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Regionale und saisonale Rezeptideen im April
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Der Frühling ist endlich da und bereichert unseren Speiseplan mit den ersten erntefrischen, regionalen Gemüsesorten. Welche kreativen Speisen sich daraus zaubern lassen, erfährst du hier.

Der Frühling ist im April endlich so richtig spürbar, seine wärmenden Sonnenstrahlen erhellen unser Gemüt, und auch viele Pflanzen wachsen und gedeihen bereits. Die Auswahl an regional verfügbaren Früchten aus dem Freiland steigt stetig an, und wir können unseren Körper nach der winterlichen Durststrecke endlich wieder mit ausreichend heimischen Vitalstoffen versorgen.

Regionales Gemüse schont nicht nur deinen Geldbeutel, sondern ist durch kurze Lieferketten auch besonders schmackhaft und reich an Vitaminen. Zusätzlich belasten kurze Transportwege die Umwelt weniger. In diesem Beitrag haben wir Inspirationen gesammelt für Gerichte, die du damit zubereiten kannst!

Welches Obst und Gemüse reift im April?

Im April beginnt vielerorts die Spargelsaison, und es gibt viele gute Gründe, weshalb du sie auf keinen Fall verpassen solltest! Besonders gesund ist der grüne Spargel, der im Gegensatz zum weißen Spargel oberirdisch wächst und deshalb Chlorophyll und weitere Vitalstoffe bildet. Neben Spinat sind nun auch öfter Kopfsalat, Rucola, Mangold und Sauerampfer von heimischen Feldern verfügbar. Aus dem Gewächshaus sind nach wie vor Kohlrabi, Radieschen, Tomaten und Sellerie erhältlich, und im Freiland beginnt die erste Rhabarber-Ernte.

Spargelquiche

Die nur für wenige Wochen regional verfügbaren Stangen sind äußerst vielseitig einsetzbar – egal ob klassisch zubereitet, gegrillt, blanchiert oder auch als köstliche Quiche. Spargel ist immer ein gesunder Hochgenuss.

Für vier Portionen Spargelquiche benötigst du:

  • 300 g Mehl
  • 150 g weiche Butter
  • 5 Eier
  • 100 ml Wasser
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 500 g Spargel (weiß oder grün)

So gelingt dir die Quiche:

  1. Mehl, Butter, Wasser, Pflanzenöl, ein Ei und ein Eigelb sowie etwas Salz zu einem glatten Teig verkneten. Anschließend abdecken und für rund 30 Minuten an einem kalten Ort ruhen lassen.
  2. Weißen Spargel schälen und in kochendem Salzwasser für etwa zehn Minuten vorgaren. Grünen Spargel waschen und die holzigen Enden abschneiden. Da grüner Spargel eine kürzere Garzeit hat, muss dieser nicht vorgegart werden.
  3. Teig ausrollen und eine Quicheform oder ein Backblech damit auskleiden.
  4. Schmand, Käse, die restlichen drei Eier und das übrige Eiklar, Kräuter sowie Gewürze vermischen und auf dem Teig verteilen.
  5. Spargel darauf verteilen (nach Belieben als ganze Stangen oder in Stücken) und optional mit Tomatenwürfeln dekorieren.
  6. Im Backofen bei 180 °C Umluft für etwa 30 Minuten backen.

Der Frühling ist endlich da und bereichert unseren Speiseplan mit den ersten erntefrischen, regionalen Gemüsesorten. Welche kreativen Speisen sich daraus zaubern lassen, erfährst du hier.

Dazu passt ein Frühlingssalat mit frischem Bärlauch und Kräuterdressing.

Tipp: Wenn du Spargel lieber klassisch als Beilage bevorzugst, dann probiere doch mal diese kalorienarme Alternative zur Sauce Hollandaise! Drei vegane Rezepte für köstliche Spargelsauce findest du hier.

Frühlings-Gemüsesuppe

Die ersten jungen Gemüse aus dem Freiland kannst du mit Lagergemüse wie zum Beispiel Pastinaken, Rüben und Lauch kombinieren und so einen aromatischen Eintopf zaubern, der je nach Geschmack und verfügbaren Zutaten abgewandelt werden kann.

Für vier Portionen wird Folgendes benötigt:

So gehst du vor:

  1. Gemüse waschen, schälen und in Würfel schneiden.
  2. Butter in einem Topf schmelzen und die Zwiebelwürfel darin glasig anschwitzen.
  3. Das Gemüse dazugeben, würzen und für eine Minute mitbraten.
  4. Mit Gemüsebrühe ablöschen, die Kräuter dazugeben, aufkochen und für etwa 25 bis 30 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
  5. Tomaten und Mangold dazugeben und einige Minuten kochen, bis der Mangold zusammenfällt.
  6. Optional mit einem Pürierstab anpürieren oder mit einem Kartoffelstampfer kurz stampfen, sodass eine cremige Konsistenz entsteht, aber trotzdem Stückchen bleiben.

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Rhabarber-Crumble

Wenn du Glück hast, sind bereits im April die ersten Rhabarberstangen aus dem Freiland erhältlich. Durch seine erfrischende, fruchtige Säure ist er aus vielen Rezepten nicht mehr wegzudenken.

Für vier Portionen köstlichen Rhabarber-Crumble benötigst du:

  • 500 g Rhabarber
  • 75 g Rohrzucker
  • 150 g Mehl
  • 80 g Butter
  • optional Gewürze wie Vanille, Zimt oder Anis

Gehe wie folgt vor:

  1. Rhabarber schälen, in Stücke schneiden, mit der Hälfte des Rohrzuckers vermischen und in eine Auflaufform geben.
  2. Mehl, Gewürze, Butter, einen Esslöffel Wasser und den restlichen Zucker in eine Schüssel geben und mit den Knethaken eines Handmixers zu Streuseln verarbeiten.
  3. Die Streusel über den Rhabarber geben und im Ofen bei 180 °C Umluft etwa 35 bis 40 Minuten lang backen.
  4. Warm servieren und mit Schlagsahne oder Eis genießen.

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Pasta mit Bärlauchpesto

Bärlauch ist eine sehr gesunde und schmackhafte Heilpflanze des Frühlings, die du dir nicht entgehen lassen solltest! Da die Erntezeit jedoch nur sehr kurz ausfällt, kannst du die gesundheitsfördernden Blätter zum Beispiel als Pesto haltbar machen. Hier findest du ein Rezept für Bärlauch-Pesto. Um die Haltbarkeit zu verlängern, ist es sinnvoll, den Parmesan wegzulassen.

Um deine Pasta weiter aufzupeppen, kannst du gebratene Spargelstücke, Tomaten, Spinat oder Mangold hinzugeben. Wenn dich immer noch die Frühjahrsmüdigkeit plagt, können auch junge Löwenzahnblätter, Gänseblümchenblüten, junge Brennnesselblätter oder auch Scharbockskraut hinzugegeben werden.

Welche heilenden Wildpflanzen zur Zeit ebenfalls geerntet werden können, erfährst du in unserem Wildpflanzen-Erntekalender für den April.

Viele weitere Tipps und Rezepte mit regional verfügbaren Wildpflanzen gibt es in unserem Buch:

Geh raus! Deine Stadt ist essbar - 36 gesunde Pflanzen vor deiner Haustür und über 100 Rezepte, die Geld sparen und glücklich machen - ISBN 978-3-946658-06-1
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Welche gesunden, regionalen Gerichte zauberst du zu Beginn des Frühlings am liebsten? Teile deine Erfahrungen und Rezepte in einem Kommentar unter diesem Beitrag!

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