Besser als Sojawurst: Gesunder Protein-Brotaufstrich aus Lupinensamen

Süßlupinen sind die ideale heimische Alternative zu Soja! Mit diesem Basisrezept für herzhaften Brotaufstrich kannst du deinen Speiseplan ganz leicht mit der gesunden Hülsenfrucht bereichern.

Herzhafte, vegetarische Alternativen zu Fleisch und Wurst enthalten fast immer Soja – warum eigentlich? Auch hierzulande finden sich richtig gute Soja-Alternativen, allen voran die Samen der Süßlupine. Sie sind reich an gesundem Eiweiß, Mineralien sowie anderen Vitalstoffen, haben einen milden Eigengeschmack und lassen sich als vielseitige Zutat in der Küche verwenden. Ihr Proteingehalt gleicht dem der Sojabohne, dafür enthalten sie deutlich weniger Fett und Kohlenhydrate.

Dadurch können Lupinen als heimische und besonders nachhaltige Proteinquelle nicht nur den Speiseplan von Vegetariern und Veganern bereichern. Besonders einfach geht das mit einem herzhaften Brotaufstrich auf Lupinen-Basis. Mit dem folgenden Grundrezept kannst du Aufstriche in zahlreichen Geschmacksrichtungen von süß bis herzhaft zubereiten und im Vergleich zu Lupinen-Produkten aus dem Bioladen noch jede Menge Geld sparen.

Grundrezept für Aufstrich mit Lupine

Für die Zubereitung der Lupinen-Basis benötigst du folgende Zutaten:

  • 100 g gegarte Süßlupinenkerne. Hierfür kannst du rohe Lupinenkerne verwenden und im ersten Schritt garen oder – wenn es schnell gehen soll – zu bereits vorgekochten Lupinenkernen im Glas greifen.
  • 1 EL Tahin (Sesammus) (oder alternativ mehr Pflanzenöl)
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

Süßlupinen sind die ideale heimische Alternative zu Soja! Mit diesem Basisrezept für herzhaften Brotaufstrich kannst du deinen Speiseplan ganz leicht mit der gesunden Hülsenfrucht bereichern.

So bereitest du den Aufstrich zu:

  1. Lupinenkerne über Nacht in der doppelten Menge Wasser einweichen.
  2. Am nächsten Morgen abgießen und mit frischem Wasser bedeckt circa eine Stunde bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Nicht wundern: Weich wie Linsen oder Kidney-Bohnen werden die Lupinenkerne nicht, sie bleiben auch im gegarten Zustand knackig. Bei vorgekochten Kernen diesen Schritt einfach weglassen.
  3. Lupinenkerne abgießen und etwas abkühlen lassen.
  4. Kerne, Tahin und Zitronensaft pürieren.
  5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wenn die Masse zu trocken ist oder sich nur schwer mixen lässt, einfach noch etwas Wasser oder Öl hinzugeben.

Tipp: Statt getrockneter Lupinenkerne lässt sich auch der Trester verwenden, der bei der Herstellung von Lupinenmilch anfällt. So schlägst du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe!

Das Grundrezept kannst du je nach Geschmack und Vorlieben erweitern, zum Beispiel mit frischen Kräutern, Gewürzen, rohem oder gekochtem Gemüse, Nüssen, Oliven, Früchten und vielem mehr. Ich empfehle dir ähnlich wie bei fertigen Lupinen-Aufstrichen wie diesem für die Zubereitung eines Brotaufstrichs 30-40 % Lupinen-Basis und 60-70 % andere Zutaten nach deinem Geschmacks zu verwenden – so wie im folgenden Rezept.

Rezept für Lupinen-Aufstrich Tomate-Basilikum

Für die Zubereitung eines sommerlich frischen Lupinenaufstrichs mit Tomate benötigst du folgende Zutaten:

  • 130 g Lupinen-Aufstrich nach dem Grundrezept
  • 240 g frische Tomaten
  • 20 g getrocknete Tomaten
  • ½ Zwiebel
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • Pflanzenöl
  • Salz und Pfeffer

Süßlupinen sind die ideale heimische Alternative zu Soja! Mit diesem Basisrezept für herzhaften Brotaufstrich kannst du deinen Speiseplan ganz leicht mit der gesunden Hülsenfrucht bereichern.

So geht’s:

  1. Frische und getrocknete Tomaten grob hacken.
  2. Zutaten mit einem Mixstab oder einem Standmixer pürieren. Dabei nach Bedarf Öl hinzugeben.
  3. In Schraubgläser füllen.

Der Aufstrich hält sich im Kühlschrank drei bis vier Tage. Wenn du den Aufstrich nicht so schnell essen kannst, probiere einer dieser Rezepte um die Aufstrichreste geschmackvoll zu verarbeiten! Soll die Zubereitung mal besonders schnell gehen, kannst du statt des Lupinen-Basis-Aufstrichs auch direkt gegarte Lupinenkerne verwenden.

Tipp: Viele weitere Anregungen für selbst zusammengestellte Brotaufstriche liefert dir unser Beitrag über 1000 Originelle Brotaufstriche aus nur zwei Zutaten.

Weitere Informationen und Rezepte mit Lupine gibt es in unserem Buchtipp:

Raffinierte Rezepte mit pflanzlichen, regionalen Zutaten findest du auch in unserem Buch:

Kennst du noch andere leckere Rezepte mit Lupine? Dann verrate sie uns in einem Kommentar unter diesem Beitrag!

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2 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Müssen die Lupinensamen geschält werden bevor ich sie weiterverarbeitet?
    LG

    Antworten
    • Hallo Jule, man kann die Schale mitessen oder sie entfernen. Dann wird der Aufstrich etwas zarter und lässt sich leichter mixen. Liebe Grüße Sylvia

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