Was gehört in welche Tonne: Info-Schilder zum Ausdrucken

Mülltrennung ist gar nicht so einfach! Hier findest du kostenlose Schilder zum Ausdrucken. So sieht jeder auf einen Blick, was hinein gehört und was nicht.

Richtige Mülltrennung ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass möglichst viele Abfälle recycelt werden können. Häufig landen aber Dinge in den Abfalltonnen, die dort nicht hineingehören. Auf den ersten Blick scheint die korrekte Mülltrennung zwar ganz einfach, aufgrund der Fülle unterschiedlicher Abfälle und Materialien können einem bei der Sortierung des Mülls aber schon mal Fehler unterlaufen. Hinzu kommt, dass in Abhängigkeit vom örtlichen Entsorger und der verfügbaren Technik die Vorgaben zur Trennung erheblich vom sonst üblichen System abweichen können.

Mit einem kleinen Schildchen am Mülleimer zu Hause, im Büro oder auch an jeder Mülltonne lassen sich die häufigsten Fehler leicht vermeiden. Hier findest du für jede Müllkategorie eine Vorlage zum Selbstausdrucken, die zeigt, was hinein gehört und was nicht – zum Aufhängen im eigenen Haushalt, im Büro, in der Schule und wo auch immer es hilfreich sein kann. Alle, die in einer Region mit abweichendem Trennsystem leben, können sich mit unserer praktischen Blankovorlage auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Schilder ganz einfach selbst herstellen.

Hinweis: Die unten beschriebenen Sortierungen gelten in den meisten Kommunen. Wie du in deiner Region den Müll korrekt entsorgst, erfährst du bei deinem örtlichen Entsorgungsunternehmen.

Gelbe Tonne: Was gehört hinein? (Druckvorlage)

Ein landläufiger Irrtum besagt, dass die Gelbe Tonne bzw. der Gelbe Sack für die Entsorgung sämtlicher Kunststoffe da ist. Dabei gehört lediglich solches Plastik hinein, das einmal als Verpackung gedient hat. Hinzu kommen leere Verpackungen aus anderen Materialien wie Metall und sogenannte Verbundstoffe.

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PDF-Druckvorlage: Was gehört in die Gelbe Tonne und was nicht?

Durch die Trennung verschiedener Materialien (zum Beispiel den Aluminium-Deckel vom Kunststoff-Becher) lässt sich das Recycling zusätzlich unterstützen.

Tipp: In einigen Kommunen gibt es statt der Gelben Tonne sogenannte Wertstofftonnen. Darin können neben Verpackungsmaterialien auch andere Gegenstände aus Kunststoff und Metall entsorgt werden – zum Beispiel Spielzeug, alte Töpfe und Pfannen, Badezimmerarmaturen, Werkzeuge und andere Materialien, die sich gut recyceln lassen. Informiere dich über solche Ausnahmen am besten beim örtlichen Versorger.

Glascontainer: Was gehört hinein? (Druckvorlage)

In welchen Glascontainer gehört eigentlich eine blaue Sektflasche? Eine zwar eher seltene, aber dennoch wichtigen Frage, denn blaues Glas, das im Weißglas entsorgt wird, erschwert das Glasrecycling. Deshalb lautet die korrekte Antwort: In den Container mit dem Grünglas!

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PDF-Druckvorlage: Was gehört in den Glascontainer und was nicht?

Papiertonne: Was gehört hinein? (Druckvorlage)

Eigentlich überraschend, doch auch beim Befüllen der Papiertonne passieren immer wieder Fehler. Zum Beispiel weil viele nicht wissen, dass beschichtetes oder stark verschmutztes Papier nicht in den Papiermüll gehört.

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PDF-Druckvorlage: Was gehört in die Papiertonne und was nicht?

Tipp: Papier lässt sich zwar gut recyceln, noch umweltfreundlicher ist es aber, den Papierverbrauch im Alltag zu reduzieren.

Biotonne: Was gehört hinein? (Druckvorlage)

In der Biotonne werden organische Materialien gesammelt, die zur Energiegewinnung und zur Herstellung von Komposterde verwendet werden. Umso wichtiger ist es, dass nur diejenigen Abfälle in den Biomüll kommen, die auch wirklich hineingehören.

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PDF-Druckvorlage: Was gehört in die Biotonne und was nicht?

Tipp: Auch wenn du keinen eigenen Garten besitzt, kannst du deine biologischen Abfälle selbst nutzen, statt sie in der Biotonne zu entsorgen. Zum Beispiel indem du sie in einem Bokashi-Eimer oder mit Hilfe einer Wurmkiste in wertvollen Humus verwandelst und damit deine Zimmer- und Balkonpflanzen düngst.

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Restmülltonne: Was gehört hinein? (Druckvorlage)

In die Restmülltonne kommt alles, was sonst nirgendwo hineingehört? Stimmt leider nicht, denn bei einigen haushaltsüblichen Abfällen wie Batterien oder Wandfarbe handelt es sich um Sondermüll, der separat entsorgt werden muss.

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PDF-Druckvorlage: Was gehört in die Restmülltonne und was nicht?

Blankoschild für abweichende Sortierung (Druckvorlage)

In einigen Kommunen weichen die Vorgaben vom gängigen System ab. Wenn das auf deinen Wohnort zutrifft, kannst du einfach unsere Blankoversion ausdrucken und selbst ausfüllen.

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PDF-Druckvorlage: Was gehört rein und was nicht? (zum Selbstausfüllen)

Tipps zum Ausdrucken

Du kannst die PDF-Vorlagen einfach herunterladen und auf Wunsch entweder farbig oder in schwarz-weiß auf DIN-A4-Papier ausdrucken. Falls dir das Format DIN A4 zu groß ist, wähle beim Druck die Funktion “2 Seiten auf 1 drucken”, um die Seiten auf DIN A5 zu verkleinern (zum beispiel mit dem kostenlosen Adobe Reader). Um kein Papier zu verschwenden, empfiehlt es sich in diesem Fall, ein zur Hälfte bedrucktes Blatt anders herum erneut in den Drucker zu legen, um die noch leere Hälfte ebenfalls zu bedrucken.

In unserem Buch haben wir zahlreiche Ideen gesammelt, die helfen, Plastikmüll zu vermeiden:

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Welche Erfahrungen hast du mit der Mülltrennung gesammelt? Wir freuen uns auf deinen Kommentar!

Hier findest du weitere spannende Beiträge zum Thema Müllvermeidung und Umweltschutz:

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44 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Hallo Sylvia, danke für die Tipps zur Mülltrennung. Ein Problem sind für mich die Fensterbriefumschläge, die einem täglich mit der Post ins Haus flattern. Der Umschlag ist zwar Papier, aber das Fenster? Sollte man das herausschneiden, oder den ganzen Umschlag in die Restmülltonne?
    Des weiteren jetzt beim Jahreswechsel die Kalender mit Spiralbindung. Auch da alle Blätter herausreißen und die Spirale in den Restmüll?

    Antworten
    • Hallo Ernst,
      diese Fenster sind mittlerweile auch als Pergament eingeklebt und knistern dann etwas. Wenn das Fenster knistert, dann braucht es nicht herausgetrennt werden. Knistert es nicht, dann besteht es aus Kunststoff und kann meistens leicht herausgetrennt werden.
      Herzliche Grüße, Moritz

  2. Marion Schopmans

    Das meiste, dass ihr aufgelistet habt ist mir durchaus bekannt und wird von mir auch so getrennt. Bei einer Sache bin ich allerdings stutzig geworden, nämlich das Lebensmittelreste nicht in die Restmülltonne gehören. Ja, aber wo bleibe ich dann damit, wenn mir tatsächlich etwas verdorben ist?

    Antworten
    • Hallo Marion, Essensreste sind in der Bio-Tonne am besten aufgehoben – sofern man eine hat. Wenn man keine hat und auch keinen Komposthaufen, Bokashi oder Ähnliches können sie natürlich in die Restmülltonne. Aber eigentlich sind sie dafür zu schade, weil sie gut verwertbar sind. Liebe Grüße Sylvia

  3. Selbst, wenn sie nicht überall so sind und regional unterschiedlich, hat sich für mich euer Artikel schon gelohnt, ich habe nämlich einfach bei der Abfallwirtschaft Leipzig geschaut und die haben eine für hier zutreffende Übersicht auf einer A4-Seite zusammengestellt. So soll es sein. Danke trotzdem! :)

    Antworten
    • Hallo Lolle, schön übersichtlich! Freut mich, dass der Artikel – wenn auch über Umwege – weitergeholfen hat. Liebe Grüße Sylvia

    • Ja und ich habe leider schon einige Fehler/Irrglauben meinerseits entdeckt :( Die kann ich aber jetzt abstellen.

  4. Das ist keineswegs überall so.

    Antworten
    • smarticular.net

      Deshalb steht es auch so in der Einleitung 👍🏼 bitte immer die örtlichen Besonderheiten berücksichtigen und bei Bedarf eventuell ein eigenes Schild mit der ebenfalls oben verlinkten Blanko-Vorlage erstellen.
      Liebe Grüße

    • Das bezog sich nicht auf den Artikel, sondern auf den Kommentar von Martha 13.11.2019, 18:52 Uhr.

    • Danke für die Erläuterung! Liebe Grüße Sylvia

  5. Seit ca. 15 Jahren gibt es bei uns die Müll-Container. Nach einem Jahr beobachtete ich, daß die Container alle in den gleichen LKW entleert wurden. Ich rief im Bezirksamt an und wurde beschieden, es handele sich um Kinderkrankheiten. Natürlich würde der Müll normalerweise auch getrennt entsorgt.
    Vor ein paar Wochen kam ich zufällig bei den Containern vorbei, als sie gerade entleert wurde: Alle in den selben LKW, der – natürlich ? – keine Trennungen hatte.
    Der LKW-Fahrer, von mir daraufhin angesprochen, lachte nur.
    Offensichtlich ist die Mülltrennung – obwohl eigentlich eine gute Sache – nur eine Beschäftigungsmaßnahme für den Bürger, damit er keine Zeit hat, sich um die wirklich wichtigen Dinge zu kümmern.

    Antworten
    • Hallo Martha, das darf natürlich nicht sein. So ein Fall wäre sicherlich interessant für die örtliche Presse. Liebe Grüße Sylvia

    • ohje, so was darf nicht sein!
      bei uns werden die unterschiedlichen Tonnen (Gelber Sack, Papier, Rest und Bio) an verschiedenen Tagen mit jeweils einem anderen Müllauto abgeholt.

  6. …da frage ich mich, bei den ganzen Rückmeldungen zu den unterschiedlichsten Trennungen:
    WARUM kann man das nicht bundesweit einheitlich machen??? Warum wird hier auch sogar regional anders getrennt??? Das erschließt sich mir nun so gar nicht… kein Wunder, dass das nicht funktioniert (abgesehen davon, dass es auch eine Menge Ignoranten gibt, denen das Mülltrennen egal ist…)

    Antworten
    • Hallo Karin, wir waren auch überrascht von so vielen Unterschieden zu hören. Sicherlich ist das ein Teil des Problems, warum die Mülltrennung nicht optimal funktioniert. Liebe Grüße Sylvia

    • Es ist deswegen nicht bundesweit einheitlich weil das Abfallrecht Ländersache. Ist ähnlich wie mit der Bildung: auch Ländersache.
      Vom Bund kommt lediglich die Vorgabe, dass alle entstehenden Abfälle entsorgt werden müssen.

  7. Albert KS

    …der Beitrag ist an uns für sich ok…im Rhein Main-Gebiet kommen die Probleme, dass die Tonnen-farben mitunter anders sind. Restmüll=grau , Papier=grün, Biotonne-! Deckel braun, und „Plastik“ Gelb. Im Taunus gibts nicht die Tonne sondern die Tüte…hm lustige Angelegenheit, wenn das Problem schon so angegangen wird…

    Antworten
    • Hallo Albert, noch eine Ungleichheit, die zu Verwirrung führen kann. Danke für deinen Kommentar, liebe Grüße Sylvia

  8. Ich hätte da auch noch eine Anmerkung, nämlich die, dass man beim entsorgen von Joghurtbecher auf keinen Fall den Deckel reinstecken darf, da die Maschine das somit nicht trennen kann und auf den Haufen nach Indonesien oder sonst irgendwohin hin kommt. Und es darf nicht sein das Menschen aus den dritten Ländern in unserem Müll ertrinken. Die Scheiße sollten wir schon selbst ausbaden.
    Und wie oben schon erwähnt, es gibt noch viele andere Dinge zu beachten, bei der Mülltrennung. Die allerdings für den Otto Normalverbraucher kaum zu überblicken sind.

    Antworten
  9. Hallo,

    Bei uns (BW) dürfen Eierkartons nicht ins Papier, die müssen in die Biotonne.

    Antworten
    • Auch interessant, man hört immer noch etwas Neues zum Thema Mülltrennung. Danke und liebe Grüße Sylvia

  10. Sylvia S.

    Ich wohne in Brandenburg. Hier bekommt man jedes Jahr kostenfrei einen Abfallkalender zugeschickt. Hier ist alles genau aufgezählt,was wo reinkommt.

    Antworten
    • Auf jeden Fall eine sinnvolle Maßnahme, die wahrscheinlich preisgünstiger ist als die Folgen der fehlerhaften Mülltrennung. Liebe Grüße Sylvia

  11. Ein Hinweis beim Altpapier, dass – nur SAUBERE Verpackungen – zu entsorgen sind, wäre hilfreich? Bei uns schmeißen sie alles in die Altpapiertonne, obwohl nur „sauberes“ Papier/Pappe hineingehört, um daraus dann wieder neues Papier zu machen.

    Ich habe vor einiger Zeit mal einen Bericht im TV gesehen, in dem es um die ggf. gesundheitsschädlichen (Langzeit-)Wirkungen von irgendwelchen Restbeständen wie Öle etc. in den neuen Verpackungen (z.B. für Nudeln) ging. Hier wurde gesagt, dass es noch keine Erfahrungswerte gäbe… ich habe allerdings schon vorher immer die verölten Pizzakartons in den Restmüll gegeben. Nur wenn der Deckel eindeutig sauber war, dann natürlich ins Altpapier.
    Ich weiß allerdings auch nicht, wie inzwischen hier die wissenschaftlichen Studien sind? Aber eigentlich sagt einem das auch der gesunde Menschenverstand, oder?

    DANKE für Eure super Tipps!!!

    Antworten
    • Hallo Karin, danke für deinen Kommentar. Du hast recht, das wird aus der Vorlage noch nicht so ganz deutlich. Ich habe mich bei meinen Recherchen mit einem Experten von einem Abfallunternehmen unterhalten und wir haben auch über die Pizzakartons gesprochen. Wenn sie verschmutzt sind (was ja doch meistens der Fall ist), gehören sie in der Tat in die Restmülltonne. Den genauen Grund kenne ich allerdings nicht. Ich bin davon ausgegangen, dass sich das Papier durch die Essensreste einfach nicht mehr fürs Recycling eignet. Liebe Grüße Sylvia

    • Wir haben deinen Hinweis in den Vorlagen ergänzt, liebe Grüße Sylvia

  12. Petra2903

    Ein immer wiederkehrende Diskussion sind Deckel und diese ekligen Plastik- oder Metallringe oben an den Flaschen, bei deren Entfernen ich mir schon so manches Loch in die Finger gepiekst habe.. wie sieht das beim Altglas denn wirklich aus? Metall kann man ja eigentlich gut aussortieren, technisch gesehen. Danke euch, super Idee!

    Antworten
    • Hallo Petra, beim Altglas kommt es wohl wieder auf den örtlichen Entsorger und dessen Prozess und Technik an. Grundsätzlich ist aber das Recycling umso einfacher, umso detaillierter bereits im Vorfeld getrennt wird – deshalb macht es zum Beispiel Sinn beim Joghurtbecher immer den Alu-Deckel abzureissen, auch wenn beides dann in die Gelbe Tonne kommt. Liebe Grüße Sylvia

  13. Toller Beitrag! Auch wenn man die Liste nicht für jede Kommune perfekt machen kann, so gibt das immerhin Orientierung. Ist doch doof, wenn wir glauben wir machen alles perfekt und dann muss alles wieder heraus sortiert werden. Danke!

    Antworten
  14. Hallo , liebes Smarticular Team.
    Es wäre toll, wenn Ihr die Tipps für den Glascontaier erweitern könntet. Nicht hin ein gehören nicht gereinigte ( sprich mit Honigresten) Honiggläser. Ein riesiges Problem für Imker, da dadurch die Faulbrut übertragen werden kann. Nur leider weiß es kaum jemand. Ganz lieben Dank.

    Antworten
    • Hallo Mia, danke für diesen wichtigen Hinweis! Wir schauen mal, wie wir das noch berücksichtigen können. Liebe Grüße Sylvia

  15. Hallo liebes Smarticular-Team, auch ich möchte darauf hinweisen, dass die Mülltrennung in den Kommunen sehr unterschiedlich gehandhabt wird, je nachdem wie modern die Mülltrennungsanlage ist. Hier im Enzkreis Nähe Pforzheim gibt es ebenfalls keinen gelben Sack. Hier ist nach „Flach“, „Rund“, „Bio“ und „Rest“ zu trennen. In „Flach“ muss sogar Plastikfolien und Papier zusammen (!) entsorgt werden; in „Rund“ kommen Dosen, Glas, Hybride (z.B. Tetrapacks) und hartes Plastik etc. Ich kenne viele Menschen, die der Meinung sind, dass es nur diese eine Art zu trennen gibt, die ihr beschreibt und deswegen wird hier oft falsch entsorgt, was dazu führt, dass die Müllanlagen aufwändig nachsortieren müssen bzw. weniger dem Recyclingzyclus zuführen können. Trotzdem liebe ich eure Seite und habe bei anderen Themen schon so viel hier lernen können!! Alles Liebe, Eure Kerstin

    Antworten
    • Hallo Kerstin, vielen Dank für deinen Kommentar. Flach und rund … davon habe ich zum ersten Mal gehört :-) und bin jetzt ein bisschen schlauer. Damit man sich auch in diesen Gebieten ein Schild aufhängen kann, haben wir jetzt eine Blankovorlage ergänzt, die jeder nach Bedarf ausfüllen kann. Liebe Grüße Sylvia

  16. Anime forever

    Hallo,
    ich wollte mal fragen warum man keine Essensreste in den Restmüll werfen darf? Wir haben keine Biotonne, weshalb wir z.B. die Essensreste dann nicht anders entsorgen können als im Restmüll.
    Danke schon mal und noch einen schönen Abend
    Mit freundlichen Grüßen
    Clara Neumann

    Antworten
    • Hallo, danke für deinen Kommentar. Wenn ihr keine Biotonne und keinen Kompost habt, ist der Restmüll der richtige Ort für die Essensreste. Eigentlich ist er dafür aber viel zu schade, weshalb auch in einigen Kommunen die Bio-Tonne inzwischen sogar verpflichtend ist – zum Beispiel in Berlin (https://www.tagesspiegel.de/berlin/bsr-plant-neues-tarifmodell-biotonnen-pflicht-in-ganz-berlin-ab-2019/21239350.html). Aber wie bei allen Müllsorten kann es durch den regionalen Versorger anders geregelt sein, deshalb im Zweifel den Ansprechpartner heraussuchen und dort anfragen. Vielleicht auch Interesse bekunden, dass man seine Bio-Abfälle sehr gerne gesondert entsorgen würde. Liebe Grüße Sylvia

  17. Ich finde mein Vorredner hat schon recht.
    Warum wird nicht einfach allgemein auf das Thema aufmerksam gemacht und dann der Hinweis gegeben, bitte bei der jeweiligen Stadtverwaltung sich die Müllverordnung online anzusehen und ggf. auszudrucken? Die Unterschiede sind einfach zu groß und führen über kurz oder lang zu mehr Aufwand bei der Mülltrennung in der jeweiligen Verwertungsanlage. Das ist sicherlich nicht im Sinne dieser Plattform.

    Antworten
    • Liebe Anna, in der Tat haben wir die Zahl der abweichenden Systeme wohl unterschätzt. Für alle, deren Vorgaben abweichen, haben wir jetzt eine Blankovorlage ergänzt, die individuell ausgefüllt werden kann. Liebe Grüße Sylvia

  18. Leider gelten eure Vorlagen NICHT für alle Kommunen.
    Katzenstreu z.B. ist bei uns im Landkreis (komme aus Bayern) getrennt nach biologisch abbaubarem Streu und Tierkot. Beides kommt bei uns in die Biotonne. Lediglich Bentonit und andere mineralische Streu soll über den Restmüll entleert werden.
    Gelber Sack: im Nachbarlandkreis gibt es gar keinen gelben Sack, da müssen die Bürger selbst jede Woche in den Bauhof bzw. Wertstoffhof fahren und ihr Plastik dort – sortengetrennt und gespült (!) abgeben.
    Weißblechdosen dürfen in meiner Kommune gar nicht über den gelben Sack entsorgt werden sondern müssen selber zum Dosencontainer gebracht werden. Selbst die Aludeckel von Joghurtbechern dürfen NICHT in den Sack.

    Finde es sehr schade, dass hier Falschinformationen verbreitet werden. Ist vielleicht einfach nur im Übereifer passiert und man wollte etwas gutes tun.
    Die unterschiedlichen Angaben basieren darauf, dass jeder Landkreis seinen Abfallentsorger selbst bestimmt und der Entsorger entsprechend seiner Sortiermöglichkeiten eigene Vorschriften zur Mülltrennung macht. Von daher kann absolut keine Rede davon sein, dass man den Müll überall gleich trennen kann.

    Antworten
    • smarticular.net

      Hallo Blacky,

      danke für deine Ergänzung! Du hast natürlich Recht, die spezifischen Besonderheiten des jeweiligen Versorgers müssen darüber hinaus ebenfalls berücksichtigt werden. Das können allgemeingültige Vorlagen, die in den allermeisten Regionen zutreffend sind, und deren Details wir mit zahlreichen Entsorgern abgestimmt haben, naturgemäß nicht leisten. Als Falschinformationen würden wir sie dennoch nicht bezeichnen Trotzdem danke für deinen Hinweis, auf die Notwendigkeit, die jeweiligen Besonderheiten des örtlichen Versorgers mit zu berücksichtigen, werden wir oben nochmal gesondert hinweisen.

      Wenn es keine Gelbe Tonne bzw. keinen Gelben Sack gibt, dann ist es natürlich sinnvoll, das entsprechende Schild gar nicht erst zu verwenden. Kleine Änderungen können direkt mit einem Stift in den Vorlagen vorgenommen werden, sofern individuell notwendig. Überhaupt laden wir dazu ein, die Ausdrucke als Anregung zu verstehen – wer individuell abweichende Schilder benötigt, etwa für Behältnisse zur Batterieentsorgung, differenzierte Glas-Tonnen nach Farbe oder für andere spezielle Wertstofftonnen, kann sich natürlich auch selbst vergleichbare Schilder anfertigen und an den Behältern anbringen. Jeder Schritt in die richtige Richtung zählt – und je öfter es gelingt, die Mülltrennung richtig durchzuführen, desto mehr der wertvollen Rohstoffe können auch tatsächlich wiederverwendet werden :-)

      Liebe Grüße

    • Danke für eure Antwort.
      Das Problem liegt auch allgemein an der Informier-Faulheit der Leute.
      Der Landkreis bringt jedes Jahr eine aktualisierte Müllfibel raus (Was darf wo rein – nach Alphabet + diverse Entsorgungstermine der jeweiligen Gemeinden). In meinem Mietshaus – 3 Parteien – werfen 2 die Müllfibel ohne ansehen direkt weg. Diverse Bekannte machen es genauso….

      Ich sehe da einfach eine Gefahr, dass viele Besucher eurer Seite gar nicht erst auf den Text achten sondern direkt die Etiketten nehmen und davon ausgehen, dass dass dann schon so richtig ist. Eingefleischte Leser eures Blog betrifft das vermutlich nicht, die haben da einen zu großen Umweltgedanken. Aber das sind eben nicht alle eurer Leser…und dieser Teil trennt dem Müll vielleicht nach eurer Vorlage richtig – für die eigene Kommune aber wahrscheinlich falsch.

      Vieles ist einheitlich geregelt bzw. ist bundesweit gleich. Tierstreu/Kot, Aluminium, Dosen z.B. eben nicht. Gibt da sicher noch mehr Details, das waren aber die, die mir sofort aufgefallen sind weil wir hier andere Vorschriften haben.

    • smarticular.net

      Ja das stimmt schon, trivial ist es nicht. Wir geben aber nicht auf und, und genau da setzen die Schilder an – wenn manche zu faul sind, sich zu informieren, können Schilder direkt bei den Tonnen oder Mülleimern (bei Bedarf auch passend gemacht) einen wertvollen Beitrag leisten. Das Mitdenken und Selbst-Aktiv-Werden können wir niemandem abnehmen – aber gemeinsam gelingt es uns, noch mehr Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema zu schaffen.
      Liebe Grüße

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