Tortenguss mit Agar-Agar selber machen: gelingsichere vegane Alternative zu Gelatine

Ein Tortenguss mit Agar-Agar ist eine gelingsichere Alternative zu herkömmlichem Guss aus Gelatine und lässt sich zudem leicht variieren.

Ein selbst gemachter Tortenguss aus Zucker und Speisestärke wird schon mal nicht ganz so fest. Statt auf Gelatine zurückzugreifen, lässt sich alternativ ein Tortenguss mit Agar-Agar zubereiten: So bleibt der Belag ebenso sicher an Ort und Stelle!

Wie aus der pflanzlichen Gelatine-Alternative Agar-Agar ein dekorativer Tortenguss wird, erfährst du in diesem Beitrag.

Tortenguss mit Agar-Agar

Agar-Agar besteht aus getrockneten Algen und lässt Flüssigkeiten ähnlich stark gelieren wie Gelatine. Im Gegensatz zum tierischen Produkt, das auch kalt geliert, wird es aufgekocht.

Für eine Portion Tortenguss mit Agar-Agar benötigst du folgende Zutaten:

  • 250 ml Wasser (optional mit Sirup) oder Fruchtsaft
  • 3 g bzw. circa 1,5 TL Agar-Agar – bei säurehaltigem Fruchtsaft etwas mehr, weil Säure die Bindefähigkeit von Agar-Agar vermindert
  • Zucker oder eine alternative Süße nach Geschmack

Ein Tortenguss mit Agar-Agar ist eine gelingsichere Alternative zu herkömmlichem Guss aus Gelatine und lässt sich zudem leicht variieren.

Wenn du Fruchtsaft oder eine Wasser-Sirup-Mischung verwendest, kannst du auf die Zugabe von Zucker wahrscheinlich ganz verzichten. Mach am besten eine Geschmacksprobe, ehe du das Agar-Agar in die Flüssigkeit einrührst.

So wird der Tortenguss zubereitet:

  1. Wasser oder Fruchtsaft in einen Topf geben und das Agar-Agar in die noch kalte Flüssigkeit einrühren.Ein Tortenguss mit Agar-Agar ist eine gelingsichere Alternative zu herkömmlichem Guss aus Gelatine und lässt sich zudem leicht variieren.
  2. Das Gemisch aufkochen und für circa zwei Minuten auf mittlerer Stufe köcheln lassen. Im Gegensatz zum klassischen Tortenguss wird Agar-Agar erst beim Erkalten fest. Für eine Gelierprobe eine kleine Menge Guss auf einen kühlen Teller geben.
  3. Den fertigen Tortenguss vom Herd nehmen, kurz abkühlen lassen und noch warm über dem Kuchen verteilen.
    Ein Tortenguss mit Agar-Agar ist eine gelingsichere Alternative zu herkömmlichem Guss aus Gelatine und lässt sich zudem leicht variieren.
  4. Den Guss abkühlen und fest werden lassen. Wenn es schnell gehen soll, hilft der Kühlschrank, das Festwerden zu beschleunigen.

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4 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Hallo Gudrun, danke für den Hinweis. Das werden wir noch ergänzen. Liebe Grüße Sylvia

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  2. Wichtig ist auch, dass Säure das Gelieren von Agar-Agar behindert.
    Nimmt man Fruchtsaft statt Wasser, muss die Menge an Agar-Agar erhöht werden.

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  3. Bei Agar muss man extrem aufpassen welches Produkt man kauft. Agartine (Ruf) enthält 25 % Agar, Bio Agar-Agar (Ruf) 30 % und andere Firmen verwenden ganz andere Zusammensetzungen. Das Ergebnis variiert daher extrem je nach Produkt, mit 3 g reinem Agar bekommt man eine richtig harte Masse, für meinen Geschmack ungenießbar. Nimmt man die 3 g Agartine bleibt das Ergebnis eventuell zu flüssig.
    Ich kann daher nur jedem empfehlen selbst auszuprobieren welche Menge man für die perfekte Konsistenz braucht, da reichts auch 50 g Wasser mit Agar aufzukochen und auskühlen zu lassen, wenn das Ergebnis passt einfach hoch rechnen (in dem Fall die Agar Menge mit 5 multiplizieren, dann hat man die Menge die man für 250 ml einsetzen muss).

    Und noch ein Tipp: Bei Agar ist es extrem wichtig, dass es wirklich kurz kocht und keine kleinen Kristalle mehr in der Flüssigkeit sind sonst geliert es später nicht vernünftig.

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    • Hilfreich ist auch eine sehr genaue Waage, die tatsächlich grammweise wiegt. Sonst kriegt die Masse sehr schnell Radiergummi-Charakter.

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