Blinis – so gelingen die Mini-Pfannkuchen mit Buchweizen
Ob als edles Fingerfood, herzhafter Snack oder nussiges Frühstück – Blinis sind die perfekten Allrounder aus der Pfanne. Während Fertigprodukte aus dem Supermarkt oft in viel Plastik verpackt sind und unnötige Zusatzstoffe enthalten, zeigt dieses Rezept, wie du die russischen Mini-Pfannkuchen mit regionalem Buchweizen ganz einfach selber machst.
Rezept für Blinis mit Buchweizen
Schwierigkeit: Einfach20
Portionen45
kcal1
Stunde10
MinutenDieses Grundrezept nutzt eine Mischung aus Buchweizen- und Dinkelmehl, damit die Blinis stabil bleiben und trotzdem herrlich luftig aufgehen.
Zutaten
100 g Buchweizenmehl
50 g helles Mehl (Dinkel oder Weizen)
200 ml Milch oder Pflanzendrink
2 Eier oder eine passende Ei-Alternative (siehe Tipp weiter unten)
1 TL Backpulver
1 TL Salz
Hitzebeständiges Pflanzenöl oder Ghee
Zubereitung
- Buchweizenmehl, Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermengen.
- Eier trennen. Das Eiweiß in einer sauberen Schüssel steif schlagen. Das Eigelb zusammen mit der Milch verquirlen.
- Die Milch-Eigelb-Mischung nach und nach unter die Mehlmischung rühren, bis ein glatter, zähflüssiger Teig ohne Klumpen entsteht.
- Den Eischnee vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Teig heben. Das sorgt für die typisch fluffige Textur.
- Wenig Fett in einer Pfanne erhitzen. Pro Blini einen Esslöffel Teig hineingeben (ca. 5-7 cm Durchmesser). Sobald sich an der Oberseite kleine Bläschen bilden, wenden und von der anderen Seite fertig backen.
Tipp
- Für eine vegane Version kannst du die Eier durch sechs Esslöffel Aquafaba (das Abtropfwasser von Kichererbsen) und zwei Esslöffel Sojajoghurt oder 60 g Apfelmus ersetzen. Schlage das Kichererbsenwasser wie Eischnee auf, um die gleiche Fluffigkeit zu erhalten.
Blini oder Oladyi? Der kleine Unterschied
Vielleicht kennst du Blinis eher als dünne Eierpfannkuchen, ähnlich französischer Crêpes. Tatsächlich werden sie in Russland eigentlich groß und hauchdünn ausgebacken. Die kleinen, dicken Taler in diesem Rezept nennt man in Russland eigentlich Oladyi (oder Oladushki). Als die russische Küche im 19. und 20. Jahrhundert international populär wurde, hat sich für die kleine Variante der Begriff „Blinis“ durchgesetzt, auch weil der Begriff im Ausland einfacher auszusprechen war.

Blinis herzhaft und süß kombinieren
Blinis werden traditionell oft mit kräftigen, herzhaften Beilagen serviert. Der absolute Klassiker ist ein Klecks Schmand mit einer Scheibe Lachs (oder selbstgemachtem Karottenlachs) und frischem Dill. Wer es noch edler mag, greift zu (Seealgen-)Kaviar mit fein gehackten roten Zwiebeln und gewürfeltem, hartgekochtem Ei.
Wer es lieber pflanzlich mag, kombiniert z.B. selbstgemachte Guacamole mit dünnen Radieschenscheiben. Ganz puristisch lassen sich die heißen Küchlein aber auch einfach mit geschmolzener Butter bestreichen, wodurch das nussige Buchweizenaroma besonders gut zur Geltung kommt.
Aber auch als süße Speise machen die Buchweizen-Taler eine hervorragende Figur. Eine klassische Kombination ist Sauerrahm mit Preiselbeeren oder regionalem Honig. Besonders fruchtig und heimisch wird es mit selbstgemachtem Apfelmus, einer Prise Zimt und gerösteten Walnüssen, die für einen angenehmen Crunch sorgen.
In unserem Buch findest du viele weitere köstliche Rezepte aus der internationalen Küche:
Wie servierst du deine Blinis am liebsten? Wir freuen uns auf deine Tipps in einem Kommentar!
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