Blitz-Rezept: Nutella-Alternative aus drei Zutaten

Nutellaverzicht muss nicht sein. Mit diesem Rezept kannst du aus nur drei Zutaten eine gesunde Schokocreme selbst herstellen. In nicht mal einer Minute!

Schokoladen-Aufstriche wie Nutella sind sehr beliebt und stehen in fast jedem Haushalt auf dem Frühstückstisch. Mit einem Zuckergehalt von über 50 Prozent aber nicht gerade die gesündeste Frühstücksvariante! Selbst Schokocremes aus dem Bioladen enthalten als erste Zutat Zucker. Und auch das in den meisten Produkten reichlich enthaltene Palmöl ist ökologisch und gesundheitlich problematisch. Viele gute Gründe, nach Alternativen Ausschau zu halten!

Wer Schokocremes liebt, muss nicht darauf verzichten. Mit diesem Rezept kannst du in einer Minute eine gesunde, lange haltbare Schokocreme aus nur drei Zutaten selbst herstellen. Du brauchst dafür – im Gegensatz zu anderen selbst gemachten Nutella-Alternativen – keinen leistungsstarken Mixer und auch keine langen Einweich- oder Röstzeiten für Nüsse. Einfach Zutaten zusammenrühren und genießen!

Rezept für Blitz-Schoki

Für den leckeren Blitz-Schokoaufstrich brauchst du lediglich folgenden Zutaten:

  • 200 g Nussmus, am besten Haselnussmus (erhältlich im Bioladen oder online)
  • 3-4 EL Rohkakao (erhältlich im Bioladen oder online)
  • 2 EL flüssigen Honig (am besten regional, z.B. über die Plattform nearBees)

Nutellaverzicht muss nicht sein. Mit diesem Rezept kannst du aus nur drei Zutaten eine gesunde Schokocreme selbst herstellen. In nicht mal einer Minute!

Mische alle Zutaten gut durch, und schon ist der Aufstrich fertig. Du kannst die Menge der Zutaten auch nach deinem Geschmack verändern. Je mehr Kakaopulver du verwendest, desto fester und schokoladiger wird die Masse.

Ohne Zweifel ist dieser selbst gemachte Aufstrich teurer als die handelsüblichen Fertigprodukte. Der Grund ist einfach: Während Nutella & Co. zum größten Teil aus preiswerten “Füllstoffen” wie Palmöl und Zucker bestehen, sind hier nur hochwertige Zutaten enthalten. Man braucht deshalb auch viel weniger Aufstrich auf dem Brötchen, um einen tollen Geschmack zu erhalten. Für Leckermäuler könnte es sich außerdem lohnen, das Nussmus in einer größeren Menge zu erwerben, weil dann der Preis pro 100 Gramm erheblich geringer ist.

Tipp: Wer die Schokocreme vegan herstellen möchte, kann Agavendicksaft oder eine andere Zuckeralternative verwenden.

Nutellaverzicht muss nicht sein. Mit diesem Rezept kannst du aus nur drei Zutaten eine gesunde Schokocreme selbst herstellen. In nicht mal einer Minute!

Gesunde Inhaltsstoffe

Der Preis für Nussmus und Rohkakao ist zwar hoch, doch lohnt sich die Investition gleich doppelt für deine Gesundheit. So sind Nüsse reich an Magnesium und beugen Magnesiummangel vor. Rohkakao enthält so viele wertvolle Inhaltsstoffe (über 300 wirksame Substanzen wurden bisher gefunden), dass er als echtes Superfood zählt. Er ist mineralstoffreich, macht glücklich und kann bei Stress helfen.

Gesünder und weniger schädlich für die Zähne als Zucker ist der im selbst gemachten Schokoaufstrich enthaltene Honig. Das macht dieses Blitzrezept auch für Kinder geeignet (nicht unter einem Jahr). Gleichzeitig mindert Honig Heißhungerattacken.

Tipp: Eine günstigere Variante zu fertigem Nussmus aus dem Handel ist selbst gemachtes Mandelmus.

Nutellaverzicht muss nicht sein. Mit diesem Rezept kannst du aus nur drei Zutaten eine gesunde Schokocreme selbst herstellen. In nicht mal einer Minute!

Nach welchem Rezept stellst du die gesunde Nutella-Alternative her? Berichte es uns und anderen Schokofans in einem Kommentar unter diesem Beitrag!

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19 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Daniela Piehl

    Tolle Idee und garantiert etwas für eine Freundin, die sehr nutellaverrückt ist. Werde es ausprobieren und ihr einfach mit Angabe eures Rezeptes schenken.

    Antworten
  2. Petra Meyer

    Ich bin ein absoluter Schokocremefan. Allerdings mag ich kein Nuss-Nougat. Es gibt auch Vollmilch-Schokocreme, allerdings eben auch nicht besonders “ verträglich “ hergestellt. Habt ihr dafür mal ein Rezept ? Sahnig, cremig, schokoladig?
    Liebe Grüße…

    Antworten
  3. Lars Knauf

    Hallo,

    einfach mal den Honigfächer mit Zucker vergleichen….

    https://www.meinhonig.de/files/pdf/Der_Honigfaecher.pdf

    Antworten
    • smarticular.net

      Eine großartige Darstellung, vielen Dank für diese schöne Ergänzung!

  4. shansonhorvath

    Honig macht dick, was wäre stattdessen mit Datteln?

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Datteln machen auch dick, wenn man nur genügend davon isst ;-)

    • Barbara Von Seidlfeld

      Alles macht dick, kiloweise gegessen

  5. Udo Erich

    Man kann Haselnüsse gehakt kaufen, denn diese sind Preiswerter und im Mixer zu Haselnussbutter malen. An Stelle von Palmöl Kokosöl nehmen ist viel gesünder und lässt sich leichter mit dem Schneebesen verarbeiten. Zum Honig immer etwas Zimt hinzu fügen, dies hilft gegen Atrose, habe ich was vergessen, ich glaube nein.

    Antworten
  6. Elke Fischer

    Versucht es mal mit Kokosblütensirup. Es ist nicht so süß.

    Antworten
  7. Honig ist besonders schlecht für die Zähne im Vergleich zu anderen Zuckerarten! Er ist schmieriger und haftet an Zähnen sehr stark. Agavendicksaft besteht zu in 90% aus Fruktose und daher auch gesundheitlich bedenklich.

    Besser recherchieren, besonders wenn für Kinder geworden wird, ist das sehr peinlich…

    Antworten
    • smarticular.net

      Das mag für puren Honig stimmen, im Rezept sind es aber nur zwei Esslöffel in etwa 250 g Aufstrich. Honig enthält eine Reihe antibakteriell wirksamer Inhibine, die wirken eben auch gegen Karies verursachende Bakterien. Natürlich ist es wie immer eine Frage der Menge, wenn man den Aufstrich in Massen verzehrt, insbesondere immer mal wieder zwischendurch, dann ist er sicher genauso schlecht für die Zähne wie anderer Zucker auch… Liebe Grüße!

    • Onkel Hugo

      Klugscheisser gibt es überall… und Honig als Naturprodukt ist mit nichts, schon gar nicht mir irgendwelchen Zuckerersatzstoffen odgl., zu ersetzen. Unsere Altvorderen haben jahrhundertelang gesund gelebt und gegessen (mehr oder weniger) und haben Ihr Leben gelebt, Erst mit der Industrialisierung und dem Kommerz auf Schnell…, Schnell…, Schnell…, haben doch die Probleme erst angefangen und mit dem Übermaß an Verzehr von solchen Produkten…, oder hat es Nutella schon vor ca. 100 Jahren gegeben? Oder diverse Instantprodukte? Nein…!
      Es ist mit allem so, wenn ich es im Übermaß einsetze oder zu mir nehme, ist es schädlich, verwende ich aber alles in Maßen (Alkohol, Lebensmittel, Gewürze etc.) sind diese Produkte nicht schädlich oder ungesund.
      Nur was der Mensch daraus macht ist meist nie etwas Gutes…!

    • Annette Berger

      Also wir putzen uns nach dem Frühstück die Zähne. Und nur dann gibt es süße Aufstriche…

    • Leider muss man den Vorwurf besser zu recherchieren an Sie zurückgeben… Gerade weil Agavendicksaft hauptsächlich aus Fructose besteht ist er wesentlich ungesünder als oft angenommen. Fruktose ist schlecht für den Stoffwechsel, fördert Fettleibigkeit und kann zu Fettleber führen. Honig ist natürlich ebenfalls nicht das Nonplusultra, da haben Sie recht. Am Besten ist es, Süßes generell nur in Maßen zu genießen und natürlich zu süßen.

  8. Honig ist für die Zähne in keinster Weise besser als Zucker – ist ja praktisch reiner Zucker. Bitte das Argument streichen…
    Sonst find ich das Rezept super….

    Antworten
    • smarticular.net
    • Daniela Bramke

      Laut Lebensmittelverordnung ist Honig ein von Honigbienen aus dem Nektar von Blüten oder Honigtau erzeugtes Lebensmittel. Das klingt trivial, hat aber die Konsequenz, daß z.B. Zucker, den man an Bienen verfüttert und der von diesen verarbeitet wird, nicht als Honig bezeichnen, geschweige denn als solchen verkaufen darf. Tatsächlich hat es „Imker“ gegeben, die genau das versucht hatten, aber zum Glück mit dieser „Geschäftsidee“ vor Gericht gescheitert sind.
      Wie machen es die Bienen?
      Das Sammeln allein macht aber aus Nektar keinen Honig. Vielmehr wird der Nektar von den Bienen in einem sehr aufwendigen Prozeß
      weiterverarbeitet. Im sog. Honigmagen der Biene reichert sich der Nektar mit Fermenten und Enzymen an. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Enzym Invertase. Es bewirkt die
      Aufspaltung der Mehrfachzucker-Moleküle (Saccharose) in die
      Einfachzucker Glukose und Fructose. Die Glucose wird dann durch ein
      anderes Enzym (Glucoseoxidase) weiter in Gluconsäure und
      Wasserstoffperoxid aufgespalten.

      Außerdem enthält der Nektar viel zu viel Wasser (ca. 70…75%),
      um sich als haltbarer Wintervorrat zu eignen. Er würde schnell anfangen zu gären. Deshalb wird der Nektar von den Bienen außerdem getrocknet. Dabei sinkt der Wassergehalt auf 20% oder weniger. Nach der deutschen
      Honigverordnung darf Honig höchstens 21% Wasser enthalten; der Deutsche Imkerbund (DIB) hat als eigenes Qualitätskriterium einen Grenzwert von 18% festgelegt. Je niedriger der Wassergehalt, umso besser.

      Saccharose (gewöhnlicher Haushaltszucker) oder Fructose komplett aus der Ernährung zu verbannen
      schließt nicht aus, daß man an Fett zulegt. Übergewicht und Diabetes
      werden nicht allein durch ein Lebensmittel oder Inhaltsstoff verursacht.
      Es ist eine Kombination aus vielen Faktoren, darunter auch wie aktiv
      oder inaktiv ein Mensch ist.(das gilt für Kinder und Erwachsene)
      Die Zähne der Kinder werden vom Dauergenuss( Dauerlutschen v. Bonbon oder süßen Säften) beschädigt. Also lieber Honig/ Kokosblütensüße oder Agavensaft u.co, als reinen Haushalts-Zucker. Und bei einer ausgewogenen Ernährung wohl kaum bedenklich. Honig ist nicht schädlicher!! Es ist „Natur pur“! Recherchieren, ehe man so etwas von sich gibt!

    • DannyHaPunkt

      Dann hat meine Tochter ( 32,Vegetarierin) also doch Recht, wenn sie sagt, Honig sein „Bienenkotze“ ;-) ;-). Ich esse ihn trotzdem ab und zu mal.

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