Hausstaubmilben wirksam bekämpfen mit diesen einfachen Hausmitteln

Hausstaubmilben tummeln sich vor allem im Bett und können starke Beschwerden verursachen. Mit diesen einfachen Maßnahmen und Hausmitteln kannst du die Plagegeister nachhaltig bekämpfen.

Hausstaubmilben fühlen sich an kuscheligen, warm-feuchten Orten besonders wohl. Deshalb besiedeln sie bevorzugt Matratzen, Bettwäsche und Polstermöbel, wo sie sich von abgestorbenen Hautschuppen ernähren, machen aber auch vor Plüschtieren nicht halt. Statt zur Chemiekeule zu greifen, helfen schon einige einfache Maßnahmen und Hausmittel, die Milben wirksam zu reduzieren.

Die mikroskopisch kleinen Tierchen vollständig zu vertreiben, ist quasi unmöglich. Was nicht schlimm ist, denn die meisten Menschen bekommen von ihrer Anwesenheit im Haushalt gar nichts mit. Wer aber unter einer Hausstauballergie leidet oder den Gedanken an Millionen winziger Spinnentiere in unmittelbarer Umgebung unangenehm findet, kann sehr wohl etwas gegen die Mitbewohner tun.

Maßnahmen und Hausmittel gegen Hausstaubmilben

Obwohl man umgangssprachlich von einer Hausstauballergie spricht, werden die typischen Symptome wie eine triefende Nase, Reizhusten oder gar Asthma durch die Ausscheidungen der Hausstaubmilben verursacht. Sie verbinden sich mit Staubpartikeln, werden unbemerkt eingeatmet und können bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen hervorrufen. Wer die Milben und die damit einhergehenden Unannehmlichkeiten bekämpfen möchte, sollte deshalb sowohl Maßnahmen gegen die Milben selbst als auch gegen den Staub ergreifen.

Hausstaubmilben tummeln sich vor allem im Bett und können starke Beschwerden verursachen. Mit diesen einfachen Maßnahmen und Hausmitteln kannst du die Plagegeister nachhaltig bekämpfen.

Milben bekämpfen – in Bett und Schlafzimmer

Im Schlafzimmer tummeln sich besonders viele Milben. Zugleich ist es der Ort, an dem wir uns die längste Zeit am Stück aufhalten – im Schlaf. Um Hausstaubmilben wirksam zu bekämpfen, empfiehlt es sich deshalb, im Schlafzimmer zu beginnen.

Eine einfach umzusetzende Maßnahme ist es, die Morgenroutine gemütlicher anzugehen. Denn wer seine Bettdecke nach dem Aufstehen gleich wieder ordentlich ausbreitet und vielleicht sogar noch eine Tagesdecke darüber legt, macht es den mit bloßem Auge unsichtbaren Spinnentierchen so richtig gemütlich.

Deshalb besteht die bessere Betthygiene darin, die Decke nach dem Aufstehen beiseitezulegen und die Matratze und das Bettzeug gründlich durchlüften zu lassen. So kann die nachts entstandene Feuchtigkeit, in der sich die Milben besonders wohl fühlen, wieder entweichen. Damit die Luft auch unter dem Bett gut zirkulieren kann, empfiehlt es sich, auf Bettkästen, Volants und Co. lieber zu verzichten und den Boden frei zu lassen.

Hausstaubmilben tummeln sich vor allem im Bett und können starke Beschwerden verursachen. Mit diesen einfachen Maßnahmen und Hausmitteln kannst du die Plagegeister nachhaltig bekämpfen.

Idealerweise wird diese Anti-Milben-Morgenroutine gleich noch mit richtigem Lüften des gesamten Raums kombiniert. Das reduziert auch das Risiko für die Bildung von Schimmelpilzen, deren Sporen ebenfalls allergische Reaktionen hervorrufen können.

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Weniger Staub lindert die Hausstauballergie

Nicht umsonst wird die durch Milben verursachte Allergie “Hausstauballergie” genannt. Wer etwas gegen Wollmäuse und Co. unternimmt, reduziert gleichzeitig die Überreste der Milben. Deshalb empfiehlt es sich, in der gesamten Wohnung die Teppiche regelmäßig zu reinigen (geht auch mit Hausmitteln) und glatte Böden feucht zu wischen.

Neben Decken und Kissen sind auch Kuscheltiere ein bei Milben beliebtes Domizil. Um Plüschtiere von Milben zu befreien, kann man sie heiß waschen oder – falls das aufgrund des Materials nicht möglich ist –  für mindestens 12 Stunden in den Tiefkühler geben und anschließend normal waschen. Auch ein Aufenthalt im Trockner für zwei Stunden bei mindestens 60 °C tötet die Spinnentiere zuverlässig ab.

Hausstaubmilben tummeln sich vor allem im Bett und können starke Beschwerden verursachen. Mit diesen einfachen Maßnahmen und Hausmitteln kannst du die Plagegeister nachhaltig bekämpfen.

Ganz generell empfiehlt es sich, Staubfänger zu vermeiden (zum Beispiel, indem man Überflüssiges ausmistet) und glatte, abwaschbare Materalien gegenüber plüschigen Stoffen bevorzugt. Liebhaber von Topfpflanzen können durch den Umstieg von Erde auf Pflanzgranulat für weniger Staub und Pilzsporen in der Raumluft sorgen.

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Tipp: Um den Staub zu reduzieren, muss man nicht immer schweißtreibende Putzaktionen starten. Oft helfen auch einfache Putz-Hacks, die das Leben leichter machen.

Anti-Milben-Spray selber machen

Eine weitere Maßnahme, um die Ausbreitung der Milben einzudämmen, ist die regelmäßige Behandlung von Matratzen, Kissen und Decken mit einem Anti-Milben-Spray. Herkömmliche Anti-Milben-Sprays enthalten häufig synthetische Insektizide, die ihrerseits allergische Reaktionen auslösen können, und – wenn sie ins Abwasser gelangen – eine lang anhaltende toxische Wirkung auf Wasserorganismen haben.

Eine nachhaltigere Alternative ist ein Milben-Spray auf Neemöl-Basis. Du kannst aber auch einfach aus Wasser, Alkohol und ätherischen Ölen ein Anti-Milben-Spray selber machen.

Hausstaubmilben tummeln sich vor allem im Bett und können starke Beschwerden verursachen. Mit diesen einfachen Maßnahmen und Hausmitteln kannst du die Plagegeister nachhaltig bekämpfen.

Weitere Hilfsmittel gegen Hausstaubmilben

Wer trotz der oben genannten Hausmittel und Tipps nach wie vor von allergischen Symptomen geplagt wird, die auf Hausstaubmilben zurückzuführen sind, kann noch weitere Maßnahmen ergreifen, um die unsichtbaren Mitbewohner in Schach zu halten:

  • Milbenbezüge (sogenannte Encasings) schützen Matratzen, Bettdecken und Co. Sie sind so dicht gewebt, dass sie für Milben undurchlässig sind. So wird ihnen der Zugang zu ihrer Hauptnahrungsquelle erschwert. Umgekehrt können allergieauslösende Milbeneier und Milbenkot durch den Stoff nicht nach außen dringen. Bedauerlicherweise bestehen viele solche Produkte aus Kunstfasern. Wer natürliche Materialien bevorzugt, findet aber auch Schutzbezüge aus reiner Baumwolle wie diesen. Wenn eine Milbenallergie durch einen Arzt diagnostiziert wurde, werden die Kosten in der Regel von der Krankenkasse übernommen.

Hausstaubmilben tummeln sich vor allem im Bett und können starke Beschwerden verursachen. Mit diesen einfachen Maßnahmen und Hausmitteln kannst du die Plagegeister nachhaltig bekämpfen.

  • Ein spezieller Anti-Milben-Staubsauger ist normalerweise unnötig, doch wenn vielleicht ohnehin die Anschaffung eines neuen Staubsaugers ansteht, empfiehlt es sich ein Gerät mit HEPA-Filter zu wählen. Er sorgt dafür, dass auch Kleinstpartikel aus der Luft gefiltert werden können, darunter auch Milbeneier und Milbenkot.
  • Neben Staubsaugern gibt es auch Luftreiniger-Geräte, die über einen HEPA-Filter verfügen und die Raumluft von Feinstaub und Rückständen der Milben befreien.

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Kennst du weitere einfache Tricks, die helfen, das Zuhause von Milben und Co. zu befreien? Dann hinterlasse deine Tipps in einem Kommentar!

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3 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Es geht auch völlig natürlich mit Effektiven Mikroorganismen. Sprüht man regelmäßig mit verdünnten hellen EM Blond oder EMa im Raum und bei Bettwäschewechsel auch über Matratze und Bettzeug und lässt es trocknen, nimmt man dien Hausstaubmilben die Chance sich vermehren zu können. Alle Raumtextilien (Textile Möbelbezüge, Gardinen, Teppiche, Auslegeware, u. s. w.) können mit dem verdünnten EM auch gereinigt werden, was den Milben ebenfalls nicht bekommt. Nebeneffekt: bessere Raumluft, weniger Schmutz, keine Chemie und volle Verträglichkeit für Mensch und Haustiere.

    Antworten
  2. Wenn der Teppich einen Dampfreiniger verträgt – die Milben vertragens nicht. Als ich angefangen habe, den Teppich im Zimmer meiner Töchter so zu behandeln, waren deren Probleme deutlich reduziert.

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    • Hallo Harald,
      ja, wenn so ein Gerät vorhanden ist, hilft das sehr. Danke für den Tipp! Lieben Gruß
      Heike

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