepte anzuwenden und mit uns und den anderen Smarties zu teilen. So weit gehen zu behaupten, das wäre die einzig richtige Art Gebäck herzustellen, würden wir allerdings nicht 💚
      Liebe Grüße

  3. Also das ist inzwischen mein Pizzaboden für alles geworden ;). Super schnell gemacht und man hat nicht das Gefühl einen Kuchen zu backen bzw zu essen weil er zu dick und mächtig wäre. Ich passe das Rezept immer entsprechend an, ob ich entweder eine Pizza (Zutaten auf 400g Mehl) backe oder lieber einen dünneren, knusprigeren Flammkuchenteig (auf 300g Mehl).
    Vielen Dank für das tolle Rezept :)!

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  4. Ich habe die Pizza leider gar nicht durch bekommen😂 Irgendwie hat der Teig auch eher nach Nudeln geschmeckt. War aber trotzdem lecker😋

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  5. Deine Pizza schmeckt sehr gut

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  6. Ich habe den Teig ausprobiert, allerdings nur bei 180 Grad mit Umluft. Er ist super geworden. Ich habe den Teig noch mit italienischen Kräutern und Knoblauch gewürzt. Ist eine tolle Optik und noch geschmacklich für uns eine tolle Alternative.

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  7. Habe diese gerade im Ofen,hoffe es Schmeckt 🍽️

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  8. Klingt gut, wie Flammkuchenteig…wird ausprobiert.
    noch ein Tipp bezüglich Backpapier weglassen und Blech fetten – ein slowenischer Pizzabäcker hat mir beigebracht, etwas Grieß auf das Blech zu streuen, dann klebt der Teig nicht fest und wird sehr knusprig :)

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  9. Mach das so für meine Flammkuchen. Das mit dem Backpapier und 250° würde ich bleiben lassen, ist gesünder und damit nachhaltiger. Habe nämlich noch kein Backpapier gefunden, das für mehr als 220° geeignet wäre. Ich fette mein Backblech ein bisschen ein. Funktioniert perfekt.

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    • Danke für den Hinweis. Wir haben den Text angepasst. Liebe Grüße Sylvia

  10. Hallo Ihr Lieben von smarticular, tolle Tips und Rezepte und Anregungen.
    Aber kønnt Ihr bitte bitte die Printerversion ändern? Es wird einfach ZU VIEL Papier gebraucht. Ohne Bild, ohne Komentare etc wäre supertoll. Speichern ginge ja auch, aber das funktioniert bei mir nicht.
    Liebe Grüsse

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Liebe Katrin,
      eine Druckversion ohne Bilder gibt es derzeit leider nicht, aber die Auswahl, welche Seiten gedruckt werden, sollen, kannst du im Druckdialog deines Web-Browsers selbst treffen.
      Generell raten wir jedoch davon ab, Online-Inhalte auszudrucken, da sie dauerhaft online verfügbar bleiben und zudem ständig aktualisiert und durch weitere Kommentare ergänzt und bereichert werden.
      Liebe Grüße

    • Hallo Katrin,
      ich nutze das kostenfreie Tool “printfriendly”. Mit dem kann ich Teile, die ich nicht “drucken” will entfernen – wie z. B. Bilder oder Kommentare – und dann das Ergebnis als pdf-Datei speichern.
      Das Argument der Aktualisierung der Seite und/oder der Kommentare ist wohl richtig, aber wenn mein Internet zusammenbricht nützt mir diese Aktualisierung nichts.
      Liebe Grüße, Tina

    • Ich bin hier grade gelandet, weil HEFE ausverkauft *hilfe*, hab noch klitze kleine reserver, aber bald wirds eng *gg*…

      Also zum Thema DRUCKEN muss ich mich mal hier auslassen :-)

      Ich hätte da jetzt eigentlich, ganz ohne ein extra Tool und ohne die Browser-Druck-Funktion, via Markieren, Kopieren und Einfügen (copy & paste) nur die wirklich rezept-relevanten Informationen in ein neues Text-Werkzeug wie OpenOffice/Word/Notepad eingefügt und das dann ausgedruckt, da steht dann absolut nur noch das, was man wirklich haben will.

      Und bei sowas einfachen wie dieses Rezeot, schreib ich nur die Inhaltsstoffe mit Kulli auf ein Schmierblatt, vielleicht noch drüber, was das ist (“PIZZA”) und kleb den Zettel an den Verichtungsort / über meine Küchenschranktür und dann schreite ich zur Tat. :)

      Das spart nicht nur Papier, sondern auch Toner ;-)

      In diesem Fall wäre das dann:

      300 g Mehl (405er, oder dinkel)
      150 ml Wasser
      1-2 TL Salz
      2 EL Olivenöl oder ein anderes hochwertiges Pflanzenöl

      Backen: 15-20 Minuten bei 250°C – (Ober/Unterhitze )

      dass man das noch Verrühren und belegen muss, ist ja irgendwie klar :)
      Und wenn man sich es vorher mal durchgelesen hat, sind die Schritte dann auch bekannt. :) Das tolle, wenn man sowas mit Stift auf Papier aufschreibt, merkt man sich auch die Inhaltsstoffe besser im Gedächtnis :) und kann das dann auch vielleicht mal ganz ohne einen Zettel.

      So, dann mal frohes Backen an alle.

      Irgendwie ist der Teig für mich, wie mein Hefeteig, nur halt ohne Hefe… Ob das so aufgeht?! Ähm, natürlich “geht” da nix auf :-D
      Aber ich probiers mal, vielleicht wird das ja essbar…

    • Hallo Maik, es ist eher wie ein Flammkuchenteig. Danke für das Teilen deiner Gedanken und gutes Gelingen. Liebe Grüße Sylvia

    • warum nicht nicht einfach das Rezept kopieren und bei word einfügen dann ausdrucken ?? !!

  11. Das ist Flammkuchenteig wie ich ihn schon seit Jahren mache.
    Mit kaltem Wasser, nach dem zusammenkneten 30Minuten ruhen lassen und hauchdünn ausrollen.

    Antworten
  12. Hallo.
    Ich frage mich, warum man denn für diesen Teig kein Vollkornmehl verwenden sollte?

    Antworten
    • smarticular.net
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      Liebe Janna,
      du kannst es probieren, aber nach unserer Erfahrung entwickelt der Teig dann zu wenig Kleber und bleibt nach dem Backen zu fest/kompakt, wohingegen er ja auch ein bisschen luftig-locker werden soll, auch ohne Hefe. Das geht nach unserer Erfahrung mit Auszugsmehl besser.
      Liebe Grüße

    • Vielen Dank für die Antwort. Ich werde es Mal probieren.
      Liebe Grüße

    • „kleber“ entwickelt der Teig erst wenn er lange genug geknetet wurde! Da keine Zeiten angegeben werden, sondern nur „vermischen“ wird es bei den Wenigsten, die das Wissen und die Geduld aufbringen, etwas werden!
      Als Tipp für alle Interessierten: von Hand ca 15-20min / Maschine ca 10-13min bei 1kg Teigmasse.
      Je nach Technik kann es länger dauern. Der Teig muss sich ziehen lassen und sollte nicht bröselig reissen!

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