Besser waschen: 15 Tricks die du kennen solltest!

Wäschewaschen kostet viel Zeit, Energie und auch Geld. Es gibt ein paar einfache Kniffe, mit denen du diese Arbeit erleichterst. Die besten findest du hier!public domain [CC0--1.0 or GFDL], via pixabay

Das Waschen, Trocknen und Zusammenlegen von Wäsche ist in jedem Haushalt eine wiederkehrende Routine. Sie kostet Zeit, Nerven und Geld. Es gibt aber einige Tricks, um hier effizienter zu wirtschaften. Mit diesen Tricks sparst du entweder Geld oder Zeit und obendrein schonst du auch noch die Umwelt.

Wenn du noch weitere Tipps und Tricks kennst, freuen wir uns über einen Kommentar von dir.

1. Flüssiges Bio-Waschmittel selber herstellen

Anstatt teure Chemiebomben in die Waschmaschine zu geben, kannst du auch ein günstiges und ökologisch sinnvolles Waschmittel herstellen.

Dafür brauchst du lediglich Kernseife, Soda, Wasser und eventuell ein paar Tropfen ätherisches Öl. Wir kochen einmal alle zwei Monate ein paar Liter dieses Waschmittels und freuen uns jedes mal über die Ersparnisse.

Mit einfachsten Mitteln lässt sich zu Hause ein hervorragendes Waschmittel selbst herstellen, und das völlig biologisch und zu einem Bruchteil der Kosten von herkömmlichem Waschmittel.

2. Bio-Waschpulver selber herstellen

Noch schneller als mit dem Flüssigwaschmittel geht es, wenn du dein Waschmittel in Pulverform selber mischt. Die Zutaten sind ähnlich wie beim Flüssigwaschmittel und die Zubereitung kinderleicht. Die genaue Anleitung findest du in diesem Beitrag.

3. Der ideale Weichspüler-Ersatz

Anstatt regulären Weichspüler zu nutzen, reicht auch ein guter Schuss Essig ins Weichspülerfach. Dieser löst Kalk von den Fasern und sorgt dafür, dass deine Wäsche schön weich wird.

Keine Sorge, deine Wäsche wird nicht nach Essig riechen. Eventuelle Reste verfliegen nach nur wenigen Minuten.

Neben Essig gibt es aber auch noch einige andere Rezepte und Alternativen für Weichspüler.

Weichspüler sind meist sehr umweltschädlich und können zu allergischen Reaktionen führen. Dabei ist es so einfach effektiven Weichspüler selbst herzustellen
von Lali Masriera [CC-BY-2.0]

4. Waschmaschinenpflege leicht gemacht

Zusätzlich zur Funktion als Weichspüler eignet sich Essig auch prima zur Pflege deiner Waschmaschine. Verkalkungen und Seifenreste entfernst du leicht mit einem regelmäßigen Waschgang mit EssigWeitere clevere Anwendungen für Essig im Haushalt findest du hier.

5. Wolle und Seide ohne Soda waschen

Für tierische Fasern wie Wolle und Seide solltest du auf Zugabe von Soda verzichten, da es die Fasern aufquellen lässt. Als Alternative, schau dir dieses Rezept für Feines und Wolle an.

6. Natürliche Alternativen zu Waschmittel

Hast du dich schon gefragt, wie deine Urgroßeltern gewaschen haben? Bevor es 1000 verschiedene Waschmittel im Supermarkt gab?

Früher hat man auf die Seifenwirkung von natürlichen Rohstoffen zurückgegriffen. Auch heutzutage sind in vielen Bio-Läden und online Waschnüsse erhältlich.

Diese kommen aus hauptsächlich aus Indien und sind auch recht gut zum Wäschewaschen geeignet. Allerdings hat die hohe Nachfrage in Europa ungewollte Nebenwirkungen. In den Ursprungsländern sind die Preise stark gestiegen, innerhalb nur weniger Jahre hat sich der Preis verfünffacht! Das bedeutet, dass vor Ort jetzt stärker mit Chemie gewaschen wird und diese meist direkt in Flüssen, Seen und im Grundwasser landen.

Dabei sind Waschnüsse gar nicht nötig, wenn man natürlich waschen möchte. Auch in Europa wachsen Pflanzen, die sich hervorragend zum Wäschewaschen einigen. Abgesehen von etwas Zeit zum Sammeln und Zubereiten sind diese Waschmittel vollkommen kostenlos!

Meine Lieblingsalternative ist die Rosskastanie. Sie eignet sich nicht nur zum Basteln und zur Wildschweinfütterung, mit ihr kannst du auch super Wäsche waschen! Wie das Waschen mit Kastanien funktioniert, erklären wir dir hier.

Waschmittel aus Kastanien herstellen

Wenn du die Kastaniensaison verpasst hast, kannst du das immergrüne Efeu ausprobieren. Die Saponine in den Efeublättern sorgen für einen guten Reinigungseffekt in selbstgemachten Geschirrspülmitteln und Waschmitteln.

7. Keramikwaschkugel mit Effektiven Mikroorganismen

Mit dem Küchenkomposter Bokashi haben wir schon einige positive Erfahrungen mit Effektiven Mikroorganismen (EM) gesammelt. Einige Leser haben uns darauf aufmerksam gemacht, dass man mit EM auch sehr gut Wäsche waschen kann.

Sie schwören dabei auf Waschbälle aus gebrannter Keramik, die sämtliche Waschmittel ersetzten. In der Herstellung dieser Waschbälle werden EM verwendet, welche dann im Waschgang die natürliche Waschwirkung des Wassers durch Ionenausstoß verstärkt.

Ein häufiger Kritikpunkt ist, dass der Wäsche nach dem Waschen der typische Frischegeruch des Waschmittels fehlt. Diesem kannst du mit ein paar Tropfen Ätherischer Öle im Waschmittelfach entgegenwirken.

8. Ab und zu bei 60 oder 90 Grad waschen

Die selbst gemachten Waschmittelalternativen, aber auch viele moderne Industrie-Waschmittel, erfordern für eine gute Reinigungswirkung keine besonders hohen Temperaturen. Sehr oft sind 30 oder 40 Grad schon völlig ausreichend. Das ist gut und spart viel Energie!

Jedoch führt ständiges Waschen bei niedrigen Temperaturen auch zu Problemen. Mit der Zeit sammeln sich Bakterien und andere Mikroorganismen im Inneren der Maschine, da sie durch das Fehlen hoher Temperaturen nicht mehr zuverlässig abgetötet werden. Die Folge: Maschine und Wäsche fangen früher oder später an, unangenehm zu riechen.

Dem kannst du leicht entgegen wirken, indem du wenigstens einmal alle zwei Wochen eine normale Wäsche (keine Kurzwäsche) bei 60 oder 90 Grad durchführst. Das gelegentliche Waschen bei hohen Temperaturen befreit deine Maschine von Keimen und Gerüchen, dafür ist keine zusätzliche Chemie notwendig.

Der Bildung unangenehmer Gerüche kannst du zusätzlich vorbeugen, wenn du nach jeder Wäsche die Klappe und das Waschmittelfach offen stehen lässt. Verbleibende Feuchtigkeit in der Maschine kann so trocknen und bildet gar nicht erst den Nährboden für Mikroorganismen.

9. Flecken vorbehandeln

Natürliche Waschmittel-Alternativen haben auch Nachteile. Da sie gerade nicht mit der geballten Chemie-Ladung daher kommen, müssen hartnäckige Flecken in der Wäsche ggf. vorbehandelt werden. Dafür gibt es spezielle Fleckenmittel, leider mit oft recht hohem Preis und mit vielen Chemikalien.

Eine günstige und vor allem gesündere Alternative ist einfache Gallseife oder einer veganen Alternative wie diesem Flecken-Gel.

10. Gelbe Achselflecken entfernen

Gerade weiße T-Shirts neigen mit der Zeit dazu, dass hässliche gelbe Achselflecken entstehen. Diese sind beim regulären Waschen nur schwer zu entfernen. Statt diese T-Shirts wegzuwerfen, kannst du sie mit etwas Zitronensäure wieder retten.

Wusstest du, dass diese Flecken erst durch aluminiumhaltige Deos entstehen? Mit aluminiumfreien Deos lässt sich das vermeiden. Diese kannst du auch leicht selbst herstellen:

11. Ein Hausmittel für jeden Fleck

Sobald du weißt, was die Ursache eines Flecks ist, ist das passende Gegenmittel nicht mehr weit. Ein kleines Flecken-ABC mit dem passenden Gegenmittel für jeden Flecken findest du hier.

12. T-Shirts stinken trotz Waschens nach Schweiß?

Oft riechen Baumwoll-T-Shirts selbst nach den Waschen noch leicht nach Schweiß. Hier kann eine Behandlung mit Desinfektionsspray oder Waschsoda Abhilfe schaffen. Mehr dazu erfährst du in diesem Beitrag.

T-Shirts stinken trotz Waschens nach Schweiß? So verhinderst du es!

13. Löcher in T-Shirts vermeiden

Passiert es dir auch öfter, dass T-Shirts nach ein paar Wäschen kleine Löcher erhalten? Oft sind sie an bestimmten Stellen und kommen durch Reben an Gürtelschnallen und Hosenknöpfen zu Stande. Es gibt aber noch einige andere mögliche Ursachen. Wie du sie erkennst und Löcher in T-Shirts vermeidest, erfährst du hier.

14. Ein kleiner Trick gegen die Knickfalte

Beim Aufhängen der Wäsche gibt es einen kleinen Trick, mit dem du die Knickfalte vermeidest. So trocknet Wäsche schneller und du sparst Zeit beim Bügeln.

Wäsche trocknet schneller und ohne Knickfalte

14. Viel Zeit beim Zusammenlegen sparen

Es gibt einige kleine Tricks, mit denen du viel Zeit beim Zusammenlegen von Wäsche sparst. Vom Spannbettlaken bis zum Schlafanzug, die besten Tricks findest du hier.

Obendrein sieht die zusammengelegte Wäsche mit der richtigen Falttechnik auch noch schöner aus. So zum Beispiel mit diesen Tricks für das Zusammenlegen von Handtüchern:

15. Anzüge und Kostüme ohne chemische Reinigung

Wer für den Beruf Anzüge oder Kostüme tragen muss, kommt an der chemischen Reinigung selten vorbei. Diese ist jedoch teuer und so ganz wohl ist einem bei dem Gedanken an die verwendeten Reinigungsmittel nicht.

Hast du schon einmal versucht, Anzüge daheim zu reinigen. Mit dem oben vorgestellten Wollwaschmittel und dieser Herangehensweise, reinigst du Anzüge und Kostüme kostengünstig und ökologisch daheim.

Vielleicht interessieren dich auch diese Tipps und Tricks:

Welche Tricks nutzt du, um deine Wäsche schneller, günstiger und/oder umweltschonender zu waschen?

Gefällt dir dieser Beitrag?

Bisher 4.9 von 5 Punkten.
(230 Bewertungen)

25 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Ingrid Wied

    Liebe smarticular Team,
    ich wasche zur Zeit meine Wäsche mit Waschnüssen – zumindest bis sie aufgebraucht sind. Zum „Beduften“ träufle ich immer ein paar Tropfen ätherisches Zitronenöl (Bio) auf das Waschsäckchen. Meine Nachbarin sah das heute und verunsicherte mich sehr, da sie sagte, dass ätherisches Öl äußerst umweltschädlich ist (gerade für das Wasser). Als ich mein Öl genauer inspizierte, sah ich tatsächlich einen entsprechenden Hinweis. Gibt es dazu irgendwelche Studien? Dann müsste aus vielen selbstgemachten Reinigern usw. das ätherische Öl eigentlich rausgenommen werden???? Viele Grüße Ingrid

    Antworten
    • smarticular.net

      Wie bei allem gilt auch bei ätherischen Ölen: Die Menge macht das Gift. Wenige Tropfen, verdünnt mit einer großen Menge Waschwasser, sind vollkommen harmlos. Zudem wird das Waschwasser dann noch mit großen Mengen anderer Abwässer weiter verdünnt. Man darf nicht vergessen, dass die Öle aus Pflanzenteilen stammen, die in der Natur auch zu Boden oder in Gewässer fallen und sich dort zersetzen. Viele von ihnen sind sogar essbar und werden zum Beispiel zum Aromatisieren von Speisen benutzt.
      Problematisch wird es, wenn große Mengen davon direkt in die Umwelt gelangen. Das ist auch einer der Gründe, warum ätherische Öle nur in kleinen Fläschchen angeboten werden.
      Liebe Grüße

  2. Hallo, auch ich habe mir mal einen Waschball zugelegt und bin wirklich überrascht von dem guten Waschergebnis, auch und gerade bei niedrigeren Temperaturen. Ich habe das Gefühl, dass der eine oder andere ausgefranste Rand eines T-Shirts vielleicht auf die raue Behandlung durch den Wäscheball zurückzuführen ist, aber das ist nicht sicher. Ein Vergleich mit Wäschewaschen ganz ohne Waschpulver und Wäscheball steht noch aus.
    Meine Frage ist jetzt: was gebe ich am Besten zum Enthärten des Wassers dazu? Ich habe es mit Soda probiert, aber inzwischen gelesen, dass das die Wäsche aufhellt. Kann mir jemand einen Tipp geben, was besser und trotzdem ökologisch sinnvoll ist? Danke im Voraus!

    Antworten
  3. Hallo liebes smarticular Team,
    ich mache seit ein paar Wochen euer empfohlenes Waschpulver auch selber und bin super zufrieden.
    Nun habe ich gelesen, dass Zitronensäure ab 60 Grad heißem Wasser eine chemische Reaktion hervorruft. Da ich für meine Weißwäsche Zitronensäure zum Waschpulver mische, würde ich gerne wissen, ob ich mir wirklich damit evtl die Waschmaschine kaputt mache?!
    Bin etwas irritiert nun….

    Antworten
    • smarticular.net

      Hallo Ulli,
      wenn Zitronensäure über längere Zeit erhitzt wird, wandelt sie sich nach und nach in schwer lösliches Citrat um, das (vor allem auf dem Heizstab) einen Belag bilden könnte. Beim Waschmittel spielt das aber keine Rolle, weil darin zusätzlich Soda (basisch) enthalten ist. Zitronensäure und Soda reagieren miteinander, wodurch ein Teil der Waschwirkung entsteht. Bevor die Temperatur von über 60 °C erreicht ist, ist ein Großteil dieser Reaktion bereits abgelaufen, und die Waschlauge ist wie gewünscht basisch.
      Allerdings empfiehlt es sich, ein saures Mittel als Weichspüler-Ersatz zu verwenden, zum Beispiel einen Schuss Tafelessig oder in Wasser aufgelöste Zitronensäure. So wird die Maschine schon bei jeder Wäsche sanft gepflegt und von etwaigen Kalkablagerungen befreit: https://www.smarticular.net/weichspueler-selber-machen-einfach-preiswert-und-umweltschonend/
      Liebe Grüße

  4. Ich habe alte Leinenstoffe gefunden, die in Ballen gerollt und teilweise in der Mitte noch gefaltet waren. Besonders die Anfangsstücke haben Gilb und Liegeflecken (Stockflecken m. E. nicht). Wie wasche ich die am besten, daß der Gilb und die Flecken rausgehen und auch der leichte Kistenmuffgeruch? Ich finde sehr widersprüchliche Infos im Netz … und ich möchte natürlich vorzugsweise natürliche Waschmittel verwenden. Wir haben ein normales Öko-Waschmittel. Soll ich zusätzlich reine Soda hinzugeben und bei 95 °C waschen, oder 60? In welcher Dosierung für eine 7-kg-Maschine? Vorher einweichen oder nicht? Ecover-Sauerstoffbleiche? Zitronensäure?

    Antworten
  5. Birgit Grimm

    WASCHBÄLLE
    Ich habe mir nun auch mal zwei Waschbälle bestellt, die man nach einer Testphase auch wieder zurücksenden kann. Habe schon zweimal Buntwäsche damit bei 40° gewaschen. Ganz ohne Zusatz von Waschmittel. Ich muss sagen die Wäsche war sauber und hat neutral, frisch gerochen. Hartnäckig Flecken und weiße Wäsche finde ich wird damit nicht sauber. Aber für Buntwäsche sind die Waschbälle optimal! Ich frage mich nur wie da die Bakterien kaputt gehen sollen? Besonders bei weißer Wäsche, da wäscht man ja auch nur mit 40°. Im Internet sind die Waschbälle sehr umstritten. Auf vielen Seiten steht dass das völliger Schwachsinn ist und dass die Wäsche genauso sauber wird als würde man sie mit blanken Wasser waschen. Was sagt ihr dazu? Ist das ganze nur ein Gag oder beeinflussen die Keramikkügelchen wirklich das Wasser? Also meine Buntwäsche, die wirklich unangenehm gerochen hat, als ich sie in die Wäsche gab, war danach sauber und frisch.
    Außerdem möchte mein Mann wieder Wäscheduft an der Wäsche haben. Ich habe da im Internet bei gesunex.de ein Rezept gefunden mit ätherischen Öl und Emulgator LV 41 ( wird aus Rizinusöl hergestellt).
    Weiß aber nicht ob sich die Öle nicht in den Waschbällen absetzen. Und dann der Waschball früher kaputtgeht.

    Antworten
    • smarticular.net

      Hallo Birgit, getestet haben wir die Bälle noch nicht. Es scheint allerdings auch unterschiedliche Arten von Waschbällen zu geben, und die Formulierungen der Verkäufer zu den vermeintlichen Wirkungen lesen sich teilweise schon recht abenteuerlich. Was aber nicht heißen muss, dass es nicht doch eine bestimmte Art gibt, die tatsächlich in der einen oder anderen Form wirken würde. Interessant wäre allerdings der Vergleich zur Wäsche komplett ohne Zusätze, auch ohne Waschball. Leicht verschmutzte Alltagswäsche dürfte auch beim Waschen einzig und allein mit Wasser akzeptabel sauber werden, vor allem bei höheren Temperaturen. Problematisch wäre dann allerdings die fehlende Wasserenthärtung, aber dabei können Waschbälle leider auch nicht unterstützen, soweit wir wissen, eine rein passiv-physikalische Wasserenthärtung gibt es nicht. Früher oder später würde also die Waschmaschine leiden. Deshalb und weil es ja in der Regel doch die eine oder andere Verschmutzung sowie Grauschleier gibt, bei denen ein zusätzliches Waschmittel, Fettlöser und/oder (Sauerstoff-)Bleiche unumgänglich sind, vertrauen wir meistens auf das sehr einfach herzustellende Biowaschmittel aus simplen, umweltfreundlichen Grundzutaten.
      Vielen Dank für den Anstupser, eine gute Gelegenheit, uns endlich mal dem schwierigen Feld der Waschbälle zu widmen :-) Liebe Grüße!

  6. Hallo an Alle
    Ich bin Silke und neu hier. Habe aufgrund meiner Hautprobleme das 1.te mal Waschmitteln selbst gemacht, und frage mich nun, ob ich die Anti Fleckenmittel vom DM Markt , zum sprühen als auch Pulver noch gebrauchen kann? Ohne das etwas passiert. Wenn jemand einen Tipp hat – her damit. Danke im Voraus
    Gruß Silke

    Antworten
    • Hallo,
      vielen Dank für die tollen Tipps. Ich benutze den Wäscheball schon seit einigen Monaten und bin sehr zufrieden. Hartnäckige Flecken muss man allerdings vorher behnadeln, aber das ist, meiner Meinung nach, nicht schlimm. Ich habe nur eine Frage zu den ätherischen Öle: Muss man darauf achten was die Öle für eine Zusammensetzung/Inhalststoffe haben? oder habt ihr ein Tipp welche Marke/Internetseite so welche Öle anbietet, die ich unbedenklich zum waschen verwenden kann?

      Vielen Dank im Vorraus.

      Liebe Grüße, Yvonne.

  7. Astrid Baumann-Weber

    Hallo!
    Ich brauche beratung, mit welchem selbstgemachten waschmittel ich waschen soll. Ich brauche für meine tochter bambus-baumwoll-windeln. Dieses material darf nicht mehr als 5% seife drin haben. Ich hab keine ahnung, wie man die seifenmenge misst. Da ich aber doch jeden 2.tag windelwäsche wasche, würde ich gerne umsteigen auf natürliche produkte.

    Antworten
  8. Was heisst denn ein Spritzer Essig? Essigessenz oder Apfelessig oder Weinessig? Habe in letzter Zeit einfach das Weichspülerfach mit Weinessig befüllt, aber der kommt in der billigen Variante auch in Plastikflaschen. Da wäre Essenz in Glasflaschen besser. Ich bin mir nur unsicher der Menge wegen…

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hallo Lilu, hier ist Tafelessig mit 5 Prozent Säure gemeint, keine Essenz. Zwei bis drei Esslöffel reichen normalerweise völlig aus. Am besten mal ausprobieren und die Dosierung bei Bedarf anpassen. Tafelessig (am besten farblos) gibt es bei uns auch in Glasflaschen. Viel Erfolg und liebe Grüße!

  9. Bettina Achilles

    wie sind denn so die Erfahrungen mit Efeu? Der Gedanke reizt mich total, einfach vor der nächsten Wäsche mal ein paar Blätter pflücken.. Ich habe – wie wohl die meisten-hauptsächlich leicht verschmutzte Wäsche und die durchgängig in Schwarz..

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Gerade für dunkle Wäsche ist Efeu eine wunderbare Alternative! Auf weißer Wäsche bleiben nämlich manchmal leichte Spuren zurück bei dunkler ist das eigentlich kein Thema. Je nach Wasserhärte und Maschine reichen manchmal wenige Blätter oder auch eine Handvoll – mehr schadet im Prinzip nicht. Wir stecken sie in eine verknotete Socke, oder machen auch mal den Aufguss wie im Efeu-Beitrag beschrieben. Probieren kann eigentlich nicht schaden – berichte doch mal von deinen Ergebnissen :-)

    • Hallo Bettina,

      ich produzieren regelmäßig Waschmittel und Spülmittel aus Efeu. Einkochen mit Waschsoda wie es hier im Portal beschrieben wird, evtl. je nach Geschmack Duftöle hinzufügen. Zum Wäsche waschen fülle ich den Waschmittelbehälter in der Maschine bis zum Rand und geb nochmals einen kräftigen Schuß hinterher, weil durch das zusätzliche Wasser die Lösung doch sehr verdünnt wird.
      Zum Geschirrspülen verwende ich soviel bis du Geschirr oder Besteck in der grünen Brühre nicht mehr sehen kannst.

      Funktioniert super richt bissel nach Spinat wenn du keine Duftöle verwendest aber funktion ist gegeben!
      Viel Spaß beim Ausprobieren.
      Gruß Alex

    • Aso, wäscht problemlos auch helle Wäsche ohne Rückstände!

  10. Henry James

    pkt 10: gelbe Schweißflecken kommen von zuviel tierischem Eiweiß und/oder einer nicht bewußten [spreche aus Erfahrung] Laktoseintoleranz.

    Antworten
    • Mark Leder

      Danke für den Hinweis Henry. Uns war nicht bewusst, dass dies auch eine Quelle solcher Flecken sein kann.

  11. Joachim Hessler

    Wir verwenden keine Bio Waschmittel, ich kaufe immer bei Amazon Ariel Professional Color + Weiss , das sind hochkonzentrieres Pulverwaschmittel für Hotels (gibt es nicht im Handel) die Waschkosten sind viel niedriger als die Normale Packs im Supermarkt…und etwa mit Aldi Pulver vergleichbar. Essig habe ich noch nicht probiert als Weichspüler hier nehmen wir immer Lenor Hotelweichspüler (gibt es nicht im Handel) . Die Big boxes mit den Superkonzentraten halten bei uns im 3 Personen Haushalt locker über 2 Jahre)

    Uns gefällt der Duft besser und die Waschleistung ist besser als bei Aldi & Co. Die Wäsche kommt dann erstmal auf den Wäscheständer und später noch mal in den Trockner (umgekeht geht es auch wir trocken dann 20-30 minuten an) da wir es gerne kuschelig haben.

    Antworten
    • Bettina Achilles

      naja mit umweltbewußten selbermachen hat das Zeug ja nun mal gar nichts zu tun

  12. Doris Beck

    Danke für die tollen Tipps

    Antworten

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.