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Köstliche Rezepte für vegetarische Frikadellen

Vegetarische Frikadellen, auch Buletten oder Fleischpflanzerl genannt, lassen sich zum Beispiel mit Haferflocken, Kidneybohnen oder Tofu zubereiten - besser als das Original!
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Immer mehr Menschen wollen ihren Fleischkonsum reduzieren, ohne auf geliebte und vertraute Gericht verzichten zu müssen. Zwar findet man im Handel eine wachsende Zahl pflanzlicher Ersatzprodukte, doch leider enthalten viele von ihnen hochverarbeitete Inhaltsstoffe und industrielle Zusatzstoffe. Und dafür aber umso weniger gesunde Vitamine, Mineralien und andere Vitalstoffe.

Die bessere Alternative sind deshalb selbst gemachte vegetarische Frikadellen aus hochwertigen, möglichst naturbelassenen Zutaten, die du je nach Saison und persönlichem Geschmack variieren kannst. Vielleicht findest du ja unter den folgenden Rezeptvorschlägen dein neues Lieblingsrezept!

Bunte Gemüsefrikadellen

Für die Zubereitung dieser saftigen Gemüsefrikadellen kannst du unterschiedliche Gemüsesorten verwenden – je nach Geschmack und Saison. Dazu passt ein sommerlicher Salat. Du kannst die Gemüse-Frikadellen aber auch als vegetarischen Burger im Brötchen genießen.

Gemüsefrikadellen sind schnell gemacht und lassen sich nach Geschmack und Saison varieeren - ein saftig, bunter und gesunder Genuss.

Dazu passt ein sommerlicher Salat. Du kannst die Gemüse-Frikadellen aber auch als vegetarischen Burger im Brötchen genießen. Für Auge und Gaumen ganz besonders werden diese bunten Burgerbrötchen mit Gemüse im Teig.

Frikadellen mit Kidney-Bohnen

Dieses Rezept für Kidneybohnenfrikadellen dürfte viele überzeugen, die gerne mit Hülsenfrüchten kochen. Durch die sämige Konsistenz der Kidneybohnen lässt sich der Frikadellen-Teig leicht verarbeiten und du erhältst kompakte, aromatische Frikadellen, die sich auch hervorragend als Fingerfood auf einem Partybuffet eignen.

Kidneybohnenfrikadellen sind eine beliebte und nahrhafte Alternative zum Klassiker mit Fleisch - proteinreich, gesund und richtig lecker!

Tipp: Auch aus Reisresten lassen sich noch leckere Bratlinge zubereiten.

Saftige Kürbis-Frikadellen

Jede Menge Kürbisfleisch wird in diesem Rezept verarbeitet. Du kannst für die Kürbis-Frikadellen Hokaido oder Butternut verwenden und brauchst nur wenige weitere Zutaten.

Kürbis gibt es den ganzen Winter über regional. Wenn du keine Lust mehr auf Suppe hast, dann versuche es doch mal mit diesen köstlichen Kürbis-Frikadellen!

Mini-Frikadellen mit Tofu

Als pflanzlicher Proteinquelle wird Tofu in der vegetarischen Küche vielseitig verwendet. Zusammen mit ungesüssten Kokosraseln und verschiedenen Kräutern und Gewürzen entsteht gut formbare Masse, die du zu kleinen herzhaften Kokos-Bällchen oder Mini-Frikadellen formen und knusprig ausbacken kannst.

Die knusprigen Kokos-Bällchen mit Tofu bieten eine tolle vegane Alternative zu herkömmlichen Hackbällchen. Als Dip eignen sich z.B. süß-saure Chutneys.

Frikadellen aus Brotresten

Die herzhafte Variante von Brotbällchen ähnelt dem fleischigen Original nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich. Noch dazu ist  es eine äußert preisgünstige Variante für „Fleisch“-bällchen, mit der du altes Brot noch clever verwerten kannst.

Brotreste lassen sich noch zu allerlei Köstlichem verarbeiten - zum Beispiel zu herzhaften oder süßen Brotbällchen zum Snacken. Hier gibt’s das Rezept!

Tipp: Kombiniere die vegetarischen Frikadellen mit selbst gemachten bunten Burgerbrötchen.

Weitere köstliche vegetarische und vegane Rezepte sowie Alternativen zu vielen Fertigprodukten findest du in unseren Büchern:

Kennst du noch andere leckere Rezepte für Frikadellen ohne Fleisch? Dann verrate sie uns in einem Kommentar!

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23 Kommentare

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  1. Magnussen

    Was bei mir auch immer gut ankommt, sind Bratlinge aus Grünkernschrot. Den weiche ich ein und würze ihn kräftig mit Zwiebeln, Majoran und etwas Rauchpaprika, das gibt einen richtig guten, deftigen Geschmack.

    Antworten
  2. Lisa

    Hallo zusammen,
    bei mir fallen die Frikadellen aus Kidneybohnen immer auseinander obwohl ich sie extra fest Presse. Hat jemand einen Tipp was ich anders machen kann?

    Antworten
    1. Sylvia

      Hallo Lisa, du könntest für mehr Bindung noch mehr Semmelbrösel dazugeben. Liebe Grüße Sylvia

  3. moni

    Hört sich ja ganz lecker an muß bald ausprobieren. Dankeschön lg.moni

    Antworten
  4. sikas

    Die Frikadellen mit Kidney-Bohnen habe ich auch schon aus vorgekochten Kicherbsen und leicht mit Garam Masala gewürzt gemacht. Aber grundsätzlich immer nur mit frischem Knoblauch.

    Antworten
    1. Sylvia

      Hallo Sikas, danke für deinen Kommentar. Schmeckt bestimmt interessant mit Masala-Gewürze. Müssen wir mal ausprobieren. Liebe Grüße Sylvia

    2. sikas

      jo aber besonders mit der Kichererbsen version

  5. Rosi

    Habe das Rezept „Bratlinge mit Haferflocken und Gemüse der Saison“ getestet, mit Zucchini und 2EL Chia-Gel als Ei-Ersatz. Geschmacklich war es sehr sehr gut. Vielen Dank für das leckere Rezept :-).

    Die Konsistenz empfand ich allerdings als viel zu weich. Habt ihr einen Tipp für mich wie ich die Bratlinge fester bekomme, ohne massenweis Haferflocken dazu geben zu müssen?

    Antworten
    1. Sylvia

      Hallo Rosi, du könntest einen Teil der Zutaten durch Kidney-Bohnen ersetzen. Und bei den Haferflocken bekommt man mit der kernigen Variante mehr Biss in die Frikadellen. Liebe Grüße Sylvia

    2. sikas

      als alternative zu den Haferflocken geht auch gut mit Kichererbsen für die Menge im Grundrezept ca 1 gehäuften Esslöffel trockne kicherbsen einweichen so ca 12 Stunden.Dann wie auch immer zerkleinern ( Grobes Bulgur größe)und unter die Masse geben.
      L.G Sikas

  6. Angi

    Blumenkohl bratling
    250 g blumenkohl geraspelt (ich nehm dafür den Strunk)
    100 g Haferflocken
    1 Ei
    25g Sesam
    50 g Quark
    100 g geriebenen Käse
    1 Zwiebel
    Evt 1 Teelöffel hefeschmelz
    Salz, Pfeffer und sonstige Gewürze nach Geschmack

    Antworten
    1. Sylvia

      Hallo Angi, vielen Dank für dein Rezept! Das müssen wir ausprobieren. Liebe Grüße Sylvia

  7. Alexander Stebler

    Bitte verwendet keine Eier!
    Was bringt das? Eier verursachen grosses Tierleid,
    sind eine riesige Ressourcenverschwendung
    und schlecht für die Gesundheit.
    Da kann man ja gleich Fleisch essen!
    Es geht doch problemlos auch vegan, wie die Rezepte zeigen!

    Antworten
    1. Isabelle

      Da stimme ich Dir voll und ganz zu, Alexander 👌

    2. Jürgen Patock

      Warum sind Eier schlecht für die Gesundheit? Gruß Jürgen

    3. Ola

      Ich habe mit dem Eierersatz und Zucchini gearbeitet, hat super geklappt! Sehr lecker

  8. Renate Haffner

    Bei den Tofu Frikadellen einen Teil normalen Tofu durch Räuchertofu ersetzen, statt Haferflocken in der Kaffeemühle oder Mixer klein gemahlenen Reiswaffel, oder übrig gebliebenen Reis nehmen, evtl einen Löffel Tomatenmark dazu geben . Oder statt Reis, Grünkern grob mahlen.

    Antworten
  9. Martina Ogé Piccolin

    Reisküchlein, mache ich aus Risottoresten jeglicher Art:
    Übrig gebliebenen Risotto mit etwas Mehl ,Ei und Parmesan vermengen, Bouletten formen, in der Pfanne anbraten.

    Antworten
  10. Astrid

    Zu den Gemüsefrikadellen habe ich eine Anmerkung: warum die Gemüse kochen und dann das Kochwasser wegschütten? Das widerspricht doch jeder Auffassung von Verwendung von allem, was uns wichtig ist. Die Gemüse in in einem Hauch gutem Öl leicht dünsten, das reicht und ich habe alle Inhaltsstoffe des Gemüses. Restlich weich werden sie sowieso beim Bratvorgang, so sie klein genug gewürfelt/geschnitten sind.

    Antworten
  11. Natascha Skoda

    Ich mach oft Brotfrikadellen, prima Resteverwertung! Altes Brot in Milch einweichen, ausdrücken und mit Gemüse, Ei,etc. mischen. Schmeckt sogar meinem überzeugten Nichtvegetarier ?

    Antworten
    1. Pia Rademacher

      Das werde ich auf jeden Fall ausprobieren! Danke für den tollen Tipp. ♡

  12. Ursula E Schuh

    Ich mag es sehr gern, eine kräftige Handvoll Wildkräuter wie Gundermann, Giersch, Brennnessel, Löwenzahn, Sauerampfer, Spitzwegerich, Labkraut … grob mit dem Messer hacken und zu der Masse geben und ein daumengroßes Stück Ingwer dazu reiben.

    Antworten

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