Okroschka – traditionell oder vegetarisch, immer köstlich
Im Sommer sind kalte Suppen eine echte Wohltat! Mit einer Okroschka zauberst du eine leckere Erfrischung mit zahlreichen gesunden Nährstoffen auf den Tisch. Traditionell wird die kalte russische Suppe mit Wurststücken zubereitet, sie lässt sich aber auch leicht in einer vegetarischen oder veganen Variante herstellen.
Rezept für Okroschka – klassisch und vegetarisch
Schwierigkeit: Einfach4
Portionen45
Minuten448
kcal2
StundenOkroschka ist im Sommer nicht nur eine willkommene Erfrischung, sie liefert auch wertvolle Nähr- und Vitalstoffe. Eier und Buttermilch tragen zum Proteinbedarf bei. Gurke und Radieschen sorgen für Flüssigkeit und Ballaststoffe. Und im Dill stecken jede Menge Vitamine (darunter Vitamin A, verschiedene B-Vitamine, Vitamin C und Vitamin E) sowie zahlreiche Mineralstoffe.
Zutaten
4 Kartoffeln (festkochend)
3 Eier oder 1-2 Avocados als pflanzliche Alternative
1 Salatgurke
½ Bund Radieschen
3-4 Frühlingszwiebeln
150 g Fleischwurst, alternativ vegetarische Wurst oder Räuchertofu
1 Bund Dill
500 ml Buttermilch oder Milchkefir
200 g Schmand, saure Sahne oder Crème fraîche
500 ml – 1 L Mineralwasser
1-2 EL mittelscharfer Senf
Zitronensaft
Salz und Pfeffer
Zubereitung
- Kartoffeln in der Schale garen. Eier hart kochen. Etwas abkühlen lassen, pellen und in Würfel schneiden.
- Gurke und Radieschen putzen und fein würfeln. Dill hacken. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Fleischwurst oder vegetarische Alternative ebenfalls würfeln.
- Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und vermengen.
- Buttermilch, Schmand und Senf in einer zweiten Schüssel verrühren. Mit Mineralwasser aufgießen. Und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
- Die kalte Suppe über die gemischten Einlagen in die große Schüssel gießen. Alles für 1-2 Stunden kalt stellen.
Tipp
- Anstelle der Buttermilch kannst du auch Ayran oder Kwas verwenden.
- Für eine vegane Okroschka ersetze einfach die Eier durch Avocado, die Wurst durch Räuchertofu und Buttermilch und Schmand durch eine ungesüsste Pflanzenmilch und vegane Crème fraîche.
Statt die Kartoffeln mit in die Suppe zu geben, schwören manche darauf, sie getrennt und noch warm neben der Okroschka zu servieren. Wenn du eine etwas dickflüssigere Suppe bevorzugst, gib etwas weniger Mineralwasser hinzu.
Im Kühlschrank aufbewahrt hält sich die kalte russische Suppe für zwei bis drei Tage. Liebhaber des Gerichts empfehlen, eine längere Ziehzeit (auch über Nacht), damit sich die Aromen optimal entfalten.
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Hast du schon einmal Okroschka zubereitet? Verrate uns in einem Kommentar, in welcher Variante dir die Sommersuppe am besten schmeckt!
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Oh, das klingt aber erfrischend und super lecker! Die vegetarische Variante mit Räuchertofu klingt besonders interessant und werde ich bestimmt probieren. Vielen Dank, liebe Sylvia, für diesen tollen Einblick in die osteuropäische Küche! 😋