Low-Carb-Pizza Grundrezept: Geschmack statt Kalorien

Diese Pizza hat Suchtpotenzial und ist auch noch gesund! Tausche weißes Mehl gegen nährstoffreiches Gemüse und Kerne im Boden und genieße ganz ungehemmt.

Wenn es um Pizza geht, sind sich die meisten einig: Das geht immer! Dass Vielfalt im Speiseplan aber wichtig ist und essentielle Nährstoffe nicht nur aus weißem Weizenteig und Käse kommen, dürfte trotzdem klar sein. Glücklicherweise sorgt das folgende Grundrezept für leichte Abwechslung auf dem Pizzateller. Margherita mit einem Brokkoli-Leinsamen-Boden ist nährstoffreicher und hat zugleich weniger Kohlenhydrate als ihr klassisches Vorbild. Sie sieht aus wie Pizza, schmeckt anders, aber mindestens genauso lecker!

Im Boden dieser Low-Carb-Pizza steckt vitamin- und mineralstoffreicher Brokkoli, sie lässt sich aber genauso mit Blumenkohl zubereiten. Leinsamen und Weizenkleie geben den nötigen Halt und fördern die Verdauung, zudem liefern Kürbiskerne viele ungesättigte Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe, die unter anderem den Cholesterinspiegel natürlich senken können.

Rezept für die gesunde Super-Pizza

Die Zutaten für dieses Rezept sind ausreichend für zwei runde Pizzen oder ein großes Blech. Du brauchst etwa 30 Minuten Zeit zum Hacken, Mixen und Belegen, dazu kommen 50 Minuten Backzeit. Außerdem solltest du einen Mixer und ein Backblech zur Hand haben.

Zutaten für den Teig:

  • etwa 500 g Brokkoli (alternativ Blumenkohl)
  • 6 EL geschrotete Leinsamen
  • 2 EL Weizenkleie
  • 300 ml Wasser
  • 75 g Kürbiskerne

Diese Pizza hat Suchtpotenzial und ist auch noch gesund! Tausche weißes Mehl gegen nährstoffreiches Gemüse und Kerne im Boden und genieße ganz ungehemmt.

Zutaten für die Tomatensauce:

  • 400 g geschälte Tomaten im Glas
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Oregano
  • Salz, Pfeffer

Zutaten für den Belag:

Zubereitung:

1. Leinsamen und Weizenkleie für etwa 30 Minuten in 300 ml Wasser einweichen. Backofen auf 180 °C vorheizen.

Diese Pizza hat Suchtpotenzial und ist auch noch gesund! Tausche weißes Mehl gegen nährstoffreiches Gemüse und Kerne im Boden und genieße ganz ungehemmt.

2. Kürbiskerne im Mixer schroten. Knoblauch und Brokkoli dazugeben und ebenfalls klein hacken, jedoch nicht zu lange, damit kein Brei daraus wird. Die Brokkolimischung großflächig auf einem Backblech verteilen und zehn Minuten im Backofen trocknen.

Diese Pizza hat Suchtpotenzial und ist auch noch gesund! Tausche weißes Mehl gegen nährstoffreiches Gemüse und Kerne im Boden und genieße ganz ungehemmt.

3. Die getrocknete Brokkolimischung mit den gequollenen Leinsamen, Olivenöl und Kräutern mischen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech in Form streichen. Dabei darauf achten, dass der Teig überall mindestens einen halben Zentimeter hoch ist, sonst zerfällt der Pizzaboden später. 30 Minuten lang backen.

Diese Pizza hat Suchtpotenzial und ist auch noch gesund! Tausche weißes Mehl gegen nährstoffreiches Gemüse und Kerne im Boden und genieße ganz ungehemmt.

4. Für die Tomatensauce alle Zutaten im Mixer pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Für den Belag Tomaten, Mozzarella und Oliven in feine Scheiben schneiden.

Diese Pizza hat Suchtpotenzial und ist auch noch gesund! Tausche weißes Mehl gegen nährstoffreiches Gemüse und Kerne im Boden und genieße ganz ungehemmt.

5. Die Pizza erst mit Tomatensauce bestreichen und dann mit Tomaten, Mozzarella und Oliven belegen. Weitere zehn Minuten backen. Rucola und Basilikum erst kurz vor dem Servieren auf die Pizza legen.

Diese Pizza hat Suchtpotenzial und ist auch noch gesund! Tausche weißes Mehl gegen nährstoffreiches Gemüse und Kerne im Boden und genieße ganz ungehemmt.

6. Sich schmecken lassen! ;-)

Tipp: Ein reiner Gemüseteig ist im Vergleich zu einem Teig mit Mehl deutlich bröseliger. Um das Herunterheben vom Blech trotzdem so problemlos wie möglich zu gestalten, lohnt sich die Anschaffung einer Silikonbackmatte. Die kann man immer wieder verwenden und der Teig löst sich davon noch leichter als vom Backpapier.

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Noch mehr Ideen für Low-Carb-Pizza

Du denkst, Pizzateig aus Brokkoli sei schon alles? Keineswegs. Probiere doch mal, den Brokkoli durch Blumenkohl zu ersetzen. Statt Leinsamen kannst du auch die schneller quellenden Chiasamen verwenden. Ich bevorzuge Leinsamen aber, weil sie regional erhältlich sind. Eine ganz besonders liebliche Geschmacksnote bekommt dein Low-Carb-Pizzateig, wenn du die Kürbiskerne durch Mandeln ersetzt. Sie sollten vor dem Mahlen am besten über Nacht in Wasser eingeweicht werden, da sie sonst zu bitter schmecken.

Auch in kleineren Kreisen – in Form von Pizzettis – schmecken die Gemüsepizzen ganz ausgezeichnet und sollten als Snack auf keinem Buffet fehlen. Spätestens wenn du das Ergebnis deiner Backkünste probiert hast, wirst du wohl ein neues Lieblingsgericht haben – Super-Pizza mit Brokkoliboden! Die darfst du dann ganz ungehemmt tatsächlich jeden Tag essen.

Hast du gleich Appetit bekommen und schon los gebacken? Welches ist ein Lieblingsbelag für Low-Carb-Pizza? Schreib es unten in die Kommentare!

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4 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Was kann man statt Brokkoli/Blumenkohl nehmen, bei Schilddrüsen Hashimoto nicht erlaubt, da es den Stoffwechsel stoppt?

    Antworten
    • Hallo Anslisa, ich würde vorschlagen, es mal mit Zucchini zu probieren. Dann erhöht sich nur die Trocknungszeit im Backofen, da Zucchini mehr Wasser enthält. Süßkartoffelraspeln oder Paprika wäre auch einen Versuch wert. Liebe Grüße

  2. Claudia T.

    kann man auch die Kürbiskerne weglassen und evt. etwas anderes nehmen, weniger Fettgehalt. Vielleicht Flohsamen?

    Antworten
    • Hallo Claudia, ja natürlich, die Rezepte sind immer Anregungen, die zum Experimentieren anregen sollen. Da Flohsamen aber sehr viel Flüssigkeit benötigen, müsstest du die Samen gut einweichen, damit die Pizza nicht krümelig hart wird. Viel Erfolg und liebe Grüße!

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