Zahnpasta aus natürlichen Zutaten einfach selber machen
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Zahnpasta aus natürlichen Zutaten einfach selber machen

Die Zahnpasta – täglich wird sie verwendet. Im Idealfall sogar mehrmals täglich. Doch welche Inhaltsstoffe sind in so eine Tube hineingepackt? Die Zutatenliste ist lang. Genau möchten wir hier nicht ins Detail gehen, aber soviel ist klar: eine gesunde selbermach-Variante wird gebraucht.

Welche Anforderungen muss eine gute Zahncreme erfüllen?

  • Die Zähne schonend reinigen
  • Das Zahnfleisch pflegen
  • Karies vorbeugen
  • Und guter Geschmack wäre von Vorteil

Mit wenigen Dingen kannst du dir ganz einfach deine eigene Zahnpasta machen und brauchst nicht mehr auf industriell gefertigte Massenprodukte zurückzugreifen.

Zutaten für die hausgemachte Zahnpasta

Du benötigst:

  • Kreidepulver (z.B. dieses) oder Ultrafeine Heilerde (aus der Apotheke, dem Reformhaus oder bestellen) – Wichtig ist, dass das Pulver sehr fein ist, da ansonsten der Zahnschmelz angegriffen werden könnte
  • Birkenzucker – auch unter den Namen Xylit, Xylitol und Xucker bekannt (ebenfalls aus dem Reformhaus oder bestellen)
  • ein Hydrolat deiner Wahl. Hydrolate sind Pflanzenwässer, die beim Destillieren von Kräutern oder Blüten entstehen. Sie enthalten viele Wirkstoffe und unterstützen eine gesunde Mundflora. Für eine Zahnpasta eignet sich besonders gut Salbei– oder Rosmarinhydrolat (bekommst du hier oder auch hier). Alternativ kannst dein Hydrolat selber herstellen oder sehr starken Tee aus den Kräutern machen, oder destilliertes Wasser verwenden.
  • Tinktur – in unserem Fall aus Lavendelblüten (mehr zu Lavendel). Eine Tinktur ist ein alkoholischer Pflanzenauszug. Sie beinhaltet die Wirkstoffe einer Pflanze und dient aufgrund des alkoholischen Gehaltes der besseren Haltbarkeit. Du kannst sie aber durch die selbe Menge Hydrolat oder Tee ersetzen. Wie du eine Tinktur selber herstellst zeigen wir dir hier.
  • Natron – durch seinen basischen pH-Wert gleicht es überschüssige Säuren im Mund aus (erhältlich in der Apotheke, der Backabteilung oder online)
  • einen Teelöffel
  • ein Glas
  • einen leeren Salbentiegel oder eine Tube zum Befüllen (z.B. diese oder diese hier)
  • Alkohol zum Desinfizieren

Mit unserem Rezept erhältst du ca. 35ml Zahnpasta.

Tip: mit etwas Kurkuma sorgst du zusätzlich für weiße Zähne.

Zubereitung der Zahncreme – Schritt für Schritt

Zu Beginn wischst du den Becher, Teelöffel und Tiegel mit einem in Alkohol getränkten Küchentuch ab. Durch die Desinfektion beseitigst du Keime und deine Zahncreme ist später länger haltbar.

Jetzt gibst du die Zutaten ins Glas:

  • 5 Teelöffel Kreidepulver oder ultrafeine Heilerde
  • 1 Teelöffel Birkenzucker
  • 1/2 Teelöffel feines Natron-Pulver
  • 1 Teelöffel Tinktur
  • 2,5 Teelöffel deines Hydrolats

Alle Zutaten werden gut mit dem Löffel verrührt. Kurz stehen lassen und nochmal durchrühren. Du erhältst eine cremige Paste. Wenn du die Konsistenz noch verändern möchtest, gib entweder Kreidpulver, Heilerde oder tropfenweise Hydrolat dazu.

Die fertige Zahnpasta füllst du in den vorbereiteten Tiegel. Zur Entnahme legst du am besten einen Löffel bereit, damit du nicht mit dem Bürstenkopf in die Paste tunken musst.

Alternativ kannst du auch alte Zahncremetuben reinigen und wiederbefüllen oder diese Tuben für Camper benutzen.

Zahnpasta aus natürlichen Zutaten einfach selber machen

Unser Tipp: Mische kleinere Mengen! So kannst du auf zusätzliche Konservierungsmittel verzichten. Wir haben unsere Zahnpasta innerhalb weniger Wochen aufgebraucht und hatten kein Problem mit der Haltbarkeit. Länger haltbar ist das selbstgemachte Zahnputzpulver.

Zu Beginn mag es zwar ungewohnt sein, so ganz ohne Schaum und Chemie im Mund, aber die Umstellung lohnt sich!

Fragst du dich jetzt was du mit deiner schon angefangenen Zahncreme machen sollst? Dann haben wir hier ein paar ungewöhnliche Anwendungen für Zahnpasta für dich.

Weitere Ideen für Pflegeprodukte und Kosmetik zum Selbermachen findest du in unserem Buchtipp:

Grüne Kosmetik: Bio-Pflege aus Küche und Garten
für Tolino:

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Womit reinigst du deine Zähne? Wie sind deine Erfahrungen mit selbst gemachter Zahnpasta?

  • TalaNegu

    Habe mir die Zahncreme hergestellt, echt super. Da ich mit Zahnfleischbluten zu tun habe, habe ich mir noch Propolis und Eukalyptusöl dazu gemischt.

    • Maximilian Knap

      Klasse dass es für dich so gut funktioniert! Dank unserer neuen Kommentarfunktion mit Disqus könntest du jetzt sogar mit Bildern kommentieren :-)

  • Stephanie Schnitker

    So, jetzt hab ich die Zahnpasta auch gemacht. Bei mir ist das allerdings viel dunkler von der Farbe her. Ich hab die Heilerde ultra fein genommen. Und für den Geschmack noch ein paar Tropfen verschiedener naturreiner ätherischer Öle (Muskatellersalbei, Kamille, Ackerminze). Hab grad eben meine Zähne damit geputzt und bin extrem zufrieden mit Konsistenz, Geschmack und dem „Mundgefühl“ danach. Vielen Dank!!!

    • Maximilian Knap

      Hallo Stephanie, stimmt, die Farbe hängt von der verwendeten Heilerde ab. Es gibt sehr helle und auch sehr dunkle, die Unterschiede kennen wir auch noch nicht alle. Schön dass es für dich auch so gut funktioniert, topp :-)

    • Constanze

      Welche Heilerde ist denn eigentlich die helle, also die, die auf den Fotos zu sehen ist? Meine ist auch sehr dunkel… Aber super :-) Ich habe ebenfalls noch Minzöl reingemischt. Hervorragendes Rezept!!

      • Hallo Constanze, ich glaube am Anfang hat Renate ultrafeine Luvos-Erde verwendet, ist jetzt aber auf Kreidepulver umgestiegen, da es noch feiner ist. Das ist dann auch meist sehr hell ;)

        • Constanze

          Vielen Dank :-) Dann probiere ich es mal mit der Kreide.

  • Leni Fuisz

    hallo ihr lieben – ich habe noch Rosenwasser daheim und möchte es verbrauchen. kann ich das als Hydrulat bzw vllt. sogar statt der Tinktur nehmen? lg :) Leni

    • Maximilian Knap

      Hallo Leni, als Tinktur nicht, denn die sind alkoholbasiert. Da Rosenwasser ein Hydrolat ist, könntest du es aber überall dort verwenden, wo Hydrolate zum Einsatz kommen. Natürlich besitzt Rosenwasser andere Wirkstoffe als beispielsweise Salbei oder Rosmarin. Wenn du eine bestimme Wirkung dadurch erzielen willst, empfiehlt es sich, die Zutaten darauf abzustimmen.

  • Karin

    Ich habe mal eine Frage zur Aufbewahrung…
    Hier wird ja geschrieben, dass es in ein Glas gefüllt werden sollte. Kann ich das stattdessen nicht auch in einen Seifenspender füllen? Rein theoretisch müsste das doch gehen oder sehe ich das falsch?

    • Rein theoretisch sollte das funktionieren Karin. Diese sind aber immer etwas schwerer zu reinigen und wir stellen eher kleinere Mengen her, deshalb haben wir es noch nicht probiert. Bitte berichte, falls du es probierst!

      • Karin

        Mache ich. Die Zahnpasta habe ich für nächsten Monat auf meiner Liste. Ich bin ja zu geizig, um etwas wegzuschmeißen, was noch gut ist und so muss ich erst noch die jetzige Chemie-Zahnpasta aufbrauchen.

        • Karin

          Noch mal etwas zur Aufbewahrung…

          Mich stört das „mit dem Löffel entnehmen“ schon ganz schön, weil ich dann immer befürchte, dass auch bei dieser kleinen Menge im Glas Verunreinigungen hineinkommen können – muss ja nicht, kann aber vorkommen.

          Ich bin heute morgen unterwegs gewesen und habe dann in einem Out-Door-Geschäft nachfüllbare Squeeze-Tuben gefunden. GoTube heißen diese Dinger.

          Sie haben eine schöne große Öffnung zum befüllen und sind so zu handhaben wie die handelsüblichen Zahnpastatuben. Und es gibt sie in unterschiedlichen Farben, Ausführungen und Größen.

          Das ist etwas, womit ich mich eher anfreunden kann.

          Und so sehen diese Dinger aus…

          http://fashionupyourlife.de/wp-content/uploads/2014/05/Go-Tube-Flaschen.jpg

          • Vielen Dank für den Tipp Karin! Daran hatten wir noch gar nicht gedacht. Werden wir im Beitrag ergänzen!

          • Karin

            Gerne.

            Ich bin beim Surfen im Netz durch Zufall auf dieses Produkt gestoßen und habe da leider immer nur Seiten gefunden, wo das zu bestellen ist. Bevor ich aber etwas bestelle, versuche ich erst einmal, ob ich das nicht auch in der Nähe sofort kaufen kann und es hat ja geklappt.

      • Sunny

        Kleiner Tipp, bei der Firma Lansche gibt es super Vacuumspender in 50 oder 100 ml.
        Schöne Grüße Sunny

  • Claudia Trube

    Habe heute auch die Zahnpasta gemacht. Habe ca. 2Tl der Heilerde durch Kieselerde, und die Tinktur durch ein Gemisch aus starkem Salbei- und Minzetee ersetzt. Die Erden schön vermischt und dann noch je 1 gute Prise gemahlene Nelken, Zimt und Ingwer hinzugefügt. Dann vorsichtig 3 Tl des Teegemisches untergerührt. Und dann war alles zu flüssig ?. Kurzerhand hab‘ ich dann einen Tl Kokosöl ( löst sich beim rühren auf, wenn der Tee noch warm ist) und 3 Tropfen Minzöl mit untergerührt. Das Ergebnis ist spitze ?. Hab’s natürlich sofort getestet, und finde das Putzergebnis super, und das Mundgefühl im Anschluss noch besser als nach dem putzen mit dem Zahnputzpulver mit Kurkuma. Vielen Dank!!!

    • Maximilian Knap

      Sieht wirklich super aus :-) danke für die schöne Rückmeldung!

      • Claudia Trube

        ?gerne. Danke für die tolle Seite. Sehr inspirierend?

  • Claudia Trube

    Heute war mal wieder Zahnpasta dran ?. Habe noch ein bisschen am Rezept geschraubt ?.
    Als erstes habe ich einen starken Tee aus Salbeiblättern, Thymian und marokkanischer Minze gekocht (je 1 Tl und 200 ml Wasser).
    Dann habe ich 2Tl ultrafeine Heilerde mit 3Tl Kieselerde gemischt, dem ganzen den Tl Birkenzucker, 1Msp Kurkuma, 1Msp Zimt und 1Msp Ingwer beigefügt, und schließlich mit 3 1/2 Tl des Tees verrührt. Zum Schluss habe ich noch 1Tl Kokosöl untergemischt und mit 2 Tropfen Minzöl aromatisiert. So mögen wir die Zahnpasta am liebsten ??

    • Toll! Vielen lieben Dank für das Teilen!

  • zoe bee

    Hallo!
    ich habe schon viele, viele gute Tipps gelesen und bin am Umstellen, eine spannende Reise! Vielen Dank für die fantastischen Anregungen!
    Nun habe ich eine Frage zur Zahnpasta: wieso muss denn da Zucker rein, kann man den Birkenzucker nicht weglassen? Vielen Dank für die Antwort!

    • Maximilian Knap

      Hallo Zoe, vielen Dank für deine schöne Rückmeldung :-) Der Birkenzucker (Xylitol, nicht zu verwechseln mit herkömmlichem Haushaltszucker) ist eine wichtige Zutat in der Zahncreme und ist eines der besten Mittel gegen Karies! Klar könnte man ihn weglassen, das würde aber die positive Wirkung der Zahncreme etwas herabsetzen. Warum Xylitol so gut gegen Karies wirkt, kannst du im Beitrag zur selbst gemachten Mundspülung nachlesen, bei der Xylitol auch ein Hauptbestandteil ist. http://www.smarticular.net/perfekte-kariesvorsorge-mundspuelung-einfach-und-preiswert-herstellen/
      Liebe Grüße!

  • Sonja

    Welche Heilerde nimmst Du denn? Es gibt so viele verschiedene, bin etwas verunsichert?

    • Maximilian Knap

      Hallo Sonja, weit verbreitet ist die Heilerde von Luvos, sie sollte am besten „ultrafein“ sein. Bekommt man in vielen Bio-Läden, Reformhäusern oder auch online: http://www.amazon.de/dp/B001O1IUXS/?tag=aasmt-21

    • Sunny

      Wie wäre es zur Abwechslung mit grüner Mineralerde? Diese ist sehr fein pulverisiert und bekommt man beim Narajana Verlag. Kann auch sehr gut als Maske/Peeling fürs Gesicht angerührt werden sowie als Wascherde fürs Haar (Lavaerde), steht sogar Zahn- und Zahnfleischpflege dabei.
      Alternativ wäre noch von Fa. Hübner Silicea Balsam (DM-Markt), eigentlich zum Einnehmen für straffe Haut, kräftiges Haar, feste Fingernägel und bei Hautreizungen. Das ist wie ein Gel.
      Werde beides mal ausprobieren, aber von der Qualität und der feinen Struktur müsste beides sehr gut verwendbar sein.
      Denn sandige Zahnpasta könnte ich auch nicht verwenden.
      Liebe Grüße Sunny

  • Claudia Trube

    Habe mir endlich Kreidepulver zugelegt und neue Zahnpasta gemacht.
    Da mein Birkenzucker recht grob ist, habe ich ihn mit je einer Prise Zimt, Nelke, Ingwer und Kukurma fein gemörsert.
    Dieses dann mit dem Kreidepulver und dem Natron gut vermischt und dann mit wundervollem Pfefferminz-Hydrolat (vom Stübener Kräuterggarten) verrührt.
    Es entsteht eine cremige Paste, der ich noch 3 Tropfen Wintergrün beigefügt habe und die ich dann in einen kleinen (50ml) Vakuumspender gefüllt habe.
    Mein Mann sagt,,dass sei die beste Zahnpasta, die ich bis jetzt gemacht habe. ??

    • vielen Dank für das Rezept und die schönen Fotos @claudiatrube:disqus ! Bei den Gewürzen kann ich mir sehr gut vorstellen, dass es ihm schmeckt :) Besonders der Zimt ist verlockend!

  • Magda

    Ich weiß echt nicht, was ich falsch gemacht habe… Mein Endprodukt ist zwar in der Konsistenz OK, aber es fühlt sich an, als ob ich mir mit flüssigem Sand die Zähne putze! Und auch nach dem Ausspülen hab ich noch Körner zwischen den Zähnen und es knirscht hier und da.. Woran kann das liegen? Habe die ultrafeine Heilerde benutzt.

  • Sarah

    halloo :) habe die Zahnpaste auch gemacht und finde sie grundsätzlich ganz toll. habe genau wie angegeben die ultrafeine Luvox-Erde verwendet. allerdings ist die trotzdem recht sandig und es knirscht zwischen den zähnen. was mich ja persönlich nicht stören würde, aber ich mache mir sorgen um den Zahnschmelz.
    also meine frage: knirscht es bei euch auch? und ist das ok oder doch zu grob die heilende?
    vielen dank schon mal

    • Maximilian Knap

      Die ultrafeine Heillerde ist eigentlich genau richtig, aber du hast recht, sie knirscht noch etwas, wenn man nicht gründlich ausspült. Wenn sie dir noch zu grob ist, könntest du das gleiche Rezept mit Bentonit oder Kreidepulver ausprobieren. Liebe Grüße!

      • Sarah

        danke für die Antwort :) wie gesagt es stört mich persönlich gar nicht…. ich hab nur angst, dass es die zähne angreift.

  • Silva

    Habe das nun auch ausprobiert. Der Geschmack ist zwar ehrlich gesagt widerlich, aber das liegt vermutlich an der Zusammensetzung der Öle. Ist aber Gewöhnungssache und das anschließende Mundgefühl ist super.

    Eine Frage habe ich allerdings, denn die Substanz ist nicht ganz glatt, sondern wegen des Birkenzuckers (vermutlich) sehr leicht körnig. Nun habe ich schon einige Male gehört, dass solch eine Konsistenz z.B. bei chemischen Zahnpasten nicht empfohlen wird, weil sie beim Putzen den Zahnschmelz abtragen. Besteht diese Gefahr?

    • Maximilian Knap

      Hallo Silva, Abrasivstoffe, also feine Schleifpartikel, sind sogar eine wichtige Zutat in Zahncremes und auch in herkömmlicher Zahnpasta enthalten. Der Zahnschmelz ist eine der härtesten Substanzen, die es gibt. Dagegen können grobe, scharfkantige Körner wie z.B. Salz oder Natron das Zahnfleisch reizen oder verletzen. Wenn Natron, Birkenzucker usw. zu grob sind, dann ist es emfpehlenswert, sie vor dem Mischen zunächst trocken in einem Mörser zu feinem Pulver zu verarbeiten. Damit wird die Paste dann wesentlich feiner und auch die Putzwirkung wird besser. Viel Erfolg und liebe Grüße!

  • gabi oberbeck

    Schönen guten Tag, ich habe gerade vom Luvos-Kundenservice die Nachricht bekommen, dass ihre Heilerde aufgrund ihrer doch recht abrasiven Wirkung nicht zur Zahnpflege geeignet ist. Auch nicht die feinste unter ihnen (imutox).
    Vielleicht besser Salz (wie in der Weleda-Sole-Zahncreme) benutzen.
    Viele Grüße

    • Danke für den wichtigen Hinweis! Mit Kreidepulver haben wir gute Erfahrungen gemacht und Heilerde funktioniert eigentlich auch, wenn man sie nicht auf Dauer anwendet. Wer unsicher ist oder einen dauerhaften Ersatz für Zahnpasta möchte, sollte dann besser auf Kreidepulver zurückgreifen.

  • Alex

    Hallo :)
    Ich hab die Zahnpasta auch mal ausprobiert, habe aber leider wunde Stellen innen an der Lippe bekommen. :/
    Kann das an der etwas „knirschigen“ Konsestenz liegen? Oder habe ich vielleicht einfach eine emfpindliche Mundschleimhaut?
    Hat jemand von euch schon Erfahrungen damit gemacht?
    LG Alex

    • Maximilian Knap

      Schwer zu sagen, Reizungen der Mundschleimhaut können immer mal vorkommen, zum Beispiel beim Umstieg auf eine neue Zahnbürste. Wenn die Paste richtig doll „knirscht“, ist das verwendete Pulver möglicherweise noch zu grob, da hilft nur vorheriges Fein-Pulverisieren in einem Mörser. Liebe Grüße!

  • Isabelle

    Guten Abend, vielen Dank für das Rezept. Ich hätte genre gewusst ob ich das Kreidepulver und die Heilerde auch gänzlich durch Kieselerde ersetzen kann. Oder müssten da die Verhältnisse geändert werden? Liebe Grüsse Isabelle

    Kreidepulver oder ultrafeine Heilerde

    Quelle: http://www.smarticular.net/zahnpasta-aus-natuerlichen-zutaten-einfach-selber-machen/
    Copyright © smarticular.net

    • Hallo Isabelle, getestet haben wir es zwar nicht, aber das könnte auch funktionieren, sofern das Pulver fein genug ist. Wenn du es probierst, freuen wir uns auf deinen Erfahrungsbericht!

  • Emma

    Ich habe das Rezept auch bereits ein paar mal ausprobiert und bin ganz begeistert davon, meine Zahncreme selbst herzustellen. Allerdings ist mein Problem, dass ich noch nicht die perfekte (größtenteils) plastikfreie Möglichkeit gefunden habe, wie ich die Zahncreme hygienisch sauber aufbewahren und benutzen kann. Habt ihr mir vllt links von vakuumspendern etc bei denen ich mir sicher sein kann, dass die etwas dickflüssigere Zahnpasta auch durchpumpbar ist?

    • Da haben wir leider auch keinen passenden Tipp. Wir nehmen stattdessen einfach ein kleines Gläschen und den Stiel eines Löffels, um etwas von der Paste zu entnehmen. Das geht recht sauber und ohne Verschmutzung der Paste im Glas. Liebe Grüße!

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