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Bärlauchpesto selber machen – auch vegan möglich
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Der aromatische Bärlauch lässt sich leicht lange haltbar machen. Mit diesem Rezept für veganes Bärlauchpesto startest du gesund in den Frühling.

Bärlauch gehört zu den beliebtesten Wildpflanzen im Frühjahr. Von März bis Mai kannst du die feinen, geschmacklich an Knoblauch erinnernden Blätter in Wäldern, unter Sträuchern, an Bächen und sogar in einigen Parks sammeln. Doch nicht nur kulinarisch hat Bärlauch einiges zu bieten, auch die Gesundheit kommt beim Genuss des vitalstoffreichen Grüns auf ihre Kosten. Dank seiner blutreinigenden und stoffwechselanregenden Wirkung hilft Bärlauch zum Beispiel gegen Frühjahrsmüdigkeit.

Wie du die Bärenkräfte des Bärlauchs für dich nutzen und in Form eines köstlichen Pestos haltbar machen kannst, zeige ich dir in diesem Beitrag.

Rezept für Bärlauchpesto

Das fein-würzige Bärlauchpesto passt sehr gut zu Nudeln, egal ob klassische Pasta oder bunte Gemüsenudeln, schmeckt aber auch als aromatischer Aufstrich auf einer Scheibe Brot oder als Dip zu knackigen Gemüsesticks.

Für ein Glas Pesto benötigst du:

So bereitest du das Bärlauchpesto zu:

  1. Bärlauchblätter waschen und trocken tupfen, das verlängert die Haltbarkeit.
  2. Blätter grob schneiden und mit allen anderen Zutaten in einen Mixer geben oder mit dem Pürierstab zu einem feinen Brei zerkleinern. Das Pesto ist fertig, wenn es eine cremige Konsistenz angenommen hat.
  3. Das fertige Pesto in heiß ausgespülte oder mit Sodalösung desinfizierte Gläser füllen, mit etwas Olivenöl bedecken und verschließen.

Das Pesto hält sich im Kühlschrank mehrere Tage bis Wochen oder gar Monate, je nachdem, wie sauber gearbeitet wurde. Bedecke nach jeder Entnahme den Inhalt wieder mit etwas Öl, damit das Pesto lange haltbar bleibt.

Hinweise zum Sammeln

Bärlauch wächst besonders häufig in feuchten Laub- und Auenwäldern. Auf der mundraub-Karte kannst du sehen, wo er in deiner Umgebung zu finden ist. Der beste Erntezeitpunkt ist vor der Entwicklung der Blüten, da die Blätter danach schnell an Kraft und Geschmack verlieren und welken.

Wie bei vielen anderen Wildpflanzen besteht auch bei Bärlauch eine Verwechslungsgefahr mit einigen ähnlich aussehenden, aber zum Teil hochgiftigen Pflanzenarten! Im Gegensatz zu Herbstzeitloser, Maiglöckchen, geflecktem Aronstab und Salomonsiegel, deren Blätter ähnlich aussehen, verströmt Bärlauch einen frischen Knoblauchgeruch, wenn du ihn zwischen den Fingern reibst. Um ganz sicher zu gehen, ist es ratsam, weitere Pflanzenmerkmale zu beachten und im Zweifel ein Fachbuch für Wildkräuter zu Rate zu ziehen.

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Wie bereitest du den köstlichen Bärlauch am liebsten zu? Über einen Kommentar von dir freuen wir uns!

Der aromatische Bärlauch lässt sich leicht lange haltbar machen. Mit diesem Rezept für veganes Bärlauchpesto startest du gesund in den Frühling.

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