Alte Brötchen nicht wegwerfen: mit 2 Tricks werden sie wieder frisch und knusprig

Alte Brötchen sind viel zu schade für die Tonne! Mit zwei einfachen Tricks schmecken sie wieder wie frisch vom Bäcker. Alternativ lassen sich daraus viele Köstlichkeiten zaubern.

Übrig gebliebene Brötchen sind oft bereits nach einem Tag hart oder pappig und deshalb nicht mehr wirklich ein Genuss. Statt sie wegzuwerfen, kannst du sie wieder auffrischen. Mit den Tipps lassen sich alte Brötchen mit wenig Aufwand aufbacken und schmecken (fast) wieder so gut wie frisch vom Bäcker.

Je nachdem, ob die Brötchen nur pappig und altbacken sind, oder ob sie schon richtig hart geworden sind, eignen sich dafür zwei unterschiedliche Methoden.

Pappige Brötchen aufbacken

Um zu verhindern, dass Brötchen komplett austrocknen und sich dann nur noch schwer auffrischen lassen, empfiehlt es sich, sie zu Hause nicht in der Bäckertüte, sondern in einem geschlossenen Gefäß aufzubewahren, am besten in einem Brottopf aus Keramik oder einem Holzbrotkasten, denn sie halten Brot und Brötchen am längsten frisch.

Damit altbackene Brötchen wieder innen fluffig und außen knusprig werden, brauchen sie Feuchtigkeit und müssen noch einmal für eine kurze Zeit in den Backofen. So gelingt das Auffrischen:

  1. Alte Brötchen auf ein mit Backpapier oder einer Alternative ausgelegtes Backblech legen.
  2. Die Brötchen mit einem Backpinsel rundherum mit Wasser einpinseln.
  3. Bei 120 bis 180 °C Grad Ober-/Unterhitze (je nachdem, wie kross du sie magst) für fünf bis zehn Minuten aufbacken.

Wenn du nur ein einzelnes Brötchen aufbacken möchtest und du dafür nicht extra den Backofen aufheizen willst, kannst du es alternativ auf dem Herd auffrischen. Dazu einen Topf vorwärmen, das Brötchen anfeuchten und in den vorgewärmten Topf geben. Deckel drauf und bei geringer Hitze für zwei bis drei Minuten durchziehen lassen, fertig ist der frische Brötchengenuss.

Tipp: Auch viele andere Lebensmittel lassen sich auffrischen, um sie vor der Tonne zu retten. 

Trockene Brötchen auffrischen

Sogar trockene Brötchen, die sich nicht mehr wie oben beschrieben aufbacken lassen, können mit einem anderen Trick doch noch auf den Frühstückstisch. Du benötigst dafür nichts weiter als einen Topf, eine kleine Schale und etwas Wasser und gehst genauso vor wie beim Auffrischen von hart gewordenem Brot.

Altbackenes Brot aufbacken statt wegwerfen! Mit diesem einfachen Trick schmeckt es (fast) wieder wie frisch vom Bäcker.

Tipp: Mit selbst gemachten Aufbackbrötchen sparst du dir den Weg zum Bäcker und kannst immer genau so viele Brötchen aufbacken, wie gerade gebraucht werden.

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Alte Brötchen verwerten

Falls die alten Brötchen nach dem Aufbacken immer noch nicht schmecken wollen oder noch einmal welche übrig bleiben, lassen sich daraus trotzdem noch leckere Gerichte zaubern.

Auf den Teller statt in den Müll! Mit diesen Rezepten zauberst du aus altem Weißbrot kulinarische Köstlichkeiten für jeden Geschmack.

Altbackene Brötchen sind beispielsweise eine wunderbare Grundlage für Semmelknödel, süße Ofenschlupfer oder Arme Ritter sowie zahlreiche weitere Rezepte.

Wie sorgst du am liebsten dafür, dass altbackene Brötchen noch auf dem Teller statt in der Tonne landen? Wir freuen uns auf deine Ideen!

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13 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Ich halte das pappige Brötchen kurz unter kaltes Wasser, dann ab auf den Toaster – wie frisch.

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  2. Ich mache aus den “alten” Brötchen Paniermehl. Ist viel besser als das gekaufte.

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  3. Katharina

    Ich backe schon seit den achtziger Jahren meine alt gewordenen Brötchen im Backofen auf, indem ich sie mit Milch bepinsele – oder mir einem Sahne/Wassergemisch -und bei ca. 200°
    für etwa 10 Min dort belasse. Schmecken wie frisch gebacken!

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    • Hallo Katharina,
      danke für deinen zusätzlichen Tipp. Veganer könnten dann wohl am besten mit Pflanzenmilch probieren.
      Liebe Grüße, Annette

  4. Toll, der Tip mit der Mikrowelle… man braucht sich auch keine Gedanken machen, daß es in der Natur keine Mikrowellen-Öfen oder ähnliches gibt. Mikrowellen gibt’s nur außerhalb der Atmosphäre… ist natürlich reiner Zufall… Auch daß sich die schädlichen (nicht umsonst “sorgfältig abgeschirmt”!) Schwingungen in dem “Gargut” (oder gar schlecht?) noch Stunden später nachweisen lassen… alles bestens. Immer weiter so…

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  5. fabritz senj.

    Da wir keinen Brotkasten haben,packen wie Brot oder Brötchen in eine Papiertüte ,diese dann in einen zu schließenden Folienbeutel,und ab in den Kühlschrank,halten sich 6-.14 Tage.
    Dann beim Herausnehmen,kurz 2- 3x 30sec Mikrowelle,schmeckt wie frisch vom Bäcker.
    Aber Achtung,nicht jedes frische Brötchen oder Brot vom Supermarkt ist so gebacken das es diesem Ritual folgen kann,daher lieber alles vom Bäcker kaufen,bin kein Bäcker nur wegen des eventuellen Vorwurfs zur “Schleichwerbung”! Danke.

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    • Das mit dem Bäcker gestaltet sich aber immer schwieriger, denn bei uns gibt es fast nur noch Bäckereiketten, da ist nur das Ambiente schöner, die Produktion ist auch bloß industriell…
      Am besten selbst backen ;-)

  6. Kurz in die Mikrowelle klappt auch gut.

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  7. Semmeln einfach auf den Toaster legen, aufbacken, fertig! So einfach geht’s bei uns!

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    • Wenn sie schon etwas härter sind, mach ich sie rundrum mit Wasser nass und backe sie dann normal überm Toaster auf.

    • Hallo Sis und Bernhard,
      der Toaster ist natürlich die einfachste Methode, aber leider besitzen nicht alle ein solches Gerät.
      Liebe Grüße, Annette

  8. Pappige Brötchen werden bei uns gerne zu Pizzabrötchen: Paprika, Tomaten, …würfeln und mit geriebenen Käse, Kräutern und Gewürzen mischen und dann auf Brötchenhälften verteilen und überbacken.
    Ganz trockene Brötchen und Brotreste werden ganz durchgetrocknet und zu Semmelbröseln.

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