Veganer Parmesan mit Lupine – köstlicher Parmesan-Ersatz aus wenigen Zutaten

Köstlicher veganer Parmesan lässt sich mit eiweißreichen Lupinensamen ganz einfach selber machen - als würziges Topping für Pasta oder eine Scheibe Brot.

Wer auf tierische Produkte verzichten möchte, kann den Teller Pasta trotzdem mit einem köstlich-käsigen Topping genießen – zum Beispiel mit diesem Rezept für veganen Parmesan mit Lupinensamen!

Der pflanzliche Parmesan-Ersatz ist schnell zubereitet und schmeckt auch auf Brot oder zu anderen herzhaften Gerichten.

Veganer Parmesan mit Lupine

Weil Veganer Parmesan mit Lupinensamen nicht sehr lange haltbar ist, empfiehlt es sich, immer nur so viel zuzubereiten, die zeitnah verbraucht werden kann oder größere Mengen portionsweise einzufrieren.

Für eine Portion Lupinen-Parmesan (circa 60 Gramm) werden folgende Zutaten benötigt:

Köstlicher veganer Parmesan lässt sich mit eiweißreichen Lupinensamen ganz einfach selber machen - als würziges Topping für Pasta oder eine Scheibe Brot.

So wird der vegane Parmesan-Ersatz aus Lupinen zubereitet:

  1. Süßlupinensamen (in Bioläden, Reformhäusern oder online erhältlich) für mindestens fünf bis sechs Stunden oder einfach über Nacht in Wasser einweichen.
  2. Die eingeweichten Samen durch ein Sieb abgießen, zusammen mit frischem Wasser in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze circa 40-60 Minuten garen. Mit einem Schnellkochtopf geht es erheblich schneller, und die Lupinensamen sind nach circa 20 Minuten gar.
    Köstlicher veganer Parmesan lässt sich mit eiweißreichen Lupinensamen ganz einfach selber machen - als würziges Topping für Pasta oder eine Scheibe Brot.
  3. Die gegarten Lupinensamen schälen. Das funktioniert am besten, in dem man die Haut an eine Seite einritzt und die Samen dann herausdrückt.
    Köstlicher veganer Parmesan lässt sich mit eiweißreichen Lupinensamen ganz einfach selber machen - als würziges Topping für Pasta oder eine Scheibe Brot.
  4. Die geschälten Samen im Mixer grob zu Schrot zerkleinern.
    Köstlicher veganer Parmesan lässt sich mit eiweißreichen Lupinensamen ganz einfach selber machen - als würziges Topping für Pasta oder eine Scheibe Brot.
  5. Den Lupinenschrot in einer beschichteten Pfanne ohne Zugabe von Öl für 10-15 Minuten bei geringer Hitze trocknen und leicht anrösten. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
    Köstlicher veganer Parmesan lässt sich mit eiweißreichen Lupinensamen ganz einfach selber machen - als würziges Topping für Pasta oder eine Scheibe Brot.
  6. Den Schrot zusammen mit den restlichen Zutaten in einen Mixer geben und bis zur gewünschten Konsistenz zerkleinern. Fertig ist die vegane Parmesan-Alternative!

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Veganer Parmesan eignet sich als Parmesan-Ersatz für Pasta-Gerichte aller Art oder auch als alternative Zutat für pflanzliches Pesto. Im Kühlschrank aufbewahrt ist er zwei bis drei Tage haltbar.

Wenn du eine zartschmelzende Käsealternative suchst – zum Beispiel für Ofengerichte – ist dieses Rezept für veganen Ofenkäse aber die bessere Wahl.

Tipp: Ähnlich einfach lässt sich ein veganer Parmesan mit Mandeln selber machen.

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Verwendest du weitere empfehlenswerte Parmesan-Alternativen? Dann freuen wir uns auf deinen Tipp in einem Kommentar!

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11 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Hallo Silvia. Ich bin erst seit 4 Wochen auf dem veganen Pfad. Somit bin ich auf der Suche nach DEM Parmesanersatz (Soll genau so rezent schmecken wie frisch geriebener Parmesan und auf den heißen Spaghetti schmelzen). So habe ich Kichererbsen Tofu gerieben und über die Spaghetti gestreut. Funktioniert.
    Frage: Lässt sich aus Lupinen auch Tofu herstellen mit dem ich ebenso verfahren kann?

    Antworten
    • Hallo Witti, das haben wir noch nicht ausprobiert. Der Kichererbsen-Tofu ist ja eigentlich kein richtiger Tofu, lässt sich aber ähnlich verwenden. Liebe Grüße Sylvia

  2. Bisher habe ich veganen Parmesan immer aus Cashews (unbehandelt), Salz und Knoblauchpulver gemacht. Da entfällt das Kochen und Schälen. Der hält im Kühlschrank im verschlossenen Behälter paar Wochen.
    Das hier hört sich aber auch interessant an, werde ich bestimmt mal testen.

    Antworten
  3. Toll, noch nie was davon gehört. Kann ich auch die selbstgeernteten Lupiniensamen verwenden?

    Antworten
    • Hallo Leonie, du kannst auch die selbst geernteten Samen von deinen Süßlupinen verwenden. Achte darauf das es sich wirklich um Süßlupinen handelt, sollten die Samen bitter schmecken, dann verwende sie lieber nicht. Liebe Grüße

  4. Kann ich auch im Bioladen gekauftes Lupinenschrot verwenden, wenn ich dieses gare und dann in der Pfanne trockne?
    Mandelparmesan ist schon wohlschmeckend, bin gespannt, wie mir dieser “Käse” gefällt.

    Antworten
    • Hallo Maxima, das haben wir noch nicht ausprobiert. Vielleicht magst du es mal testen und berichten. Liebe Grüße Sylvia

    • Jetzt habe ich getestet, ob man Lupinenschrot verwenden kann. Ja, man kann. Ich habe das Schrot gekocht und getrocknet wie im Rezept angegeben. Das Zerkleinern entfiel, ich habe alle Zutaten in einem Glas geschüttelt. Ich mag den Crunch. Dann wurde die Hälfte eingefroren, auf die andere Hälfte freuen sich meine Spaghetti heute Abend.
      Einen Teel. Salz halte ich für zuviel, lieber mit einem 1/2 Teel. beginnen und dann herantasten.

  5. Ich esse vegan, weil es schmeckt und ich auch die Umwelt schonen will. Für die Zubereitung einer! Portion Süßlupinen-Parmesanersatz mehr als 60 Minuten den Herd zu nutzen erscheint mir da wenig hilfreich.

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Leider wird für jede Art von Lebensmitteln Energie benötigt, ob nun zu Hause, bei der industriellen Bearbeitung oder beim Transport. Um diese kleine Menge Flüssigkeit am Siedepunkt zu halten, wird nur vergleichsweise wenig Energie benötigt. Wie im Beitrag beschrieben, lässt sich der Energiebedarf außerdem mit einem Schnellkochtopf weiter deutlich reduzieren. In jedem Fall weniger als bei der Produktion einer vergleichbaren Menge echten Parmesans, für den ein Vielfaches an Milch aufwändig und über einen langen Zeitraum bearbeitet wird.
      Liebe Grüße

    • Ich habe bisher nur den Mandelparmesan hergestell, dies in größeren Mengen und ihn dann portionsweise eingefroren. Was spricht dagegen, den Lupinenparmesan ebenso zu behandeln?

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