Das beste Fladenbrot-Rezept, das köstlich schmeckt und immer gelingt

Als Grillbeilage oder als köstlich gefüllte Teigtasche: Ein Fladenbrot passt zu vielen Gelegenheiten. Mit diesem Fladenbrot-Rezept gelingt das luftige Gebäck garantiert.

Zum Dippen, Füllen und Belegen ist ein luftiges Fladenbrot die perfekte Grundlage. Statt es zu kaufen, kannst du das herzhafte orientalische Gebäck ganz einfach selber backen.

Fladenbrote haben eine lange Tradition, und entsprechend viele Zubereitungsarten und Rezepte gibt es. Mit dem folgenden Fladenbrot-Rezept entsteht ein etwas dickeres, innen lockeres und zufällig veganes Hefegebäck, das vor allem aus der türkischen Küche bekannt ist.

Fladenbrot-Rezept

Um ein Fladenbrot zu backen, bedarf es nur weniger Zutaten, die sich in vielen Küchen bereits im Vorratsschrank befinden. Die folgenden Zutaten reichen für einen mittelgroßen Fladen:

  • 250 g Weizenmehl 550
  • 175 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Trockenhefe oder ¼ Würfel frische Hefe
  • 2-3 EL Olivenöl
  • optional Sesam, schwarzer Sesam, Kreuzkümmel oder andere Gewürze, Kräuter und Saaten als Topping

Als Grillbeilage oder als köstlich gefüllte Teigtasche: Ein Fladenbrot passt zu vielen Gelegenheiten. Mit diesem Fladenbrot-Rezept gelingt das luftige Gebäck garantiert.

Mit etwas Geduld und ein paar wenigen Arbeitsschritten wird daraus ein lecker-luftiges Fladenbrot:

  1. Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und gründlich vermengen. Falls du frische Hefe verwendest, diese im Wasser auflösen.
  2. Wasser und circa einen Esslöffel Olivenöl zu den restlichen Zutaten geben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
  3. Den Teig für circa eine Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
  4. Den gegangenen Teig auf eine mit Mehl bestäubte Arbeitsfläche geben und mit bemehlten Händen zu einem Fladen formen.
    Als Grillbeilage oder als köstlich gefüllte Teigtasche: Ein Fladenbrot passt zu vielen Gelegenheiten. Mit diesem Fladenbrot-Rezept gelingt das luftige Gebäck garantiert.
  5. Den Teigfladen auf ein mit Backpapier oder einer Backpapier-Alternative ausgelegtes Backblech legen und mit einem Messer das typische Fladenbrotmuster in den Teig ritzen.
    Als Grillbeilage oder als köstlich gefüllte Teigtasche: Ein Fladenbrot passt zu vielen Gelegenheiten. Mit diesem Fladenbrot-Rezept gelingt das luftige Gebäck garantiert.
  6. Die Oberfläche mit Olivenöl einpinseln und mit Sesam, Kreuzkümmel und/oder anderen Toppings bestreuen.
    Als Grillbeilage oder als köstlich gefüllte Teigtasche: Ein Fladenbrot passt zu vielen Gelegenheiten. Mit diesem Fladenbrot-Rezept gelingt das luftige Gebäck garantiert.
  7. Den Fladenbrotrohling nochmals abgedeckt (zum Beispiel durch ein zweites Blech) für circa eine Stunde gehen lassen.
  8. Den Backofen auf 230 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und das Fladenbrot 12 bis 14 Minuten lang backen, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist.

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Dazu passen Fleisch und Veganes vom Grill ebenso wie marinierter Tofu, diverse Brotaufstriche und (vegane) Dips. Wenn es geviertelt wird, kann das Fladenbrot quer eingeschnitten und nach Herzenslust befüllt werden.

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Tipp: Ebenso köstlich schmeckt ein bereits vor dem Backen gefülltes Fladenbrot, das du ebenfalls leicht selber zubereiten kannst.

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Welches Brot backst du am liebsten? Wir freuen uns über Anregungen in den Kommentaren!

Noch mehr Schmackhaftes und Praktisches kannst du hier lesen:

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23 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Goldibvb09
    Goldibvb09

    Zutaten genau so verwendet, dann den Thermomix arbeiten lassen. 20 Minuten Gärstufe im Backofen mit Feuchtigkeit genutzt. Gefaltet! Gefaltet! Ausgebreitet, mit Olivenöl eingepinselt und mit Sasam bestreut. 30 Minuten auf dem Blech ruhen lassen und in der Zwischenzeit die Bagutte gem Resept zubereitet (Top Kruste!). Fladenbrot ca. 18 Min. Wie beschrieben gebacken. Tolles Rezept! Dazu habe ich den Hummus mit Kichererbsen unter Zugabe von Tahin gemacht. Danke an die Rezeptgeber, alles gelungen.

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    Antworten
  2. Hefeteig geht nicht auf.
    Erstens immer die gleiche Temperatur. Die Hefepilze werden bei Temeraturen über 30 Grad zerstört. Salze nicht direkt auf die Hefe, diese benötigt Zucker, Wasser lauwarm. Oele und Fette immer beim zweiten Knet-, Falt-oder Abschlaggang zufügen. Oftmals zu lange geknetet oder gefaltet. Weizenmehle Hefeteige kneten bis sie sich vom Schüsselrand lösen, Roggenteige nicht kneten, nur kurze Bearbeitung. Die Treibmittel werden herausgeknetet. Weizenteige müssen eine Bindung aufbauen.
    Die erste Ruhezeit 22 bis 28 Grad, wenn nicht Kaltruhe, immer nur kurz. Es gibt große Unterschiede bei der Qualität der Trockenhefen. Gute Hefen sind etwas teurer und auch die Gramminhalte der Tütchen sind unterschiedlich. Es sind nicht immer 7 Gramm enthalten. Gute Trockenhefen sind etwas teurer. Teige abdecken oder große Schüssel mit Deckel, dürfen nicht austrocknen und Zugluft ermeiden. Ausprobieren, und gutes Gelingen.

    Antworten
  3. Vielen Dank für das Fladenrezept, das sehr gut erklärt ist.

    Ich habe nur ein zwei Anmerkungen zu den Bildern. Zum einen heißt es unter 5 “Den Teigfladen auf ein mit Backpapier oder einer Backpapier-Alternative ausgelegtes Backblech legen”. Weder Backpapier noch eine Alternative sind hier zu sehen. Zum anderen muss ich sehr vehement der Ansicht von Karen147 widersprechen, dass es sich hier um ein in Ehren gehaltenes Backblech handelt. Es ist nämlich durchaus dreckig. Es gibt bei smarticular genug Tipps, die Backbleche nicht so aussehen zu lassen. Außerdem bin ich der Meinung, dass bei solchen Fotoshootings durchaus saubere Bleche benutzt werden können.

    Rezeptetechnisch freue ich mich auf weitere Ideen.

    Antworten
    • Ich finde es nicht gerade sehr hilfreich, zu behaupten das Backblech sei dreckig. Es ist lediglich eingebrannt, was mit Dreck rein gar nichts zu tun hat. Wenn du dein eigenes Backblech blitzblank und unerfahren lieber magst, dann ist das doch okay. Aber hier die Fotos kritisieren, in die viel Liebe und Arbeit gesteckt wird, finde ich ehrlich gesagt mehr als schwach. Für mein Empfinden wäre es ähnlich unangebracht, jetzt im Gegenzug mit Begriffen wie pingelig und spießig um sich zu werfen, somit schließe ich mich deine Vorrednerin an und freue mich über mehr Toleranz 😍

    • Ich bin der Meinung, dass jemand, der mehr als 2 Brote/Kuchen auf einem Weißblech gebacken hat, weiß, wie schnell diese ramponiert aussehen. Ich finde diese Diskussion einfach unnütz.

    • Hallo Marion, inwieweit das Backblech dreckig oder eingebrannt aussieht/ ist, da gehen die Meinungen wie hier nachzulesen ist, weit auseinander. Wir reinigen es jedenfalls regelmäßig gründlich, nehmen aber die Kritik gerne zum Anlass, um uns nach einem neuen, praktischen und fotogenen Blech umzuschauen.
      Was die Alternative angeht: Der Link im Beitrag oben führt zu einem eigenen Beitrag, dort wird auch die Methode des Einfettens als Backpapieralternative vorgestellt. So wurde es auch beim Fladenbrot gehandhabt. Liebe Grüße Sylvia

  4. Guten Abend,
    Mein erster Gedanke war: wie schön, deren Backblech wird ebenso in Ehren gehalten wie meines! Die guten alten Stücke sind nämlich mitnichten dreckig, sondern lediglich eingebrannt. Das sind zwei vollkommen verschiedene Zustände!
    Ein Backblech ist zudem nicht einfach zu entsorgen, auch wenn es die Discounter suggerieren, da sie andauernd welche im Angebot präsentieren.
    Der Umwelt tut man also im Kleinen (aber immerhin) also etwas Gutes, wenn man sein Blech so lange wie möglich und, wie hier, ohne Backpapier!, benutzt.

    Das Rezept, um dieses sollte es doch gehen, ist das, welches ich seit jeher nutze, ich kann nur immer wieder bestätigen, dass es keinen zusätzlichen Zucker braucht. Mehl an sich ist Stärke, Stärke ist, bzw. wird zu Zucker. Die Hefe schafft es auch ohne noch weiteren Zucker. Öl macht geschmeidig, ja, ich gebe dennoch keines dazu. Einfacher Grund: irgendwann hatte ich es mal vergessen und keinen Unterschied festgestellt. Seitdem halte ich es für obsolet. Auf dem Teig ist es natürlich weiterhin ein Muss.
    Ich liebe Vollkorn, da ich aber sämtliche Brote für meine Familie aus Vollkorn backe, darf es bei Fladenbrot und Baguette dann auch mal die Weißmehlklatsche sein. Etwas Toleranz tut immer gut.
    Außer bei meiner veganen Lebensweise, da geht das für mich nicht.
    In diesem Sinne, weiter so, Ihr Unermüdlichen von Smarticular!!!!

    Antworten
  5. Hallo,
    Frage: funktioniert das Rezept auch mit Vollkornmehl?
    Rudi

    Antworten
    • Hallo Rudi, das haben wir nicht ausprobiert und die Konsistenz wird eine andere sein. Auf jeden Fall brauchst du mehr Wasser. Liebe Grüße Sylvia

  6. Der Fladen sieht sehr gut aus ! 😋
    ….kleiner Tipp ,vielleicht mal ein neues Backblech 😏

    Antworten
    • Das schmuddeliche Backblech war auch mein erster Gedanke. Wer macht solche Fotos. Die Dreck von gestern ist die Kruste von morgen…

    • das war mein erster Gedanke auch!!

    • BrigitteWe

      Ich finde das nicht gut, sowas zu sagen. Als ich noch einen anderen Backofen hatte, waren meine Bleche auch so eingebrannt. Das ist doch kein Dreck. Ich komme aus einer Bäckerfamilie und kenne mich mit Backblechen aus. Sowas muss hier in der Rund nicht sein. Ich freue mich über die vielen schönen Ideen und den Erklärungen, lieben Dank.

  7. Frage: Wie kann ich das Fladenbrot mit Vollkorndinkel backen?

    Antworten
    • Mit Vollkornmehl ist es einfach kein Fladenbrot mehr,
      sondern halt ein komplett anderes Gebäck.
      Kann man natürlich machen (+mehr Flüssigkeit, so vermute ich)…
      aber halt nicht das, was per Definition ein traditionelles Fladenbrot ist!

      Bei Quarks gab es vor kurzem Mal eine sehr ausführliche und anschauliche Erklärung zu den verschiedenen Mehlsorten, sicher noch in Mediatheken zu finden. Da haben sie Pizza und Hefezopf mit verschiedenen Mehlsorten gebacken und verglichen.

  8. Franziska

    Danke fürs Fladenbrotrezept😋
    Gibt es auch eine Variante mit Dinkelmehl?
    Schönä Tag 🍀

    Antworten
    • Mehl tauschen, 1 Messerspitze Natron, länger gehen lassen – oder einfach mal selbst probieren und nicht immer nur fragen❣️

  9. Hallo, mein Teig geht nicht richtig auf. Quasi gar nicht. Nutze Trockenhefe und befolge alle Schirtte genau, was kann das Problem sein? Bei dem Olivenbrot habe ich ebenfalls das Probelm… :-(

    Gruß Daniel

    Antworten
    • Mein Olivenbrot war im 1. Versuch auch ein Flop. Ich habe es dann so gemacht, dass ich morgens den Teig angesetzt habe und ihm etliche Stunden Ruhe gegeben habe. Das Olivenbrot wurde damit auch ohne Nachtruhe im Kühlschrank prima.
      Hast Du bei dem Fladenbrot die 2 Stunden Ruhezeit eingehalten? Evtl. war die Hefe nicht mehr o.k.? Ich benutze nur noch frische Hefe, damit habe ich die besten Ergebnisse. Trockenhefe nur noch als eiserne Reserve.

    • Vielleicht war die Trockenhefe zu alt?? Das hatte ich auch schonmal und bin deswegen auf eingefrorene frische Hefe umgestiegen

  10. Hallo Maxima, der Zucker unterstützt die Hefe, das Olivenöl macht den Teig geschmeidiger. Du kannst beides weglassen und wirst trotzdem durch die oben beschriebene Vorgehensweise ein Fladenbrot erhalten. Grundsätzlich gibt es, wie in der Einleitung beschrieben, sehr viele Fladenbrotrezepte. Liebe Grüße Sylvia

    Antworten
    • Danke für die schnelle Antwort. Ich freue mich schon aufs Backen. Ich werde es warm und auch kalt probieren, für den Sommer ideal. Da ich Single bin, werde ich mehrere kleine Brote herstellen und ggg. einfrieren.
      An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für eure vielfältigen Rezepte. Ich habe viel Spaß mit euren Seiten und auch den “Zufällig vegan” Büchern.

  11. Frage: Gibt es einen Grund, warum die Zutatenliste für das Fladenbrot von der für das gefüllte Fladenbrot abweicht? Ein Teel. Zucker und Olivenöl sind nicht die Welt, aber es interessiert mich schon.

    Antworten

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