3 Methoden, Kräuter einzufrieren und das ganze Jahr zu nutzen

Verwendest du gerne frische Kräuter in der Küche und möchtest das ganze Jahr nicht auf sie verzichten? Dabei helfen dir unsere einfachen Tipps zum Einfrieren von Kräutern.

Vom Frühjahr bis in den Herbst hinein können Kräuter vom Balkon regelmäßig geerntet werden, sodass die Würze immer frisch zur Verfügung steht. Wenn im Spätherbst die Temperaturen fallen, wird es Zeit, die Kräuter komplett abzuernten, bevor sie dem Frost zum Opfer fallen. Dann müssen sie schnell verarbeitet werden.

Frische Kräuter lassen sich durch Einfrieren so konservieren, dass der Geschmack erhalten bleibt. Dafür empfiehlt es sich, sie zunächst sorgsam zu waschen und in einer Salatschleuder oder einem Geschirrtuch gut zu trocknen. Dann können sie auf unterschiedliche Weise verarbeitet werden.

Frische Kräuter lassen sich fürs ganze Jahr haltbar machen, indem du sie einfrierst oder zu Pesto verarbeitest.

Kräuter einfrieren

Für Schnittlauch, Petersilie und viele andere Kräuter bietet sich direktes Einfrieren an. Die Kräuter dafür hacken und in in einem geeigneten Behälter einfrieren. Diese Option eignet sich besonders für die direkte Verwendung beim Kochen – etwa in Saucen, da die Kräuter so sofort auftauen und durch die Hitze ihr Aroma entfalten. Aber auch zum Würzen von Salaten eignet sich diese Methode, wenn du die Kräuter vorher auftauen lässt.

Kräuter zu Pesto verarbeiten und einfrieren

Kräuter mit empfindlichen Blättern wie Basilikum eignen sich weniger zum Einfrieren. Sie werden beim Auftauen matschig oder bekommen braune Flecken. Verarbeite sie am besten zu Pesto, das sich sehr gut im Gefrierfach konservieren lässt. Auch saisonale Kräuter wie Bärlauch kannst du auf diese Weise haltbar machen und so das ganze Jahr über leckeres Bärlauchpesto (funktioniert auch vegan) genießen.

Kräuter in Olivenöl einfrieren für Saucen und Salate

Eine schnelle und einfache Verbindung beider Methoden ist es, Kräuter wie zum Beispiel Rosmarin, Thymian, Salbei oder Oregano in eine Eiswürfelform zu geben und mit Olivenöl aufzufüllen. Derartig eingelegt können Kräuter schonend konserviert und als leckere Kräuterwürfel einfach dosiert werden!

Frische Kräuter lassen sich fürs ganze Jahr haltbar machen, indem du sie einfrierst oder zu Pesto verarbeitest.

Tipp: Nicht alle Pflanzenöle sind zum Einfrieren geeignet! Neben Olivenöl werden auch Rapsöl und Sesamöl im Gefrierfach fest, wohingegen Öle wie etwa Leinöl oder Sonnenblumenöl zum Teil erst bei Temperaturen gefrieren, die in normalen Gefrierfächern nicht erreicht werden.

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Egal für welche Methode du dich entscheidest, deiner Kreativität sind auch beim vitalstoffreichen Würzen und Kochen im Winter kaum Grenzen gesetzt.

Übrigens ist der Garten nicht die einzige Quelle für Kräuter. Sehr viele gesunde und leckere Wildkräuter findest du in Wald und Wiesen.

Eine Alternative, um die Wirkstoffe von Kräutern länger haltbar zu machen, ist das Herstellen einer Tinktur.

Wenn du weitere Tricks kennst, Kräuter zu verarbeiten, hinterlasse uns einen Kommentar!

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13 Kommentare Kommentar verfassen

  1. 23.09.2020
    Man ich habe ja schon ein alter ,wo man eigentlich sagt . das müsste ich doch wissen . Nein leider weiß ich noch nicht alles ,und schön das es ,smarticular gibt . Ich habe nicht gewusst das man mit Olivenöl so Kräuter einfrieren kann . Vielen Dank man ich habe schon sooo
    viel neues nach gekocht ,Gebacken und genäht und ,und ja alles ist super .
    Wie heißt es so schön
    Man kann alt werden wie eine Kuh ,
    doch lernt man immer noch dazu .
    Ja seit ich hier drin bin gibt es so viel zu Entdecken , Danke an smarticular und dem ganzen Team .Liebe grüße an alle

    Antworten
    • Vielen Dank für das erfrischende und schöne Feedback! Und viel Spaß beim Weiterentdecken … Liebe Grüße Sylvia

  2. Ingo Waldmann

    Man kann die ganzen Blätter der Kräuter im Dörrautomat trocknen und aufbewahren. Will man sie verwenden kann man sie über Nacht ins Wasser legen und sie sind wieder wie frisch.

    Antworten
  3. Angelika Schneider

    Eine Alternative zum Trocknen ist das Einfrieren
    von möglichst frischen Kräutern. Sie sollten
    gewaschen, getrocknet und verlesen sein. Sie
    können die Kräuter bereits vor dem Frosten
    klein hacken, zerreiben oder unzerkleinert in
    Gefrierbeuteln einfrieren und dann bei Bedarf
    verarbeiten. Praktisch sind selbstgemachte
    Kräuterwürfel, die Sie in Eiswürfelschalen
    herstellen können. Die feingehackten Kräuter
    einfüllen und mit etwas Wasser übergießen.
    Nach dem Gefrieren die Würfel aus den Schalen
    lösen und einfach in Gefrierbeutel umfüllen.

    Einige Kräuter lassen sich besser einfrieren, da ihnen durch die Trocknung Aroma
    verloren geht: Liebstöckel, Bärlauch, Schnittlauch und Petersilie.

    Für das typische Aroma der jeweiligen Kräutersorte sorgen die darin enthaltenen ätherischen Öle, Bitterstoffe und organische Säuren. Darüber hinaus weisen diese auch Vitamine und Mineralstoffe auf und ergänzen eine ausgewogene Ernährung indem sie die Verdauung anregen und die Speisen bekömmlicher machen können.

    Wer sicher gehen möchte, immer die richtigen Kräuter zur Hand zu haben, hat folgende Möglichkeiten zur Bevorratung: trocknen, einfrieren und in Salz, Essig oder Öl einlegen. Hierbei ist zu beachten, dass nicht jedes Kraut für alle Methoden geeignet ist. So lassen sich Majoran, Oregano, Bohnenkraut, Zitronenmelisse, Ysop, Liebstöckel, Thymian oder Rosmarin sehr gut trocknen, wobei Majoran und Thymian ihre Würzkraft sogar noch steigern.
    Das Tiefkühlen funktioniert bei fast allen Kräutersorten. Hier ist es ratsam die Blätter zu zerkleinern und sie in kleinen Behältern oder Beuteln – nach Sorten getrennt oder bereits fertig gemischt- einzufrieren. Auch in Eiswürfelschalen gefüllt, mit Wasser übergossen und einzeln verpackt, lassen sich die gefrorenen Kräuterwürfel gut handhaben. Praktischerweise müssen sie in beiden Fällen vor der Verwendung nicht aufgetaut werden.
    Von den traditionellen Methoden des Einlegens in Salz, Essig oder Öl ist Letztere die geschmacklich „neutralste“. So büßen Kräuter, die zwischen Salzschichten (Faustregel: 4 Teile Kräuter auf 1 Teil Salz) aufbewahrt werden, oftmals an Aroma ein und können auf Grund des hohen Salzanteils nur sparsam verwendet werden. Die Konservierung in Essig kann den Nachteil haben, dass die Kräuter später eine Säure mitbringen, die nicht für alle Speisen erwünscht ist. Beim Einlegen in Öl ist nur darauf zu achten, dass man eine Sorte wählt, die nicht zu schnell Ranzig wird.

    Probieren Sie doch einmal unser Rezept und zaubern Sie ein selbst gemachtes Pesto aus Petersilie. Dieses würzige, leicht scharfe Kraut ist reich an wertvollen Wirkstoffen. So deckt ein Esslöffel frisch gehackte Petersilie den Tagesbedarf eines Erwachsenen am Spurenelement Mangan, das für gute Laune sorgen soll. Darüber hinaus liefert Petersilie dem Körper Vitamin C, Kalium, Folsäure sowie Calcium und die darin enthaltenen Bitterstoffe können sich positiv auf die Verdauung auswirken.

    Antworten
  4. Angelika Schneider

    Hinweis: beim Einfrieren können sich Bitterstoffe bilden, weswegen gefrorene Kräuter sparsamer verwendet werden sollte als frische.

    Geeignete Kräuter zum Einfrieren sind Petersilie, Schnittlauch, Oregano, Basilikum, Majoran, Dill, Koriander, Estragon, Fenchel, Liebstöckel, Minze, Bohnenkraut, Thymian…

    Antworten
  5. Angelika Schneider

    für Birgit Loris:
    Hinweis: beim Einfrieren können sich Bitterstoffe bilden, weswegen gefrorene Kräuter sparsamer verwendet werden sollte als frische.
    Bitterstoffen können sich bilden und gehen nicht verloren beim Einfrieren frischer Krätuer….

    Geeignete Kräuter zum Einfrieren sind Petersilie, Schnittlauch, Oregano, Basilikum, Majoran, Dill, Koriander, Estragon, Fenchel, Liebstöckel, Minze, Bohnenkraut, Thymian…

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  6. Maximilian Knap

    Danke für den Tipp :) welche Art zum Haltbarmachen würdest du denn aus diesem Grund bevorzugen? Man kann ja nicht alles immer frisch essen :)

    Antworten
  7. Birgit Loris

    beim Einfrieren gehen die Bitterstoffe verloren, die wir doch alle so dringend brauchen . . .

    Antworten
  8. Monika Lohmann

    Maximilian Knap Ich nehme für die Eiswürfelvariante gern ein natives Rapsöl. Passt zu allem … später beim Essen und ist auch noch regional "produziert".

    Antworten
  9. Maximilian Knap

    Hallo Elke, das haben wir inzwischen auch gelernt :) Wir werden den Beitrag dahin gehend überarbeiten. Danke für die Rückmeldung!

    Antworten
  10. Maximilian Knap

    Hallo Elke, das haben wir inzwischen auch gelernt :) Wir werden den Beitrag dahin gehend überarbeiten. Danke für die Rückmeldung!

    Antworten
  11. Elke Sondermann

    dieses angepriesene olivenöl ist schrottzeug

    Antworten
  12. Marliese Martin

    Petersilie od andere Kräuter mit viel Salz mischen, in kl Gläser füllen, zugedeckt im Kühlschrank 6 Monate aufbewahren

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