7 Tipps zum Geldsparen mit Babys und Kleinkindern
4.8 5 25
24
1

Kinder kosten Nerven und viel Geld? Mit diesen Geldspar-Tipps kannst du die Kosten und den Stress für die ganze Familie reduzieren.

Kinder bringen großes Glück in das Leben ihrer Eltern, stellen sie aber auch vor zahlreiche neue Herausforderungen. Über viele Jahre hinweg muss der Alltag völlig neu organisiert werden, sich stetig wandelnde Wünsche und Bedürfnisse bestimmen das Familienleben.

Wenn dann auch noch die finanziellen Mittel beschränkt sind, kann es ganz schön knifflig werden. Die folgenden Tipps entlasten nicht nur die Haushaltskasse, sie helfen auch dabei, bewusster zu konsumieren und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. So kannst du die schönsten Jahre mit deinen Kleinen intensiver erleben und genießen.

1. Wochenplan erstellen

Die Einführung eines Wochenplans für Mahlzeiten spart nicht nur Geld, sie reduziert auch den alltäglichen organisatorischen Stress, der naturgemäß mit jedem weiteren Familienmitglied zunimmt. Idealerweise umfasst die Planung alle Mahlzeiten und die dafür notwendigen Einkäufe. Auch Babys erste Breie können hierbei natürlich schon berücksichtigt werden.

2. Breie selbst und auf Vorrat kochen

Die meisten Eltern greifen, bis ihre Kinder am Familientisch mitessen können, vollständig oder zumindest teilweise auf fertige Breie aus dem Supermarktregal zurück. Das spart definitiv Zeit. Ob es auch kostengünstiger ist, hängt unter anderem von der Qualität der gewählten Produkte ab, zum Beispiel ob die Zutaten aus ökologischem oder konventionellem Anbau stammen. Wer beim Selbst-Kochen auf saisonale Zutaten aus der Region setzt, größere Mengen auf Vorrat zubereitet und den hausgemachten Baby-Brei entsprechend der Essgewohnheiten des eigenes Kindes portioniert, kann auch hier den einen oder anderen Cent sparen.

Natürlichen Babybrei ohne Zusatzstoffe lässt sich sehr leicht zu Hause herstellen und portionsweise aufbewahren. Dieses Rezept zeigt, wie einfach es geht!

Selbstgemachte Baby-Kost lässt sich auch einfach und handlich in Gläsern einfrieren!

Breiverweigerern kommt ein selbstbestimmter Beikoststart ohne Brei vielleicht mehr entgegen.

3. Überflüssige Pflegeprodukte vermeiden

Wirft man beim Einkauf in der Drogerie einen Blick auf die Regale mit Pflegeprodukte für Babys und Kinder, kommt man aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus. Meterlang reihen sich Spezial-Shampoos, Duschgels, Seifen und Cremes aneinander. Das meiste davon kannst du dir im wahrsten Sinne des Wortes sparen! So reduzierst du nicht nur Kosten, sondern meidest oft auch viele fragwürdige Substanzen, insbesondere solche auf Erdölbasis.

Für die ersten Ausflüge deines Babys in die Badewanne reichen einige Tropfen Muttermilch oder ein kleiner Schuss eines hochwertigen Pflanzenöls aus der Küche vollkommen aus. Die Verwendung von Shampoo ist in den ersten Lebensjahren bei gesunder Baby- und Kinderhaut unnötig. Für Kleinkinder kannst du auch pflegende Badezusätze mit einfachen Zutaten aus Küche und Natur zubereiten.

Chemische Zusätze in Badeprodukten für Kinder & Babys? Nein, danke! Mit wenigen Zutaten zauberst du natürlichen Badezusatz selbst - gesund und preiswert.

Jederzeit griffbereit haben solltest du hingegen eine Wundcreme. Auch hier kannst du Geld sparen, indem du dir einen kleinen Vorrat Ringelblumensalbe kostengünstig selbst herstellst.

4. Kreatives Spielen statt massenhaftes Spielzeug

Als mein Sohn zirka ein Jahr alt war, hatte ich ein Schlüsselerlebnis in Bezug auf die Sinnhaftigkeit von Kinderspielzeug. Oma war zu Besuch und setzte das quengelige Kind nicht etwa vor ein buntes, tönespuckendes Spielzeug. Nein, sie öffnete eine große Schublade mit vielen kleinen Küchenutensilien und der Nachwuchs durfte nach Herzenslust darin herumwühlen. Selten habe ich mein Kind mit dieser Begeisterung spielen sehen. Kosten: 0 Euro, Verfügbarkeit grenzenlos.

Kinder kosten Nerven und viel Geld? Mit diesen Geldspar-Tipps kannst du die Kosten und den Stress für die ganze Familie reduzieren.

Überhaupt brauchen Kinder zum Forschen, Lernen und Spielen kaum etwas von dem, was uns die bunte Spielzeugindustrie unentwegt vor Augen führt. Sind alle geeigneten Haushaltsgegenstände erforscht und bespielt, lassen sich aus preisgünstigen Zutaten kreative Spielzeuge ganz einfach selbst herstellen.

So wird im Handumdrehen aus etwas Mehl, Salz und Lebensmittelfarbe ein bunter Berg selbstgemachter Knete und auch Pappkartons laden auf vielfältige Weise zum Spielen und Basteln ein. Mit diesen Bastelideen für Schulkinder kannst du auch größeren Kindern eine (fast) kostenlose Freude bereiten. Abenteuer in der Natur bilden und halten gesund.

Suchst du noch nach einem spannenden Projekt für deine Kinder? Wie wäre es mit selbstgemachter Knete? Vollkommen natürlich, essbar und Spaß ist garantiert!
von mamiweb tv

5. Tauschbörsen und Bibliotheken nutzen

Dinge, die man nicht selbst machen kann, muss man ebenfalls noch lange nicht kaufen. In und außerhalb des Internets gibt es immer mehr Möglichkeiten, Gegenstände für einen begrenzten Zeitraum zu leihen oder gegen etwas anderes einzutauschen. In jeder Stadt befindet sich mindestens eine Bibliothek, die in der Regel über ein umfangreiches Angebot an Kinderbüchern, CDs, DVDs und sogar Brettspielen verfügt. Eine der größten Tauschplattformen im Netz ist Tauschticket. Dort können unter anderem Kinderbücher und Spiele getauscht werden. Um den Tauschprozess flexibel und sicher zu gestalten, findet der Tausch auf Basis einer Tauschwährung statt.

Nicht nur für Kinder, auch für Erwachsene gibt es ein großes Angebot an Plattformen und Initiativen, die Kaufen durch Tauschen, Leihen und Schenken ersetzen.

6. Den großen Second-Hand-Markt nutzen

Was sich nicht leihen oder tauschen lässt, findet man sehr wahrscheinlich in einem Second-Hand-Laden oder auf einer der Second-Hand-Plattformen im Internet. Hier bietet Ebay nach wie vor das größte Angebot. Kleinanzeigen erleichtern den Kauf von Waren vor Ort. Wer mit seinem Einkauf den fairen Handel und das eine oder andere soziale Projekt unterstützen möchte, kann sich auch bei fairmondo im Bereich Gebrauchtwaren umsehen.

Herkömmliche Windeln verursachen riesen Müllberge und enthalten fragwürdige Inhaltsstoffe! Diese Alternativen sind gut für dein Baby und für die Umwelt.

7. Stoffwindeln nutzen

Lange Zeit als unpraktisch verschrien, erleben Stoffwindeln in modernisierter Form seit einigen Jahren ein Comeback. Moderne Stoffwindeln sind nicht nur ebenso praktisch wie ihr Einweg-Pendant, auf Dauer sparen sie auch eine ganze Menge Geld und Abfall. Während die Grundausstattung eines Stoffwindel-Systems bereits für wenige hundert Euro angeschafft werden kann, kosten Wegwerfwindeln bis zum Ende der Wickelzeit eines Kindes bis zu 2.000 Euro. Die Kosten für das höhere Wäscheaufkommen lassen sich durch selbstgemachtes Waschmittel ebenfalls stark reduzieren.

Kinder kosten Nerven und viel Geld? Mit diesen Geldspar-Tipps kannst du die Kosten und den Stress für die ganze Familie reduzieren.

Wie sparst du mit deiner Familie Geld, ohne euch dabei einschränken zu müssen, und schonst dabei vielleicht sogar noch die Umwelt? Wir freuen uns auf deine Tipps!

Diese Themen könnten dich ebenfalls interessieren:

  • marie

    Tolle Beitrag
    wir nutzen auch stoffwindeln. Die Anschaffung hat mich gerade mal 80€ gekostet. Habe gebrauchte strickbindewindeln bei kleinanzeigen erstanden und bin super zufrieden. Ledeglich ein paar wollüberhosen und lanolin zum fetten musste ich mir noch dazu kaufen

Die besten Tipps kostenlos per E-Mail Mach es wie 24.000 andere Leser und erhalte die besten Tipps und Tricks per Mail!
Wir senden niemals Spam und geben deine Daten niemals weiter. Du kannst dich jederzeit abmelden.