Beikost einführen: Rezepte und Tipps, mit denen Groß und Klein das Gleiche essen

Beikost einzuführen geht auch unkompliziert: Mit Gemüsehappen für das Baby und einfachen Familienkost-Rezepten zur Doppelnutzung des Babygemüses!

Irgendwann zwischen dem 5. und 7. Lebensmonat steht bei jedem Baby ein wichtiger Meilenstein an: Beikost einführen. Dafür findet man zuhauf Beikostpläne, die genau erklären, welche Milchmahlzeit wann und in welchem Umfang mit welchem Brei ersetzt werden soll. Wer selber kochen möchte, hat damit schnell jede Menge Zusatzaufwand in der Küche und oft viele Reste. Das muss nicht sein!

Mit der richtigen Herangehensweise können Groß und Klein vom gleichen Gemüse essen und es muss nur einmal gekocht werden. Babys Gemüse wird pur zu leckerer Beikost und minimal weiterverarbeitet zu einem köstlichen Gericht für den Rest der Familie – mit einer schlauen Beikosteinführung und Familienkost-Rezepten für den Beikoststart.

Beikost einführen leicht gemacht

Seit einziger Zeit gewinnt ein anderes Konzept zunehmend an Beliebtheit: Baby led weaning. Statt vorgekochtem Babybrei werden dem Kind dabei weiche Obst- und Gemüsehappen in gut greifbarer Form angeboten, von denen es sich selbst etwas zum Probieren und Matschen aussuchen kann.

Geeignet sind im Grunde alle Obst- und Gemüsesorten, die wir Großen auch essen – außer Salat, weil der von Babys Kauleiste noch nicht zerdrückt werden kann. Alle anderen Früchte sind entweder roh schon weich genug oder können bis zur geeigneten Konsistenz mit etwas Wasser im Topf schonend dampfgegart oder im Backofen gebacken werden. Selbst Kohl kann auf diese Weise sehr gut ankommen, denn nicht jedes Baby reagiert darauf mit Blähungen (und nicht jeder Pups ist gleich schmerzhaft ;-)).

Beikost einzuführen geht auch unkompliziert: Mit Gemüsehappen für das Baby und einfachen Familienkost-Rezepten zur Doppelnutzung des Babygemüses!

Beim Garen der Gemüsehappen lohnt es sich, gleich eine größere Menge zuzubereiten. Denn auch der Rest der Familie kann mundgerechte Obst- und Gemüsehappen mitessen. Das ist nicht nur gesund, sondern sorgt auch für deutlich weniger Aufwand in der Küche und lässt das Baby gleich von vornherein viel näher am Familienessen teilhaben. Weiter unten findest du die passenden Rezepte zur Weiterverarbeitung des Gemüses – für alle, die noch mehr Würze vertragen als das Baby.

Hinweis: Jedes Kind reagiert anders auf die erste feste Mahlzeit. Manchen gelingt das Essen vom Löffel oder mit den Händen sofort, und andere wiederum brauchen noch eine ganze Weile. Egal wie sich dein Kind entscheidet, gibt es jedenfalls keinen Grund zur Sorge, solange nebenbei noch ausreichend Milchmahlzeiten gefüttert werden. Die versorgen dein Baby mit allem, was es braucht.

Familienkost-Rezepte aus Baby-Gemüseresten

Mit den folgenden Rezepten können die gleichen Zutaten fürs Baby und für den Rest der Familie verwendet werden, denn die Gemüsehappen – die das Baby pur bekommt – lassen sich ganz leicht weiterverarbeiten. Lauwarme Salate auf Getreidebasis oder sämige Gemüsesoßen zu Pasta gehören zu unseren Lieblingsrezepten für die großen Esser.

Couscoussalat

Couscous lässt sich hervorragend mit den Gemüseresten des Babys zubereiten und schmeckt dem Rest der Familie – ohne viel Zusatzaufwand.

Für vier Portionen Couscoussalat benötigst du folgende Zutaten:

  • 200-300 g gegartes Babygemüse (z.B. Kartoffeln, Zucchini, Paprika)
  • 250 g Couscous (oder eine regionale Reis-Alternative als Getreidebasis)
  • 250 ml Gemüsebrühe oder das Kochwasser des Babygemüses
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Reis- oder Apfelessig
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL rote Currypaste
  • 1 EL Sojasauce
  • Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel

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Bereite den Couscous mit der Gemüsebrühe nach Packungsanweisung zu und gib anschließend alle Würzzutaten hinzu. Gut vermischen. Zuletzt das noch lauwarme Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden und unterheben.

Tipp: Zusätzlich aufpeppen lässt sich der Couscoussalat mit etwas Mais, ein paar frisch geschnittenen Tomaten, Frühlingszwiebeln, Petersilie, Koriander oder einer Portion Cayennepfeffer für zusätzliche Schärfe.

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Gemüsesoße auf Pasta

Die Gemüsereste des Babys können auch zu einer köstlichen Pastasoße weiterverarbeitet werden. Für vier bis fünf Portionen benötigst du:

  • 400-500 g gegartes Babygemüse (z.B. Zucchini, Tomaten, Kürbis)
  • 500 g Pasta
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 700 g Tomatenpassata
  • 2 EL Pflanzenöl zum Braten
  • Salz, Pfeffer, Basilikum
  • optional 200 g Champignons, 3-4 EL Kapern

So gehst du vor:

  1. Zwiebeln und Knoblauch klein schneiden und in einer großen Pfanne in Öl glasig dünsten.
  2. Kleingeschnittene Gemüsereste und optional in Scheiben geschnittene Champignons dazugeben. Kurz mitbraten und anschließend mit Tomatenpassata ablöschen.
  3. Mit Gewürzen und optional Kapern abschmecken.
  4. Zeitgleich die Nudeln in reichlich Salzwasser kochen, abgießen und mit der Gemüsesauce servieren.

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Welche Rezepte fallen dir ein für die Resteverwertung von Babys Obst und Gemüse? Teile deine Idee gern in einem Kommentar unter dem Beitrag!

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