Kräuter aus dem Garten das ganze Jahr genießen

Kräuter aus dem Garten das ganze Jahr genießen

Kochst du gerne mit frischen Kräutern und möchtest das ganze Jahr nicht auf sie verzichten? Dabei helfen dir unsere einfachen Tipps zur Konservierung von Kräutern.

Bevor die Ernte deiner üppigen Kräuterbüsche der sommerlichen Hitze zum Opfer fällt, solltest du sie regelmäßig ernten. Denn häufiges Gießen der Pflanzen alleine schlägt bei hohen Temperaturen oft fehl. Spätestens im Herbst, wenn die Temperaturen fallen, stellt sich das Problem von Neuem. Das simple Trocknen bedeutet hierbei leider einen Aromaverlust.

Zum Glück gibt es allerhand Möglichkeiten, deine Kräuter dauerhaft frisch zu halten, nachdem du sie sorgsam gewaschen hast und in einer Salatschleuder bzw. mit Haushaltstüchern getrocknet hast.

Kräuter aus dem Garten das ganze Jahr genießen

Methode 1: Einfach einfrieren

Für Schnittlauch und Petersilie bietet sich direktes Einfrieren an. Einfach in die gewünschte Größe schneiden und in in einem geeigneten Behälter einfrieren. Diese Option eignet sich besonders für die direkte Verwendung beim Kochen – etwa in Saucen, da die Kräuter so sofort auftauen und durch die Hitze ihr Aroma entfalten. Aber auch zum Würzen von Salaten eignet sich diese Methode, indem du die Kräuter auf einem Haushaltstuch auftauen lässt. Wenn du sie vor dem Einfrieren gut abgetupft hast, geht dies sehr trocken vonstatten.

Methode 2: Zu Pesto verarbeiten

Basilikum eignet sich weniger zum Einfrieren, da er sehr empfindlich ist und beim Auftauen schnell braune Flecken entstehen. Am besten du verarbeitest ihn zu Pesto (mit Parmesan, Olivenöl, Pinienkerne, das Rezept findest du recht einfach auf Kochforen), das sehr gut im Gefrierfach konserviert werden kann.

Methode 3: In Olivenöl einfrieren – Kräuterbutter-Würfel für Saucen und Salate

Ein schneller und einfacher Kompromiss aus beiden Methoden ist das Füllen von Kräutern (sehr schmackhaft auch mit Rosmarin) jeglicher Art in eine Eiswürfelform und das Auffüllen mit Olivenöl. Derartig eingelegt können Kräuter schonend konserviert werden. Du erhältst einen leckeren Kräuterbutter-Würfel!

Kräuter aus dem Garten das ganze Jahr genießen

Egal für welche Methode du dich entscheidest, deiner Kreativität sind auch beim Kochen im Winter keine Grenzen gesetzt.

Übrigens ist der Garten nicht die einzige Bezugsquelle für Kräuter. Sehr viele gesunde und leckere Kräuter findest du in Wald und Wiesen.

Eine Alternative, um die Wirkstoffe von Kräutern länger aufzubewahren ist das Herstellen einer Tinktur.

Wenn du weitere Tricks kennst, Kräuter zu verarbeiten, hinterlasse uns einen Kommentar!

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11 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Ingo Waldmann

    Man kann die ganzen Blätter der Kräuter im Dörrautomat trocknen und aufbewahren. Will man sie verwenden kann man sie über Nacht ins Wasser legen und sie sind wieder wie frisch.

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  2. Angelika Schneider

    Eine Alternative zum Trocknen ist das Einfrieren
    von möglichst frischen Kräutern. Sie sollten
    gewaschen, getrocknet und verlesen sein. Sie
    können die Kräuter bereits vor dem Frosten
    klein hacken, zerreiben oder unzerkleinert in
    Gefrierbeuteln einfrieren und dann bei Bedarf
    verarbeiten. Praktisch sind selbstgemachte
    Kräuterwürfel, die Sie in Eiswürfelschalen
    herstellen können. Die feingehackten Kräuter
    einfüllen und mit etwas Wasser übergießen.
    Nach dem Gefrieren die Würfel aus den Schalen
    lösen und einfach in Gefrierbeutel umfüllen.

    Einige Kräuter lassen sich besser einfrieren, da ihnen durch die Trocknung Aroma
    verloren geht: Liebstöckel, Bärlauch, Schnittlauch und Petersilie.

    Für das typische Aroma der jeweiligen Kräutersorte sorgen die darin enthaltenen ätherischen Öle, Bitterstoffe und organische Säuren. Darüber hinaus weisen diese auch Vitamine und Mineralstoffe auf und ergänzen eine ausgewogene Ernährung indem sie die Verdauung anregen und die Speisen bekömmlicher machen können.

    Wer sicher gehen möchte, immer die richtigen Kräuter zur Hand zu haben, hat folgende Möglichkeiten zur Bevorratung: trocknen, einfrieren und in Salz, Essig oder Öl einlegen. Hierbei ist zu beachten, dass nicht jedes Kraut für alle Methoden geeignet ist. So lassen sich Majoran, Oregano, Bohnenkraut, Zitronenmelisse, Ysop, Liebstöckel, Thymian oder Rosmarin sehr gut trocknen, wobei Majoran und Thymian ihre Würzkraft sogar noch steigern.
    Das Tiefkühlen funktioniert bei fast allen Kräutersorten. Hier ist es ratsam die Blätter zu zerkleinern und sie in kleinen Behältern oder Beuteln – nach Sorten getrennt oder bereits fertig gemischt- einzufrieren. Auch in Eiswürfelschalen gefüllt, mit Wasser übergossen und einzeln verpackt, lassen sich die gefrorenen Kräuterwürfel gut handhaben. Praktischerweise müssen sie in beiden Fällen vor der Verwendung nicht aufgetaut werden.
    Von den traditionellen Methoden des Einlegens in Salz, Essig oder Öl ist Letztere die geschmacklich „neutralste“. So büßen Kräuter, die zwischen Salzschichten (Faustregel: 4 Teile Kräuter auf 1 Teil Salz) aufbewahrt werden, oftmals an Aroma ein und können auf Grund des hohen Salzanteils nur sparsam verwendet werden. Die Konservierung in Essig kann den Nachteil haben, dass die Kräuter später eine Säure mitbringen, die nicht für alle Speisen erwünscht ist. Beim Einlegen in Öl ist nur darauf zu achten, dass man eine Sorte wählt, die nicht zu schnell Ranzig wird.

    Probieren Sie doch einmal unser Rezept und zaubern Sie ein selbst gemachtes Pesto aus Petersilie. Dieses würzige, leicht scharfe Kraut ist reich an wertvollen Wirkstoffen. So deckt ein Esslöffel frisch gehackte Petersilie den Tagesbedarf eines Erwachsenen am Spurenelement Mangan, das für gute Laune sorgen soll. Darüber hinaus liefert Petersilie dem Körper Vitamin C, Kalium, Folsäure sowie Calcium und die darin enthaltenen Bitterstoffe können sich positiv auf die Verdauung auswirken.

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  3. Angelika Schneider

    Hinweis: beim Einfrieren können sich Bitterstoffe bilden, weswegen gefrorene Kräuter sparsamer verwendet werden sollte als frische.

    Geeignete Kräuter zum Einfrieren sind Petersilie, Schnittlauch, Oregano, Basilikum, Majoran, Dill, Koriander, Estragon, Fenchel, Liebstöckel, Minze, Bohnenkraut, Thymian…

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  4. Angelika Schneider

    für Birgit Loris:
    Hinweis: beim Einfrieren können sich Bitterstoffe bilden, weswegen gefrorene Kräuter sparsamer verwendet werden sollte als frische.
    Bitterstoffen können sich bilden und gehen nicht verloren beim Einfrieren frischer Krätuer….

    Geeignete Kräuter zum Einfrieren sind Petersilie, Schnittlauch, Oregano, Basilikum, Majoran, Dill, Koriander, Estragon, Fenchel, Liebstöckel, Minze, Bohnenkraut, Thymian…

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  5. Maximilian Knap

    Danke für den Tipp :) welche Art zum Haltbarmachen würdest du denn aus diesem Grund bevorzugen? Man kann ja nicht alles immer frisch essen :)

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  6. Birgit Loris

    beim Einfrieren gehen die Bitterstoffe verloren, die wir doch alle so dringend brauchen . . .

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  7. Monika Lohmann

    Maximilian Knap Ich nehme für die Eiswürfelvariante gern ein natives Rapsöl. Passt zu allem … später beim Essen und ist auch noch regional "produziert".

    Antworten
  8. Maximilian Knap

    Hallo Elke, das haben wir inzwischen auch gelernt :) Wir werden den Beitrag dahin gehend überarbeiten. Danke für die Rückmeldung!

    Antworten
  9. Maximilian Knap

    Hallo Elke, das haben wir inzwischen auch gelernt :) Wir werden den Beitrag dahin gehend überarbeiten. Danke für die Rückmeldung!

    Antworten
  10. Elke Sondermann

    dieses angepriesene olivenöl ist schrottzeug

    Antworten
  11. Marliese Martin

    Petersilie od andere Kräuter mit viel Salz mischen, in kl Gläser füllen, zugedeckt im Kühlschrank 6 Monate aufbewahren

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