Johannisbeersirup selber machen – einfach und lange haltbar
Wenn im Hochsommer die Beerensträucher voll hängen, stellt sich die Frage: Wohin mit der üppigen Ernte? Neben den Klassikern wie Marmelade oder Obstkuchen solltest du es nicht versäumen einen Johannisbeersirup selber zu machen!
Ein hausgemachter Sirup kommt ganz ohne Zusätze aus und schmeckt intensiv nach Frucht. Ob als erfrischende Schorle an heißen Tagen, als Topping für Desserts oder als Basis für sommerliche Cocktails – mit diesem einfachen Rezept kannst du das süß-saure Aroma noch viele Wochen genießen.
Rezept für Johannisbeersirup
Schwierigkeit: Einfach40
Portionen60
kcal45
MinutenFür etwa einen Liter Sirup benötigst du nur eine Handvoll regionaler Zutaten. Ob du rote, schwarze oder weiße Johannisbeeren (oder eine Mischung) verwendest, bleibt ganz deiner Gartenernte oder deinem persönlichen Geschmack überlassen.
Zutaten
1 kg Johannisbeeren (frisch oder aufgetaut)
500 ml Wasser
500 g Zucker
Saft einer halben Bio-Zitrone
Zubereitung
- Johannisbeeren gründlich waschen. Um die Beeren schnell von den Rispen zu befreien, kannst du eine Gabel zur Hilfe nehmen und sie damit abstreifen.
- Die Beeren zusammen mit dem Wasser in einen großen Topf geben und zum Kochen bringen. Die Masse für etwa 10 bis 15 Minuten bei mittlerer Hitze sanft köcheln lassen. Die Beeren platzen dabei auf und geben ihren Saft ab.
- Ein feines Küchensieb mit einem Passiertuch (oder einem fusselfreien Baumwolltuch) auslegen und über einen zweiten Topf oder eine große Schüssel hängen. Die Beerenmasse in die Sieb gießen und den Saft auffangen. Das Passiertuch zum Schluss gründlich auswringen.
- Den aufgefangenen Johannisbeersaft zusammen mit dem Zucker und dem Zitronensaft zurück in den Topf geben. Die Flüssigkeit aufkochen und unter Rühren für etwa 5 bis 10 Minuten sprudelnd kochen lassen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat.
- Den Johannisbeersirup noch heiß in sterilisierte Flaschen abfüllen und die Flaschen sofort verschließen.
Tipp
- Erfahre hier, was du noch alles mit der Zitronenschale anstellen kannst.
Welche Sorten eignen sich am besten?
Grundsätzlich alle! Rote Beeren sorgen für die klassische, süß-säuerliche Note und eine leuchtend rote Farbe. Schwarze Johannisbeeren (Cassis) schmecken intensiver, leicht herb und färben den Sirup tiefdunkel. Weiße Johannisbeeren sind hingegen die mildeste, süßeste Variante und ergeben einen zart hellen Sirup.

Haltbarkeit und Rezeptideen
Wenn du sauber gearbeitet und den kochend heißen Sirup in sterile Flaschen abgefüllt hast, hält sich der Johannisbeersirup dunkel und kühl gelagert bis zu zwölf Monate – also bis zur nächsten Saison. Angebrochene Flaschen solltest du im Kühlschrank aufbewahren und zügig aufbrauchen.
Wenn du dich fragst, wie du deinen Sirup am besten verwenden kannst, hier ein paar Ideen:
- Süß-säuerliches Sommergetränk: Gib einen Schuss Sirup in ein Wasserglas und gieße es mit kaltem Mineralwasser auf. Etwas frische Minze dazu und fertig ist dein perfekter Sommerdrink.
- Fruchtige Desserts: Gib etwas Sirup als fruchtiges Topping über Vanilleeis, Panna Cotta oder Waffeln.
- Erfrischender Aperitif: Mixe einen Esslöffel Sirup mit Sekt, Prosecco oder alkoholfreien Alternativen für einen festlichen Empfang.
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Wie verwendest du deinen selbst gemachten Johannisbeersirup am liebsten? Wir freuen uns auf Inspiration in den Kommentaren unter dem Beitrag!
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