Berliner selber machen ohne Friteuse: Krapfen aus dem Backofen

Wer süße Berliner selber machen möchte, braucht dafür keine Friteuse, denn Krapfen aus dem Backofen schmecken mindestens genauso lecker. So funktioniert’s!

Sie gehören zum Fasching wie das Konfetti zum Karnevalszug: Berliner Pfannkuchen, regional auch als Krapfen bezeichnet. Doch wenn dem Bäcker um die Ecke das süße Siedegebäck ausgeht, dann heißt es Berliner selber machen – ganz einfach und ohne Friteuse. Wie das geht, erfährst du hier. An die Faschingskrapfen, fertig, los!   

Berliner selber machen ohne Friteuse: Krapfen aus dem Backofen

Berliner selber machen ohne Friteuse: Krapfen aus dem Backofen

Schwierigkeit: Mittel
Portionen

10

Portionen
Zubereitungszeit

1

Stunde 

15

Minuten
Backzeit

30

Minuten
Kalorien

230

kcal
Gesamtzeit

1

Stunde 

45

Minuten

Wer süße Berliner selber machen möchte, braucht dafür keine Friteuse, denn Krapfen aus dem Backofen schmecken mindestens genauso lecker. So funktioniert’s!

Zutaten

Zubereitung

  • Einen Esslöffel Zucker und zerbröckelte Hefe in fünf Esslöffeln warme Milch auflösen.
  • Mehl in eine Schüssel geben und das Zucker-Hefe-Milch-Gemisch dazugießen. Alles bis zu einer krümeligen Konsistenz vermischen und abgedeckt für 15 Minuten an einem warmen Ort bei circa 30 °C ruhen lassen. Wer süße Berliner selber machen möchte, braucht dafür keine Friteuse, denn Krapfen aus dem Backofen schmecken mindestens genauso lecker. So funktioniert’s!
  • Banane, Butter, Natron, einen Spritzer Zitronensaft und die restlichen Mengen von Zucker und warmer Milch dazugeben und alles für drei Minuten mit einem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine zu einem Teig verkneten.Wer süße Berliner selber machen möchte, braucht dafür keine Friteuse, denn Krapfen aus dem Backofen schmecken mindestens genauso lecker. So funktioniert’s!
  • Den Teig zugedeckt für eine weitere Stunde bei circa 30 °C gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.Wer süße Berliner selber machen möchte, braucht dafür keine Friteuse, denn Krapfen aus dem Backofen schmecken mindestens genauso lecker. So funktioniert’s!
  • Den fluffigen Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, mit bemehlten Händen zu einer dicken Walze rollen und mit einem Teigschaber in zehn gleiche Teile schneiden.Wer süße Berliner selber machen möchte, braucht dafür keine Friteuse, denn Krapfen aus dem Backofen schmecken mindestens genauso lecker. So funktioniert’s!
  • Die Teile zu Kugeln formen und mit Abstand zueinander auf einem mit Backpapier oder einer Backpapier-Alternative ausgelegten Backblech platzieren, mit zerlassener Butter bepinseln und weitere 10 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.Wer süße Berliner selber machen möchte, braucht dafür keine Friteuse, denn Krapfen aus dem Backofen schmecken mindestens genauso lecker. So funktioniert’s!
  • Das Backblech für 30 Minuten in den auf 180 °C (Unter-/Oberhitze) vorgeheizten Backofen schieben.
  • Nach dem Abkühlen können die Berliner/Krapfen optional mittels Backspritze oder selbst gemachtem Spritzbeutel und Lochtülle gefüllt werden.Wer süße Berliner selber machen möchte, braucht dafür keine Friteuse, denn Krapfen aus dem Backofen schmecken mindestens genauso lecker. So funktioniert’s!
  • Für die Glasur die Oberseite der Berliner in Zuckerguss – gemischt aus Puderzucker und Zitronensaft – tauchen. Alternativ kannst du die Krapfen natürlich auch mit zerlassener Butter bepinseln und mit Zucker oder Puderzucker bestäuben.Wer süße Berliner selber machen möchte, braucht dafür keine Friteuse, denn Krapfen aus dem Backofen schmecken mindestens genauso lecker. So funktioniert’s!

Berliner selber machen – und welche Füllung?

Wer seine Berliner selber macht, kann auch selbst entscheiden, welche Füllung die süßen Krapfen bekommen sollen. Gerade zu so ausgelassenen Anlässen wie Fasching oder Silvester darf dabei ruhig ein bisschen Fantasie mit im Spiel sein.  

Als Füllung kommen nicht nur die klassischen Konfitüren oder Marmeladen (z.B. Erdbeer, Himbeer oder Pflaume) in Frage, sondern auch selbst gemachte Schokocreme, Vanille- oder Schokopudding, Apfelmus oder – Achtung, jetzt wird’s jeck! – Senf

Wer süße Berliner selber machen möchte, braucht dafür keine Friteuse, denn Krapfen aus dem Backofen schmecken mindestens genauso lecker. So funktioniert’s!

Tipp: Wenn du weder Backspritze noch Spritzbeutel zur Hand hast, kannst du die Berliner auch seitlich einschneiden und auf diese Weise füllen. Der Schnitt lässt sich später unter Glasur oder Zuckerstaub verstecken.

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Hast du eine Lieblingsfüllung für Berliner beziehungsweise Krapfen? Verrate es uns in einem Kommentar unter diesem Rezept!   

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10 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Eine schöne Idee. Werde ich demnächst mal ausprobieren

    Antworten
  2. Ich habe diese Variante schon vor Jahren gebacken, nur mit Puderzucker bestäubt und mit selbstgemachter Marmelade gefüllt. Super lecker und fettarmer als das Original. Super Idee 💡 und nach Geschmack abwandelbar 👍. Ich finde sie allerdings geschmacklich eher Richtung “Dampfnudel” als nach “Kreppel”, macht aber nix, selbst gebacken schmeckt einfach immer besser 😏

    Antworten
  3. Hallo,
    Erstmal finde ich es klasse, dass Ihr die selber-mach-Alternative zeigt. Da ich Weizen nicht vertrage und Dinkel Berliner schwierig zu bekommen sind, freue ich über die Idee.
    Wenn ich weniger Zucker will, kann ich ihn ja reduzieren, das mache ich bei fast allen Rezepten, die meisten sind übersüß..

    Klar wäre es toll, wenn Ihr bei Euren Rezepten da auch mehr Richtung Gesundheit denken könntet, vielleicht ja ne Idee für demnächst?

    Nun noch meine Frage:
    Habt Ihr auch Angaben für das Rezept mit wenig Hefe, dafür länger gehen lassen, vielleicht über Nacht oder so?
    Wie da das richtige Verhältnis von mehr Zeit zu wenig Hefe ist weiß ich zwar für Pizzateig, aber die Berliner gehen ja schon in ne andere Richtung als Gebäck…

    Viele Grüße
    Marie

    Antworten
    • Liebe Marie,
      vielen Dank für dein Feedback.
      Wir haben mit weniger Hefe experimentiert und waren von dem Ergebnis nicht überzeugt.
      Wenn du aber selbst probierst und gute Erfahrungen machst, dann teil doch deine Erfolge gern mit uns und den übrigen Smarties.
      Wir würden uns freuen.
      Liebe Grüße
      Dennis

  4. Ich bin der gleichen Meinung wie roeschen.

    Antworten
  5. Die Idee kenne ich schon, ist auch ok, aber es ist viel zu viel Hefe drin und Natron gehört geschmacklich nicht hinein.
    Was mich aber am allermeisten stört, ist diese dicke Schicht der Zuckerglasur. Müssen wir denn alles von den Amis übernehmen? Versuchen doch viele von uns Zucker sparsamer einzusetzen.
    Meiner Meinung nach hat dieses Rezept nichts mehr mit Berlinern zu tun. Es ist eine persönliche Abwandlung, das ist ok, aber nennt es bitte nicht Berliner.

    Antworten
    • Konstruktive Kritik in Form von Verbesserungsvorschlägen hätte ich schön gefunden. So hilft der Kommentar leider niemanden.

    • Dem ist nichts hinzufügen. WARUM das Fett weglassen ? Und dann diese Zuckerberge

    • Genau das

    • Liebes Roeschen, lieber Karl und Andre,
      vielen Dank für euer Feedback! Es ging uns mit diesem Rezept darum, Menschen, die keine Friteuse (oder keinen Liter Frittieröl) haben oder die schlicht zu spät beim Bäcker waren, eine alternative Methode aufzuzeigen, Krapfen zuhause herzustellen. Unsere abgewandelten Berliner, Krapfen oder einfach Faschingsgebäck können mit wenig, mittel oder viel (Puder-)Zucker oder Zuckerguss garniert werden. Mit weniger Hefe haben wir experimentiert und fanden das Ergebnis nicht so überzeugend bzw. fluffig genug. Natron und Zitrone ersetzen in unserem Rezept das Backpulver. Mehr dazu findet ihr hier: https://www.smarticular.net/backpulver-durch-natron-ersetzen-rezepte-zum-selbermachen/.
      Wir freuen uns, wenn unsere Leser und Leserinnen die Rezepte selbst nach ihrem persönlichen Geschmack ausprobieren und berichten.
      Liebe Grüße
      Dennis

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