Stromfresser im Haushalt entlarven und Geld sparen

Stromfresser im Haushalt entlarven und Geld sparen

Spätestens wenn man Anfang des Jahres einen Blick auf die Stromabrechnung wirft, fragt man sich, was diese Nachzahlung verursacht haben könnte. Wie finde ich heraus, was meinen Stromverbrauch in die Höhe treibt? Sollte ich auf Energiesparlampen umsteigen? Lohnt es sich langfristig vielleicht, das ein oder andere Gerät im Haushalt durch ein neues zu ersetzen?

Mit Hilfe eines Messgeräts kannst du die Stromkosten elektrischer Geräte ganz einfach herausfinden. Ein solches kannst du dir für eine Woche kostenlos ausleihen. Wo die nächste Verleihstelle ist, findest du hier heraus. Ich habe mir ein Messgerät aus einer staatlichen Bibliothek ausgeliehen.

Um den Stromverbrauch in Erfahrung zu bringen, steckst du das zu überprüfende Gerät in die Steckdose des Messgeräts. Das zeigt dir an, wie hoch der aktuelle Verbrauch in Kilowattstunden ist. Wie teuer eine Kilowattstunde ist, kannst du deiner letzten Stromrechnung entnehmen. Im Durchschnitt zahlt man 0,29 Euro je kWh.

Den Verbrauch in Euro ermittelst du, indem du den angezeigten Wert mit 0,29 multiplizierst. Dann weißt du ungefähr, wieviel dich das Gerät in der Stunde kostet. Vor dem Messen sollte das Gerät bereits ein paar Minuten eingeschaltet sein, um einen verlässlichen Wert zu erhalten.

Bei Geräten mit schwankendem Stromverbrauch solltest du den Strom über einen längeren Zeitraum hinweg messen. Ein Kühlschrank zum Beispiel schaltet sich immer wieder ein und aus. Ab einer Messung von 24 Stunden erhält man einen brauchbaren Durchschnittswert. Bei Geräten, wie Geschirrspülmaschinen, Fernseher oder Drucker, sollte man den Stromverbrauch sogar mehrere Tage oder am besten eine Woche lang messen um herauszufinden, wie viel Strom sie verbrauchen.

Und nicht vergessen: Auch im Standby-Modus verbrauchen viele Geräte noch Strom. Also solltest du ebenfalls Messungen an ausgeschalteten Geräten vornehmen.

Stromfresser im Haushalt entlarven und Geld sparen

Mein persönliches Fazit das ich aus dem Energiemessen gezogen habe:

  • Licht ausmachen, wenn es nicht gebraucht wird, insbesondere meine Schreibtischlampe!
  • Standby-Kosten minimiere ich jetzt mit Steckdosenleisten mit Schalter: für Fernseher/Hifi-Anlage, Computer und andere Geräte, die einen hohen Standby-Verbrauch aufweisen kann ich so nach Gebrauch mit einer Fingerbewegung vom Netz trennen.

Wenn du längere Zyklen messen willst, solltest du einen Kauf eines Messgeräts in Erwägung ziehen. Solche gibt es in einer Preisspanne von 10-60 Euro. Wir verwenden zum Beispiel dieses Gerät des Herstellers ELV:

Wenn du damit einigen Stromfressern auf die Spur kommst, sind die Ausgaben für das Messgerät schnell wieder drin. Vielleicht macht es auch Sinn, wenn du so ein Gerät mit einem Nachbarn teilst.

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Hast du schon einmal deinen Stromverbrauch gemessen? Oder hast du Tipps zum Energiesparen? Teile deine Erfahrungen mit uns!

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  1. Joachim Hessler

    gibt es bei uns in der Stadtbibliothek kostenlos zu leihen. Auch gute erfahrungen haben im Langzeit mit dem

    Inspector II gemacht der Hängt bei uns an der Waschmaschine + Trockner . Ist allerdings ohne Batteriepuffer. Wer es richtig Hightech mag sollte mal bei AVM schauen da gibt es einen Schaltaktor über DECt funktioniert bei uns vom Dach bis in den Keller

    Antworten

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