Dieser vegane russische Zupfkuchen macht süchtig!
Der Zupfkuchen ist mittlerweile auf vielen Kaffeetafeln schon fast beliebter als die pure Käsekuchen-Variante. Kein Wunder, denn er vereint das Beste aus zwei Welten: einen herrlich schokoladigen Mürbeteig und eine wunderbar cremige, vanillige Füllung.
Ein veganer russischer Zupfkuchen lässt sich wunderbar einfach und ganz ohne tierische Produkte backen. Für den Teig nutzen wir einen simplen Ei-Ersatz aus Apfelmus. Das Geheimnis der herrlich cremigen, aber dennoch schnittfesten Füllung ist in diesem veganen Kuchen-Rezept die clevere Kombination aus Seidentofu und Naturtofu!
Rezept für veganen russischen Zupfkuchen
Schwierigkeit: Einfach12
Portionen30
Minuten344
kcal2
StundenDieser vegane russische Zupfkuchen vereint einen herrlich schokoladigen Mürbeteig mit einer cremigen Vanillefüllung. Das Geheimnis dieses Rezepts liegt in der raffinierten Kombination aus zartschmelzendem Seidentofu und festem Naturtofu. So gelingt die “Käsekuchen”-Masse perfekt schnittfest und cremig zugleich – ganz ohne tierische Zutaten.
Die Zutaten reichen für eine Springform (24 cm Durchmesser).
Zutaten
- Für den schokoladigen Mürbeteig
250 g Weizenmehl (oder Dinkelmehl)
½ Päckchen Backpulver
125 g vegane Margarine (kalt, in Stücken)
125 g Zucker
25 g Backkakao
- Für die vegane Tofu-Füllung
400 g Seidentofu
200 g Naturtofu
Saft und Abrieb einer Bio-Zitrone
80 g Zucker oder eine passende Zuckeralternative
120 g vegane Margarine (geschmolzen)
1 Portion (selbst gemachtes) Vanillepudding-Pulver
Zubereitung
- Den Schokoteig vorbereiten: Zuerst die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Zucker und Kakao) in einer großen Schüssel gut vermengen. Anschließend die kalte Margarine in kleinen Flöckchen sowie das Apfelmus hinzugeben. Alles zügig mit den Händen oder der Küchenmaschine zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Den Teig für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
- Die Form auskleiden: Den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Eine Springform (24 cm) am Boden mit Backpapier auslegen oder leicht einfetten. Etwa zwei Drittel des Schokoteigs für den Boden und den Rand verwenden. Den Teig gleichmäßig auf den Boden drücken und einen etwa 3 cm hohen Rand hochziehen.
- Die Füllung mixen: Den Seidentofu und den Naturtofu leicht abtropfen lassen und grob zerbröckeln. Zusammen mit dem Zitronenabrieb, dem Zitronensaft, dem Zucker, der geschmolzenen Margarine und dem Puddingpulver (bzw. der Stärke und dem Vanillemark) in einen Standmixer geben oder in einem hohen Gefäß mit dem Pürierstab bearbeiten. Alles so lange pürieren, bis eine absolut glatte, homogene und cremige Masse ohne Tofustückchen entsteht. Die fertige Masse auf den Schokoboden in die Springform gießen und glattstreichen.
- Die Schokoflecken zupfen: Nun kommt der namensgebende Teil: Den restlichen Teig (das übrig gelassene Drittel) in kleine, unregelmäßige Stücke zupfen und flach auf der hellen Tofu-Füllung verteilen, sodass das typische Kuhflecken-Muster entsteht.
- Backen: Den Kuchen auf mittlerer Schiene für ca. 60 Minuten backen. Gegen Ende der Backzeit die Stäbchenprobe machen.
- Abkühlen lassen: Nach der Backzeit den Ofen ausschalten, die Tür einen Spalt breit öffnen und den Kuchen im Ofen langsam abkühlen lassen. So reißt die Füllung nicht ein. Danach am besten für ein paar Stunden (am besten über Nacht) in den Kühlschrank stellen. Die Kuchenfüllung zieht beim Auskühlen noch stark nach und erreicht so die perfekte Schnittfestigkeit.
Auch wenn du bislang kein Tofu-Fan bist: Lass dich von den Zutaten nicht abschrecken! Der Naturtofu sorgt für den perfekten Biss, während der Seidentofu auf der Zunge zergeht. Vom typischen Eigengeschmack des Tofus bleibt nach dem Backen durch Zitrone und Vanille absolut nichts mehr übrig. Gut möglich, dass deine Gäste gar nicht merken, dass es sich um einen veganen Zupfkuchen handelt.
Tipp: Ähnlich wie klassischer Käsekuchen schmeckt dieser Zupfkuchen am zweiten oder sogar dritten Tag oft noch besser, weil die Aromen von Vanille und Zitrone dann richtig schön durchgezogen sind!
Haltbarkeit und Lagerung
Damit dein veganer Zupfkuchen auch Tage später noch himmlisch schmeckt, gibt es hier die wichtigsten Tipps zur Aufbewahrung:
- Im Kühlschrank: Durch die feuchte Tofu-Füllung gehört der Kuchen unbedingt in den Kühlschrank. Dort hält er sich problemlos 3 bis 4 Tage. Bewahre ihn am besten unter einer Tortenglocke oder in einer luftdichten Frischebox auf, damit die Füllung nicht austrocknet und keine fremden Kühlschrankgerüche annimmt.
- Einfrieren: Du hast nicht alles geschafft? Kein Problem! Der Zupfkuchen lässt sich hervorragend einfrieren. Schneide ihn dafür am besten schon in Portionsstücke und lege etwas Backpapier zwischen die Stücke, damit sie nicht zusammenfrieren. Luftdicht verpackt hält sich der Kuchen im Tiefkühlfach ca. 3 Monate. Zum Auftauen die Stücke einfach über Nacht schonend in den Kühlschrank legen.
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