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Aquafaba-Aioli: Cremiger Knoblauch-Dip aus Kichererbsenwasser

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Cremige Aquafaba-Aioli einfach selber machen! 🧄 Mit diesem schnellen Rezept aus Kichererbsenwasser gelingt der perfekte Knoblauch-Dip.
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Wer Kichererbsen für Hummus, Currys oder Salate verwendet, schüttet das Wasser aus der Dose oder dem Glas meistens achtlos in den Ausguss. Dabei ist die leicht zähflüssige Flüssigkeit, auch unter dem Namen Aquafaba bekannt, ein echtes Wundermittel in der veganen Küche. Es eignet sich nämlich hervorragend als pflanzlicher Ei-Ersatz für herzhafte und süße Speisen.

Aus dem vermeintlichen Abfallprodukt lässt sich zum Beispiel im Handumdrehen eine köstliche Aquafaba-Aioli zaubern. Das Kichererbsenwasser verleiht dem Dip die perfekte, cremige Konsistenz, ganz ohne tierische Zutaten.

Rezept für Aquafaba-Aioli

Cremige Aquafaba-Aioli einfach selber machen! 🧄 Mit diesem schnellen Rezept aus Kichererbsenwasser gelingt der perfekte Knoblauch-Dip.
Eine klassische Mayonnaise oder Aioli aufzuschlagen, gilt oft als schwierig. Mit Aquafaba und einem Pürierstab gelingt die Emulsion kinderleicht. Weil der Dip ohne rohes Ei auskommt, ist er besonders im Sommer praktisch, da er weniger leicht verdirbt. Die Zutaten reichen für ein kleines Schraubglas.
Gesamtzeit
Schwierigkeit
Einfach

100 % hilfreich (3)

Ergibt 12 Portionen

Zutaten

  • 3 EL Aquafaba
  • 125–150 ml neutrales Pflanzenöl
  • 2–3 Zehen Knoblauch (gehackt)
  • ½ TL (selbst gemachter) Senf
  • 1 Spritzer Apfelessig oder weißer Balsamico
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Aquafaba, Senf, Essig (oder Zitronensaft), die gehackten Knoblauchzehen sowie eine Prise Salz und Pfeffer in ein hohes, schmales Püriergefäß geben.
  2. Pürierstab (Stabmixer) in das Gefäß halten und die Zutaten für wenige Sekunden aufmixen, bis sie gut vermengt sind und leicht schaumig werden.
  3. Den Pürierstab nun ununterbrochen auf mittlerer bis hoher Stufe weiterlaufen lassen. Währenddessen das Pflanzenöl sehr langsam – am Anfang am besten nur tröpfchenweise, dann in einem feinen, dünnen Strahl – in das Gefäß gießen.
  4. Den Pürierstab dabei langsam im Gefäß auf und ab bewegen. Du wirst schnell merken, wie sich das Öl mit dem Kichererbsenwasser verbindet und die Masse plötzlich eindickt. Mixe so lange weiter, bis die typische, feste Aioli-Konsistenz erreicht ist.
  5. Schmecke die fertige Aquafaba-Aioli und bei Bedarf mit etwas mehr Salz, Pfeffer oder Zitrone ab. Fülle sie anschließend in ein sauberes Schraubglas um.

Hinweise

  • Falls dir der Geschmack von Apfelessig im Dip zu sauer oder zu dominant ist, kannst du stattdessen einfach einen Spritzer frisch gepressten Zitronensaft verwenden. Das nimmt dem Dip die Säurespitze und verleiht ihm eine herrliche Frische.

Nährwerte pro Portion

Kalorien
110 kcal

Gut verschlossen und im Kühlschrank gelagert, bleibt diese vegane Alternative etwa eine Woche lang haltbar.

Variationsmöglichkeiten

Das Grundrezept ist zwar schon richtig lecker, lässt sich aber auch toll abwandeln. Probiere doch mal diese Ideen:

  • Chili-Aioli: Wer es scharf mag, rührt am Ende einfach etwas fein gehackte frische Chili, Sriracha-Soße oder etwas mehr Pfeffer unter.
  • Kräuter-Aioli: Eine Handvoll frischer, fein gehackter Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch, Rosmarin oder auch Koriander gibt dem Dip eine tolle Farbe und einen frischen Geschmack.
  • Trüffel-Aioli: Ersetze für eine besonders edle Variante einen Teil des neutralen Öls durch Trüffelöl (ca. 1-2 EL).
  • Gerösteter Knoblauch: Verwende statt rohem Knoblauch im Ofen weich geröstete Knoblauchzehen. Das macht das Aroma milder, süßlicher und tiefer.

Wichtig: Kochwasser ≠ Einweichwasser

Achte unbedingt darauf, nur das Kochwasser von Kichererbsen (also aus der Dose, dem Glas oder das Wasser, in dem du sie selbst gekocht hast) zu verwenden.

Aquafaba ist nicht zu verwechseln mit dem Einweichwasser von ungekochten Kichererbsen! Im rohen Einweichwasser sammeln sich nämlich unverträgliche, leicht giftige Pflanzenstoffe (Lektine und Saponine) der Hülsenfrüchte an. Diese Stoffe können die Darmschleimhaut schädigen und zu schweren Magen-Darm-Beschwerden führen. Sie werden erst durch langes Kochen unschädlich gemacht.

In unserem Buch findest du viele weitere leckere Rezepte, die Fertigprodukte überflüssig machen:

Hast du schon einmal Aquafaba-Aioli selber gemacht? Wir freuen uns auf deine Erfahrungen und Zubereitungstipps in einem Kommentar!

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