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Liebstöckel trocknen, lagern und in der Küche verwenden

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Liebstöckel trocknen und verwenden: So machst du das aromatische Maggikraut schonend haltbar. Mit einfacher Schritt-für-Schritt-Anleitung!
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Liebstöckel (Levisticum officinale), vielen auch unter dem Namen „Maggikraut“ bekannt, ist ein echtes Kraftpaket im Kräuterbeet. Im Frühsommer schießt die Pflanze regelrecht in die Höhe und liefert damit mehr Blätter, als man frisch verkochen kann. Um das intensive Aroma auch noch lange nach der Saison nutzen zu können, empfiehlt es sich, die überschüssige Liebstöckelernte haltbar zu machen.

Die klassischste und einfachste Konservierungsmethode: Liebstöckel trocknen. Wie das am besten gelingt, wie du das getrocknete Würzkraut richtig lagerst und wo es in der Küche seine Aromen optimal entfaltet, erfährst du in diesem Beitrag.

Liebstöckel trocknen

Liebstöckel trocknen und verwenden: So machst du das aromatische Maggikraut schonend haltbar. Mit einfacher Schritt-für-Schritt-Anleitung!
Für das Trocknen und anschließende Lagern von Liebstöckel benötigst du nur wenige Dinge, die du meist schon zu Hause hast. Je nach verfügbarer Utensilien kannst du die Methode anpassen.

Damit die ätherischen Öle beim Trocknen bestmöglich erhalten bleiben, kommt es auf den richtigen Zeitpunkt und eine schonende Verarbeitung an.
Zubereitungszeit
Schwierigkeit
Einfach

100 % hilfreich (5)

Ergibt 1 Portion

Zutaten

Zubereitung

Den besten Erntezeitpunkt wählen

  1. Liebstöckel am besten an einem sonnigen Vormittag ernten, sobald der Tau getrocknet ist. Der optimale Zeitpunkt liegt vor der Blüte (meist von Mai bis Juni), dann ist das Aroma der Blätter am intensivsten.

Kräuter vorbereiten

  1. Die Stängel gründlich ausschütteln, um Staub und kleine Insekten zu entfernen.Wichtig: Die Kräuter nach Möglichkeit nicht waschen. Feuchtigkeit fördert Schimmelbildung während des Trocknungsprozesses. Falls es doch nötig sein sollte, die Blätter danach sorgfältig trocken tupfen.

Methode wählen und Kräuter trocknen

  1. Schonend an der Luft: Mehrere Stängel mit etwas Garn zu lockeren Sträußen zusammen binden. Kopfüber an einem schattigen, luftigen und trockenen Ort aufhängen (z. B. auf dem Dachboden, im Schuppen oder in der Speisekammer). Wer die Blätter lieber einzeln trocknet, kann sie auch flach auf einem Kräutertrockner ausbreiten. Nach etwa ein bis zwei Wochen rascheln die Blätter papierartig – dann sind sie vollständig trocken.
  2. Schnell im Dörrautomaten oder Backofen: Wenn es schnell gehen muss, sind ein Backofen oder (falls vorhanden) ein Dörrautomat eine gute Lösung. Zupfe die Blätter von den Stängeln und lege sie flach aus. Bei maximal 35 bis 40 °C dauert der Prozess nur wenige Stunden. Höhere Temperaturen zerstören die wertvollen Aromen. Beim Backofen die Tür leicht geöffnet lassen, z. B. mit einem im Ofenspalt eingeklemmten Kochlöffel oder gelegentlich öffnen, damit Feuchigkeit entweichen kann.

Getrockneten Liebstöckel lagern

  1. Falls nicht bereits erfolgt die Blätter von den Stielen zupfen. Den getrockneten Liebstöckel in ein sauberes, luftdicht verschließbares Schraubglas füllen. Dunkel und trocken gelagert hält sich das Aroma mindestens ein Jahr lang – also quasi bis zur nächsten Ernte.

Hinweise

  • In Gläsern aus Braunglas gelagert ist der getrocknete Liebstöckel am besten gegen Aromaverlust geschützt.

Nährwerte pro Portion

Kalorien
300 kcal

Verwendung von getrocknetem Liebstöckel

Getrockneter Liebstöckel schmeckt deutlich herber und konzentrierter als die frischen Blätter. Daher solltest du ihn in der Küche zunächst sparsam dosieren. Er eignet sich zum Beispiel hervorragend für:

  • Eintöpfe und Suppen: Er verleiht kräftigen Kartoffel-, Erbsen-, Linsen- oder Gemüsesuppen die typisch würzige Note – ganz ohne künstliche Geschmacksverstärker.
  • Selbstgemachtes Gemüsebrühpulver: Zusammen mit anderem getrockneten Suppengemüse (wie Karotten, Sellerie, Lauch) und Salz kannst du im Mixer dein eigenes, gesundes Brühpulver herstellen.
  • Schmorgerichte und dunkle Saucen: Gib einfach ein paar zerriebene Blätter zu Pilzpfannen, Bratensoßen oder winterlichen Schmorgerichten hinzu.
  • Liebstöckel-Salz: Vermische den fein zerriebenen, getrockneten Liebstöckel im Verhältnis 1:4 mit grobem Meersalz. Das ist nicht nur in der eigenen Küche praktisch, sondern eignet sich auch wunderbar als schnelles, selbstgemachtes Geschenk aus dem Garten.

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Wie gehst du vor, wenn du Liebstöckel trocknen möchtest? Berichte von deinen Erfahrungen in einem Kommentar!

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