Grünkohlsalat mit gerösteter Süßkartoffel – farbenfroh und gesund
Vergiss den Mythos, dass Grünkohl immer lange kochen muss! Als Grünkohlsalat zubereitet, bleiben die wertvollen Vitamine des Wintergemüses fast vollständig erhalten. Die Kombination aus knackigem Kohl, gerösteten Süßkartoffeln und einem würzigen Dressing macht diesen Salat zum perfekten Hauptgericht für kalte Tage oder zur bunten Beilage auf dem Festtagsbuffet.
Grünkohlsalat mit gerösteter Süßkartoffel
Schwierigkeit: Einfach2
Portionen550
kcal45
MinutenDer Clou bei diesem Grünkohlsalat: Durch einen einfachen Trick wird der rohe Kohl wunderbar zart und bekömmlich. Das Rezept eignet sich für zwei Personen als Hauptgericht oder für vier Personen als Beilage. Durch zusätzliche Toppings lässt es sich wunderbar erweitern und nach Geschmack verfeinern.
Zutaten
2 mittelgroße Süßkartoffeln
2 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
250 g junger Grünkohl
optional Toppings, z.B. geröstete Walnüsse oder gewürfelter Feta bzw. Feto
- Für das Dressing
3 EL Olivenöl
2 EL Apfelessig oder Zitronensaft
1 TL Senf
1 TL Honig oder Ahornsirup
Salz, Pfeffer und eine Prise Knoblauchpulver
Zubereitung
- Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Süßkartoffeln putzen und ggf. schälen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden.
- Die Würfel mit Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen, auf einem Backblech verteilen und für ca. 25–30 Minuten backen, bis sie weich und leicht gebräunt sind.
- Grünkohlblätter von den harten Stielen zupfen und in eine große Schüssel geben. Etwas Dressing oder einen Tropfen Öl sowie eine Prise Salz hinzufügen. Den Kohl 1 bis 2 Minuten kräftig mit den Händen durchkneten, bis die Struktur aufbricht und die Blätter weich werden.
- Alle Zutaten für das Dressing zu einer sämigen Soße verrühren.
- Die noch warmen Süßkartoffelwürfel sowie optional weitere Zutaten zum Grünkohl geben und das Dressing darübergießen.
Das Tolle an diesem Grünkohlsalat: Er ist der ideale Kandidat für Meal Prep! Denn anders als empfindlicher Blattsalat fällt der robuste Kohl durch das Dressing nicht zusammen, sondern zieht schön durch und wird am nächsten Tag sogar noch zarter. Im Kühlschrank hält sich der Salat in einem luftdichten Gefäß etwa 2 bis 3 Tage.
Perfektes Meal-Prep
Aber schmeckt das überhaupt kalt? Absolut! Anders als normale Kartoffeln, die kalt oft mehlig oder hart werden, bleiben geröstete Süßkartoffeln auch gekühlt schön weich und bekommen eine fast cremige Konsistenz. Viele finden, dass die Süße im kalten Zustand sogar noch besser zur Geltung kommt und toll mit dem frischen Dressing kontrastiert.
Wenn du die Süßkartoffeln vor dem Verzehr abkühlen lässt, tust du deinem Darm sogar etwas Gutes. Denn beim Abkühlen entsteht sogenannte resistente Stärke. Diese wirkt wie ein Ballaststoff, füttert deine guten Darmbakterien und lässt den Blutzuckerspiegel weniger stark ansteigen als frisch gekochte, noch warme Kartoffeln.
Variationsideen
Damit keine Langeweile aufkommt, kannst du das Rezept ganz einfach abwandeln:
Röste zum Beispiel ein paar gekochte Kichererbsen zusammen mit den Süßkartoffeln. Geröstete Kichererbsen sind nicht nur ein köstlicher, gesunder Snack, sie machen den Grünkohlsalat auch zu einer vollwertigen Mahlzeit mit reichlich pflanzlichem Protein. Statt Süßkartoffel eignet sich auch Hokkaido-Kürbis hervorragend. Er harmoniert im Grünkohlsalat besonders gut mit Walnüssen und gewürfeltem Apfel.
Tipp: Die harten Grünkohl-Stiele sind zu schade für die Tonne! Schneide sie in feine Streifen und verarbeite sie zum Beispiel in einer Gemüsepfanne.
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Womit könnte man den Grünkohlsalat noch verfeinern? Wir freuen uns auf Ideen in den Kommentaren!
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