Gesunden Ketchup selbst kochen – so einfach geht’s
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Suchst du eine einfache Alternative zu Supermarkt-Ketchup ohne viel Zucker und Salz? Mit diesem Rezept stellst du eine leckere Alternative zu Ketchup her

Tomaten sind nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund. Sehr häufig werden sie weiter verarbeitet und als rote Soße aus der Flasche konsumiert. In dieser Mischung sind allerdings nicht immer nur gesunde Zutaten enthalten. Besonders bedenklich ist der hohe Zuckeranteil, der inn den industriellen Produkten in der Regel enthalten ist. In einer Flasche Ketchup sind umgerechnet bis zu 45 Würfel Kristallzucker enthalten!

Dazu kommen Salz, Aromen, Geschmacksverstärker und Verdickungsmittel. Grund genug, einfach mal den Versuch zu starten und eine eigene Ketchup-Alternative herzustellen.

Vorteile des hausgemachten Ketchup

Der selbstgemachte Ketchup hat viele Vorteile:

  1. Du wählst du Zutaten und kannst auf gesunde, lokale und organisch angebaute Produkte zurückgreifen
  2. Du wählst, welchen Zucker du verwendest
  3. Du kannst auf Aromen, Geschmacksverstärker und andere Zusätze verzichten

Ketchup herstellen

Für ca. 500 ml Ketchup benötigst du:

Optional für den Geschmack:

  • Frischer Pfeffer
  • Gewürznelken
  • Selleriesalz
  • Zimt
  • Honig

Suchst du eine einfache Alternative zu Supermarkt-Ketchup ohne viel Zucker und Salz? Mit diesem Rezept stellst du eine leckere Alternative zu Ketchup her

So stellst du deinen eigenen Ketchup her:

  1. Tomaten, Zwiebel und Knoblauch in kleine Stücke schneiden und Ingwer fein reiben
  2. In einem Topf das Ölivenöl, Zwiebel, Knoblauch und Ingwer erwärmen und ein paar Minuten ziehen lassen
  3. Tomaten, Tomatenmark, Zucker, Apfelessig und Gewürze hinzugeben
  4. Alles gründlich vermischen
  5. Ungefähr eine Stunde lang köcheln lassen

Nun kannst du die Mischung durch ein Passiergerät oder ein Sieb streichen. Ich nehme aber lieber den Pürierstab und nutze alle Inhaltsstoffe meiner Zutaten. Dies führt in diesem Rezept dazu, dass man die Zwiebeln und den Knoblauch intensiver heraus schmeckt.

Den abgekühlten Ketchup kannst du noch mit Honig süßen oder mit Gewürzen weiter verfeinern. In Gläser abgefüllt und kühl aufbewahrt hält sich der Tomatenketchup zwei bis drei Wochen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Naschen! Mehr Anregungen für hausgemachte Rezepte findest du in unseren Buchtipps:

Am besten hausgemacht: Über 650 Rezepte und Varianten

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Ich liebe dieses Rezept und werde nur noch im Notfall auf Ketchup aus dem Supermarkt zurückgreifen. Kritische Gäste haben jedoch angemerkt, dass mein Ketchup nicht so rot ist wie der aus Tube. Auch geschmacklich entspricht er nicht eins zu eins den gängigen Markenprodukten. Wenn du noch Vorschläge zur Verbesserung hast, freue ich mich über einen Kommentar von dir!

  • Stefanie Stecher

    Einfach ein zwei Esslöffel paprikapulver (geräuchert) mithören dann wird der Ketchup mehr rot

    • Super, vielen Dank für den Tipp @stefaniestecher:disqus! Das macht natürlich Sinn, der Senf wird auch durch den Kurkuma richtig gelb.

      • Neko

        Im Prinzip ist das auch kein Ketchup, sondern Tomatensoße. Den Knoblauch, die Zwiebel und den Ingwer würd ich da komplett rauslassen und mich mehr auf die Gewürzmischung konzentrieren. Ketchup ist eher als Gewürzdip zu betrachten und nicht als Soße :) diverse Lebensmittelfarben auf pflanzlicher Basis helfen bei der Farbe zusätzlich nach :)

  • Ruth Herz Licht

    sehr gut, danke :-)

  • Hörman

    Hast du schon mal Borax als Konservierungsmittel genutzt?

    • Maximilian Knap

      Nein, haben wir noch nicht – leider ist es ohnehin nicht frei verkäuflich für Privatpersonen, zumindest in Deutschland

      • Christa Habereder

        es gibt für alles Mittel und Wege ;-) Borax funktioniert als Konservierungsmittel sehr gut, aber auch um alte Möbel so richtig intensiv zu reinigen. Borax kann man auch verdünnt einnehmen, bestens um versteifte Gelenke locker zu bekommen.

        • Moni Seidensticker

          E 285 Natriumtetraborat (Borax)
          Von der EU nur für echten Kaviar (Störrogen) zugelassen. Sie legalisierte damit eine früher verbotene, aber verbreitete Praxis, die von den Behörden praktisch nicht geahndet wurde. Der Grund: Die UdSSR als wichtigster Kaviarlieferant bestand auf der Verwendung von Borat. Wäre die Einhaltung dieses Verbots seitens der Lebensmittelüberwachung überprüft worden, hätte es in Deutschland alsbald keinen Kaviar mehr gegeben.

          Da beide Stoffe nur schwach wirksam sind, werden relativ hohe Dosen zur Konservierung benötigt. Sie fallen als Nebenprodukte bei der Herstellung von Waschmitteln an.

          Borate gelten als Gifte, die sich im Körper anreichern und zu Nierenschäden führen. Es ist kein Gegenmittel bekannt. Wir nehmen Borate nicht nur aus Kaviar auf, sondern vor allem aus Trinkwasser (bis zu 13 mg Borax pro Liter zulässig), aus Kunststoff-Verpackungen (Migrat ebenfalls 13 mg Borax pro Kilo), Kosmetika und Arzneimitteln. Auch als Flammschutzmittel in Textilien.

          Bewertung: Borsäure als als Lebensmittelzusatz ungeeignet.

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