Natürlicher Hustensaft aus Heilkräutern [Rezept]

Aus einfachen Zutaten kann jeder leicht selbst einen heilsamen und wohlschmeckenden Hustensaft herstellen.

Bei Husten, Halsschmerzen und Heiserkeit sind natürliche Kräuter seit je her die beste Medizin. Viele Kräuter wirken antibakteriell und entzündungshemmend, die enthaltenen ätherischen Öle sind gut für die Atemwege. Sie lindern akute Halsschmerzen und fördern die Heilung.

Aus einfachen Zutaten kann jeder leicht selbst einen heilsamen und wohlschmeckenden Hustensaft herstellen. Der Saft ist ein Kraftpaket aus der Essenz wertvoller Kräuter. Ein Teelöffel dieses heilsamen Hausmittels, bei Bedarf bis zu fünfmal täglich eingenommen, lindert deinen Husten und lässt Halsschmerzen, Heiserkeit und Schluckbeschwerden schneller verschwinden.

Für den selbst gemachten Hustensaft benötigst du:

Du kannst gekaufte Kräutertees verwenden, oder einfach mal schauen, welche Kräuter in deiner Umgebung wachsen.

Andere Kräutertees können genauso verwendet werden. Statt Fenchel und Salbei können auch andere Kräuter mit antibakterieller und entzündungshemmender Wirkung verwendet werden, u.a. Spitzwegerich, Thymian, Holunder und Bockshornklee.

Die Zubereitung ist einfach, so gehst du vor:

  1. Kräuter in einen Topf geben und mit 500 ml kochendem Wasser aufgießen
  2. Den Sud für 10 Minuten auf kleiner Flamme ziehen lassen
  3. Durch ein feines Sieb oder eine Filtertüte abseihen
  4. Kandiszucker unter Rühren darin auflösen
  5. Unter Rühren weiter köcheln lassen, bis eine leicht zähflüssige Konsistenz erreicht ist
  6. Etwas abkühlen lassen und in eine Flasche füllen

Fertig ist der selbst gemachte Hustensaft!

Aus einfachen Zutaten kann jeder leicht selbst einen heilsamen und wohlschmeckenden Hustensaft herstellen.

Er wirkt lindernd und unterstützt die Heilung auch bei weiteren Atemwegserkrankungen wie Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung, Mandelentzündung und Rachenentzündung.

Weitere Rezepte für selbstgemachte Mittel gegen Erkältungen findest du hier:

Wenn du Hausmittel gern selber herstellst, solltest du diese beiden Beiträge lesen:

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15 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Hallo ihr lieben, weiss jemand vielleich einen Ersatz für den Kandiszucker? Funktioniert der Sirup auch mit Xylit?????

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    • smarticular.net

      Mit Xylit (Birkenzucker) funktioniert es ebenso. Liebe Grüße!

  2. Marianne Probst

    ich mache immer Löwenzahnhonig. Mein Mann gibt sich den dann in Tee.
    schmeckt auch pur gut!

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  3. Norbert Halbeisen

    Wie wärs mit einem Eiswürfelbeutel den es überall zu kaufen gibt und anschl. die Würfel tiefkühlen, dann ist die Haltbarkeit gegeben. Die benötigten Mengen frühzeitig rausnehmen und so konsumieren. Dann kann man den Zuckergehalt sehr stark reduzieren.

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  4. hey Bine, das Rezept mache ich fast genauso lange! :) ich bin jetzt total perplex…. das ist mein „Zauberhustentee“ bzw. „Zauberhustensirup“ wie ich ihn ebenfalls seit über 30 Jahre so mache…. Wenn du nämlich die Mischung (ich nehme immer gleiche Teile) als Tee brühst… ist auch genial! :)

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  5. Hustensaft aus Spitzwegerich, Thymian und Salbei mache ich schon weit über 30 Jahre selber. Die kleingeschnittenen Kräuter, wobei ich immer die Menge 3/2/1, (3 Teile Spitzwegerich, 2 Teile Thymian, 1 Teil Salbei) mit kaltem Wasser bedecke und über Nacht ziehen lasse, dann am nächsten Tag zum Kochen bringe und erneut eine Nacht ziehen lasse. Am nächsten Tag habe ich Anfangs nur Kandiszucker zugefügt und alles unter Rühren erhitzt und und heiß in Flaschen abgefüllt. Dieses Rezept kenne ich eigentlich von Kindesbeinen an von meiner Oma. Als meine Tochter vor 29 Jahren geboren wurde, begann ich immer mehr den Zucker gegen Honig auszutauschen, leider hat Honig den Nachteil, dass die Flüssigkeit nicht über 40° C erhitzt werden soll, damit seine Wirkstoffe nicht zerstört werden, deshalb war die Haltbarkeit eingeschränkt. Die letzten Jahre experementiere ich mit Stevia und Xylit herum. Es funktioniert von der Wirksamkeit her gut, allerdings ist die Konsistenz sehr dünnflüssig. Letztes Jahr habe ich erst mit etwas Gelierzucker angetestet und dann mit Pektin die letzte Charge sirupartig angedickt, was mir sehr gut gefallen hat und den inzwischen großen Kindern auch.

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    • Maximilian Knap

      Hallo Bine, es ist eine schöne Idee, Pektin zur Verdickung zu verwenden, denn so ist es möglich, den recht hohen Zuckeranteil deutlich zu senken. Das werden wir ebenfalls probieren – danke für den guten Tipp und liebe Grüße!

  6. Meike K-s

    kann mir jemand sagen, wie lange der Saft haltbar ist?
    LG Meike :)

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    • Maximilian Knap

      Hallo Meike, wegen des hohen Zuckeranteils ist er sehr lange haltbar, ich würde sagen wenigstens ein Jahr.

    • Meike K-s

      Vielen Dank..! :)

  7. Guten Abend, kann man den Hustensaft ggf. auch anders süßen, als mit Kandiszucker (z.B. Agavendicksaft oder Xucker? Herzliche Grüße, Manuela
    Übrigens finde ich diese Internetseite super, man kommt aus dem lesen gar nicht mehr raus, weil es immer und immer wieder was anderes interessantes zu entdecken gibt.
    Ich bin noch ganz am Anfang meiner „Ich-mach-alles-selber-Karriere“, aber sehr neugierig auf’s testen und ausprobieren…

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    • Maximilian Knap

      Hallo Manuela, mit „Xucker“ (Birkenzucker bzw. Xylitol) haben wir es noch nicht probiert, aber eigentlich müsste es auch gut funktionieren. Daraus kann man übrigens auch gut Hustenbonbons herstellen, wenn man die Schmelze mit Kräutern dicker werden lässt und dann tropfenweise auf ein Backpapier gibt. Honig, Agavendicksaft u.ä. lassen sich vermutlich auch verwenden, das Ergebnis wird dann eben eher wie Honig aber sicher auch gut. Wenn du es probieren möchtest – wir freuen uns natürlich auf deinen Erfahrungsbericht :-) LG Maximilian

  8. Und nun auch im Einsatz. Gewusst wo und wie, schnell fertig . Hoffentlich auch die Erkältung :-)

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  9. Super :-) Danke!

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