So gelingen Mehlschwitze und Béchamelsauce vegan, ohne Butter

Vegane Mehlschwitze kannst du ganz leicht selber machen. Die Mehlschwitze lässt sich dann flexibel als Basis für die verschiedensten Soßen nutzen.

Grundlage vieler Rezepte für Soßen ist oft eine Mehlschwitze (auch Einbrenne genannt), die man leicht selbst zubereiten kann. In ihrer klassischen Form wird sie mit Butter gemacht. Wenn du vegan lebst oder aus anderen Gründen keine Butter verwenden möchtest, kannst du die einfache Soßenbasis aber auch problemlos mit pflanzlichen Fetten herstellen.

Die hausgemachte Alternative zu Soßenbinder und anderen Fertigprodukten eignet sich hervorragend, um Suppen und Eintöpfe anzudicken oder um gehaltvolle Soßen für viele Gerichte zu zaubern. Wie du eine vegane Mehlschwitze zubereitest, erfährst du in diesem Beitrag.

Rezept für vegane Mehlschwitze

Für eine Mehlschwitze, die gänzlich ohne tierische Bestandteile auskommt, brauchst du folgende Zutaten:

  • 1 EL Pflanzenöl
  • 2 EL Mehl (Auszugsmehl oder auch Vollkornmehl)

So wird die Mehlschwitze zubereitet:

1. Öl in einem Topf erhitzen.

2. Mehl zugeben und unter ständigem Rühren leicht bräunen lassen (das nennt sich “anschwitzen”).

Vegane Mehlschwitze kannst du ganz leicht selber machen. Die Mehlschwitze lässt sich dann flexibel als Basis für die verschiedensten Soßen nutzen.

Wenn Öl und Mehl eine konsistente Masse ergeben, ist die Mehlschwitze fertig und kann weiterverarbeitet werden, zum Beispiel zu einer veganen Béchamelsoße.

Vegane Béchamelsoße mit Mehlschwitze zubereiten

Als Zutaten brauchst du:

  • 200 ml ungesüßte Getreidemilch, zum Beispiel Hafermilch
  • 3 EL Hefeflocken
  • Pfeffer und Salz
  • optional eine Prise bis zu einer Messerspitze Kurkuma für eine goldgelbe Farbe

So bereitest du die Béchamelsoße zu:

1. Getreidemilch schluckweise zur Mehlschwitze hinzufügen und mit dem Schneebesen verrühren, bis keine Klumpen mehr vorhanden sind.

Vegane Mehlschwitze kannst du ganz leicht selber machen. Die Mehlschwitze lässt sich dann flexibel als Basis für die verschiedensten Soßen nutzen.

2. Soße aufkochen und auf kleiner Stufe für zwei bis drei Minuten weiter köcheln lassen, damit der Mehlgeschmack verschwindet.

3. Hefeflocken unterrühren.

4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und optional mit Kurkuma einfärben.

5. Falls die Soße zu dick ist, unter Rühren mit heißem Wasser verdünnen.

Fertig ist die Béchamelsoße, die am besten sofort verwendet wird. Sie eignet sich für viele Gerichte, zum Beispiel für grünen Spargel.

Tipp: Für den klassischen Spargelgenuss kannst du auch eine vegane Sauce Hollandaise zubereiten.

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Ein Soßen-Grundrezept, viele Variationen

Die Zutaten für Mehlschwitze und Soße lassen sich auf vielfältige Weise variieren:

  • Das verwendete Öl beeinflusst die Geschmacksrichtung. Geeignet sind alle Öle, die höhere Temperaturen vertragen, wie Sonnenblumen-, Raps- und Kokosöl sowie heiß gepresstes Olivenöl (high oleic oil).
  • Als Flüssigkeit für die Soße können neben ungesüßter Getreide- oder Nussmilch auch Sojamilch, Wasser und Gemüsebrühe verwendet werden.
  • Bei den Gewürzen kannst du schlicht alles verwenden, was dir schmeckt. Die Klassiker für helle Gemüsesoße sind Salz, Pfeffer und Muskat.
  • Für eine dunklere Färbung der Soße lass die Mehlschwitze länger anbraten, bis sie die gewünschte Bräunung erreicht hat.

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Hast du Erfahrungen und Tipps, was man mit einer vegane Mehlschwitze noch zubereiten kann? Dann freuen wir uns auf deinen Kommentar!

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