Pistazienmilch selber machen – kinderleichtes Rezept
Selbst gemachte Pistazienmilch ist nicht nur lecker, sondern auch super vielseitig! Ob im Kaffee, im Müsli, als Basis für Smoothies oder zum Backen, du kannst den Pflanzendrink in zahlreichen Rezepten verwenden. Und das Beste? Du brauchst nur wenige Zutaten, kannst die Milch nach Belieben süßen und weißt genau, was drin steckt. Wir zeigen dir, wie du Pistazienmilch ganz einfach selbst machen kannst – vegan, lactosefrei und super cremig.
Rezept für Pistazienmilch
Schwierigkeit: Einfach4
Portionen10
Minuten210
kcal8
Stunden10
MinutenVerwende am besten naturbelassene Pistazien – so enthält die Milch möglichst viele Nährstoffe. Für etwas mehr Aroma kannst du sie vor dem Mixen aber auch noch einmal kurz in der Pfanne rösten.
Zutaten
150 g ungesalzene, ungeröstete Pistazien
1 Liter Wasser
1 Prise Salz
optional 1–2 EL Agavendicksaft, Ahornsirup oder ein anderer Zucker-Ersatz nach Wahl
optional ½ TL Vanilleextrakt oder Zimt
Zubereitung
- Die Pistazien in eine Schüssel geben und mit Wasser bedecken. Über Nacht oder mindestens 8 Stunden einweichen, damit sie weich werden und die Milch schön cremig wird.
- Das Einweichwasser abgießen und die Pistazien kurz unter fließendem Wasser abspülen.
- Pistazien mit 1 Liter frischem Wasser, Salz und optional Vanille oder Zimt in einen Mixer geben. 2–3 Minuten mixen, bis die Milch richtig cremig ist.
- Die Mischung durch ein feines Sieb, ein Passiertuch oder einen Nussmilchbeutel gießen. Übrig gebliebenes Pistazien-Püree kannst du für Smoothies, Müsli oder zum Backen verwenden – nichts wird verschwendet!
- Ahornsirup oder Agavendicksaft unterrühren und nach Geschmack probieren.
- Die Pistazienmilch in einer sauberen Glasflasche im Kühlschrank aufbewahren.
Tipp
- In einem anderen Beitrag findest du Tipps zur Verwendung des Pflanzenmilchtresters.
Im Kühlschrank hält sich die Pistazienmilch etwa drei bis vier Tage. Für ein feines, homogenes Ergebnis schüttle den Pflanzendrink vor jedem Gebrauch noch einmal kurz auf.
Selbst gemachte Pistazienmilch punktet nicht nur mit ihrem feinen, nussigen Aroma, sondern auch mit wertvollen Inhaltsstoffen. Pistazien liefern pflanzliches Eiweiß, einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren sowie Ballaststoffe, die lange sättigen. Dazu kommen wichtige Mikronährstoffe wie B-Vitamine, Vitamin E und Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Phosphor.
Beim Abseihen der gemixten Pistazien durch einen Nussmilchbeutel bleiben allerdings einige Nährstoffe im Trester zurück. Wenn du möglichst viele Nährstoffe erhalten möchtest, verwende die Milch deshalb ungefiltert (z. B. für Müslis). Oder nutze den Pistazientrester zum Backen von Keksen oder für selbst gemachte Müsliriegel.
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Wie verwendest du Pistazienmilch am liebsten? Wir freuen uns auf deine Ideen in einem Kommentar!
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