Radieschen-Aufstrich – schnell und richtig lecker
Radieschen lassen sich fast ganzjährig aussäen und nach wenigen Wochen ernten. Deshalb bekommst du sie vielerorts schon zu Beginn des Frühlings aus regionalem Anbau. Statt sie immer nur klassisch als Salat oder knackigen Snack zu genießen, probiere unbedingt einmal diesen leckeren Radieschen-Aufstrich aus!
Durch die Kombination mit Cashewkernen entsteht eine wunderbar streichzarte Konsistenz, ganz ohne tierische Produkte. Die leichte Schärfe der kleinen Knollen harmoniert dabei hervorragend mit der nussigen Milde der Cashews.
Rezept für Radieschen-Aufstrich
Schwierigkeit: Einfach14
Portionen5
Minuten90
kcal35
MinutenDie Zutaten reichen für zwei kleine Gläschen Radieschen-Aufstrich (ca. 250 g Gesamtmenge). Unter dem Rezept findest du einige Ideen, wie du es abwandeln kannst, je nach Geschmack oder was dein Küchenschrank gerade hergibt.
Zutaten
1 Bund Radieschen (ca. 15 Stück)
150 g Cashewkerne
50 ml Rapsöl (oder ein anderes neutrales Pflanzenöl)
1 EL Schnittlauchund/oder Petersilie (frisch gehackt)
Salz und Pfeffer zum Abschmecken
Zubereitung
- Cashewkerne für etwa eine halbe Stunde in Wasser einweichen. Wenn du über einen sehr leistungsstarken Mixer oder Pürierstab verfügst, kannst du diesen Schritt überspringen.
- Einweichwasser durch ein Sieb abgießen.
- Radieschen sowie Kräuter gründlich waschen, vom Grün befreien und grob zerkleinern.
- Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab oder im Mixer fein pürieren.
- Den Aufstrich mit Salz und Pfeffer abschmecken und in saubere, sterilisierte Gläschen abfüllen.
Haltbarkeit und Lagerung
Im Kühlschrank aufbewahrt, hält sich der Radieschen-Aufstrich bis zu drei Tage. Eine dünne Schicht Öl auf der Oberfläche wirkt sich positiv auf die Haltbarkeit aus. Zudem ist es hilfreich den Aufstrich immer mit einem sauberen Messer oder Löffel zu entnehmen.
Falls du gleich eine größere Menge zubereiten möchtest, lässt sich der Aufstrich auch problemlos einfrieren. Die fertige Creme dafür portionsweise in kleine Schraubgläser oder Eiswürfelbehälter füllen. Achte bei Gläsern darauf, sie nicht bis zum Rand zu füllen (etwa zu drei Vierteln), da sich die Masse beim Gefrieren noch ausdehnt. Im Tiefkühlfach ist der Aufstrich für bis zu drei Monate haltbar. Nach dem schonenden Auftauen im Kühlschrank am besten noch einmal gut umrühren, da sich durch den hohen Wassergehalt der Radieschen eventuell etwas Flüssigkeit absetzen kann.
Tipp: Hier findest du mehr zum praktischen Einfrieren im Glas.
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Variationsmöglichkeiten
Dieses Grundrezept für den veganen Brotaufstrich lässt sich wunderbar abwandeln und an deinen persönlichen Geschmack anpassen:
- Alternative zu Cashews: Wer auf importierte Nüsse verzichten möchte, kann stattdessen eingeweichte Sonnenblumenkerne verwenden. Sie machen den Aufstrich ebenfalls schön cremig und sind eine preiswerte, regionale Alternative.
- Mehr Würze: Ein Hauch Knoblauch, ein Spritzer Zitronensaft oder ein wenig Chili geben der Radieschen-Creme eine angenehm pikante Note.
- Andere Kräuter: Neben Schnittlauch und Petersilie passen auch Bärlauch, Dill oder Kresse hervorragend in diesen Frühlingsaufstrich.
- Extra Crunch: Nach dem Pürieren ein paar fein gewürfelte Radieschenstückchen unter die fertige Masse heben, um dem Aufstrich etwas mehr Biss zu verleihen.
Tipp: Radieschen brauchen nicht viel Platz und lassen sich hervorragend auf der Fensterbank oder im Balkongarten anbauen. So hast du die knackigen Knollen für deinen Radieschen-Aufstrich immer griffbereit. Wirf zudem die grünen Blätter nach der Ernte oder dem Einkauf nicht weg – aus dem Radieschengrün lässt sich im Handumdrehen noch etwas Leckeres zaubern.
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