Schokomousse mit Seidentofu – schnell, lecker und kalorienarm
Eine klassische Mousse au Chocolat schmeckt köstlich, erfordert aber oft viel Zeit bei der Zubereitung. Zudem werden dafür reichlich kalorienreiche Sahne sowie rohe Eier benötigt. Wer aus gesundheitlichen Gründen darauf verzichten möchte oder tierische Produkte meidet, muss aber noch lange nicht auf cremigen Schokoladengenuss verzichten!
Zum Glück lässt sich die schokoladige Köstlichkeit auch viel “leichter” zubereiten. Die Lösung ist eine Schokomousse mit Seidentofu. Diese eifreie und fettärmere Alternative lässt sich aus nur drei Zutaten und mit einem Zeitaufwand von wenigen Minuten herstellen – und ist ganz nebenbei auf Wunsch komplett vegan.
Rezept für Schokomousse mit Seidentofu
Schwierigkeit: Einfach4
Portionen215
kcal15
MinutenNatürlich ist auch diese Mousse ein Dessert, das man bewusst genießen sollte. Da es aber im Gegensatz zur traditionellen Variante nicht in der Hauptsache aus Sahne und Eiern, sondern aus cremigem Tofu besteht, kannst du damit einige Kalorien einsparen und auch deinen veganen Besuch mit einer raffinierten Süßspeise überraschen.
Zutaten
400 g Seidentofu, selbst gemacht – alternativ findest du ihn im Bio-Laden, im Reformhaus oder online
1 Tafel Schokolade (deine Lieblingsschokolade. Für eine rein pflanzliche Variante eignet sich vegane Zartbitterschokolade)
Etwas Zucker oder eine alternative Süße deiner Wahl (z.B. regionaler Apfeldicksaft oder Rübenzuckersirup).
optional 1 Prise echte, geriebene Vanille
Zubereitung
- Schokolade in Stücke brechen und langsam in einem Wasserbad schmelzen lassen.
- Seidentofu aus der Packung nehmen und direkt in den Mixer oder in ein hohes Rührgefäß geben. Die flüssige Schokolade über den Seidentofu gießen.
- Alles kräftig durchmixen, bis sich die Zutaten verbinden und eine feine, mousseartige Textur entsteht.
- Die Masse probieren und bei Bedarf mit der Süße deiner Wahl noch etwas nachsüßen (das hängt stark davon ab, wie herb die verwendete Schokolade ist).
- Das fertige Mousse au Chocolat mit Seidentofu in kleine Dessert- oder Schraubgläser füllen und vor dem Servieren für einige Zeit im Kühlschrank kalt stellen, damit es fest wird.
Kreative Servier- und Variationsideen
Das Grundrezept ist herrlich wandelbar. Hier sind einige Ideen, wie du das Dessert aufpeppen und immer wieder neu erfinden kannst:
- Der Klassiker: Ein großzügiger Klecks selbst gemachte vegane Schlagsahne und ein paar Schokoraspeln obendrauf runden den Nachtisch optisch und geschmacklich perfekt ab.
- Fruchtige Begleiter: Ein leicht säuerliches Kompott aus Himbeeren oder Kirschen bildet den perfekten Kontrast zur süßen Schokolade. Auch frische Orangenfilets, regionale Beeren der Saison oder ein schnelles Mangopüree passen hervorragend.
- Für den Crunch: Bestreue die Mousse kurz vor dem Servieren mit gerösteten Haselnüssen, Kakaonibs, gehackten Pistazien oder zerkrümelten veganen Keksen.
- Winterliche Gewürze: Rühre etwas Zimt, Kardamom oder Lebkuchengewürz in die weiche Masse – perfekt für ein leichtes Dessert an den Feiertagen!
- Edle Noten: Ein kleiner Schuss frisch gebrühter Espresso, etwas Orangenabrieb oder eine winzige Prise Chili geben der Schokomousse eine erwachsene, raffinierte Note.
Schokomousse mit Seidentofu vs. klassische Mousse au Chocolat
Warum eigentlich Seidentofu? Ein direkter Vergleich der beiden Varianten zeigt die deutlichen Vorteile dieses veganen Desserts, aber auch kleine Unterschiede:
- Die klassische Variante: Traditionelle Mousse au Chocolat besteht zu großen Teilen aus Schlagsahne, Butter und rohen Eiern. Das schlägt schnell mit 350 bis über 450 kcal pro Portion zu Buche. Sie enthält zudem viele gesättigte Fettsäuren und tierisches Cholesterin. Nachteil: Neben dem hohen Kaloriengehalt birgt die Verwendung von rohen Eiern das Risiko von Salmonellen, weshalb das Dessert für Schwangere, ältere Menschen oder Kleinkinder oft nicht empfohlen wird. Vorteil: Sie besticht natürlich durch ihren extrem vollmundigen, traditionellen Geschmack und die sehr luftige Konsistenz.
- Die Seidentofu-Alternative: Unsere vegane Variante liefert pro Portion nur rund 215 kcal. Vorteil: Sie punktet mit wertvollem pflanzlichen Protein, ist komplett cholesterinfrei und deutlich fettärmer. Da keine rohen Eier verwendet werden, verdirbt sie weniger schnell und hält sich im Kühlschrank bedenkenlos ein paar Tage. Nachteil: Wer empfindliche Geschmacksnerven hat, schmeckt das Sojaaroma eventuell minimal heraus – eine hochwertige, kräftige Zartbitterschokolade und etwas Vanille kaschieren dies aber perfekt! Die Konsistenz ist zudem etwas cremiger und kompakter als bei aufgeschlagenem Eischnee.
Viele weitere köstliche Rezepte für rein pflanzliche Gerichte und Grundzutaten findest du in unserem Buch:
Kennst du noch andere gesunde Ruck-Zuck-Rezepte für beliebte Küchenklassiker? Dann verrate sie uns und den Lesern in einem Kommentar!
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Pardon, Sahne gehört eigentlich nicht in Mousse au chocolat. An sich ist es nur Eiweiß, Schokolade, eine kleine Ecke (Salz-)butter und fertig. Zumindest kenne ich es so aus der Bretagne. Kalorientechnisch ist an dieser Stelle Seidentofu sicher ein höherer Energieträger.
Mit 85%iger Schoki hat es gut geklappt, mit der weißen von iChoc leider nicht, die ist aber auch beim Schmelzen schon nicht wirklich flüssig geworden. Lecker ist es, aber halt keine Mousse…
Best shit ever! Put in the fridge for about 2 hours and you’ll be amazed.
Schmeckt nicht wie Mousse au Chocolat,
Ist aber trotzdem wunderba(r)!